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Milestone und das Googlekonto - Schöpfen wir es denn auch alle aus?

Dieses Thema im Forum "Motorola Milestone Forum" wurde erstellt von Polluxx, 09.01.2010.

  1. Polluxx, 09.01.2010 #1
    Polluxx

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    In diesem Thread möchte ich über die Möglichkeiten eines Googlekontos in Verbindung mit dem Milestone sprechen.

    Schöpfen wir es denn auch alle aus?

    Ich zumindest komme immer mehr auf den Geschmack eine online Zentrale aufzubauen. So nutze ich nur noch meinen Googlekalender, seit heute habe ich herausgefunden, dass ich alle meine Telefonnummern mittels einer CSV Datei hochladen kann, was ich übrigens superklasse finde, auch zum sichern der Nummern. Und ich nutze sogar Text & Tabellen von Google. So kann ich wichtige Excel und Wordateien jederzeit einsehen und das mittel Gdoc App, was mir die hochgeladenen Dateien direkt auf meinem Handy zeigt.
    Falls Ihr also einen Schichtplan oder ähnliches auf Excel habt, ist das eine super Möglichkeit, den immer bei sich zu haben.

    Für meine ebenfalls nach dem Milestone verrückte Frau, habe ich meinen Kalender & meine Dateien veröffentlicht, so dass Sie mich nicht immer fragen muss ob ich wann wie arbeite.

    Ich finde Google als Zentralpunkt wirklich sehr praktisch und man hat alles immer dabei. Angst vor Datenmissbrauch habe ich dort nicht, denn wenn es einmal herauskommt, dann kann google einpacken und das wird nicht riskiert. Ausserdem könnte ich bei jedem von uns mindestens zehn weiter Gewohnheiten aufzählen, wo man sich ebenso Sorgen machen könnte, Sachen die Euch im Traum nicht einfallen würden.

    Also erzählt mir wie Ihr dies nutzt und was Ihr praktisch findet.
    Ich bin sicher, ich kann mir noch den einen oder anderen Tipp abholen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.2010
    Rolligt bedankt sich.
  2. Rolligt, 09.01.2010 #2
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    Servus,

    ich nutze fast alles mehr oder weniger.
    Haupsächlich natürlich E-Mail, Kalender, Picasa, Docs, Youtube...

    Wenn ich unterwegs bin und was brauch hab ich alles zur Hand oder wenn der Laptop mal wieder platt geht ists nimmer ganz so übel!
     
  3. sonicer, 09.01.2010 #3
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    Hallo,

    auch auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache und mir sofort wieder die Frage, warum ich dann überhaupt ein Google-Handy nutze, anhören muss: Ich meide diese ganzen Google-Funktionen wo es geht.
    Mir würde es nie in den Sinn kommen beispielsweise Kontakte mit Telefonnummern und Anschrift von meinen Freunden und Bekannten online bei Google zu speichern. Private Dokumente, Termine, Fotos alles bei Google, diese Vorstellung bereitet mir keine Freude egal wie praktisch das Ganze sein mag.
    Ich weiß unsere Daten sind nirgends sicher, ich nutze andere Anbieter die genauso fragwürdig sind, mein Rechner kann geklaut werden, unsere Daten sind sowieso überall gespeichert, alles richtig, trotzdem bedeutet dies für mich persönlich nicht, dass das "Alles bei Google"-Konzept begrüßenswert ist.

    Ich habe mich auch wegen fehlender Alternativen (keine Missverständisse, ich finde das Handy toll und habe auch nicht groß was zu meckern) für Android/Milestone entschieden. Ich wollte möglichst 'viel Linux' und hab mich wochenlang informiert und gegrübelt, ob ich das N900/Maemo oder eben Android nehmen soll.
    Und auch wenn es viele hier nicht glauben wollen, man kann mit dem Milestone auch glücklich werden, wenn man die Google-Einbindung auf das Notwendigste beschränkt.
     
    moppelg bedankt sich.
  4. k1l, 09.01.2010 #4
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    also ich bin auch begeistert.

    1. imap/push
    2. kontakte zentral geordnet. habe den umstieg auch direkt zum löschen der "karteileichen" genutzt
    3. kalender muss ich noch rausfinden wie ich den am besten synchron halte mit dem thunderbird lightning, genauso wie die "aufgaben". wenn ich das raus habe wäre das super praktisch

    und datenmissbrauch ist wenn man sich sachen wie vz-netzwerke, payback, einwohnermeldeamt anguckt schon lächerlich überhaupt dadrüber zu reden.
     
