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Kamera App?!:)

Dieses Thema im Forum "Foto und Multimedia" wurde erstellt von Elartin, 21.08.2010.

  1. Elartin, 21.08.2010 #1
    Elartin

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    Hallo,

    ich hätte eine frage bzgl. eines Kamera Apps ... , gibt es eine Kamera App, die es mir ermöglicht, ein "Focus-Bild" Zumachen?:)

    damit meine ich, das ein Gegenstand, bzw. eine Person im Vordergrund hervorgehoben wird, und der rest, der sich darum befindet, bzw dahinter, Verschwommen aussieht?!:)

    Ich habe ein Desire,- wollte jedoch nicht unbedingt im Desire forum dazu ein Thread aufmachen ,- evtl. gibt es eine Universelle App für Androidphones .. :)

    Danke.
     
  2. Handymeister, 21.08.2010 #2
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  3. Contri, 21.08.2010 #3
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    camera 360 ist wirklich ein app den ich neben der standard app regelmäßig nutze. kann man wirklich empfehlen. ;)
     
  4. GalaxyS_User, 21.08.2010 #4
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    Ist die Kamera des Desire schnell genug dafür?

    Um den Effekt zu simulieren müssen ja zwei oder mehrere Fotos gemacht und dann übereinander gelegt werden.

    Und wenn du dazwischen die Hand bewegst bzw. sich das Motiv bewegt ...

    Die Tiefenschärfe steuerst du bei einer echten Kamera über die Blende, je grösser desto geringer die Tiefenschärfe (> der nicht fokusierte Hintergrund wird unscharf).
     
  5. webmichl, 21.08.2010 #5
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    Nöh - das, was Du meinst ist HDR. Das, was der TO sucht, ist der Tilt&Shift-Effekt, den Camera 360 recht gut simuliert (ein Grund, warum ich mir die App gekauft habe).

    Edit: Nachtrag - was man mit Tilt&Shift alles machen kann: 50 Beautiful Examples Of Tilt-Shift Photography
     
    Zuletzt bearbeitet: 21.08.2010
    GalaxyS_User bedankt sich.
  6. H1Chris, 22.08.2010 #6
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    Meinte er nicht einfach Schärfentiefe? Und daran kann eine App nichts ändern. Dazu braucht es gescheite Hardware. Und die bekommt man in einem Smartphone nicht unter.
     
  7. Inmare, 22.08.2010 #7
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    Man muss sich klarmachen, dass der beschriebene Effekt keine Bildretouche ist, sondern aufgrund physikalischer Eigenschaften und gewählter Aufnahmeparameter bei "richtigen" Kameras automatisch entsteht.

    Man könnte den Effekt schon mit Bildern verschiedener Schärfebenen simulieren, so wie von GalaxyS_User beschrieben (man kann ja nicht nur die Belichtung verrechnen, wie bei HDR). Allerdings ist das schon etwas aufwendiger und wird neben dem beschriebenen Problem auch das der Selektion der verschiedenen Schärfebereiche auf dem Bildschirm nach sich ziehen. (Eigentlich macht man Focus-Stacking eher, um die Schärfentiefe zu *erhöhen*, gerade bei Makroaufnahmen. Dafür gibt es auch extra Software.)

    Handykameras sind für solche Sachen ungeeignet. Selbst Kompaktkameras mit einem vielfach größeren Chip als Handykameras haben ja noch eine enorme Schärfentiefe und können so was praktisch nur im Telebereich bei kurzer Objektnähe (gut, Portraits, der Standardfall, in dem man das möchte) oder bei Makroaufnahmen (und da will man das im allgemeinen grade nicht). Eigentlich braucht man dafür eine Kamera mit einem großen Sensor. Oder man simuliert es hinterher am Rechner in der Bildbearbeitung, was aber aufgrund der dann fehlenden Tiefeninformationen auch komisch aussehen kann (im einfachsten Fall werden alle Bereiche, egal wie weit weg, gleich unscharf).

    Tilt-Shift ist ein ganz anderer Effekte als der vom Ursprungsposter beschriebene.
     
  8. willing, 23.08.2010 #8
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    probier mal picsay aus,da gibt es auch ne menge an einstellmöglichkeiten die wirklich klasse sind.alelrdings an bereits geschossenen bildern.ist jedenfalls kostenlos,kann man nicht viel falsch machen.
     
  9. TeKaCe, 23.08.2010 #9
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    Nein, das kann keine derzeit am Markt erhältliche App leisten. Ist softwaretechnisch auch nicht so einfach zu lösen.

