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Neues Smartphone-OS sieht sich als Konkurrenz für Android & Apple

News vom 06.07.2011 um 17:24 Uhr von quercus

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    Laut dem Wall Street Journal unter Berufung auf eine unternehmensnahe Person, arbeite Alibaba, Chinas größtes E-Commerce-Unternehmen, an einem Betriebssystem für Smartphones. Das OS ist demnach als direkte Konkurrenz zu Googles Android und Apples iOS gedacht. Anwendungen für das mobile Betriebssystem sollen von der Cloud aus betrieben werden können. Die Software soll im dritten Quartal 2011 auf den Markt kommen. Die erste Version des Alibaba-Betriebssystems richtet sich an den chinesischen Markt. "Es gibt aber absolut keinen Grund, warum es nicht auch anderswo benutzt werden könnte", so die Quelle des Wall Street Journal. Dass Alibaba an einem Smartphone-OS arbeitet, ist eine Überraschung. Zwar hatte das Unternehmen in der Vergangenheit schon Software entwickelt, ist aber in erster Linie als chinesische E-Commerce-Website bekannt. Die Alibaba Group Holding will mit der Software die Verbreitung von Smartphones in China und den mobilen Zugriff mit Apps auf seine Handelsplattformen steigern. Taobao, die größte Onlinehandelsplattform des Landes für Endkunden, ist Teil des Alibaba-Konzerns. Welche Smartphonehersteller sich für das neue mobile Betriebssystem interessieren, ist noch nicht bekannt.
    Kurz noch zu Alibaba selbst: Die Alibaba Group gehört zu 40 Prozent dem US-Internetkonzern Yahoo. Die Anteile haben einen Wert von ca. 1 Milliarde US-Dollar. Alibaba will die Partnerschaft mit Yahoo beenden, weil der US-Konzern durch seine Kooperation mit Microsoft seine eigene Suchmaschinensparte aufgegeben hat. Zur Alibaba Group gehört auch Yahoo China. Das Chinageschäft hatte Alibaba 2005 von Yahoo übernommen. Im Gegenzug hatte Yahoo den Anteil an Alibaba gekauft. Anfang des Jahres hatte Alibaba nach einer Betrugsaffäre Eingang in die Schlagzeilen gefunden. Ende Februar übernahmen zwei Topmanager der Handelsplattform die Verantwortung und erklärten ihren sofortigen Rücktritt. An den Betrügereien, die mehrere Lieferanten betrafen, waren sie nach Unternehmensangaben nicht selbst beteiligt.



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    Jack Ma, the chief executive of Alibaba Group​




    Quelle: onlinepc.ch
     
    quercus, 06.07.2011

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