Meiner Meinung nach nur mit Vorsicht und Kenntnis über das OS zu verwenden. Irgendwo im Netz bin ich mal über einen Artikel gestolpert, in dem das Verhalten von Android recht gut erklärt wurde und auch dargelegt wurde, warum man Taskkiller eigentlich nicht braucht. Leider finde ich ihn nicht mehr wieder.
Man kann Android nicht mit Desktop OS vergleichen. Android vermindert die Priorität von Apps bei Nichtgebrauch bis hin zu fast Null. Bei Bedarf (Speicherknappheit) wird die
App sauber vom OS geschlossen. Dabei werden dann auch Subprozesse, die die
App unter Umständen gestartet hat, geschlossen. Daten werden gesichert. Bei einem Taskkiller bleiben unter Umständen Subprozesse erhalten, die dann als Leichen im System liegen und sogar zu Datenverlusten führen können. Und ist man immer sicher, die
App erwischt zu haben und nicht irgendeinen Systemprozess? Man killt die Uhr und wundert sich, das der Wecker nicht geht.

Wenn man also einen Taskkiller einsetzt, sollte man also schon genau wissen, was man da tut und tiefer gehende Kenntnisse über die Prozessstruktur haben.
Wer Linux kennt, kennt auch top. Nettes Tool zur Übersicht über laufende Prozesse und Ressourcenbedarf. Gibt es auch im Market.
Heinz-Jürgen