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Bringt CPU-Tweaking beim Nexus überhaupt noch was?

Das Thema "Bringt CPU-Tweaking beim Nexus überhaupt noch was?" befindet sich unter Root / Hacking / Modding für Galaxy Nexus auf Android-Hilfe.de.


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Alt 16.01.2012, 10:43   #1 (permalink)
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Frage Bringt CPU-Tweaking beim Nexus überhaupt noch was?

Bekommt man beim Nexus etwas längere Batterielaufzeiten hin, wenn man sich eines der vielen CPU-Tools installiert (root), und power-sparende Profile aktiviert? Habe mir vorhin eins mal installiert, powersave aktiviert und der Benchmark ist auf 1/4 des sonst üblichen Wert gesunken, funktionieren tuts also ansich.

Aber ist das nicht eigentlich schwachsinn? ist der Strom verbrauch nicht exakt identisch, ob nun eine Anwendung 1 sekunde bei 1200 Mhz oder 4 sekunden bei 300 Mhz "rechnen" muss?

Werden durch solche tools die Frequenzen wirklich niedriger im vergleich zum orignal-zustand?

Die niedrigste Frequenz liegt bei 350 Mhz... bekommt man diese garnicht weiter runter?

Oder wird durch solche Tools die Batterie noch mehr beansprucht, weil das CPU-Tool dauernd mitläuft (wenn man deaktiviert, dass es beim booten schon setzen soll) ? Und welches Tool ist am besten oder gibts quasi garkeine Unterschiede, egal ob kostenpflichtiges cpuset oder die ganzen kostenlosen?

Bei den älteren Android-Versionen habe ich überwiegend gelesen, dass das ganze etwas bringt, bei android 4 und in Bezug auf das Nexus habe ich bisher nichts gefunden dazu.

Was denkt oder wisst ihr darüber?
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Alt 16.01.2012, 11:33   #2 (permalink)
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Standard AW: Bringt CPU-Tweaking beim Nexus überhaupt noch was?

Hallo,

wenn Du die verschiedenen ROM-Threads verfolgst, so ist die Meinung doch recht eindeutig! Auch dieser Thread hier ist sehr informativ und beinhaltet auch einen direkten Vergleich der unterschiedlichen Kernel.

Die derzeit niedrigst Taktrate ist übrigens bei 180 Mhz!

Viele Grüße
Handymeister
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Alt 16.01.2012, 13:21   #3 (permalink)
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Standard AW: Bringt CPU-Tweaking beim Nexus überhaupt noch was?

Zitat:
Zitat von mbh7711 Beitrag anzeigen
Aber ist das nicht eigentlich schwachsinn? ist der Strom verbrauch nicht exakt identisch, ob nun eine Anwendung 1 sekunde bei 1200 Mhz oder 4 sekunden bei 300 Mhz "rechnen" muss?
Zumindest in den Pro-Versionen (z.B. CPU Master Pro) lassen sich ja Profile für bestimmte Situationen (Charging, Screen Off, Battery low etc.) einrichten - und genau das ist der Punkt, der IMHO durchaus Akku sparen kann. Ich nutze z.B. eine Screen-Off-Taktung mit 350/350 MHz, denn außer Synchronisation wird ja keine CPU-Leistung benötigt. Und man kann durchaus auch im Standard-Bereich mit 920 MHz statt 1.200 MHz takten, wenn man nicht gerade aufwändige Spiele oder HD-Videos nutzt.

180 MHz (oder auch 1.350 bzw. 1.420 MHz) sind derzeit nur mit alternativen Kerneln möglich, wobei man dabei vorsichtig sein sollte - diese Einstellungen sind meist als experimentell gekennzeichnet, und es gibt keine Garantie, daß diese Taktung funktioniert; man sollte daher auch darauf verzichten, mit "Set on Boot" diese Einstellungen schon beim Systemstart zu laden.
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Gruß, Thomas
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Alt 16.01.2012, 21:55   #4 (permalink)
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Standard AW: Bringt CPU-Tweaking beim Nexus überhaupt noch was?

Danke euch beiden!

Vllt kann ich dann im standby sogar mit einem custom rom mit nur 180 mhz fahren, wäre gespannt, wie sich das auswirkt, wenn ich aktuell mit stock rom und wlan, sync, push an ziemlich genau 1% pro stunde verbrauche.

habe weiter rumexperimentiert, wenn ich auch im laufenden betrieb heruntertakte, dann brauchen manche anwendungen wirklich ein ganzes stück länger zum laden, wo bei 1200 Mhz die Folder-Ordner des Folder-Organziers quasi direkt öffnen und alle Icons sichtbar sind, tritt dies bei niedrigeren Frequenzen deutlich später auf, Verzögerung im Sekundenbereich

aber ich werde mir dann wohl paar nützliche Profile erstellen je nachdem wieviel power ich brauche in unterschiedlichen Situationen.