  5. webmichl, 09.01.2010 #5
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    Ich würde nichts geschäftliches über google organisieren (bzw vertrauliche Daten) - ansonsten nutze ich Mail, das Adressbuch (Adressdaten schwirren an so vielen Stellen im Netz rum - da ist mein Beitrag nur der sprichwörtliche Tropfen im Ozean...), den Kalender, Docs und Picasa.
     
  6. Polluxx, 10.01.2010 #6
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    Sympathische Mail von Dir ;-)

    Du machst Dich ganz und gar nicht unbeliebt.
    Aber mal ehrlich, ich bin weder ein CIA Agent noch bin ich Mitglied bei den Freimaurern und erst gar nicht bei Area51, was sollten sie von mir haben wollen ausser statistische Daten, die ohenhin überall global geführt werden.

    Ich will noch ein bisschen leben, ohne mir ständig Gedanken machen müssen und wenn ich ständig über jeden Schritt meines lebens nachdenken muss und dabei immer vorsichtig sein muss, dann ist das Leben auch nicht mehr lebenswert. So what...
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2010
    bemymonkey bedankt sich.
  7. Gregor901, 10.01.2010 #7
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    Ich stimme voll und ganz zu!

    Außerdem glaube ich nicht so recht daran, dass irgendwo in USA ein Typ sitzt, der sich für meine Konversationen interessiert und alles mitliest. Vielleicht haben wir in D. doch ab und anein latentes Stasi- oder Gestapo-Syndrom?
     
  8. Bausparfuchs, 10.01.2010 #8
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    Ich seh das genauso. Ich nehm Datenschutz grundsätzlich sehr ernst und ich geh mit meinen Daten nicht hausieren. Ich bin auch eigentlich recht vertrauensselig, denen gegenüber, weil sie immer wieder betont haben, dass die Daten dem Nutzer gehören und nicht rausgehen. Ob nun der CIA oder sonstwer in den USA mitliest, wann ich mich mit wem zum Essen verabrede, macht mir nix. Dennoch denke ich, wer wirklich alle Daten von sich in die Cloud legt, der ist selber schuld. Es gibt einfach Dinge, die kläre ich nicht via google oder sonstwo über fragwürdige Kanäle. Ich bin eher bedacht, dass meine Daten nicht irgendwie durch soziale Netzwerke gefunden werden können. Denn die bei Gogle hinterlegten Sachen kann man nicht einfach so mit ner websuche finden.

    Google entfernt beispielsweise auch bei direktlinks zu Picasaweb Bildern standardmäßig die Geoinformationen, was ich schon ein Signal zum Schutz der eigenen Daten vor der breiten öffentlichkeit sehe.

    Diejenigen die am meisten über googles sammelwut meckern sind meistens mit Realnamen und Hobbies und Bildern bei Facebook, beliebigesVZ, wkw, lokalisten und weiss der deiwel noch wo registriert.

    Gruß

    Jochen
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2010
    Gregor901 und ixi haben sich bedankt.
  9. sandimann, 10.01.2010 #9
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    sehe das eins-zu-seins wie sonicer.
    Nutze den Coogle-acc auch nur für den Market und für die speicherung meiner rss-feeds. für sonst nüscht..
     
  10. Belsatzar, 10.01.2010 #10
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  11. sonicer, 10.01.2010 #11
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    Natürlich glaube auch ich nicht, dass sich bei Google jemand für Bilder von meinem Hund interessiert, bei Krankheiten, sexuellen Vorlieben, politischen Meinungen usw. sieht das aber ganz anders aus. Jeder hat hier unterschiedliche Grenzen, was persönlich akzeptabel ist, kulturelle Faktoren spielen eine Rolle (in Norwegen ist beispielsweise das Einkommen jeden Bürgers öffentlich) usw.
    Der individuelle Missbrauch von persönlichen Daten ist ja nur eine Frage, was Google mit der Gesamtheit der Daten anfängt, ist eine weitere, und ich weiß nicht ob die 'Ich hab nichts zu verbergen'-Haltung da wirklich Antworten liefert.
    Natürlich werden Daten überall gesammelt, es gibt neben Google auch andere Kraken, aber momentan wohl keine mit so vielen weitreichenden umfassenden Armen.
    Die meisten können sich das Internet (ihr Smartphone) ohne Google kaum mehr vorstellen, manche meinen gar Google ist das Internet (wer schon mal beobachtet hat, dass viele eine Webadresse nicht mehr 'herkömmlich' eingeben, sondern gleich in das überall vorhandenen Gooogle-Suchfeld eingeben und dann auf den ersten Treffer klicken, weiß wovon ich rede). Ich höre jetzt aber lieber auf, ich spüre bereits die OT-Keule...
     
