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Koushik Dutta fordert für den CyanogenMod einen Market für verbannte Apps

Dieses Thema im Forum "Google Play Store (Android Market)" wurde erstellt von JayPii, 20.01.2012.

  1. JayPii, 20.01.2012 #1
    JayPii

    JayPii Threadstarter Neuer Benutzer

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    Der Entwickler der populären alternativen Android-Firmware CynagonMod, Koushik Dutta, fordert einen eigenen Marktplatz für Apps, die aus dem offiziellen Android Market verbannt wurden. Der Entwickler nennt als Beispiel Anwendungen zum Rooten, Emulatoren und Apps, die Tethering unabhängig vom Provider ermöglichen, und die aus seiner Sicht völlig legal sind. Nach Meinung von Dutta geschieht dies alleine deshalb, weil Google oder ein Provider die jeweilige Anwendung "nicht mögen". Viele Provider untersagen die Nutzung der Mobilfunkverbindung durch andere Geräte (Tethering) ohne entsprechenden Tarif und sperren die Funktion in der Firmware der von ihnen ausgelieferten Smartphones. Diverse Anwendungen umgehen diese Sperre allerdings und sind den Providern deshalb ein Dorn im Auge. Mit dem vor Kurzem veröffentlichen ClockworkMod Tether hat Dutta diese Erfahrung bereits machen müssen: AT&T-Kunden finden die Anwendung nicht mehr im offiziellen Android Market. Der alternative Shop würde direkt in die CyanogenMod integriert werden und ein Teil des Umsatzes in das Projekt fließen. So könnten die durch die Popularität des Projekts steigenden Kosten aufgefangen werden. Der Shop wäre dabei nicht nur für die eigenen Apps gedacht, sondern stünde auch anderen Entwicklern offen. Dieser App Store müsse auch nicht auf die CyanogenMod beschränkt bleiben und könne auch in anderen ROMs integriert werden. Im Eintrag bei Google Plus erwähnt Dutta auch, dass Amazon seinen Vorschlag, ihren Shop gegen eine Umsatzbeteiligung in CyanogenMod zu integrieren, abgelehnt habe.
    Bislang sind die Pläne für den CyanogenMod-Shop allerdings nur theoretisch. Wie genau die Umsetzung und eine Kontrolle der verkauften Apps aussehen könnte und wer den Shop überhaupt entwickeln würde, steht bisher nicht fest. Zudem gibt es bereits diverse alternative Märkte für Android, in denen auch die angesprochenen Anwendungen noch zu finden sind.


    Quelle: heise.de
     

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