F.A.Q. - Akku - Guide

Dieses Thema im Forum "FAQ - Häufige Fragen zum Samsung Galaxy S2" wurde erstellt von BigBubby, 26.09.2011.

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  1. BigBubby, 26.09.2011 #1
    BigBubby

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    AKKU Thread zu AOKP/AOSP Roms

    AKKU Thread zu den Sammy-Roms



    F.A.Q. - Akku - Guide



    ||---------------------------------------|| Hilfe und Danke ||-----------------------------------||​


    Das ist die vorerst finale Version des FAQ-Guide.

    Hast du Vorschläge was wie besser sein könnte oder was fehlt oder kennst du weitere bekannte Problemkinder, kannst du mir gerne eine PN schreiben. Am besten ein Zitat dazu, wo was falsch ist/anders sollte.

    Auch könnt ihr gerne den "Danke"-Button betätigen, damit ich und auch andere Nutzer sehen, dass das was hier steht sinnig ist und nicht nur Zeitverschwendung.

    Sollten nach dieser Einführung noch Fragen offen sein, kannst du gerne im Akkuthread schreiben.

    Ein zusätzlicher Dank geht an PSPilot und Rob2222, sowie Prof. Sauer (der aber nichts davon weiß ;) ).


    ||-----------------------------------------|| Übersicht ||-----------------------------------------||​


    #1 Einführung:

    1.1) Übersicht
    1.2) Motivation
    1.3) Du hast ein Problem?


    #2 Alles zur Akkutechnik, Alterung und Akkuanzeige

    2.1) Die Akkutechnik
    2.2) Aufbau
    2.3) Alterung & Reaktion
    2.4) Ladeverfahren
    2.5) Akkuanzeige


    #3 Folgen für die Behandlung des Akkus und Studien

    3.1) Konsequenzen zur Akkupflege
    3.2) Fazit
    3.3) Reale Studien


    #4 Wie verbessere ich meine Akkulaufzeit. Wichtige Programme/Tipps/Work Arounds. (Stock Rom)

    4.1) Software
    4.2) Wichtige Apps
    4.3) Zusätzliche Stromverbraucher
    4.4) Diagnose


    #5 Eine Liste von Apps nach Ampelsystem, sowie Anmerkungen zu einigen weiteren Punkten.

    5.1) Appliste
    5.2) Spezielles
    5.3) Firmeware-/Softwareupdates
    5.3) Weitere Tipps aus dem Akkuthread

    #6 Custom Roms. Zusätzliche Möglichkeiten und ein Beispiel.

    6.1) Zusätzliche Programme zum Analysieren von Problemen und Lösung zu bekannten Schwachstellen (Custom Rom) [Hier benötige ich Hilfe, da ich nur Stock nutze]


    #7

    7) Reserve für weitere Thematik


    ||-----------------------------------------|| Motivation ||----------------------------------------||​


    Es existieren immer mehr Mythen bezüglich Li-Ionen-Akkus und deren Behandlung. Zusätzlich hat die Komplexität des Betriebssystems und damit mögliche Fehlerquellen in Handys zugenommen.

    Deshalb versuche ich hier einige Irrtürmer aufzudecken und viele Fehlerquellen aufzuzeigen. Dabei wird erst ein Einblick in die Technik, sowie die Alterungsprozesse gegeben. Aus diesen heraus folgen dann im nächsten Block eine Zusammenfassung, welche Maßnahmen getroffen werden können, um die Alterung von Li-Ionen-Akkus (auch auf andere Geräte wie Laptops erweiterbar) zu verlangsamen.
    Im weiteren Bereich werde ich noch auf ein paar einfache Programme eingehen, die Helfen können selber Fehler zu lokalisieren und zu beseitigen. Das ist nicht immer einfach und oft zeitaufwendig. Aus diesem Grund werden weitergehend dann einige bekannte Problemmacher gezeigt und Lösungen (mal mehr und mal weniger Praktikabel) präsentiert.



    ||----------------------------------|| Du hast ein Problem? ||----------------------------------||


    Erst ein mal solltest du diesen Thread durchlesen und versuchen es selber herauszubekommen. Schaffst du dieses nicht, helfen wir dir gerne.
    Dafür benötigen wir aber möglichst viele und genaue Informationen von dir:

    - Welche Apps wurden installiert. Besonders kurz bevor der Fehler auftrat.
    - Wie ist deine Nutzung: Wie lang und was machst du mit dem Handy? Was hast du dabei alles an? etc.
    - Kannst du den Fehler reproduzieren? Wenn Ja, wie.
    - Rom-/Firmewareversion

    Dazu am besten Screenshots (Hometaste drücken und dann den On-/Off-Knopf)
    - CPU Spy
    - Akkuanzeige vom hauseigenen Android (Einstellungen->Telefoninfo->Akkuverbrauch)
    (Einmal direkt und noch mal nach Berühren des Diagramms oben)
    - "Where is my Droid Power" (Alles über 0%)
    Liste oder Screenshot von "Android Assistant" mit Prozessen die Laufen, wenn das Problem auftritt.

    Im Prinzip alle Informationen, die du selber, wie später beschrieben, benutzt hast, um es selber herauszubekommen.

    Beschreibe erst kurz, wo das Problem liegt und/oder wie du es erzeugen kannst.
    Dann schreibe alle Infos und hänge die Bilder an und wir werden in vielen Fällen eine Lösung finden.

    Zuvor ließ dir aber erst, wie gesagt, alles hier durch, damit nicht immer die gleichen Fragen beantwortet werden müssen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.01.2013
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  2. BigBubby, 26.09.2011 #2
    BigBubby

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    ||--------------------------------------|| Die Akkutechnik ||-------------------------------------||​


    Der momentan übliche Li-Ionen-Akku im Consumer-Bereich ist entgegen der landläufigen Bezeichnung kein Li-Polymerakku. Warum das so ist, wirst du im Folgenden finden.


    ||------------------------------------------|| Aufbau ||------------------------------------------||​


    Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind Lithium-Ionen-Flüssig Akkus.
    Wie bei Batterien üblich haben sie zwei Elektroden (Positiv und Negativ).


    Die positive Elektrode besteht aus Lithium-Metall-Oxid
    Das Metall steht dabei für Co, Ni oder/und Mn. Je nach gewünschten Eigenschaften auch gemischt. Weiterhin gibt es auch LiFePO4, welches allerdings nur eine Nennspannung von 3,3 Volt hätte und auf Grund des günstigen Eisens, statt teurem Cobalt o.ä. hinsichtlich Recycling unwirtschaftlich wäre.


    Die negative Elektrode dagegen besteht in der Regel aus Hardcarbon (LiC6).
    Bei teureren Geräten auch aus Graphit (wegen der hohen Vollzyklenzahl) oder Titanat, welches allerdings eine niedrigere Energiedichte hat und nur 2,2Volt ausgeben kann.
    Momentan noch in der Entwicklung befinden sich Silizium Legierungen, welche die Energiedichte verdoppeln könnten, allerdings eine Volumenänderung von 300% haben, weshalb es noch keinen Prototypen mit hoher Vollzyklenzahl gibt (In der USA gab es einen ersten Prototypen, der allerdings auf unter 100 Vollzyklen kam).


