Zitat:
Zitat von enjoy_android Erstens fixt Google nicht die ganzen Bugs sondern die Community des Android Open Source Projektes.  (ja Google trägt dazu viel, wohl im Moment noch das meiste bei) Du wirst es spitzfindig nennen, aber es ist wichtig. |
Das ist spitzfindig.

(Aber richtig)
Zitat:
Zitat von enjoy_android Das Android OP arbeitet mit der Community (der wohl auch die OHA und deren Mitglieder angehören) an einem stable Release. Sagen wir 1.4. Natürlich entwickelt T-Mobile bzw. Google seine eigenen Anwendungen parallel zu dieser Entwicklung und basierend auf dieser. (die Anpassungen sind nicht so riesig) |
Einverstanden.
Zitat:
Zitat von enjoy_android Während aber eine Version aktuell ist (wie 1.1) könnte T-Mobile selbst oder eingekauft durch Serviceleistung (die nicht zwangsläufig Google geben muss) eigene Bugfixreleases nachschieben um grundlegende Fehler auszumerzen. |
Ja, aber es
wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Zitat:
Zitat von enjoy_android Daran ist T-Mobile aber nicht interessiert da sie lieber wenige und dafür große Releases fahren. |
Ja, das kommt auch den Kunden zu Gute wie ich schon sagte - Updates sind fehleranfällig.
Vor allem: Updates die von T-Mobile im Alleingang implementiert würden, ohne die OS-Community die Tests fährt und so weiter würde einen der grössten Vorteile von OpenSource zu nichte machen.
Zitat:
Zitat von enjoy_android Und an dem Punkt ist T-Mobile schuldig und nicht ein "langsam" arbeitendes Android Projekt. |
Ich finde das soweit auch ne gute Sache, da ich wie du ein Freund von OpenSource bin. Ein Alleingang von T-Mobile, so quasi "wir warten nicht auf die Android-Community" würde viele der Sicherheiten vernichten, die ein OpenSource-Testverfahren bietet. Ausserdem wäre ich dann zu recht ein wenig angetrietzt: Ich habe schliesslich mit dem G1 ein Android-System gekauft und nicht eine T-Mobile OS mit einen grossen Teil Android.
Ich habe meinen Punkt denke ich hiermit mehr als deutlich gemacht. T-Mobile-individualreleases wären.
1. riskanter für den Kunden
2. teurer für T-Mobile
3. schlecht für die Basis von Android, da dann der Feldversuch wegfällt
4. eine Art kleiner Betrug an den Kunden, die explizit ein OS-Handy gekauft haben
Nach wie vor (seit dem ersten Post von mir zum Thema) denke ich dass die wirtschaftlichen Interessen von T-Mobile die ausschlaggebende Tatsache sind, die eine wie von dir vorgesehene oder vermutete oder gewünschte Publikationsstrategie unwahrscheinlich erscheinen lassen.
Dies ist mein letzter Post zum Thema, und ich bin nicht überzeugt. Meine Meinung bleibt:
T-Mobile ist nicht
alleine für den Veröffentlichungstermin verantwortlich, sondern auf die offizielle Android-Releases angewiesen, bevor ihre eigene Arbeit an dem Betriebssystem bis zum
OTA-Update beginnen kann.
Zitat:
Zitat von enjoy_android PS: Wenn du Quellen willst dann würde ich mich einfach mit jbq von Google im #android IRC Channel im Freenode Netz unterhalten |
Entschuldige meine hohen Ansprüche, aber das genügt mir nicht. Ich hätte gern was dauerhaft gespeichertes
und offizielles.
Ich denke übrigens, dass wir uns über die Faktenlage mehrheitlich einig sind. Unsere Differenzen beschränken sich darauf, dass du T-Mobile die alleinige Schuld an den Update-Verzögerungen gibst. Ich gebe sie hingegen auch dem Entwicklungsstand von Android (in der momentanen Phase, da
Cupcake noch nicht fertig ist jedenfalls) und, im weitesten Sinne, der Marktwirtschaft. Ausserdem sehe ich darin, dass sich T-Mobile auf ein fertiges Android-OS-Release abstützt, eher Vorteile als mich darüber aufzuregen.
Wenn du möchtest, kannst du nun das letzte Wort haben. Sofern nichts Neues kommt war's das von mir zum Thema.