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Smartphone und das Gewissen

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Alt 29.07.2011, 17:42   #1 (permalink)
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Standard Smartphone und das Gewissen

Hallo,
heute morgen laß ich noch gelangweilt über die Firmengeschichte von Apple um mir die freie Zeit ein bisschen zu vertreiben.
Über Querverweise auf Wikipedia bin ich auf das Unternehmen Foxconn gestoßen, welches in der heutigen Unterhaltungselektronik Branche eine zentrale Rolle spielt.
Ersteinmal, viele Geräte die wir kennen stammen direkt oder indirekt aus den Händen von den Foxconn Mitarbeitern.
Beispielsweise iPhone, Playstation, Intelprozessoren, Smartphoneprozessoren und vieles mehr.
Zur Geschichte kann man sich folgendes für den Überblick durchlesen: Foxconn ? Wikipedia
Portrait des Geschäftsführers: Fast ein moderner Henry Ford - News Wirtschaft: Unternehmen - tagesanzeiger.ch (auf deutsch)
The Man Who Makes Your iPhone - BusinessWeek (original Fassung + länger)

Foxconn muss sich seit einiger Zeit Kriken anhören, ich kopiere einfach mal wieder die Wikipediazusammenfassung:

Zitat:
Seit 2006 sieht sich der Konzern scharfen Vorwürfen ausgesetzt. Vor allem die geringen Löhne und unmenschlichen Arbeitsbedingungen, die sogar zu Selbstmorden führten, werden kritisiert:
[..] So sollen bei der Fertigung des iPod unmenschliche Arbeitsbedingungen herrschen. Es wird von 15-stündigen Arbeitstagen und Monatslöhnen von 40 Euro berichtet, die deutlich unterhalb des regionalen Mindestlohns von 80 Euro liegen. Laut Spiegel Online seien 80, statt der arbeitsrechtlich erlaubten 36 Überstunden üblich, was gegen den Verhaltenskodex der Apple-Zulieferer verstoße.[5] Bemängelt wurden unter anderem auch die unfaire Behandlung der Arbeiter und der Zustand der Unterkünfte. Durch eine Besichtigung einer Delegation soll dies widerlegt worden sein.[6] Nach neuen Meldungen beträgt die übliche Arbeitszeit eines Arbeiters bei Foxconn zwölf Stunden am Tag, sechs Tage pro Woche und wird mit umgerechnet 240 Euro (inkl. Zuschlägen für Nachtarbeit und Überstunden) bezahlt, wobei die Kosten für Mahlzeiten und Übernachtung in firmeneigenen Unterkünften übernommen werden. Der psychische Druck ist enorm, da es zum Beispiel festgelegte Zeiten für den Toilettengang und ein Sprechverbot am Arbeitsplatz gibt sowie persönliche Diffamierung durch den Vorarbeiter, wenn die harten Regeln nicht eingehalten werden.[7] Außerdem müssten die rund 400.000 Arbeiter der beiden Fabriken auf engstem Raum zusammenleben. Das Verlassen des Fabrik- und Wohngeländes, das eine Einheit darstellt, sei für viele der Arbeiter nur mit einer Sondergenehmigung erlaubt.[8]
Anfang 2010 wurde das Unternehmen durch eine Serie von Suiziden erschüttert. Nach dem neunten Todesfall reagierte die Firmenleitung mit einem Brief an die Angestellten, nach dem diese sich verpflichten sollen, sich nicht selbst umzubringen oder „in einer extremen Form“ zu verletzen.[8] Bis Ende Mai des Jahres erhöhte sich die Anzahl der Toten auf elf.[9] Ein Firmenvertreter kündigte daraufhin an, die Löhne um bis zu 30 Prozent (auf 1200 Yuan, umgerechnet 143 Euro)[10] erhöhen zu wollen. Später wurde bekannt gegeben, dass die Angestellten ab dem 1. Oktober 2010 sogar das doppelte ihres bisherigen Lohns erhalten sollen. Dieser steige dann auf 2000 Yuan, also etwa 244 Euro.[11] Man hoffe, „dass die Angestellten eine positive Lebenseinstellung bekommen“.[12] Trotz dieser Maßnahmen stieg die Anzahl der Suizide bis Anfang August 2010 auf insgesamt 13 an.[13]
Im Juni 2010 wurde bekannt, dass Foxconn entweder alle oder einige der Werke in China schließen wolle, da man ausschließlich wegen der geringen Löhne nach China gegangen sei und dieser Standortvorteil im Falle der Umsetzung der angekündigten Lohnerhöhungen verloren ginge.[14] Seit dem 6. September 2010 gibt es erste Meldungen, dass Foxconn seine Produktionsstätten zumindest teilweise nach Nordamerika verlegen möchte. Dazu möchte Foxconn vollautomatisierte Fertigungen bauen, die ohne Mitarbeiter auskommen.[15]
Aufgrund der „unethischen bis illegalen“ Arbeitsbedingungen, denen 2010 mindestens 18 Selbstmorde folgten, war Foxconn 2011 für den Public Eye Award nominiert, mit welchem Konzerne ausgezeichnet werden, welche sich laut den Initianten besonders verantwortungslos gegenüber Mensch und Umwelt verhalten. Die von Greenpeace unterstütze Preisverleihung kam 2011 zu dem Schluss, dass der psychische und physische Druck auf junge chinesische Wanderarbeiter und Studentinnen weiter bestehe.
Nach lesen stieß die Frage auf, was man tun kann:
Foxconn geht mit einem guten Beispiel voran: "Foxconn hat bereits Netze vor seine Fassaden gehängt. Sie sollen Mitarbeiter auffangen, die vom Dach springen. Außerdem wurden Selbstmorde schriftlich verboten, die Suizid-Rate liegt im Moment unter dem chinesischen Durchschnitt."