    Die beiden Elektroden werden zusätzlich zu ihrem Abstand noch durch einen Separator getrennt.
    Dieser besteht in der Regel aus Kunststoff, in seltenen Fällen auch aus mehrlagigen Elementen, die eine Funktion einer Schmelzsicherung übernehmen.


    Interessanter ist da schon der Elektrolyt.

    Dieser ist auch der Grund weshalb es kein Polymer-Akku ist, denn damit wird das Elektrolyt beschrieben.

    Anfangs experimentierte man mit Polymerakkus, allerdings hat das Polymer den Nachteil, dass es, unter anderem da es nicht flüssig ist, einen sehr schlechten Leitwert (hohen Widerstand) hat. Deshalb ist dieser Typ Batterie nur für den Hochtemperaturbereich (>50°) geeignet.
    Dieses Problem hat man bis heute nicht lösen können. Das Wort ist aber für eine andere Technik geblieben, denn ziemlich zeitgleich mit dem Polymer hatte man die negative Elektrode aus LiC6 entwickelt. Diese, mit einem flüssigen Elektrolyten (nicht Wasser, sondern eine organische Flüssigkeit) aus 3 Elementen, bildet die Basis aktueller Akkus.

    Die 3 Elemente sind
    - das Elektrolyt selbst, meist Polycarbonat
    - einem Leitsalz, in der Regel LiPF6
    - und weiteren Additiven

    Man forscht auch noch nach neueren ionischen Flüssigkeiten für spätere Zellen auf 5 Volt Basis.

    Damit haben wir die wichtigsten Elemente eines Lithium-Ionen Akkus, wie er heute verwendet wird.



    [​IMG]
    Bildquelle: Wikipedia


    ||-------------------------------------|| Alterung & Reaktion ||---------------------------------||

    Solid Elektrolyt Interfaces

    Der Lithium-Ionen-Akku altert hauptsächlich durch eine Umwandlung des Elektrolyten mit Bindung von Lithium-Ionen. Dieses führt zur Bildung des "Solid Elektrolyt Interfaces". Dieses setzt sich an die negative Elektrode und führt dazu, dass zum einen der Innenwiderstand des Akkus steigt und zum zweiten die aktive Oberfläche sinkt. Diese beiden Effekte verschlechtern die Leistung des Akkus wogegen die Bindung der Lithium-Ionen in der SEI zur Verringerung der Energie im Gesamten führt.
    Die Bildung dieser Oberfläche geschieht immer, auch wenn der Akku nicht im Betrieb ist. Dieses liegt daran, dass das Elektrolyt und das Lithium starke Reaktanten sind. Allerdings wird die Bildung der SEI durch hohe Stromraten (Schnelles Entladen) und hohe Zyklentiefe (Niedriger Akkustand) verstärkt.

    Reaktion:

    Für weitere Alterungsmechanismen müssen wir einen kurzen Blick in die Reaktionen an den beiden Elektroden
    werfen:

    Positive Elektrode:
    Li1-xMO2 + x Li+ + x e- <-> LiMO2 (0<= x <= 0,6)
    Negative Elektrode:
    LixC6 <-> x Li+ + C6 + x e- (0<= x <= 1)

    Wie man hier eventuell erkennen kann, wandert das Li von einer Elektrode zur anderen und zurück. Dabei erzeugt es eine Volumenänderung. Bei starken mechanischen Stress kann dieses dafür sorgen, dass die Elektroden beschädigt werden (Cracking).
    Beim Laden wandern die Li-Ionen aus der LiMO2 Verbindung zur C6 Elektrode. Bei Überladung kann dieses dafür sorgen, dass die negative Elektrode aus C6 beschädigt wird. Dagegen existiert an der positiven Elektrode ein ganz anderes Problem. Hier kann eine Überladung zur chemischen Instabilität führen, welches im schlimmsten Fall zu einer exothermen Reaktion führen kann mit einer Entstehung von Wärme mit mehreren hundert Grad. Deshalb sollte man auch keine Billigladegeräte aus Asien kaufen. Immer drauf achten, dass Ladegeräte maximal 4,2 Volt an den Li-Akku abgeben (Beim Galaxy S2 sind es 5 Volt, die dem Gerät zugeführt werden, dieses hat aber eine Ladeautomatik, die es auf 4,2 Volt runtersetzt. Der Akku bekommt also auch hier nur 4,2 Volt, solange das Ladegerät nicht mehr als 5 Volt einspeist). Es gibt noch einen Punkt mehr, den erläutere ich beim Ladeverfahren, warum Vorsicht geboten ist.

    Die Energie, die im Akku gespeichert wird, ist also abhängig davon, wie viel Elektrodenmaterial der Hersteller in die Batterie einbringt und noch viel wichtiger, wie viel Lithium er auch hinzufügt, denn theoretisch könnte er eine leere C6-Elektrode und eine nur minimal besetzte LiMO2-Elektrode verbunden mit Elektrolyt ohne Li-Ionen einsetzen und dann hätte man nur einen ziemlich teuren Briefbeschwerer.

    Es gibt noch viele weitere Prozesse, doch kenne ich zum Einen nicht von allen die physikalischen und chemischen Prozesse und zum Anderen habe ich auch nicht die Zeit mich momentan darin einzulesen. Deshalb Liste ich nur noch die Bekannten und einige weitere Bekannte auf.

    Alterungsprozesse:
    - SEI Bildung (Wichtigste)
    - Cracking
    - Instabilität der pos. Elektrode
    - Zersetzung des Elektrolyten
    - Korrodieren des Kollektors
    - Kontaktverlust mit Aktivmasse
    - Mechanische Belastung
    -...


    ||---------------------------------------|| Ladeverfahren ||-------------------------------------||​


    Entgegen Bleibatterien oder älteren Akkus, existiert bei Li-Ionen Batterien nur ein Verfahren.
    Das Konstant-I-Konstant-U Ladeverfahren.

