Falls du einen Task-Killer benutzt um automatisch Prozesse zu beenden ("Auto-Kill"), schießt dieser wahrscheinlich auch einige wichtige Prozesse ab.
Dies führt häufig dazu, dass Wecker, Musik-Player und andere Apps auf "unerklärliche Weise" nicht mehr funktionieren. Außerdem wird das System träge und verbraucht mehr Akku.
Aber auch ein manuelles "Kill-All" kann mehr Schaden anrichten, als dass es hilft.
Das Speichermanagement von Android erfordert einen solchen Taskkiller nicht. Voller Arbeitsspeicher geht nicht auf die Akkulaufzeit. Das ständige Neuladen von Prozessen die gekillt wurden hingegen schon.
Wenn eine
App mehr Arbeitsspeicher benötigt, dann gibt Android automatisch bei einem anderen Prozess wieder welchen frei. Das Killen dagegen kann zu Datenverlust oder sogar dazu führen, dass Reste dauerhaft im Speicher verbleiben und Android nicht mehr weiß, was damit zu machen ist.
Sinnvoll ist ein Taskkiller meist nur dann, um eine einzelne
App zu beenden die Amok läuft. Aber auch da ist Android meist so schlau, einem mitzuteilen, dass die
App nicht mehr reagiert und ob man sie schließen möchte. Ansonsten lassen sich Apps auch einfach über
Einstellungen->
Anwendungen->
Verwalten beenden.
Kurz: also besser auf Taskkiller verzichten, wenn man nicht genau weiß was man da macht!