    Denowa bedankt sich.
  12. bob loblaw, 10.01.2010 #12
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    Er darf doch frei darüber entscheiden, was er hier von sich veröffentlicht. Was hat das bitte mit Datenschutz zu tun? :rolleyes:
     
  13. achmed20, 10.01.2010 #13
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    durchaus nachvollziehbar, aber ich gebe mich mich nicht der illusion hin, anonym durchs netz zu surfen. ich hab mehr oder minder die erfahrung gemacht, daß wenn einer was über dich wissen will, ist es relativ einfach das auch herrauszufinden.

    das google meine adressdaten speichert wusste ich erstmal garnicht als ich meine daten aufs phone transferiert habe. im nachinein war ich nach dem ersten hardreset überrascht das die daten dann wieder da sind. biem login auf meinen google accoutn war ich umso überraschter das die daten danna uch im account waren. leicht befremdlich aber mir gefällts ehrlichgesagt.

    es gibt durchaus seiten im netz wo man nur nen nickname oder nen namen angibt und die suchen automatisch alle verfügbaren einträge raus. da mir selber z.b. 3 domains gehören, sind da natürlich auch meine kompletten adressdaten bei. bei meinen kumpels war das mindestens genauso leicht (adress)daten über sie herrauszufinden. seit dem internet sind wir so oder so alle gläserne kunden. was ich persönlich nichtmal wirklcih schlecht finde.
    ich seh das internet als subkultur an, hab also auch relativ wenig skrupel private bilder online zu stellen. ausserdem wird mir so zumindest werbung erspart die ich sowieso nie angucken würde ;)
     
  14. Miles Tone, 10.01.2010 #14
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    Ich bin kein Schwarzmaler und habe mir schließlich auch ein Googlephone zugelegt. Ganz so treuselig wie Aquila würde ich persönlich allerdings manche Aspekte nicht sehen
    Das letztere mag stimmen.
    Tschernobyl wurde auch nicht riskiert. ;-)

    Ich persönlich glaube:
    - dass die Daten bei Google relativ sicher sind. Sicherer als bei vielen anderen Anbietern. Vielleicht sogar sicherer als auf dem eigenen Rechner.
    - Auch glaube ich, dass Google niemals systematisch Daten auslesen und missbrauchen würde.

    Aber ich denke:
    - Nichts ist 100% sicher. (Beispiel Android 2.0 wo der Exploit mit dem Droid gerootet werden konnte, durch Nachlässigkeit unzureichend geflickt wurde.)
    - Die große Menge an Daten, die Google verwaltet macht die Daten potenziell reizvoll für viele Interessensgruppen: Geheimdienste der USA (wo ja auch google offen zugibt in Einzelfällen mit diesen zu kooperieren), fremde Geheimdienste, Cracker.
    - Wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass die Daten von zigtausenden von Nutzerprofilen öffentlich ins Netz gestellt werden. Dann kann zwar google mit Sicherheit einpacken. Aber dann ist das Kind auch schon in gigantischem Maße in den Brunnen gefallen.
    - Auch wenn viele Daten nicht personalisiert abgespeichert werden, befürchte ich, dass viele Daten dennoch einzelnen Personen zugeordnet werden können. (Ich schreibe zum Beispiel meinen Namen an das Ende jeder E-Mail.)
    - Ich glaube, dass eine viel größere Gefahr in Bezug auf meine Daten gar nicht von irgendwelchen Attacken auf die Google-Server ausgeht sondern evtl. von z. B. Phishing-Attacken. Ich habe keinen Virenscanner auf meinem Google-Handy, und wenn ich mein Handy gerootet habe und mir von irgendwoher Software installiere, wie kann ich sicher sein, dass nicht irgendwo irgendwie mein Passwort und mein Accountname mitgelogged wird. Oder ich bin irgendwo im Urlaub logg mich an einem fremden Rechner ein, vergess mich auszuloggen und mein Nachfolger kann über mein Dashboard alle meine Loggs einsehen.
    Und ich glaube, dass bei manch einem über das Dashboard mehr auszulesen ist, als er seiner Frau im Normalfall erzählen wollte.

