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Android Assistant – Benutzerfreund und Smartphone-Verwalter

News vom 11.06.2011 um 11:33 Uhr von quercus

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Eine App vorzustellen in einem bisher eher hardwareorientierten News-Bereich sollte nicht als Novum gesehen werden, eher als eine sinnvolle Ergänzung zum Thema Android. Mit welcher App fängt man am besten an? Sieht man sich in den Foren die Beiträge zu dem Thema: "Zeigt uns Euren Desktop" an, erkennt man eine Tendenz zu diversen App-Tools, die einem Informationen zu allen erdenklichen Prozessen am Handy erlauben und gleichzeitig den manipulativen Zugriff darauf. Viele verschiedene Apps mit diversen Möglichkeiten lassen sich im Market finden, die sich dann gemeinsam vereint auf dem Handy das subversive kollektive Ziel gesetzt haben: Wer saugt den ohnehin schon leidgeprüften Akku schneller leer? Abhilfe versucht ein neues Tool zu schaffen, welches beinahe alle Werkzeuge unter einer "leistungsstarken Haube" vereint: Android Assistant. Unsere Kollegen von "Android AppTests" haben sich die vermeintlich neue "eierlegende Wollmichsau" unter den Tools mal näher angesehen. Die App ist in folgende Bereiche unterteilt:
  • Übersicht
  • Prozesse
  • Werkzeuge
Die Übersicht gibt dem User Aufschluss über Prozessor-, Arbeitsspeicher- und Akkuauslastung. Sie dient als simpler, aber aufschlussreicher Systemmonitor. Diagramme zeigen die aktuellen Daten des Gerätes in Echtzeit. Aus den Grafiken kann einfach abgelesen werden, wieviel Prozessorleistung die laufenden Anwendungen in Anspruch nehmen oder wieviel freier Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Zu den Akku-Infos gehören etwa die Spannung und Temperatur des Akkus. Über den „System beschleunigen“-Button am unteren Displayrand kann der Nutzer Speicher frei machen und sein Gerät schneller machen.

Integrierter Task-Manager:
Über den Sinn und Zweck von Task-Managern und App-Killern scheiden sich bekanntlich die Geister. Einerseits verfügt Android über eine gute Prozessverwaltung. Andererseits leisten Task-Manager gute Dienste, wenn es etwa darum geht, "aufgehängte" Apps manuell zu schließen. Wie auch immer: Android Assistant bietet im Bereich „Prozesse“ auch eine Task-Manager-Funktion. Dort findet sich eine Liste der laufenden Prozesse. Für jeden Prozess wird die entsprechende CPU- und RAM-Nutzung ausgewiesen. Unterschiedliche Farben kennzeichnen, ob es sich um einen Dienst oder ein Widget handelt. Markierte Prozesse können auf Wunsch beendet werden. Den größten Nutzen bietet der Punkt „Werkzeuge“, unter dem ein großes Arsenal praktischer Tools abgelegt ist. Ihr Funktionsspektrum ist so breit gefächert, dass nach der Installation von Android Assistant gleich mehrere Apps überflüssig werden. So lassen sich hier Lautstärkeeinstellungen für alle Bereiche vornehmen, Soundprofile festlegen oder App-, Browser-History oder -Cache löschen. Ein Datei-Manager steht ebenfalls zur Verfügung.

Aufklärung über die Akkuleistung
Dazu gesellen sich außerdem ein Uninstaller und ein Autostart-Manager. Letzterer funktioniert im Test leider nicht. Nach dem Neustart des Testgeräts laufen auch all jene Prozesse wieder, deren Start eigentlich unterdrückt werden sollte. Apps, die sehr viel Energie aus dem Akku ziehen, können unter dem Menüpunkt „Energiesparen“ deaktiviert werden. Flankiert wird dieser Bereich durch den „Akkuverbrauch“, der den User darüber aufklärt, welche Programme welchen Anteil an der Akku-Auslastung haben. Auch hier können die Programme entfernt werden, die zu viel Strom verbrauchen. Die App ist logisch strukturiert und sehr benutzerfreundlich aufgebaut. Die Diagramme sind sehr einfach und auch die Reiter bzw. die einzelnen App-Bereiche sind selbsterklärend – auch dank der passend gewählten Symbole und Icons. Trotz des großen Umfangs an Funktionen überfordert die App den Nutzer zu keinem Zeitpunkt. Zudem reagiert die App schnell und ohne Abstürze. Mit Android Assistant gehören lange Recherchen nach der richtigen Einstellung endlich der Vergangenheit an. Die App ist ein All-in-One-Programm, das die Funktionalitäten vieler anderer Einzelapps auf sich vereint. Die App dient unter anderem als Datei-Manager, Task-Manager oder Systemmonitor und hinterlässt dabei einen exzellenten Eindruck. Lediglich der Autostart-Manager arbeitete im Test nicht zuverlässig. Ansonsten kann die App uneingeschränkt empfohlen werden. Löblich ist auch die App2SD-Unterstützung. Als Testgerät kam bei den Kollegen ein HTC Desire zum Einsatz. Android Assistant ist kostenlos und kann im Android Market heruntergeladen werden.

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Quelle: androidapptests.com
 

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