Einfluss von Core-Anzahl,GHz,RAM,ROM, etc. etc. auf die Geräte-Leistung?

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S

Stonaged

Erfahrenes Mitglied
Die technischen Daten der Neugeräte werden ja immer Eindrucksvoller.

Aber was bringen mehr Cores, mehr GHz, mehr RAM und ROM den nun wirklich beim Alltagsbetrieb? Ist das nur was für Multimedia und Spiele?

Oder wirkt sich davon auch etwas auf den ganz normalen Betrieb (Internet, Emails, Fotos, Office, et.) aus?
Wenn ja was bringt dem Benutzer wirklich etwas?
Und ab wann bringt ein Mehr gar nicht mehr so viel mehr an Leistung?
 
kingstark

kingstark

Fortgeschrittenes Mitglied
Um so stärker die Hardware um so mehr Leistung hast du ist doch logisch. ;)

Der ursprüngliche Beitrag von 15:31 Uhr wurde um 15:33 Uhr ergänzt:

Ich dachte eigentlich beim iPhone 4 damals schon Es kann nicht mehr schneller gehen aber dennoch habe ich immer einen Unterschied gemerkt wenn ich auf ein leistungsstärkeres Gerät umgestiegen bin.
 
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girouno

Gast
Besonders mehr RAM bringt bestimmt wahnsinnig viel Leistungsgewinn! Der muss ja geradezu explodieren.

Meine Güte, Fragen gibt's.
 
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T

the-unknown

Experte
und ich fände eine ernsthafte antwort echt gut. ich stehe immer noch vor der frage, was bei mir mehr einfluss gemacht hat, die 4 kerne des nexus 4 oder eher der größere ram.

ich finde die frage schon berechtigt. bei pcs ist es nicht ganz soo pauschal zu sagen, aber beim handy bin auch ich an der antwort interessiert. wenn nichts sinnvolles einfällt, lasst es doch
 
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mittelhessen

Lexikon
Den Einfluss, welche Komponente wieviel Mehrleistung bringt, hängt (genauso wie beim PC) von der Verwendung des Geräts ab, ebenso wie von den verwendeten Programmen/Apps. Auch beim PC gibt es Anwendungen die z. B. sehr gut oder sehr schlecht mit der Kernanzahl skalieren, andere wiederum profitieren eher von einer hohen Taktfrequenz und wieder andere sind sehr speicherhungrig. Zusammengefasst kann man also gar keine pauschale Antwort geben. Wie gut die Performance mit der Kernanzahl skaliert, liegt nahezu ausschließlich an der Anwendung. Rechenintensive Anwendungen (Videotranscodierung, aufwändige Spiele, usw.) werden tendenziell eher von einer höheren Taktfrequenz profitieren als von mehr RAM. Anwendungen die auf große Dateien zugreifen (z. B. Bildbearbeitung, CAD-Programme, ...) werden dagegen mehr von einem großen RAM profitieren als von einer hohen Taktfrequenz. Alles in Allem muss man aber das Gesamtsystem betrachten.
 
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girouno

Gast
Dass mehr RAM für die Leistung bestenfalls egal ist, sollte jedem klar sein. Und wenn nicht, dann wird er mit anderen Antworten auch nichts anfangen können.

Während zumindest für JB wohl ein Nexus mit 1 GB RAM und 4 Kernen der Entwicklung zugrunde gelegen hat (und für ICS schon 1 GB und 2 Kerne anzuraten waren) ist Kitkat ausdrücklich auf 512 MB RAM und zwei Kerne mit 1,2 GHz(?) ausgelegt worden. In der Praxis sind das m.E. auch für eine Business-Nutzung brauchbare Richtwerte, die ein flüssiges Arbeiten ermöglichen. Wobei ich vorsichtshalber auch unter Kitkat zu mind. 1 GB RAM tendieren würde. Im Business-Alltagsbetrieb sehe ich zwischen 2 und 4 Kernen bzw. Differenzen im Takt keinen wirklich relevanten Unterschied.

Für Heavy-Social-Media oder Spielenutzer kann die Leistung sowieso nicht groß genug sein.

Und wer sich sein Gerät zumüllt, dem hilft auch die beste Hardware nicht wirklich weiter.
 
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mittelhessen

Lexikon
girouno schrieb:
... ist Kitkat ausdrücklich auf 512MB RAM und zwei Kerne mit 1,2Ghz(?) ausgelegt worden.
Für Betriebssysteme werden seitens der Softwareentwicklung zwar immer sogenannte Mindestanforderungen und auch empfohlene Anforderungen mitgeteilt, aber dass ein Betriebssystem, wie du schreibst, auf eine konkrete Taktfrequenz ausgelegt wird, habe ich noch nie gehört/gelesen. Wenn schon, müsste man das als Mindestanforderung bezeichen, aber dann machen diese Angaben auch nur Sinn, wenn sie mit einer nachvollziehbaren Quelle angegeben werden.

girouno schrieb:
Für Heavy-Social-Media oder Spielenutzer kann die Leistung sowieso nicht groß genug sein.
Was verstehst du unter "Heavy-Social-Media" und wo genau siehst du da erhöhte Anforderungen an den Leistungsbedarf? Werden da nicht nur Postings verfasst, Fotos angeschaut/hochgeladen und bestenfalls mal ein Video angeschaut?
 
