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EU-weite Kostenbremse für Daten-Roaming ab 1. Juli

News vom 30.06.2010 um 12:41 Uhr von Lion13

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    Am 1. Juli tritt eine von der EU-Kommission angeordnete Kostengrenze für Daten-Roaming in Kraft. Diese beträgt für die im Ausland genutzten Mobilfunk-Datenverbindungen 50,- Euro plus MwSt, insgesamt also maximal 59,50 Euro. Neelie Kroes, Vizepräsidentin der EU-Kommission, erklärte am Montag in Brüssel, daß damit Schluß sei mit "Schockrechnungen" für Mobilfunk-Kunden, die als Touristen oder Geschäftsreisende im EU-Ausland mit einem Smartphone oder Laptop im Internet surfen.
    Schon im März hatten einige Netzbetreiber eine entsprechende Datenroaming-Obergrenze als Tarifoption angeboten, ab 1. Juli ist sie sowohl für Neu- wie auch Bestandskunden verbindlich. Der Kunde muß ab diesem Datum informiert werden, wenn 80 Prozent seiner Kostenobergrenze erreicht sind - bei Erreichen dieser Grenze muß der Anbieter die Verbindung zwingend unterbrechen, außer der Kunde wünscht eine Fortsetzung. Dies können Kunden bei einigen Mobilfunk-Providern separat definieren, die vier deutschen Netzbetreiber bieten dies jedoch nicht an.
    Hinzu kommt, daß die Großhandelspreise für das Daten-Roaming von 1,- Euro auf 0,80 Euro gesenkt werden; und auch die Höchstpreise für Telefonie im EU-Ausland wird von 43 Cent auf 39 Cent gesenkt (zzgl. MwSt, in Deutschland also 46 Cent). Für einen im Ausland angenommenen Anruf durfen statt bisher 19 Cent nur noch 15 Cent (18 Cent inkl. MwSt.) verlangt werden. Das Versenden von SMS bleibt gleich günstig, nämlich bei 11 Cent (13 Cent inkl. MwSt.). Und noch eine Änderung: Ab dem 1. Juli ist die immer noch verbreitete Unsitte, für die Annahme eines Anrufes durch die Mailbox Kosten zu berechnen, Geschichte und ist damit kostenfrei.

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    Diskussion zum Beitrag

    Quelle: heise.de
     
    Lion13, 30.06.2010

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