Übertakten hatte ich nciht vor.

danke noch mal!
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Alt 17.01.2012, 21:09   #5 (permalink)
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Standard AW: Bringt CPU-Tweaking beim Nexus überhaupt noch was?

Die Kernel, die overclocking zulassen, lassen auch undervolting zu.
Wenn Du nicht übertakten willst, kannst Du das einstellen.
Aber durch die geringere Spannung hält der Akku deutlich länger.
Ist eben viel Einstellungsarbeit notwendig, es auf Deine CPU anzupassen.
Übrigens verbaucht die CPU bei 1,2GHz etwa 2,5 mal so viel wie bei 700MHz.
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Alt 18.01.2012, 10:11   #6 (permalink)
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Ich nutze das MoDACo ROM mit einen UV Kernel und das bringt mir auf jedem Fall was. Ich schaffe locker einen ganzen Tag mit ordentlicher Nutzung und über 3h screen time.
Übertakten muss ich jetzt nicht, aber ohne UV wollte ich das GNex nicht mehr nutzen!

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Alt 23.01.2012, 07:50   #7 (permalink)
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Standard AW: Bringt CPU-Tweaking beim Nexus überhaupt noch was?

Vorwarnung: Mein Deutsch ist ziemlich rostig/holprig:

Wenn du ueber Arbeit und Leistung nachdenkst hilft dir das vielleicht auch beim battery sparen.

Der Begriff "Race to Idle" ist was das du hier nachsuchen solltest.

Wenn du deinen processor langsam laufen laest, is der laenger "wach", der SoC (System on Chip) verbraucht am wenigsten, je mehr bereiche abgeschaltet werden koennen (Stichworte zum Googlen: "clock gating" und "power gating" )
Wenn du den also langsamer laufen laest, wirst du mehr verbrauchen weil die CPU nicht schlafen kann.
Sleep ist wo die cpu am wenigsten verbraucht, und custom kernels koennen sogar noch mit idle/sleep states helfen wenn das display an ist, nicht nur mit dem display aus.

LessWatts.org - Saving Power on Intel systems with Linux

Ist hoffentlich hilfreich wenn google das gut genug uebersetzt oder dein englisch gut genug ist.
Aber persoenlich baue ich das "tweaken" alles in den kernel ein, mir gefallen apps die dauernd am systemzustand checken sind nicht, die verbrauchen auch energy.

Die meisten custom kernels bieten niedrigere spannungen an, und lassen dann noch weiteres "UV" zu.

Ich hoffe das die information jemanden hilft,

Daniel
morfic ist offline   Mit Zitat antworten
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hermz (23.01.2012), lordofcamster (25.01.2012), Michael M. (24.01.2012), orient0r (23.01.2012)
Alt 23.01.2012, 11:40   #8 (permalink)
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Danke für deine Antwort, habe mir das durchgelesen...
Trifft das auch auf die Smartphone-Chip-architekturen zu?
In deinem Artikel ist, soweit ich lesen konnte, von normalen Linuxsystemen mit richtiger CPU die rede, da mag das sicherlich zu treffen, aber irgendwie wird ja hier von den anderen Leuten genau das gegenteil behauptet oder sogar bewiesen... Ist das bei Android echt so, dass bei niedrigen Frequenzen länger gebraucht wird, bis in den IDLE gewechselt wird?
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Alt 24.01.2012, 00:10   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von mbh7711 Beitrag anzeigen
Danke für deine Antwort, habe mir das durchgelesen...
Trifft das auch auf die Smartphone-Chip-architekturen zu?
In deinem Artikel ist, soweit ich lesen konnte, von normalen Linuxsystemen mit richtiger CPU die rede, da mag das sicherlich zu treffen, aber irgendwie wird ja hier von den anderen Leuten genau das gegenteil behauptet oder sogar bewiesen... Ist das bei Android echt so, dass bei niedrigen Frequenzen länger gebraucht wird, bis in den IDLE gewechselt wird?
Das trifft bei embedded Devices sogar noch mehr zu, die Themen clock gating und power gating, treffen sogar noch mehr zu.
Verschiedene Bereiche können unabhängig von einander an und abschaltet werden.

Oft haben Leute Erfolg aus einem einzigen Grund, wenn ein Programm den Chip eh wach hält, dann niedriger ist besser.

Aber das ist mehr wie Watte in den Ohren, oder weniger aus Gas steigen anstatt das Loch im Auspuff zu flicken.

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Alt 24.01.2012, 22:54   #10 (permalink)
Android-Hilfe.de Mitglied

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Der einzig wahre "morfic" auf Android-Hilfe.de! Das ich das noch erleben darf
Ein Hoch auf dich und die Android-Community


Sorry für diesen Post, ich hasse Spam ;-)
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Stichworte
cpu, cpuset, takten, tweak

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