Auch in Imagekampagnen wurden gestartet: Imagekampagne bei iPhone-Hersteller: "I love Foxconn" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Hier sprechen Bilder in meinen Augen mehr als Worte:


Wirkt in meinen Augen so als hätten sie statt mit einer Kamera mit einer Waffee auf die Arbeiter gerichtet.
Und das ist nicht nur symbolisch: Sämtliche Arbeiter sind natürlich zur Zeit vollkommen von Foxconn abhängig. Nach dem Motto "Wer auf den Bildern nicht lacht, wird gefeuert" könnte es schon ablaufen.

Zum dem Thema Standortschließung in China: Der Kapitalismus benutzt die Arbeiter als modernen Sklaven, zerstört alles was vorher da war und reisst sie aus den früher Lebensverhältnissen raus und am Ende hinterlässt er nur leere Fabrikgebäude und Armut.

Ich weiß auch nicht, was ich jetzt durch dieses Thema hier bezwecken will,
ich denke aber, dass zumindest wir, die Täter, uns darüber Gedanken machen müssen, statt sich einfach bedenkenlos die nächste Smartphone Generation zu kaufen.
Das Thema ist natürlich auch noch viel weitläufiger und mit diesem Beitrag ist nichts getan. In der Technologiebranche gibt es noch viele solche Baustellen, als Stichworte werf ich nur einmal Coltan in den Raum: Blood Coltan (2008)

//nachtrag: Erst vor 9 Tagen mal wieder: http://www.emfis.de/global/global/na...n_ID96065.html

Geändert von dotartist (29.07.2011 um 18:13 Uhr)
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hellfire (15.02.2012)
Alt 29.07.2011, 19:06   #2 (permalink)
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Tragisch aber kein Einzelfall. Billiglohnfertigung gibt es in allen Brancen so z.b. auch in der Textilindustrie:

Made in Bangladesch: Warum die Jeans von Lidl und Co. so billig sind - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Um daran etwas zu ändern müßten wir unser Kaufverhalten radikal umstellen.
Kleidung wäre, ähnlich wie vor dem Nachkriegsaufschwung, tatsächlich eine Frage des Geldes. Der Schrank wäre wesentlich leerer, die Qualität wär aber auch besser.
Die Preise für Unterhaltungselektronik kämen leicht auf das 5 bis 10fache vom aktuellen Preis.