    Bei diesem wird zuerst ein konstanter Strom I angebracht, der dadurch bestimmt wird, wie schnell man den Akku laden will und wie viel der Akku überhaupt pro Zeit aufnehmen kann ohne den Hitzetod zu sterben oder die Lebensdauer deutlich verkürzt wird (Siehe Alterung, SEI).
    Der Strom I wird so lange gegeben, bis die Klemmenspannung 4,2 Volt beträgt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Akku etwa zu 80% bis 90% geladen. Weiter gibt man keinen konstanten Strom, da wie bereits erwähnt Spannungen über 4,2 Volt extrem schädlich für den Akku sind und sogar zur exothermen Reaktion führen können. Das ist der zweite Grund weshalb man Abstand von billigen Ladegeräten aus dem asiatischen Raum nehmen sollte. Diese missachten z.B. unter dem Wort Schnelladen die Voltschwelle von 4,2 Volt und haben eine längere I-Phase, womit sie zwar schneller den Akku laden, ihn aber auch massiv beschädigen, oder den Ladestrom so stark erhöhen, dass der Akku zu heiß wird.
    In der drauf folgenden Konstant U Phase mit 4,2 Volt sinkt der Strom massiv ab und es wird in etwa der zwei- bis dreifachen Zeit der konstant-I-Phase die restlichen 10-20% an Ladung eingebracht. Hier ist, wie bereits erwähnt, der zweite Punkt, wo viele billige Ladegeräte Fehler begehen. Denn selbst, wenn die I-Phase korrekt bemessen wurde, benutzen manche daraufhin eine höhere Spannung als 4,2Volt.

    [IMG? Diagramm]

    Also noch mal kurz:
    Erst konstant I mit maximalen Strom bis 4,2Volt an Spannung, dabei werden ca. 80-90% der Kapazität geladen.
    Daraufhin konstant U mit 4,2Volt wo in der zwei- bis dreifachen Zeit die letzten 10-20% geladen werden.


    ||---------------------------------------|| Akkuanzeige ||---------------------------------------||​


    Erst mal einen herzlichen Dank an Rob2222 für die Recherchearbeiten zu dem folgenden Block.

    Einige werden sich sicherlich schon gewundert haben, warum die Akkuanzeige mal schnell, mal langsam oder einfach nur seltsam reagiert. Dieses liegt an dem verbauten Chip zur Berechnung des Akkustandes.

    Das SGS2 nutzt den Power Management Chip MAX8997 von Maxim. Dieser beinhaltet die Funktionalität des MAX17042 von Maxim, welcher den Akkuladezustand überwacht bzw. berechnet. Zu diesen gibt es keine Herstellerangaben, aber zum MAX17040. Wir gehen davon aus, dass sich der MAX17042 ähnlich verhält.

    Man sollte sich unbedingt verinnerlichen, dass die %-Anzeige des Ladezustands immer nur eine Schätzung ist, die je nach Zustand des Ladezustandsüberwachungssystems, LZÜS, (hier dem MAX17040) verschieden genau oder auch eher UNGENAU ist.

    Dabei wird zur Berechnung des Akkustandes die Spannung über längere Zeit beobachtet. Aus diesem Langzeitwert, sowie der akuten Spannungsbewegung, wird der neue Akkustand berechnet. Dabei gibt es mehrere Faktoren, die dafür sorgen, dass der Akkustand ungenau wird. Die beiden wichtigsten sind wohl:

    1.) Plötzliche hohe Last sorgt für eine Erwärmung des Akkus und einem starken Fall der Spannung, welche aber wieder nach Abkühlung steigen kann.

    2.) Das LZÜS nimmt die Steigung (bzw. die stärke des Gefälles) der Spannung mit in die Berechnung, wodurch der in 1) beschriebene Fall dafür sorgt, dass der plötzliche Fall stark gewichtet wird, wogegen bei der langsamen Abkühlung und das Steigen der Spannung dieses keinen so starken Einfluss auf den Akku hat, womit die %-Angabe nur in sehr seltenen Fällen wieder steigt und eher langsam weiter sinkt, da trotzdem noch ein verbrauch vorhanden ist.

    Dieses erklärt auch den plötzlichen Fall des Ladezustandes nach einem Neustart des Handys. Beim Starten und Herunterfahren des Handys muss alles geladen und gestartet werden, welches eine kurze hohe Last erzeugt. Das System beginnt hier allerdings erst seine Überwachung (Es geht dabei davon aus, dass der Akku noch nicht bekannt ist und vorher ca. 30min in Ruhe war.), weshalb er durch die beim Start gefallene Spannung den aktuellen Akkustand als schlechter schätzt als er ist.

    Bleibt der Verbrauch lange sehr konstant, wird die Akkuanzeige immer genauer. Wobei man sagen muss, dass, nachdem ein plötzlicher Abfall durch hohe Last entstanden ist, der scheinbare Verbrauch geringer ist, als der reale, da der Langzeitschätzer nach und nach den zu schnellen Abfall versucht zu kompensieren. Dieses zeigt auch das folgende Bild:

    [​IMG]

    Eine vertikale Linie entspricht einer Stunde.

    Zu dem Zeitpunkt, der mit dem roten Pfeil markiert ist, wurde das Handy neugestartet. Akkuladestand-Anzeige: 45%. Wegen der "Belastung" des Neustarts ist die Spannung am Akku kurzzeitig eingebrochen.

    Deshalb schätzt der Chip den aktuellen Ladezustand auf 25%. Korrigiert die %-Anzeige in diesem Fall zwar noch um 1-2% nach oben (was das seltsame Phänomen des selbstaufladenden Akkus erklärt), aber nicht mehr bis hin zu ca. 40% oder mehr.

    Wie man an der gelben Linie erkennen kann, bleibt die Anzeige ca. 3 Stunden lang weiterhin ungenau, bis das System den Stand wieder korrekt trifft. Gleichzeitig zeigt die gelbe, dass dem Akku nicht so viel fehlte, wie die Prozentangabe vermuten ließe

    Wenn Ihr die Ungenauigkeit der %-Anzeige im Hinterkopf behaltet, sollte es auch kein Problem mehr sein, wenn nach dem Laden das System nach dem Abstecken plötzlich scheinbar auf 98% oder 96% sinkt.Durch das Laden ist das System eher ungenau, bis es wieder ein paar Werte gesammelt hat.

    Wenn das Handy lang genug am Ladegerät war und voll geladen ist, habt ihr einen vollen Akku, egal ob das Monitoringsystem vielleicht noch 98% anzeigt, der Akku ist voll.

    Bei dem System des MAX17040 könnte es evtl. sogar sein, dass die Kalibration die häufig vorgeschlagen wird, völlig egal ist, da der Chip überhaupt kein ColoumbCounter (Strommesser-)System benutzt.

    Dieses ist übrigens auch die Begründung, weshalb man auf die Ampereanzeige des Battery Monitor Widget nicht zu viel geben muss, denn dieser schätzt den aktuellen Verbrauch aus der Veränderung der Prozentangabe, welche aber, wie gerade gezeigt, durch den Chip recht ungenau sein kann.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 05.11.2011
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  3. BigBubby, 26.09.2011 #3
    BigBubby

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    Mit Sicherheit hat nicht jeder alles zur Alterung und dem Akkuaufbau gelesen.
    Deshalb hier ein paar einfache Punkte (Softwareunabhängig), die helfen sollten die Lebensdauer zu erhöhen.
    Diese gelten übrigens für alle Li-Ionen-Akkus, also auch für Notebooks.

