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„Sie“ ist eines der herausragenden Merkmale des neuen iPhone 4S: Die elektronische Assistentin, der mittels Sprachsteuerung Aufträge erteilt werden können, auf welche sie dann, ebenfalls verbal antwortet und die auf den Namen Siri hört. Ob sich so mancher iPhone-Besitzer darüber freut, jemanden ohne Widerworte herumkommandieren zu können oder es gar Menschen gibt, die dank Siri endlich mal jemanden zum Reden haben soll hier nicht näher thematisiert werden.

Programmierer der französischen Firma Applidium wollten ganz genau wissen, wie das neue Sprachtool von Apple funktioniert und es gelang ihnen, das Sicherheitsprotokoll zu knacken. Dabei fanden sie heraus, dass das Programm einen Teil seiner Daten über Apples Remote-Server abwickelt, wahrscheinlich ein Grund, warum man für Siri eine WiFi- oder 3G Verbindung benötigt. Mit einer entsprechenden App sollte es theoretisch möglich sein, diese Server von jedem Gerät aus anzusprechen, ganz gleich ob iPhone, iPad oder auch Android-Smartphone, so die Entwickler von Applidium.

Bis zu einem entsprechenden Programm wird es sicherlich noch ein wenig dauern und in der Zwischenzeit wird Apple angesichts dieser Meldung sicher nicht untätig dabei zuschauen, wie ihr exklusives Verkaufsargument zur free-for-all-app wird. All jene, die der Nutzung eines Apple-Protokolls prinzipiell ablehnend gegenüberstehen oder nicht mehr darauf warten wollen, ihre persönliche virtuelle Sekretärin einzustellen können ersatzweise auf Apps wie Vlingo oder Speaktoit Assistant zurückgreifen.

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Pic: Speaktoit Assistant

Diskussion zum Thema
(Im Forum "Smalltak und Offtopic")

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Quellen:
Applidium — Cracking Siri
Apple's Siri might come to Android
 
Superroot und anime haben sich bedankt.