Machen wir uns nichts vor. Unser Wohlstand begründet sich auf der Ausbeutung anderer Menschen. Um das zu Ändern müßte man Verzicht üben. Aber wer will das schon.
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gear (29.07.2011)
Alt 29.07.2011, 20:42   #3 (permalink)
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Das iPhone ist auch teuer, und wird von armen Leuten produziert. Und Made in Germany wird immer seltener.

Selbst SwiftKey hat mir beim obigen Satz China vor USA und Germany vorgeschlagen...

Und warum gehen eigentlich so viele Unternehmen nach Fernost, und lassen dort produzieren?

Was ich noch schlimmer finde, sind die "verseuchten" Spielsachen für Kinder. Selbst die so hoch angepriesenen Holz Spielsachen sind teilweise für den Arsch. Designed in Germany, made in China.

Es ist ja nicht gleich alles schlecht, was aus China kommt.

Aber mal ehrlich. Wer frägt sich bei jedem Kauf, wo die Ware her kommt, und ob sie von einem Kind gemacht wird? Wahrscheinlich die wenigsten.

Wenn man natürlich die Geschichte von Lidl kennt, macht man eventuell einen Bogen um die Sachen.

Wer aber mal in einem Bekleidungsgeschäft für Babys&Kinder war, überlegt es sich vielleicht doch nochmal.

Genug ot.

Was kann/soll ich kaufen, und was nicht?

Und teuer ist nicht gleich gut. Wenn man den Aspekt mit Kinderarbeit und unmenschlichen Zuständen mit einbezieht.

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Alt 29.07.2011, 21:12   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von s!Le Beitrag anzeigen
Und warum gehen eigentlich so viele Unternehmen nach Fernost, und lassen dort produzieren?
Weil das da billiger ist.

Zitat:
Zitat von dotartist Beitrag anzeigen
Zum dem Thema Standortschließung in China: Der Kapitalismus benutzt die Arbeiter als modernen Sklaven, zerstört alles was vorher da war und reisst sie aus den früher Lebensverhältnissen raus und am Ende hinterlässt er nur leere Fabrikgebäude und Armut.
Schön romantisiert, nur wird übersehen, dass das aller Polemik zum Trotz keine Sklaven und Zwangsarbeiter sind, die da bei Foxconn arbeiten. Wenn deren frühere Lebensverhältnisse besser waren, wieso haben sie sie dann freiwillig verlassen und sich von Foxconn einstellen lassen?
Die Armut hinterlässt nicht der Kapitalismus, die war schon vorher da.
Armut, die man nicht für sogenannte Kapitalismuskritik instrumentalisieren kann, interessiert hierzulande aber keinen - hier gibts nur großes Aufsehen über die niedrigen Löhne, schlechten Arbeitsbedingungen und hohen Arbeitszeiten ohne dass auch nur ein Gedanke daran verschwendet wird, aus welchen Verhältnissen die Leute kommen, die diese Jobs trotzdem annehmen.
Das ist ein viel grundsätzlicheres Problem, das mit unserem Kapitalismus nicht viel zu tun hat.

Zitat:
Zitat von Myator Beitrag anzeigen
Tragisch aber kein Einzelfall. Billiglohnfertigung gibt es in allen Brancen so z.b. auch in der Textilindustrie:

Made in Bangladesch: Warum die Jeans von Lidl und Co. so billig sind - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Um daran etwas zu ändern müßten wir unser Kaufverhalten radikal umstellen.
Kleidung wäre, ähnlich wie vor dem Nachkriegsaufschwung, tatsächlich eine Frage des Geldes. Der Schrank wäre wesentlich leerer, die Qualität wär aber auch besser.
Die Preise für Unterhaltungselektronik kämen leicht auf das 5 bis 10fache vom aktuellen Preis.
Das Problem ist, dass man dann wieder an den Punkt kommen kann, wo es billiger ist, hochautomatisiert in Europa und den USA zu produzieren, weil niedrige Löhne der einzige Standortfaktor sind, den diese Entwicklungsländer haben (siehe Foxconn). Und das bringt den dortigen Arbeitern überhaupt nichts.