    1.) Haltet den Temperaturrahmen ein.
    1a.) Bei steigender Temperatur finden alle chemischen Reaktionen verstärkt statt. Grob gilt, dass bei 10°C mehr die Alterung doppelt so schnell stattfindet. Also nicht direkt in die Sonne legen (gerade die Ablage im Auto ist ein gefährlicher Ort). Theoretisch kann ab einer Temperatur von ca. 200°C auch eine exotherme Reaktion stattfinden, in der der Akku explodiert.
    1b.)Bei sehr niedrigen Temperaturen (etwa unter 5°C) und besonders bei zusätzlich hohen Stromraten kann es zum entstehen von metallischen Lithium kommen, welches Anfangs einfach Lithium bindet, womit die Kapazität singt, und auf Dauer durch das Ausbilden von Dendriten zu einem internen Kurzschluss mit exothermer Reaktion führen kann, welches zum Resultat die Zerstörung des Akkus und eventuell des Geräts zur Folge haben kann.

    Optimal zwischen 10°C und 25°C


    2.) Ladestatus
    2a.) Hoher Ladezustand sorgt für eine verstärkte SEI Bildung (sinkende Kapazität und erhöhten Innenwiderstand, verstärkt durch Temperaturen) und eine Zersetzung des Elektrolyts (Kapazitäts- und Leistungsverlust, verstärkt durch hohe Temperaturen). Zusätzlich kann es zum Cracking/Abblättern der negativen Elektrode kommen. Besonders beim Überladen, welches zusätzlich zur Instabilität der positiven Elektrode und Zerstörung des Akkus führen kann. Dieser letzte Punkt geschieht aber im Normalfall nicht und kann beim normalen Laden mit Originalladegeräten nicht Auftreten. Die ersten Effekte treten allerdings bei allgemein hohen Ladezustand verstärkt auf, deshalb sollte das Gerät (besonders auch für Laptops gültig) nicht ständig bei 100% gehalten werden. Zum optimalen Bereich komme ich nach Punkt 2c.)
    2b.) Lange Zyklen sollten vermieden werden. Diese führen auch zu einer verstärkten SEI Bildung (Verstärkt durch hohe Stromraten). Zusätzlich kann es passieren, dass Aktivmaterial den Kontakt zu den Ableitern verlieren und somit zusätzlich Kapazität verloren geht. Optimal wäre deshalb immer nur ca. 10-20% aufzuladen und wieder zu entladen. Dieses ist natürlich praxisfremd und kaum machbar. Weiß man allerdings, dass sein Gerät auch mit 60% locker über den Tag kommt, ruhig immer wieder zu 60% laden und auf 0% verbrauchen und nicht immer von 0 auf 100 und zurück.
    2c.) Tiefenentladung verstärken extrem die SEI Bildung (sinkende Kapazität und erhöhten Innenwiderstand, verstärkt durch starken Verbrauch), zudem kann es passieren, dass die Ableiter (nicht die Elektroden) zu korrodieren beginnen. Dieses führt zu starken Leistungseinbußen. Dieses gilt allerdings nur unter 20% Akkustand. Dabei sind allerdings 20% eines uneingeschränkt nutzbaren Akkus gemeint. Diese können allerdings bis runter auf fast 2,5Volt entladen werden. Wenn man die Akkuanzeige des Handy beobachtet, wird man merken, dass dieser spätestens bei3,5 Volt sagt er wäre leer. Dieses liegt daran, dass die Elektronik mit weniger nicht mehr funktioniert. Gleichzeitig bedeutet es, dass man nur mit böser Absicht den Akku so tief entladen könnte. (Ein Li-Ionen-Akku verliert ungefähr 5% pro Monat, wenn er nur rumliegt).
    Wenn der Akku also 0% anzeigt, sollte der echte Akkustand bei ca. 25-35% liegen. Ihr könntet also ohne Probleme den Akku länger als einen Monat rumliegen lassen


    ||------------------------------------------|| Fazit ||-------------------------------------------||​


    - Optimaler Ladestand: 5-25% (Laut Handyanzeige)
    - Optimal nur Zyklen von 10 bis 30%
    - Häufiges weniges Laden ist gesünder als selten starkes laden.
    - Optimale Temperatur zwischen 10°C und 25°C
    - Nicht in der Sonne liegen lassen (siehe folgende Studie. Alterung bis 22fach beschleunigt)


    ||--------------------------------------|| Reale Studien ||--------------------------------------||​


    Hier aus einigen Studien, wobei zu sagen muss, dass je nach Typ und selbst innerhalb einer Reihe enorme Schwankungen auftreten und so dieses nur exemplarisch zu sehen ist.
    (Ladezustand hier nicht Anzeige aus Handy, sondern vom "vollwertigen" Akku):

    Zyklenabhängigkeit:
    10% Zyklus um 85% Ladezustand gegenüber 10% Zyklen bei 35% Ladezustand (Verhältnis der Alterung zueinander 2:1)
    10% Zyklen um 60% Ladezustand gegenüber 60% Zyklen bei 60% Ladezustand (Verhältnis der Alterung zueinander 2:3)

    Zyklenabhängigkeit (2):
    Zyklenbereich von 100-77%, 88-65%, 54-77%, 66%-43%, 55%-32%, 44%-21%, 33-10%, 22%-0% (21:17:13:9:4:2:1:1)

    Temperaturabhängigkeit:
    Lagerung bei 50% Ladezustand ohne Zyklus und 25°C<->40°C<->60°C (1:2:11)

    Ladezustand:
    Keine Zyklus bei 50°C 4,1V<->3,92V<->3,52V<->3,05V (7:3:2:1)

    Wie man sieht, kann man es theoretisch schaffen im extrem Fall den Akku mehr als 20 mal so schnell zu zerstören.
    Das würde bedeuten, dass er nicht 10 Jahre, sondern 6 Monate halten würde.


    Natürlich kann man nicht alles beachten. Gerade wo ein Akku für das Galaxy S2 nur knapp 20€ kostet. Aber auch mit etwas Vorsicht kann man die Lebensdauer stark erhöhen und für alle die ein Laptop haben, sind diese Rahmenwerte gold wert, denn da ist man locker 50-100€ für einen neuen Akku los.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05.11.2011
    pdmber, Ironboy1982, xGojira und 61 andere haben sich bedankt.
  4. BigBubby, 26.09.2011 #4
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    Handy sind zu kleinen PCs geworden, deshalb schaffen es immer wieder kleine Fehler oder Unachtsamkeiten schnell eine hohe Last zu erzeugen, die den Akku leer ziehen. Alternativ schaffen es Programme auch ohne hoher Last das Handy vom Deep Sleep abzuhalten.

    DeepSleep
    ist das Ziel, welches immer erreicht werden soll. In diesem Modus geht der Verbrauch des Handy runter auf bis zu 2-6mA. Deshalb ist das Erste was wir erreichen wollen alles was das Handy vom Deep-Sleep abhält raus zu werfen bzw. dazu zu zwingen, dass es das macht, was wir wollen.