    Das ist alles hypothetisch. Ich möchte nicht den Teufel an die Wand malen. Aber man sollte für einen angemessen Umgang sich auch der möglichen Risiken bewusst sein.

    Schlimm genug... ;-)

    Aber eigentlich soll es ja in diesem Thread um Tipps gehen, wie man Google nutzen kann.
    Also hier meiner:
    How To GTD With Google
     
  15. day68, 10.01.2010 #15
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    day68 Android-Hilfe.de Mitglied

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    Mittlerweile verwende ich auch die Google Dienste wie den Kalender etc. War allerdings für mich auch zunächst eine Überwindung gewesen. Der Trend scheint jedoch in Zukunft nicht mehr die Frage aufzuwerfen "soll ich meine Daten online speichern" sondern viel mehr "wo soll ich meine Daten online speichern?". Das wurde mir spätestens dann klar, als der erste im Bekanntenkreis seine Kontakte per Google synchronisierte und somit automatisch auch ich schon eingetragen war ;).

    Wenn ich mich recht erinnere werden bei Palm ebenfalls Daten hinterlegt und Apple bietet das ganze unter dem Namen MobileMe an. Meine Daten sind bei Google nun sicher nicht schlechter aufgehoben als bei Apple oder Palm.

    Ich kann aber auch die Fraktion verstehen, die auf Google noch weitestgehend verzichten möchte. Bei mir hat es auch lange gedauert, bis ich mich damit anfreunden konnte. Nicht zuletzt, wie auch schon von einem anderen User angesprochen, mangels der Alternativen. Aber wie das obrige Beispiel gezeigt hat, um bei Google erfasst zu sein, muss man nicht selber aktiv werden. Da reicht es schon wenn ein Bekannter ein Android Handy besitzt und die Funktionen ausnutzt ;)
     
  16. garak, 10.01.2010 #16
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    garak Ehrenmitglied

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    Naja, wer dermaßen breite Datenspuren im Netz hinterlässt, darf sich nur nicht darüber aufregen, wenn jemand diese Datenspuren miteinander verknüpft und daraus ein Profil erstellt.

    Das eigentliche Problem bei Google ist ja gar nicht so sehr dass sie verschiedene Daten sammeln, sondern es vielmehr anderen ermöglichen auf diese Daten zuzugreifen und diese zu kombinieren. Und damit meine ich weniger die Daten die man über einen Account bei Google eingibt sondern die, die mittels Suche für jeden frei zugänglich sind.

    Hat also jemand bei verschiedenen sozialen Netzwerken ein Account, z.B unter unterschiedlichem Namen, dann kann erst einmal niemand eine Verbindung herstellen. In dem Moment wo jedoch, z.B. durch ein Eintrag in diesem Forum, diese Accounts durch eine Suchmaschine (nicht nur von Google) zusammengebracht werden, ergibt sich ein interessantes Gesamtbild der jeweiligen Person.

    Und natürlich hat Google selber an diesem Profil ein gewisses Interesse, denn ihre Idee ist es ja, Werbung ganz gezielt an die Menschen zu bringen. Und da sind sie sehr, sehr gut!

    Hinzu kommt jedoch noch der Aspekt, dass vielleicht auch der zukünftige Arbeitgeber oder Vermieter oder wer auch immer an solchen Daten Interesse haben dürfte. Nur sind diese nicht unbedingt von sich aus in der Lage eine entsprechende Recherche zu starten. Und da kommen eben professionelle ins Spiel, die diese Dienste anbieten.

    Dadurch ergeben sich dann wieder neue Profile (die nicht einmal mit der Realität übereinstimmen müssen), die ebenfalls irgendwo im Netz gespeichert werden. Und so nach und nach bekommt jemand eine Identität, die selbst der Nachbar von nebenan ohne große Hilfe findet.

    Ob das dann so gewollt ist, sollte sich jeder vorher einmal wirklich sehr gründlich überlegen. Denn das einzige Fazit daraus muss lauten, je weniger über jemanden im Netz bekannt ist, um so weniger kann daraus ein (falsches) Profil erstellt werden.

    Gruß Chris
     
    JoeS bedankt sich.
  17. SeraphimSerapis, 10.01.2010 #17
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    Hallo Chris,
    wie du richtig bemerkt hast, muss der User sich eingestehen dass mit jedem bisschen mehr, was er im Netz verteilt, sein "Profil" wächst.

