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Android: Warum die Nutzer es lieben - eine mögliche Erklärung

News vom 08.12.2016 um 23:25 Uhr von don_giovanni

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Android ist beliebt - sonst würdet ihr das hier nicht lesen, es gäbe das Forum vermutlich nicht und das Betriebssystem wäre nicht das aktuell stärkst-vertretene auf unserem Planeten. Aber warum ist das so? Dafür hat wohl jeder seine eigene, kleine Geschichte. Einen Erklärungsversuch haben die Kollegen von pocketnow gestartet und sich dabei auf einige Aussagen Andy Rubins gestützt. Irgendetwas muss Android richtig machen, sonst würden nicht so viele Leute von anderen Betriebssysteme auf Android OS umsteigen. Mögliche Punkte, um dies zu erklären:
Apps und OS
Applikationen bzw. Programme sind das Blut in den Adern einer jeden Plattform - keine Programme, keine Nutzungsvielfalt und damit kein User-Interesse. Einst war Windows Mobile alleine in der Smartphone-Arena: Doch aufgrund fehlender Abwärtkompatibilität zu den Vorläufersystemen (Pocket PC, Palm Sized PC, Handheld PC, Windows CE) stagnierte die Entwicklung. Man wollte zwar neu und innovativ sein, aber auch nicht die bisherige Stammkundschaft prellen. An diesem Punkt setzte damals Apple ein und brachte mit seinem ersten iPhone die Wende im Smartphone-Geschäft. Durch das geschlossene System von Apple, in dem iOS nur auf iPhones und anderen Apple Produkten läuft, konnten Hardware-Hersteller, die neu auf den Markt wollten, sich nicht mit diesem Betriebssystem versorgen: Hierdurch hat Android quasi ein großes Vakuum füllen können. Die Hersteller konnten nun auf ein OS zurückgreifen, das sie nicht selbst programmieren mussten. Es war mit anderen Android-Geräten kompatibel und die Apps liefen auf allen Smartphones - unabhängig vom Hersteller.
Entscheidungsfreiheit
Manch ein Nutzer mag Samsung, ein anderer HTC und noch ein anderer Sony: Die Auswahl ist riesig und die Umstellung auf ein neues Gerät (abgesehen von den selbstgebauten Nutzeroberflächen einiger Hersteller) nur marginal. Man kann beliebig aus dem Sortiment greifen, was einem gefällt - und in der Regel ist für jeden Geschmack etwas dabei. Nicht jeder Nutzer will das Gleiche - Apple arbeitet mit "one size fits all" - dem genauen Gegenteil von Android. Ein pinkes Gerät? Eines für die Kinder? Ein günstiges? Ein hochwertiges mit HD-Display? Android kann all das liefern, da viele in einem Boot sitzen.
Freiheit
Android ist eine Open-Source-Plattform. Jeder kann an der Gestaltung und Individualisierung des Systems mitwirken und anderen seine Entwicklungen zugänglich machen. Natürlich liegt hier auch das größte Risiko von Android, aber davon abgesehen, ist die Idee dahinter großartig. Auch ist Android nicht auf Smartphones beschränkt, sondern läuft ebenso auf Tablets, Fernsehgeräten, Uhren und in Brillen. Die Möglichkeiten sind noch lange nicht erschöpft.

Man könnte sich also ein Stück aus dem Fenster lehnen und behaupten, die Nutzer würden Android lieben. Auf die Meisten würde das vielleicht sogar zutreffen. Sicher ist jedenfalls: Android gibt den Nutzern eine große Auswahl an Geräten, Mitbestimmung bei den Apps, Kompatibilität rauf und runter sowie zu Tablet und zum PC und vermittelt vielleicht auch sowas, wie ein großes Familiengefühl. Und wie lautet eure persönliche Android-Geschichte?

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Diskussion zum Beitrag
(im Forum "Android Allgemein")

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Quellen: Why People Love Android | Pocketnow
https://plus.google.com/u/0/112599748506977857728/posts/Btey7rJBaLF
 

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