    Um dieses Ziel zu erreichen werden zuerst einige praktische Programme vorgestellt und anschließend mit Beispielbilder eine einfache Vorgehensweise gezeigt, mit der 99% der Fehler selbst zu finden sind. Im nächsten Post entsteht eine Liste von typischen Programmen mit Fehlern oder/und Einstellmöglichkeiten, um den Akkukonsum zu optimieren.

    Zu beachten ist, das in diesem Part nur vom Stockrom ausgegangen wird. Weitere Optimierungen sind mit Costumroms möglich. Da ich aber eine ausreichende Laufzeit ohne dieses erreicht habe, wird erst mal dieser Weg aufgezeigt. Mit Hilfe von Euch fülle ich aber gerne auch den Platz für die Costumroms.


    ||-------------------------------------|| Wichtige Apps ||--------------------------------------||​


    Akkuverbrauch/Laufende Dienste

    Akkuverbrauch:

    Einstellungen->Telefoninfo->Akkuverbrauch

    Hier siehst du eine einfache Aufschlüsselung, welche Verbraucher vorhanden sind. Dabei werden nur diejenigen über 2% angezeigt, für kleinere, welche trotzdem größere
    Probleme bereiten können, benutze Where is my Droid Power.
    Der hauseigenen Anzeige ist allerdings nur bedingt nützlich, da diese nur Verhältnisse angibt und damit nur sinnvoll ist, wenn es darum geht extrem quer laufende Programme zu erwischen.
    Ein Beispielt sehr ihr hier:
    [​IMG]
    Man könnte meinen, dass System würde extrem viel verbrauchen, da es ganz oben steht. Dieses ist aber einfach ein Handy, welches fast nur im Standby war. Der Bildschirm war also so gut wie nie an.
    Praktisch dagegen ist, dass beim anklicken der einzelnen Punkte die Laufzeit angezeigt wird, welches gerade bei der Anzeige einen enormen Einfluss auf den Verbrauch hat. Zusätzlich erhält man beim anklicken des Diagramms eine Anzeige, wie mit dem Akkustandverlauf. Hier kann man noch gut erkennen, wann z.B. W-Lan aktiviert war oder der Bildschirm an war, was auch zur Diagnose praktisch sein kann.
    [​IMG]
    Sucht man allerdings eine genauere Anzeige des Verbrauches nutze das Battery Monitor Widget.


    Laufende Dienste

    Einstellungen->Anwendungen->Laufende Dienste

    Hier siehst du, welche Dienste/Prozesse laufen, wie lange sie schon laufen und wie viel Ram sie nutzen.
    Brauchst du genauere Angaben benutzte Android Assistant.


    Battery Monitor Widget

    [​IMG][​IMG]

    Dieses praktische kleine Widget zeigt dir sehr Detailiert den Verlauf des Akkustandes, Verbrauches und der Spannung an. Dabei ist allerdings Achtung geboten. Zum einen sollte das Akkuvolumen korrekt eingestellt sein, zum anderen lügt die Akkuanzeige. Warum das so ist und warum das gut ist, könnt ihr unter Akkuanzeige
    nachlesen.


    CPU Spy

    [​IMG]

    CPU Spy ist wohl eines der wichtigsten Programme für unsere Arbeit. CPU Spy gibt einfach an, wie lange das System sich in welchem Zustand befunden hat. Wie bereits geschrieben wollen wir erreichen, dass der Deep Sleep Anteil möglichst hoch ist (>90% ist optimal für seltene Handynutzer). Dieses Tool muss also bei der Diagnose regelmäßig genutzt werden, um zu erkennen, ob unsere Maßnahmen ihren Zweck erfüllen.

    Where is my Droid Power

    [​IMG]

    Where is my Dorid Power zeigt uns alle Verbraucher an, die nicht in die Akkuanzeige gefallen sind. Hier findet man häufig noch kleine Problemkinder.

    Android Assistant

    [​IMG]

    Android Assistant ist neben CPU Spy eines meiner wichtigsten Instrumente. Mit diesem erkenne ich alles was läuft und kann zusätzlich Hintergrunddienste, welche sich nicht selbst beendet haben abstellen, womit zusätzlicher Batterydrain vermieden wird.


    Für Fortgeschrittene gibt es dann noch:
    BetterBatteryStats

    [​IMG]

    Dieses nette kleine Programm schlüsselt zusätlich auch noch das Android OS und so ziemlich alles auf. Deshalb ist es auch nicht ganz so einfach zu lesen für Einsteiger. Dafür gibt es die Möglichkeit, wenn man sich auskennt, Übeltäter schneller zu finden oder direkt zu entdecken, die sonst nicht auffällig sind. Wichtig für uns ist fast nur der Punkt "Partial Wakelocks", da dort alles aufgelistet wird, was das Handy aufgeweckt hat. Hier gehört aber auch einiges an Gehirnschmalz dazu, um zu erkennen, was normal ist und was nicht bzw. was es überhaupt ist.

    BatterBetteryStats gibt es übrigens im XDA Forum gratis.

    (Im Test: System Tuner, OS Monitor und System Panel Lite)


    ||-----------------------------|| Zusätzliche Stromverbraucher ||----------------------------||​


    G2 oder G3?

    Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Grundsätzlich gilt, hast du guten Empfang ist es egal.
    Ist der G2-Empfang wesentlich besser als der G3-Empfang, ist er sparsamer.
    Wohnst du in einem Gebäude wo eines der Netz, meist das G3, häufig verloren geht (Massive Stahlbetonbauten sind prädestiniert dafür), dann stell manuell das G2 ein.
    Nutzt du selten bis nie mobiles Internet (nicht W-Lan), dann bleibe ruhig beim G2-Netz.

    Wie gut dein Empfang ist findest du dort:

    Manuell Einstellen lässt sich das Netz hier:

    WLan oder Datenverbindung?

    Auch dieses lässt sich nicht so einfach beantworten.
    Hier gilt Grundsätzlich auch, dass das Medium mit dem besseren Empfang zu nehmen ist. Doch hier gibt es eine Einschränkungen. Wie beobachtungen gezeigt haben, scheinen Push-Dienste im W-Lan nicht zu funktionieren und haben einen Batterydrain zur Folge. Solltest du also einen echten (Nähres dazu unter Maildienste->Push/Pull) Push-Dienst nutzen wollen, dann bleib bei der Datenverbindung, ansonsten nimm das mit dem besten Empfang.

    Grundsätzlich gilt aber, aus verbraucht weniger als an, wenn es nicht zu Konflikten mit Programmen kommt, die eine Synchronisation erzwingen wollen.

    Bildschirmhelligkeit

    Hier reicht es vollkommen auf automatisch zu stellen. Man sollte es nicht manuell auf maximum Stellen, da dieses zum Einen den Akku extrem belastet und zum Anderen zu einer schnelleren Alterung des Displays führt. Reicht einem die minimale Helligkeit aus, kann man diese manuell ruhig wählen, um die letzten Reserven raus zu holen. Grundsätzlich ist dieses aber nicht nötig.

