Selten ein mit so vielen lustigen Stilblüten ("AOLisiserung", Googleisierung", "APPisierung" und dann noch fast synonym genutzt, "die Prominenz der Platzhirsche auf den Interfaces", "Apps skalieren weitaus schlechter als URLs" etc.) durchsetzten und dabei stellenweise so widersprüchlichen (erst proklamiert man: "Wireds Demo einer möglichen iPad-
App zeigt schon, wo es hingehen könnte: eine durchaus beeindruckende Applikation, deren Features indessen auch via Browser umsetzbar wären.", um dann direkt im Anschluss festzustellen, dass die eigene Aussage wohl doch nicht ganz so fundiert war: "Stattdessen wählt man die separate App. Diese bietet natürlich mehr Möglichkeiten, Nutzungen einzuschränken bzw. nur gegen Bezahlung freizuschalten". Was denn nun? Im Browser umsetzbar oder eben "natürlich" doch nicht?) Text gelesen.
Am Ende hinkt der Vergleich mit den Onlinediensten der 90er ganz gewaltig, denn der Autor ignoriert scheinbar, dass er einen Vertical Market beschreibt, nämlich das
mobile Internet und dessen Erfordernisse (easy access) und nicht das Internet als solches.
Aber o.k., die "APPisierung" (ich höre fast das Rotieren der verstorbenen Germanisten in ihren Gräbern) klingt natürlich nur halb so dramatisch, wenn man sie auf ein Vertical beschränkt.
Und nun bin ich gespannt, ob Deanna mitliest:
Edit by Deanna: Ja, tut sie... 
Siehste, sowas kommt dann dabei raus, wenn das eintritt, worüber wir heute morgen geredet haben.