Speicherverwaltung unter Android
Im Hintergrund arbeitet ein Dienst, der sämtliche Programme und Hintergrundanwendungen überwacht und steuert. Sobald ein neues Programm oder Spiel gestartet werden soll, dafür jedoch nicht genug Speicher zur Verfügung steht, beendet Android dafür ein anderes Programm. Dabei wählt es diejenigen Anwendungen, die am ehesten nicht mehr benötigt werden. Die grobe Reihenfolge ist dabei wie folgt:
- Programme im Hintergrund, die der Nutzer schon lange nicht mehr aufgerufen hat
- nicht direkt genutzte Services (etwa der MP3-Player im Hintergrund)
- Teile des momentan aktiven, sichtbaren Programms
Es werden jedoch noch viele weitere Parameter (etwa von einem Programm abhängende andere Programme) in Betracht gezogen, um möglichst selten Programme zu beenden, die vom User jetzt oder in naher Zukunft benötigt werden.
Grundsätzlich ist es unter Linux (worauf Android ja basiert) normal, dass der Arbeitsspeicher immer recht voll ist, da das System ungenutzten Speicher zum zwischenspeichern (”cachen”) verwendet.
Apps, die den Arbeitsspeicher “leeren”, haben in dieser Hinsicht also keinen Nutzen sondern bereiten unter Umständen sogar zusätzliche Probleme durch Datenverlust und Speicherlecks.
Weitere Details & Infos sowie die
Problematik von Apps wie Taskiller findest du auch unter:
Hintergrund: Arbeitsspeicher-Verwaltung unter Android | Androidig.de