    Was Du (vermutlich?) meinst, ist eine Variation von Tiefenschärfe (auch: Schärfentiefe), bei der Du ein Objekt vom Hintergrund freistellst (also sozusagen herauslöst): Gesicht scharf, Hintergrund unscharf.

    Das ist in erster Linie ein physikalischer Effekt, der (fast) ausschließlich auf einer geeigeneten Hardware (und deren korrekter Bedienung) basiert: im Wesentlichen müsstest Du an Deinem Gerät dafür zwei Faktoren beeinflussen können: die Kombination aus Blende und Zeit (Blende ist dominant) und die Brennweite.

    Beispiel: Portraits werden üblicherweise mit geringer Blendenzahl (große Blende, so bis etwa 4) bei einer Brennweite von in der Regel um die 85 mm (vglb. KB-Format) aufwärts geschossen. Je größer die Blende (hier kommt die Zeit-Komponente ins Spiel - die muss passen, sonst riskiert man hässliche Überbelichtungen) und je länger die Brennweite (ich arbeite z.B. gern ab 200 mm aufwärts), desto größer der Effekt der Freistellung.

    Das kann derzeit kein Smartphone oder Handy - ja, nicht mal die meisten Kompakt-Kameras beherrschen das so richtig gut (obwohl die meisten dafür spezielle Modi haben). Wirklich gut und optisch einwandfrei ist das nur mit einer SLR (also Spiegelreflex-Kamera) und geeigneten Objektiven machbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23.08.2010
  10. Inmare, 23.08.2010 #10
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    Nur zur Klarstellung:

    nöffnung, also je kleiner die Blendenzahl (2, 2.8, 4, 5.6 ...).
    Wichtig für den Effekt ist natürlich auch der Abstand vom Objekt und der Abstand des Objekts zum Hintergrund. Deswegen kann man ihn durchaus mit langbrennweitigen Kompaktkameras hinbekommen.

    Auf der großen Müllhalde gibt es dazu natürlich auch ein paar Bilder: Schärfentiefe .
     
  11. GalaxyS_User, 23.08.2010 #11
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    Nein ich meine nicht HDR!

    Bei Kompaktknipsen mit kleinem Sensor kriegt man keine vernünftige Tiefenunschärfe zusammen, daher werden zwei Aufnahmen gemacht - eine unfokusiert und eine fokusiert. Danach werden die zwei Aufnahmen zusammengerechnet.

    Bei Fuji heisst das Pro-focus, usw.
     
  12. TeKaCe, 23.08.2010 #12
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    Ja, schon klar - siehe oben ...

    [Zitat]

    ... Beispiel: Portraits werden üblicherweise mit geringer Blendenzahl (große Blende, so bis etwa 4)...

    [Zitat Ende]

    Ja, der Abstand ist auch nicht unwichtig: selbst mit der ausgefuchstesten Technik und der längsten Erfahrung dürfte es schwerfallen, ein Portrait von einem Bergmassiv freizustellen, wenn sich das "Objekt" selbst in einem Kilometer Entfernung vom Kamerastandpunkt befindet. Das klappt selbst nicht mit 'ner Russentonne :)

    Was die Qualität des Freistellens mit Kompakten (besser: Bridge-Kameras, auch solchen mit Brennweiten ab etwa 150 mm ~ KB aufwärts) angeht, habe ich eine andere Meinung, allerdings auch (vermutlich erheblich) höhere Ansprüche als der "Normalfotograf". Insofern: ja, es gelingen sicherlich passable Aufnahmen, qualitativ liegen aber meist Welten zwischen Kompakt/Bridge und SLR.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.08.2010
  13. TeKaCe, 23.08.2010 #13
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    Schon klar, aber dazu muss ein recht leistungsstarker Prozessor (Digic II / III o.ä.) verbaut sein. Meines Wissens nach ist das bei keinem Androiden der Fall. Also auch hier scheitert's an der Hardware - von der Software mal abgesehen.
     
  14. webmichl, 24.08.2010 #14
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    öhm...

    bevor wir hier seitenlange Diskussionen führen: warten wir doch mal ab, bis sich der TO wieder meldet und sagt, was er eigentlich meint - was meint ihr? ;)
     
  15. TeKaCe, 24.08.2010 #15
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    Keine sooo schlechte Idee, wie ich meine ... ;)
     
  16. Elartin, 24.08.2010 #16
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    Hallo,


    verzeihung für die verspätete Antwort, aber ja, wie ihr das beschrieben hat mit der Schärfentiefe, so habe ich es gemeint :)

    Da es doch so wie es scheint, einen relativ großen Technischen Aufwand mitsich bringt, wusste ich leider nicht,- dennoch danke ich euch für die Aufklärung :)


    LG
    Elartin
     

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