    Livewallpaper

    Livewallpaper werden immer wieder genannt, wenn es um Akkuverbrauch geht. Dieses stimmt aber so nicht ganz. Grundsätzlich verbrauchen sie natürlich mehr als ein "stilles" Wallpaper, aber der Verbrauch ist bei den meisten
    Livewallpapers zu vernachlässigen.
    Ausnahmen gibt es natürlich hier auch Shake Them All! z.B. benötigt enorm viel Energie, da es neben den Bewegungssensoren noch die CPU zur Berechnung benötigt, während Shadow Galaxy realtiv wenig braucht.
    Allgemein gilt bei allen Wallpapern für Geräte mit Amoled: Um so dunkler, desto besser!.


    Maildienste

    Maildienste und ihr Verbrauch, ist eine Welt für sich.
    Es gibt kein Pauschal gut oder schlecht.

    Grundsätzlich gilt:
    Manuelles Abrufen, ist am sparsamsten.

    Push/Pull
    Pull bedeutet, dass das Handy selber beim Mailserver anklopft und nachfragt, ob es neue Mails gibt. Dieses kann man z.B. auf einen bestimmten Zeitintervall einstellen.
    Push soll eigentlich so funktionieren, dass der Mailserver beim Handy anklopft und sagt etwas Neues ist da, ähnlich einer SMS. Vorteil von Push ist also, dass es nur Strom verbraucht, wenn auch E-Mail ankommen.
    Hat man einen stark frequentierten E-Mail-Zugang kann es trotzdem sparsamer sein, ihn per Pull regelmäßig abzurufen, als dass Push alle paar Sekunden/Minuten zugreifen muss.
    Das Problem bei Pull (Vom Mailclient abhängig) ist allerdings, dass es wirklich immer versucht in regelmäßigen Abständen abzurufen. Folge ist, dass das Handy z.B. aus dem Deep Sleep gerissen wird, was wie schließlich immer vermeiden wollen, zusätzlich kann es sein, dass der Mailclient versucht bei nicht vorhandenen Internet, das Handy dazu bringen will, eine zur Verfügung zu stellen, oder auch einfach in kürzeren Abständen versucht wieder abzurufen, womit das Handy längere Zeit nicht im Deep Sleep, sondern im aktiven Zustand verbringt. Dieses ist übrigens auch einer der Gründe, weshalb das OS oft so hohe Werte in der Akkustatistik hat. Das Mailprogramm kann z.B. binnen einer Zehntel Sekunde die Anfrage an eine Datenverbindunge stellen, während das System dann teilweise im Sekunden Bereich versucht diese zu errichten. Somit hat das Mailprogramm nur 1/10 oder weniger Verbraucht, als das OS, obwohl das Mailprogramm selbst dieses Problem erzeugt.
    Weiterhin gibt es einige E-Mail anbieter, sowie auch Clients, die zwar Push als Option dran schreiben, dieses aber nicht wirklich anbieten. In diesem Fall wird nur extrem häufiges Pullen betrieben, welches einen enormen Stromverbrauch zur Folge hat. Genau das gleiche passiert nach Beobachtungen im Forum immer, wenn keine Datenverbindung, sondern W-Lan genutzt wird. Hier also nie Push auswählen.

    Androids hauseigenen E-Mail-Client:
    Es reicht nicht unter
    Einstellungen -> Konten und Synchronisierungseinstellungen
    Automatisch synchronisieren abzustellen. Zusätzlich muss man unter
    Anweandungen -> E-Mail -> Optionen->Kontoeinstellungen-> Häufigkeit der E-Mail-Überprüfung
    auf niemals stellen, ansonsten passiert oben beschriebenes Dilemma.


    ||----------------------------------------|| Diagnose ||-----------------------------------------||​


    Die Diagnose, was jetzt Probleme erzeugt, ist nicht so einfach. Vor allem ist sie zeitaufwendig, aber meistens lohnt es sich.
    Das Einfachste wäre natürlich einen Werksreset durchzuführen und dann Stück für Stück alles zu installieren und zu gucken, wo die Probleme beginnen. Aber da weder ich dazu Lust hatte, noch du vermutlich dein System neu
    aufsetzen willst, habe ich mal im Folgenden eine Anleitung geschrieben, wie man mit etwas Zeitaufwand auch ohne Neuinstallation vermutlich den Übeltäter herausbekommt.


    0.) Lese dir erst mal Post #4 ganz durch und auch Post #5, damit du typische Verdächtige schon mal ausschließen kannst.

    1.) Installiere dir die oben beschriebenen Apps.

    2.) Deaktiviere alle Synchronisationen. (Damit das Ganze praktikabel bleibt, gehe ich davon aus, dass wir über Nacht testen und tagsüber das Handy normal nutzen. Deshalb könnt ihr Tagsüber die Synchronisationen auch
    wieder anschalten, wichtig ist nur Abends dran zu denken, es wieder abzuschalten. Natürlich wenn ihr die Möglichkeit habt, es auch tagsüber zu testen, gehts schneller).
    Dabei sind nicht nur E-Mails gemeint, sondern auch Social-Apps und Messenger (Egal ob ICQ oder WhatsUpp)

    Jetzt kommt der Part, der immer wiederholt werden muss.

    3.) Abends: (Sollte der Akkustand zu niedrig sein, ladet auf etwa über 60% auf und denkt dran die Sync auszustellen).
    Erstes mal, weiter bei 3.b). Späterer Durchlauf, dann 3.a)

    3.a) Deinstalliert das verdächtigste App oder deaktiviert es (sowie alle unnötigen Sachen) manuell mit Hilfe von Android Assistant. Weiter bei 3.b)

    3.b) Schaltet das Handy nicht aus und steckt es nicht ans Ladegerät (Am Ladegerät bleibt das Gerät immer bei 200 mhz und geht nicht in den DeepSleep). Stellt auch nichts weiter am Handy ein. Lasst es einfach, wie es normal ist.
    Wichtig ist, geht kurz in CPU Spy und resetet die History. Danach nicht in CPU Spy bleiben, sondern wieder verlassen.

    4.) Über Nacht das Handy einfach in Ruhe lassen.

    5.) Morgens schaut ihr erst mal, was der Battery Monitor anzeigt.
    Hier sollte je nachdem, ob W-Lan/Datenverbindung/G2/G3/Bluetooth an war und wie der Empfang war, ein Verbrauch von unter 20mA, besser unter 10mA (Nur G2 oder guter G3 Empfang), sein.
    Ist dieses nicht der Fall, wissen wir direkt, dass irgendwas im Hintergrund arbeitet.