    Ich bin der Meinung, dass der User nun also entscheiden muss, ob er sich für ein leben im Web (2.0 / 3.0 / X.X ) entscheidet, oder ob er lieber ein anonymer Teil der Userschaft sein möchte (hierbei sind natürlich x Mittelwege möglich).

    Wer nun ein StudiVZ ein Profil hat, und da die Bilder von der Party-Eskapade von letzter Nacht einstellt - und diese auch noch verlinkt - ist meiner Meinung nach selbst schuld. Gerade als Student sehe ich zur Zeit auch oft solche Profile.

    Wer meint sich heute in einen Unternehmen bewerben zu müssen, sollte aber auch im Hinterkopf behalten, dass dort Leute sitzen, die spaßeshalber mal den Namen googlen.
    Deswegen sollte man sich dann eben überlegen, wie sehr man die Daten für Leute zugänglich macht - ich zum Beispiel habe deswegen einen privaten protected Twitter-Account und einen öffentlich zugänglichen.

    Ob Bausparfuchs nun damit zu weit geht, hat meiner Meinung nach also nur er selbst zu entscheiden :)

    EDIT: Zum Topic - ich nutze sowohl den Google Kalender, als auch Google Mail intensiv.
    Ich habe bei Google Mail einen wahren Haufen an Labels und Filtern, um alles was reinkommt gleich richtig abzulegen.
    Beim Google Kalender komme ich auch auf eine große Menge verschiedener Kalender und bin von daher wirklich sehr froh darüber ihn zu haben.

    Vor allem die 1:1 Synchro mit den Online-Tools von Google ist für mich ein Segen.

    Gruß Tim
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2010
  18. Bausparfuchs, 10.01.2010 #18
    Bausparfuchs

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    Das muss meiner Meinung nach ja auch nicht hier in dem thread Diskutiert werden. Zum Thema Namen ist das so ne sache, ich sehs als gute Diskussionskultur, mit dem Vornamen zu unterschreiben. Und ansonsten seh ich das wie serapimserapis. Für mich ist wichtig, dass nicht irgendwelche Private Dinge wie Handynummer oder private Mail oder private fotos, meine Adresse und sowas im netz stehen. Ich vermeide das einfach. Auf der anderen Seite baut man sich ne Identität im Netz auf, die man in verschiedenen Foren o.ä. finden kann. Ich finde das nicht verwerflich, solange dadurch nicht die oben erwähnten privaten Dinge irgendwo als honeypot bereitstehen. Wenn man dienste wie twitter oder foren nutzen will und nicht für jede ecke eine neue Identität aufbauen will, dann ist das ganz logisch dass da ein gewisses Profil entsteht. Und man muss halt dafür sorgen, dass man steuert, was dieses Profil hergibt.
    Im Idealfall sorgt man dayfür, dass ein potentieller Arbeitgeber mit den Infos, die man in einer Bewerbung schreiben würde, nicht auf die (sozialesnetzwerkxy)Seite stößt, auf der man die neuesten privaten Fotos und sowas veröffentlicht hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2010
  19. ixi

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    genau bei diesem Punkt habe ich eine Frage. Ich spiele mit dem Gedanken mir eine Tabele zu schreiben (Vorüberlegungen laufen bereits) - heißt wenn ich S1 schreibe, dann wird die Arbeitszeit angezeigt... Im Calkulationsprogramm ist das auch kein Problem. Gibt es eine Möglichkeit, dass anhand dieser Tabelle, die Termine automatisch im Kalender angezeigt werden?
     
  20. pogobi, 10.01.2010 #20
    pogobi

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    "Tschernobyl wurde auch nicht riskiert. ;-)"

    Ehm.....doh? Man hat willentlich alle Sicherheitsvorkehrungen abgeschaltet, um dann den Ernstfall zu "testen". Wenn das nicht riskieren bedeutet, was dann?


    Zum Thema: Das Überzeugende an Android ist für mich, dass zum einen eine Bindung an Google möglich ist, zum anderen aber Open Source vorangetrieben wird und alle Möglichkeiten der Datenübertragung an Google abschaltbar sind. Das zeigt für mich ein erhebliches Maß an guten Willen, weswegen ich die Überwachungsthesen Einiger (vor allem in anderen Foren) ablehne.
    Bei mir ist ein Teil der Features abgeschaltet, aber aus dem einfachen Grund dass ich Strom/Daten sparen will :p
     

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