Zitat:
Zitat von Myator Beitrag anzeigen
Machen wir uns nichts vor. Unser Wohlstand begründet sich auf der Ausbeutung anderer Menschen. Um das zu Ändern müßte man Verzicht üben. Aber wer will das schon.
Unser Wohlstand beruht auf historischen Vorteilen, die sehr viel älter sind als die Globalisierung, und dem Umstand, dass unsere Wirtschaft im Gegensatz zu der von ausnahmslos allen nicht-kapitalistischen Ländern (inklusive China) nicht in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts von Kommunisten an die Wand gefahren wurde.
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Alt 29.07.2011, 22:24   #5 (permalink)
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Standard AW: Smartphone und das Gewissen

Es ist ja nichts wirklich neues, daß Großkonzerne immer auf der Suche nach Gewinnoptimierung sind.
Beispiel Nokia ist noch nicht so lange her.

Aber auch Foxconn zieht weiter.

Milliarden-Investition: Apple-Zulieferer Foxconn zieht es nach Brasilien | FTD.de

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Alt 29.07.2011, 23:57   #6 (permalink)
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So ist das nun mal und so ist es auch richtig so. Auch darf man den Wertunterschied, PPP, nicht außer Acht lassen. Niemand muss da ein schlechtes Gewissen haben. Die Chinesen freut es. Die sind damit innerhalb von 30 Jahrem vom Entwicklungsland zur zweitgrößten Wirtschaft der Welt gelangt und werden bald die USA abhängen. Die Frage ist nämlich nicht, Foxcon-Arbeiter oder leben, wie im Westen. Nein, die Frage ist, Foxcon-Arbeiter oder noch ärmerer Bauer? Man muss das in größeren und längeren Maßstäben sehen. Die Mitarbeiter haben ja auch Kinder, aber die werden nicht dort arbeiten müssen. Die können sich zum ersten mal bilden, durch das Geld, was ihre Eltern verdienen. Der ewige Armutskreislauf ist durchbrochen.

In China sind mehr als 400 Millionen Menschen in den letzten 30 Jahren der Armut entkommen.
Bärchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2011, 08:17   #7 (permalink)
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Zitat:
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Schön romantisiert, nur wird übersehen, dass das aller Polemik zum Trotz keine Sklaven und Zwangsarbeiter sind, die da bei Foxconn arbeiten. Wenn deren frühere Lebensverhältnisse besser waren, wieso haben sie sie dann freiwillig verlassen und sich von Foxconn einstellen lassen?
Jein.

Es gab vor einiger Zeit mal einen Bericht im Fernsehen, der die Vorgehensweise dokumentierte.
Die Fabriken werden praktisch mitten in die Pampa gebaut, die das Land bearbeitenden Bauern werden enteignet und Ihrer Lebensgrundlage entzogen.
Die einzige Möglichkeit ist dann meist nur in eben dieser neu entstandenen Fabrik zu Arbeiten.

Ein krasses Beispiel wie Besitzer von Land davon "überzeugt" werden Ihr Eigentum zu verkaufen ist das auch schon hier durch die Presse gegangene Nagelhaus von Chongquing.



Nagelhaus ? Wikipedia

Freiwillig sieht für mich anders aus !
scorpio16v ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2011, 09:01   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Kranki Beitrag anzeigen
Wenn deren frühere Lebensverhältnisse besser waren, wieso haben sie sie dann freiwillig verlassen und sich von Foxconn einstellen lassen?
Natürlich waren sie vorher nicht besser, sondern noch schlechter. Der ungezügelte Kapitalismus nutzt die Armut aus. Wichtig ist nur die relative Verbesserung. Sind die Leute arm genug, werden sie auch unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten.
Verl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2011, 09:27   #9 (permalink)
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Ich sag nur eins dazu:

Smartphone in der Produktion kosten 150-200 Euro

Smartphone im Verkauf teils über 600 euro.
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Biosman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2011, 09:30   #10 (permalink)
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Zitat:
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Ich sag nur eins dazu:

Smartphone in der Produktion kosten 150-200 Euro

Smartphone im Verkauf teils über 600 euro.
Endkundenpreis minus Produktionskosten sind NICHT gleich Gewinn. Schau dir die Umsatzrenditen der Hersteller an, da ist (mal von Apple abgesehen) nichts weltbewegendes dabei.
Verl ist offline   Mit Zitat antworten
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