    Als nächstes schauen wir zuerst in CPU Spy:
    Deep Sleep sollte bei 90% und drüber liegen. Ist dieses nicht der Fall wissen wir erst recht, dass etwas nicht stimmt, und wir machen weiter bei 5.a) ansonsten können wir zu 7.) springen.

    5.a) Akkuverbrauch und Where is My Droid Power:
    Als nächstes werfen wir einen Blick in die hauseigenen Anzeige Akkuverbrauch. Hier sollte als oberstes Android OS stehen.
    Danach Dialer, Akku bei Standby, Telefon im Standby, Anzeige und Android System in beliebiger Reihenfolge. Ist hier etwas anderes zwischen haben wir schon mal einen Hauptverdächtigen. Alle weiteren Apps sind aber auch Verdächtig.
    Zusätzlich sollte man kurz die große Statistik durch berühren des Diagrammes anschauen. Über der Nacht, sollte der Bildschirm nie angewesen sein.
    Ist hier allerdings nichts besonderes bei, werfen wir einen kurzen Blick auf Where is My Droid Power.
    Hier seht ihr alle kleineren Programme (etwa unter 2,5%. Es gibt hier aber auch Ausnahmen, wie auf dem Screenshot oben zu sehen). Diese machen in der Regel keine Probleme, aber auch das ist möglich. Fällt dir hier also ein Programm mit mehr als 0% auf, welches eigentlich nicht aktiv sein sollte. Direkt als Verdächtigen merken.

    5.b)Zusätzlich kontrollieren wir nun Android Assistant.
    Hier siehst du alles was aktiv läuft. Normal sind dabei:
    Agenda, Bilderrahemn, AP Mobile, Yahoo! Fianance, Buddies aktuell, Digitale Uhr, Task-Manager, TW-Launcher, Market, UKW-Radio, Google Mail, Energiesparmodus (wenn aktiv), E-Mail. (bei der 2.3.3 auch noch Accu-Weather).
    Weiterhin solltest du eventuell deine Widgets sehen. Sind diese Widget gerade nicht aktiv, solltest du sie manuell beenden.
    Sollte zusätzlich zu diesen Bekannten noch eine der Verdächtigen auftauchen, ist es einer der ersten der fliegen sollte.
    Alles weitere, was läuft, sollte aber auch beendet werden und im Hinterkopf gehalten.
    (Verlässt du Android Assistant und der Homescreen baut sich wieder neu auf, hast du irgendwas zu viel beendet.
    Das muss man etwas austesten, bis man den dreh raus hat, was alles ok ist).

    6.) Entweder hast du dir nun alles notiert oder der Einfachheit halbe Screenshots gemacht, damit du am nächsten Tag die Sachen vergleichen kannst. Ist dieses geschehen, kannst du bei 3.) wieder anfangen.
    Solltest du nur noch die stock Apps drauf haben, wird es kompliziert. Dann schreibst du entweder in den Akkuthread oder gehst zu I.) für Fortgeschrittene und versuchst selbst zu forschen. Hast du noch was gefunden, darfst du mir gerne eine PN schreiben, damit ich es hinzufügen kann.
    Natürlich ist es auch immer möglich, dass du ein Montagsmodell hast und ein irgendwie gearteter Defekt das Problem ist.

    7.) Du hast also nun ohne Synchronisation und mit ein paar Apps weniger bzw. Deaktiviert einen ausreichenden DeepSleep.
    Am besten probierst du 1-2 weitere Nächte, ob es auch so bleibt. Ist das der Fall, sind als nächstes die Synchronisationen dran.
    Such dir einfachen eine aus und aktiviere sie Abends wieder. Dann gehst du ganz normal die Punkte 3.-5.) durch. Läuft alles gut, kannst du den nächsten Sync aktivieren.
    Sollte sich bei einem Sync nun rausstellen, dass danach der Verbrauch massiv steigt, solltest du dir überlegen, ob du diesen Sync wirklich brauchst und damit den Verbrauch in Kauf nimmst, oder ob du manuell Synchronisierst oder es komplett weglässt. Diese Entscheidung liegt bei dir.

    8.) Nun solltest du ausreichend DeepSleep und Synchronisation haben. Nun kannst du Stück für Stück die Apps wieder installieren, die du deinstalliert hast, der DeepSleep aber nicht besser wurde. Dabei einfach immer wieder bei 3.) anfangen und wenns nicht schlechter wird mit dem nächsten App weitermachen. Irgendwann wirst du dann explizit wissen, welches App bzw. welche Apps oder welche Kombination von Apps das Problem verursacht.

    9.) Jetzt solltest du deine Akkulaufzeit signifikant verbessert haben. Natürlich hängt die reale Akkulaufzeit sehr stark von der persönlichen Nutzung ab. So ist eine Akkulaufzeit von 7 Stunden bis 7 Tage möglich.

    Fortgeschrittene:
    I.) Du hast also alles probiert und irgendwas scheint immer noch deinen Akku leer zu saugen.
    Jetzt ist es an der Reihe ein wenig Zeit mit BatterBetteryStats zu verbringen.
    Wie bereits zum Programm selbst erwähnt, ist der für uns interessante Part "Partial Wakelocks". Hier siehst du jedes Programm bzw. jede Funktion, die das Handy aufgeweckt hat. Hier gilt allerdings auch, ähnlich dem Android OS, dass das Oberste nicht der Verursacher sein muss. Oft sind es z.B. Programme, die z.B. Ortsinformationen anfragen, woraufhin die Androidfunktion für die Ortsinformationsbestimmung lange danach suchen muss und z.B. auch Datenverbindungen nutzt usw. Hier gilt also analysieren, was wofür gut ist und wie es zusammenhängt. Dafür sollte man damit auch den letzten Bösewicht ausfindig machen können (Dabei natürlich Punkte 3-5.) immer wiederholen, um zu testen, ob man den Richtigen erwischt hat).


    ||--------------------------------------|| Anmerkung ||---------------------------------------||

    Ich möchte noch mal erwähnt haben, dass das Galaxy S2 keine schlechte Akkuleistung hat. Das Problem ist, dass es einfach eine enorme Rechenleistung hat. Wenn alles kontrolliert läuft, erreicht es eine Akkulaufzeit die zumindestens Äquivalent zu jedem anderen Smartphone ist. Dagegen kann es passieren, dass ein App, das quer läuft, einen so hohen Verbrauch verursachen, dass der Akku extrem schnell leer gesogen wird.
    Das ist allerdings kein Fehler oder schlechtes Design. Auch wenn Autovergleiche immer nur sehr bescheiden sind, trifft es hier ganz gut: Wenn man das Gaspedal durchdrückt, dann verbraucht jeder Wagen extrem viel.
    Deshalb würde man aber nicht sagen, dass jeder Wagen extrem viel Verbraucht. Beim Galaxy S2 ist es also immer eine Frage der Nutzung, wie viel es Verbraucht.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 20.11.2011
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  5. BigBubby, 26.09.2011 #5
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    ||-----------------------------------------|| Appliste ||----------------------------------------||​


    Hier findest du eine Liste von Apps. Dabei gilt rot, dass sie an bleiben oder anders Probleme bereiten, orange, dass sie zwar an bleiben, ich aber noch nicht sagen kann, ob sie problematisch sind, und grün, dass sie sich brav komplett ausschalten nach dem Beenden bzw. nach kurzer Zeit.
    Grundsätzlich gilt hierbei, dass diese Liste keine Allgemeingültigkeit besitzt. Manche Programme sind z.B. rot, weil sie Probleme bereiten können, aber nicht müssen.

