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active noise cancellation

Dieses Thema im Forum "Google Nexus One Forum" wurde erstellt von mixer2, 26.05.2010.

  1. mixer2, 26.05.2010 #1
    mixer2

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    hi,
    hab über die suche nichts sinnvolles gefunden... ist auch bissl doof zu suchen, da es dafür soviele begriffe gibt.

    das n1 hat ja nen mic für active noise cancellation. aber nach allem was ich lese wird nur das signal, das übertragen wird von dem umgebungslärm befreit.
    ist das falsch und den rest verschweigen einfach alle, oder ist das wirklich so. im prinzip wäre das doch total beknackt.
    wenn man so ein feature schon einbaut, dann sollte man auch beim telefonieren über den lautsprecher den man sich ans ohr hält über destruktive inteferenz vom umgebungslärm befreit werden. eben halt nur an dem ohr, an dem man das telefon hat.
    mit headset wäre das noch besser, da könnte man dann beide ohren entsprechend beschallen und auch im zug nahezu ungestört telefonieren.
    und zu guterletzt wäre das feature beim musikhören absolut genial.
    deshalb gibt es ja auch mehr und mehr kopfhörer mit aktiver lärmkompensation.

    was mich weiter wundert ist, warum bei angeschlossenem headset nicht auch für andere geräte als das n1 ANC geboten wird. dann wären ja 2 mics vorhanden, bei dem das eine primär die sprache und das andere primär die umgebungsgeräusche aufnimmt. ich mein, das mic ist zwar nicht dafür gedacht und daher sicher nicht optimal, aber besser als nichts. und es wäre eine einfache softwarelösung, die man in android einbauen könnte.

    oder gibt es für alles das eine erklärung, warum das hardwaretechnisch nicht so einfach geht?

    im allgemeinen halte ich ANC für ein absolut unterschätztes feature in den ganzen n1 vs desire threads.

    im folgenden noch ne liste von suchbegriffen, damit die leute das besser finden, wenn falls jemand die selbe frage hat und die forumssuche benutzen mag:
    active noise cancellation, ANC, Antischall, Active Noise Reduction, ANR, destruktive interferenz, aktive lärmkompensation, aktive geräuschunterdrückung
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.05.2010
  2. Verl, 26.05.2010 #2
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    ich glaube kaum, dass das so einfach ist. Ich kenne desktruktive Interferenzen nur von Licht (z.B. die bunt schimmernden Seifenblase), und für eine desktruktive Addition muss die Schichtdicke der Lamelle exakt 1/4 der Wellenlänge (bzw. ein Vielfaches davon) sein, sonst funktioniert das nicht. Dies müsste auch analog beim Schall gelten und wäre extrem aufwendig.

    Gibt es denn in der Praxis Methoden, wo dieses wirklich so angewandt wird? Hoch interesssant ist es auf jeden Fall.
     
  3. flori9100, 26.05.2010 #3
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    Wenn das so einfach wäre…
    Abgesehen davon, dass die Berechnung recht aufwändig ist, reichen ja schon kleinste Drehungen des Handys oder Abstandsveränderungen, und schon wird der Effekt – der mit nur einem kleinen Lautsprecher ja eh gering ist – nahezu anuliert…
     
  4. mixer2, 26.05.2010 #4
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    was soll bitte an der berechnung so aufwendig sein, dass ein 1ghz prozessor nicht damit klar kommt? es gibt von praktisch jedem brauchbaren hersteller für kopfhörer modelle, die eine anr funktion bieten. und weder deren preis noch deren energieverbrauch lässt darauf schließen, dass da besonders viel rechenpower drin steck.
    klar lässt sich sowas auch hardware technisch schneller berechnen, als über software auf einem nicht darauf optimierten chip. aber da nexus one hat ja für seine anc funktion so oder so schon einen solchen chip verbaut.
    und was hat denn bitte ein sennheiser pxc 310 bt, z.B. was man nicht auch ein ein android gerät basteln könnte?
    und dass das ein kleiner lautsprecher ist... der kleine lautsprecher ist ja beim telefonieren direkt am ohr. ich will ja nicht nen ganzen raum lautlos machen, sondern nur das ohr, mit dem telefoniert wird.

    ich sag ja nicht, dass man damit ein perfektes ergebnis erzielen kann, aber wenn man z.B. in nem raum in dem musik läuft (bar, disse, etc) das gespräch ein wenig besser verstehen könnte, wäre das schon ein guter anfang.
     
  5. kap, 29.05.2010 #5
    kap

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    Umgebungseräusche aus dem ausgehenden Audiosignal herauszurechnen und diese mit Antischall durch den Lautsprecher zu dämpfen sind zwei unterschiedliche Dinge bzw. Audiosignale. Das Nexus hat einen dedizierten Chip der ersteres tut, aber eben nur einen davon (der Snapdragon ist nicht involvert).

    Zweiteres funktioniert auch nur mit Kopfhörern, die a) eine gute Soundqualität haben (ein großes Frequenzspektrum genau abbilden), b) meistens geschlossene Systeme sind (in-ear oder dicker Mantel).

    Ich könnte mir vorstellen dass der Effekt mit einem so schlechten Lautsprecher eher störend bis irritierend wirken würde (echo der eigenen Stimme im Ohr).

    Was unmöglich ist: Mit Hilfe des ins Nexus eingebauten Mikrofons Außengeräusche für einen angeschlossenen Kopfhörer (oder Headset) zu unterdrücken. Damit ANR funktionieren kann, müssen Mikrofon und Lautsprecher sehr nah beieinanderliegen.

    @Verl: Antischall ? Wikipedia
     
  6. Verl, 29.05.2010 #6
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    Danke! Funktioniert also genauso wie beim Licht. Hätte nicht gedacht, dass man es in der Praxis so einfach hinbekommt. Liegt aber anscheinend daran, dass die Wellenlänge deutlich länger ist als beim Licht.
     

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