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girouno

Gast
mittelhessen schrieb:
Für Betriebssysteme werden seitens der Softwareentwicklung zwar immer sogenannte Mindestanforderungen und auch empfohlene Anforderungen mitgeteilt, aber dass ein Betriebssystem, wie du schreibst, auf eine konkrete Taktfrequenz ausgelegt wird, habe ich noch nie gehört/gelesen.
einmal ist immer das erste Mal: Project Svelte: Wie KitKat und das Nexus 4 abgespeckt wurden - AndroidPIT

Was verstehst du unter "Heavy-Social-Media" und wo genau siehst du da erhöhte Anforderungen an den Leistungsbedarf? Werden da nicht nur Postings verfasst, Fotos angeschaut/hochgeladen und bestenfalls mal ein Video angeschaut?
tja, sollte man meinen. Wenn man sich aber anschaut, wie eine Facebook-App ein schwächeres Gerät komplett ausknockt und neben der App auch noch eine Vielzahl an Diensten erfordert und wie sich andere "soziale" Apps permanent im Arbeitsspeicher unanständig breit machen, dann sind m.E. die Anforderungen dadurch massiv erhöht. Facebook, Twitter, Youtube, Skype, Whatsapp, Mail, Hangouts und noch ein paar andere Apps ständig am Laufen und ein 512 MB-RAM-Smartphone macht normalerweise die Grätsche. Frag mich nicht warum, aber der Speicherplatzbedarf ist da einfach enorm.
 
M

mittelhessen

Lexikon
girouno schrieb:
einmal ist immer das erste Mal:
Wo steht da was von der von dir genannten und mir hinterfragten, gezielten Entwicklung auf eine bestimmte Taktfrequenz?

Bezüglich den von dir genannten Social-Media Apps kann ich keinen gesteigerten Leistungsbedarf bezüglich RAM oder gar Taktfrequenz erkennen. Diese Apps laufen auch auf Handys mit wenig RAM (z. B. 512 MB problemlos). Wer natürlich meint alle Apps gleichzeitig im Speicher halten zu müssen, kann natürlich Probleme kriegen. Das bezieht sich dann durchaus aber auch auf andere Apps und ist keine Spezialität von Social-Media Apps. Trotzdem ist Android so gestrickt, dass es auch bei wenig RAM noch ein akzeptables Speichermanagement hat.
 
S

Stonaged

Erfahrenes Mitglied
Die Ausführungen zu den empfohlenen Hardware Anforderungen für die verschiedenen Android-Versionen finde ich Interessant.

Gibt es dazu mehr web-Links?

Und über die Display-Auflösung haben wir noch gar nicht gesprochen.
 
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girouno

Gast
mittelhessen schrieb:
Wo steht da was von der von dir genannten und mir hinterfragten, gezielten Entwicklung auf eine bestimmte Taktfrequenz?
man kann alles selektiv lesen, wenn man will. Aus dem Bericht geht klar hervor, dass die Entwicklung auf einem (relativ) schwachen Gerät erfolgte. Dieses Gerät muss zwangsläufig mit einer bestimmten (Maximal-)Frequenz gelaufen sein, denn Prozessoren laufen nicht mit einer unbestimmten Frequenz. Dass im verlinkten Artikel nicht die genaue Frequenz drin stand, ändert nichts am Prinzip.
 
M

mittelhessen

Lexikon
Genau darum ging es mir aber! Ganz sicher wird auf eine bestimmte Gesamtleistung des Systems programmiert und bezüglich Arbeitsspeicher gibt es da in einschlägigen Berichten auch konkrete Aussagen. Du hast das Ganze aber auf eine konkrete Taktfrequenz bezogen und dazu konnte ich bisher nie was lesen. Es ist im Übrigen so, dass die Taktfrequenz ebenfalls sehr mit dem Gesamtsystem skaliert. Ums mal vereinfacht auszudrücken: Wenn beispielsweise eine schwache GPU verbaut ist, muss die CPU zwangsläufig für Grafikberechnungen mehr mitarbeiten. Eine höhere Taktfrequenz wirkt sich dann bezüglich Grafikanwendungen spürbar deutlicher aus als wenn die Berechnungen von einer leistungsfähigen GPU vorgenommen werden. Ebenso, werden CPUs mit weniger Kernen üblicherweise höher Getaktet als ihre Kollegen mit mehr Kernen. Trotzdem kommt es immer darauf an (wie schon geschrieben), wie die jeweilige App auf Multicore-Processing ausgelegt wurde.

Zusammenfassend würde ich sagenl, dass man die einzelnen Komponenten fast überhaupt nicht gegeneinander aufwiegen kann. Wo sich aber CPU (Taktfrequenz) und RAM (Speichergröße) besonders bemerkbar machen, habe ich ja bereits genannt.