    WICHTIG! Ich kann selber nicht alle Apps testen, deshalb schreibt mir welche bei euch wie Reagieren.
    Also in Android Assistant reingucken ob nach Beenden der App diese immer noch einen Dienst oder ähnliches offen hat.
    Dann nach ca. 20-30min noch mal nachgucken ob er immer noch an ist. Danach könnt ihr von Hand beenden und mir schreiben, dass es an bleibt oder nach kurzer Zeit aus geht oder ganz aus ist.
    Die Liste lebt also von Euch

    -Rot-

    WorldWar
    iMobster
    Internet
    Mail
    Latitude Kann über Maps -> Ebenen -> Grünen Haken bei Latitude entfernen deaktiviert werden. Taucht bei mir aber trotzdem wieder auf.
    Maps
    AIX Weather
    Opera


    -Orange-

    Facebook: ist ein Spezialfall. Stellt man den Chat ab, soll es sehr wenig Verbrauchen, ist der Chat allerdings an, ist es ein Topkandidat für BatteryDrain.
    Google+


    -Grün-

    Smurfs' Village
    GunsNGlory WW2
    CPUSpy: Beendet sich nach kurzer Zeit vollständig


    ||----------------------------------------|| Spezielles ||---------------------------------------||​


    Jouice Defender, Green Power und co. Werden gerne benutzt. Oft funktionieren sie auch sehr gut. Aber leider können sie genau so zu Problemen führen. Besonders wenn man ihnen aufträgt regelmäßig etwas an/ab zu stellen. Dieses tun sie dann auch gerne in den Phasen wo man eigentlich DeepSleep erreichen will und damit wird dieses verhindert.
    Deshalb bin ich eher gegen diese Apps geneigt, denn alles was die können, kann man in der Regel auch selber einstellen.


    ||-----------------------------|| Firmeware-/Softwareupdates ||-----------------------------||​


    Softwareupdates:

    Wichtig ist zu beachten, dass bei vielen Programmen (Facebook ist so ein Kandidat) nach einem Update alle Einstellungen wieder auf Werkszustand sind. Sollte also plötzlich wieder ein höherer Verbrauch auftauchen, kann es an ein upgedateten Programm liegen. Also haltet dort ein Auge drauf.

    Firmewareupdates:

    Sollten nach einem Firmewareupdate der Verbrauch stark gestiegen sein, kann das mehrere Gründe haben.

    1.) Viele Android Einstellungen wurden wieder zurückgesetzt. (Ich musste z.B. beim letzten die Datenverbindungseinstellungen alle wieder neu Einstellen, sowie die des E-Mail Clients und noch einiges mehr an kleinkram).
    2.) Irgendwelche Programme haben sich verhaspelt. Einfach mal ein Neustart des Gerätes wird nach dem Update immer Empfohlen.
    3.) Irgendwelche Einstellungen stehen im Konflik miteinander. Dieses raus zu bekommen ist fast unmöglich. Der einfachste Weg hierbei und oft auch der einzige, ist es einen Werksreset zu machen. Wird auch durchgehend Empfohlen dieses zu tun. Nach dem Reset müsst ihr natürlich euer System wieder komplett einstellen.


    ||-------------------------|| Weitere Tipps aus dem Akkuthread ||-------------------------||​


    Eine kleine Übersicht aus dem Akkuthread. Danke an Nerreza, Presseonkel und Kjetal.
    Wurde von mir allerdings etwas gekürzt.

    Tipp – App (Nutzer – Beitragsnummer aus Akkuthread)

    0.) Ein einfacher Neustart bewirkt manchmal kleine Wunder!

    1.) Benachrichtigungen von Updates im Market deaktivieren (CoronaLife – 50)

    2.) Nur mit vollem Akku updaten – FW Fehler (presseonkel – 88)

    3.) Synchronisierungseinstellungen --> Hintergrunddaten aus (FelixII – 104)

    4.) FastDormancy analysieren - Catlog (netguru – 127)

    5.) Sammlung von and-roid (369)
    - Dunklen Hintergrund wählen
    - Intervalle für Mail, Wetter, Twitter etc. hoch setzen oder nur per Hand aktualisieren
    - Bildschirmhelligkeit automatisch regeln lassen
    - Nachts WiFi oder Mobile Netzwerke abschalten
    - Nur Widgets nutzen, die man wirklich verwendet (Stromfresser aussortieren)
    - Regelmäßig den Akku laden

    6.) Medienserver-Problem beheben (vgl. Beitrag 456 von Guido83)
    - Einstellungen --> Anwendungen --> Anwendungen verwalten
    - Filter --> Alle
    - MediaSync --> Daten löschen --> Stopp erzwingen
    - Medienspeicher --> Daten löschen --> Stopp erzwingen
    - Handy Neustart

    7.) Widgetlocker deaktivieren (DMX – 577)

    8.) Akku kalibrieren / überwachen – Battery Calibration; Wheres my Droid Power (presseonkel – 618)

    9.) Facebook-App Chat offline gehen falls nicht benötigt (Zeiten – 633)

    10.) Akku überwachen - Battery Monitor Widget (BigBug und einige vor ihm =) – 794)

    11.) Fernwartung deaktivieren (MrFelicity – 944)

    12.) SNS-Dienst deaktivieren (sebiauskoeln – 947)

    13.) Falls Google Maps viel Akku verbraucht (jojo2peter – 1074)
    - Maps --> Ebenen --> Grünen Haken bei Latitude entfernen
     
    Zuletzt bearbeitet: 05.11.2011
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  6. BigBubby, 26.09.2011 #6
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    Vielen Dank an PSPilot für die gesamten Ausführungen.

    Leider finde ich keine Zeit und Muße dazu den Text noch umzuschreiben und besser zu formulieren, deshalb wird er bis auf weiteres so bleiben, es sei denn jemand ist so freundlich und machts sich die Mühe diesen aufzubereiten.

    Zu beachten ist, dass er dem Stand von Oktober/November 2011 entspricht und nicht mehr dem Stand der Dinge entsprechen muss:

     
    Zuletzt bearbeitet: 05.11.2011
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  7. BigBubby, 26.09.2011 #7
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  8. presseonkel, 24.11.2011 #8
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    Moin,
    ich mache hier auf Wunsch des TE erstmal zu.:)
     
    Hisoka bedankt sich.
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