[TESTBERICHT] Samsung Galaxy Tab Active Pro - Rugged-Tablet auf dem nächsten Level

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Testbericht Samsung Galaxy Tab Active Pro: Rugged Tablet auf dem nächsten Level

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Zur IFA 2019 kündigte Samsung – mehr oder weniger überraschend – mit dem Galaxy Tab Active Pro ein neues Outdoor-Tablet an. Bereits einige Wochen vorher geisterten neue Outdoor-Phones und –Tablets durchs Netz, was aber bei Samsung einerseits nichts Besonderes ist, andererseits bis dato auch recht wenig beachtet wurde, denn: Nur ein recht geringer Teil der vielen Outdoor-Geräte findet auch tatsächlich seinen Weg in den europäischen- bzw. deutschen Handel. Das finde ich persönlich sehr schade, da ich selbst eigentlich sehr großen Wert auf eine IP68-Zertifizierung lege. Und als praktischen Nebeneffekt sind viele der Outdoor-Geräte aus dem Hause Samsung ja direkt noch zusätzlich mit Militärstandards zertifiziert und haben obendrein noch einen Wechselakku – ein Ausstattungsmerkmal, das man heut zu Tage tatsächlich mit der Lupe suchen muss.

Auf wen genau zielt Samsung jetzt aber mit dem Tab Active Pro ab? Neukunden? Bestehende Kunden von älteren Outdoor-Geräten? Und warum genau sollten die sich dann für das Tab Active Pro entscheiden und nicht beispielsweise für Geräte anderer Hersteller? Diesen Gedankengang werde ich nachfolgend mal mit Euch „durchspielen“ und das Gerät von allen Seiten beleuchten – die Sonnen- sowie die Schattenseiten. Viel Spaß beim Schmökern!



Vorwort: Samsung und die Outdoor-Geräte…

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Eingangs habe ich es bereits erwähnt: Samsung und seine Outdoor-Geräte – man könnte das vielleicht mit dem Beziehungsstatus „es ist kompliziert“ am ehesten umschreiben. Grundsätzlich verstehen es die Südkoreaner nämlich, das interessierte Publikum für sich zu begeistern und das Interesse auch auf breiter Ebene zu wecken. Meistens scheitert das Ganze dann allerdings an der Umsetzung. Und das betrifft leider einerseits die Hardware und Software, sowie andererseits auch die grundsätzliche Marketing-Politik des Elektronik-Giganten. Schaut man sich beispielsweise die Outdoor-Smartphones von Samsung mal etwas genauer an wird man sehr schnell feststellen, dass die hard- und softwaretechnische Ausstattung der Geräte zwar „gut“ oder „okay“ ist – aber mehr eben auch nicht. Ein echtes Outdoor-Gerät mit Highend-Spezifikationen haben wir schon lange nicht mehr gesehen – zumindest auf dem hiesigen Markt. In den USA ist Samsung da etwas mutiger und präsentiert hin und wieder auch mal einen Outdoor-Ableger eines halbwegs aktuellen Flaggschiffs. Das Problem hier ist dann eben, dass diese Geräte nie den Weg über den großen Teich in europäische Gefilde finden.
Beispiel gefällig? Jüngst hat Samsung – heimlich still und leise – das Galaxy Xcover FieldPro in den USA vorgestellt. Ein Gerät mit Exynos 9810 Octa-Core Prozessor (4 x 2,7 GHz + 4 x 1,8 GHz Taktung), 32 GB internem Speicher in Verbindung mit 3 GB RAM Arbeitsspeicher, 5,1“ S-AMOLED Touchscreen mit 1.440 x 2.560 Pixel Auflösung, 12 Megapixel Hauptkamera mit Triple LED-Leuchte, etc. pp. Grundsätzlich also eine durchaus potente Hardware (wenngleich man von Highend noch entfernt ist). Problem: Das Gerät kommt eben nur in den USA auf den Markt – und selbst dort allem Anschein nach noch mit Android Oreo (!!), wobei ein Update auf Android 10 bereits in Aussicht gestellt ist.
Doch auch auf dem hiesigen Markt lässt sich das Ganze recht gut verdeutlichen: Im Spätsommer diesen Jahres wurde mit dem Xcover 4S der Nachfolger des schon zwei Jahre alten Xcover 4 präsentiert. Gut – der Name lässt bereits erahnen, dass sich die Verbesserungen in Grenzen halten – aber mit Mittelklasse, geschweige denn Highend hat das Ganze leider wirklich nichts zu tun: Mit dem Exynos 7885 kommt ein Octa-Core Prozessor zum Einsatz, der von Samsung bereits im Galaxy A8 (2018) verbaut wurde. Als wäre das nicht genug, wird die Taktrate noch auf 2 x 1,6 GHz + 6 x 1,6 GHz gedrosselt. 32 GB interner Speicher und 3 GB Arbeitsspeicher reißen heute auch niemanden mehr vom Hocker (zumindest kann man hier mit dem FieldPro aus den USA gleichziehen) und der TFT-Bildschirm mag zwar für ein Outdoor-Smartphone sinnvoll sein (hohe Helligkeit möglich), wirkt sich aber spätestens dann negativ aus, wenn man gleichzeitig auf das Verbauen einer Benachrichtigungs-LED verzichtet. Denn damit fällt die Alternative (Always-on-Display bei AMOLED) auch direkt flach. Gut – die Quittung hat das Gerät im Endeffekt schon damit bekommen, dass das Xcover 4S eine ganze Zeit lang bereits preislich unterhalb des Xcover 4 gehandelt wurde – trotz mindestens zwei Jahre zeitlicher Differenz im Erscheinungstermin. Immerhin bekommt das Gerät (welches im Enterprise-Programm von Samsung gelistet ist) nun monatliche Sicherheitspatches spendiert. Zumindest hier geht man also mit der Zeit.

Für die Zukunft kann man eigentlich nur hoffen, dass Samsung auch im Bereich „Outdoor“ etwas mutiger wird und auch mal Geräte mit höheren Spezifikationen am Markt positioniert. Ich bin mir fast sicher, dass sich auch hier Kunden finden werden. Im Tablet-Bereich hat man aktuell mit dem Galaxy Tab Active Pro einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, wenngleich kurz nach Bekanntgabe des Geräts noch gemunkelt wurde, dass das Tab Active Pro dem „normalen“ Endkunden gar nicht zur Verfügung stehen würde – sondern nur via B2B (Business-Kunden).



Spezifikationen des Galaxy Tab Active Pro:

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  • 10,1“ TFT-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel (WUXGA) bei 16,7 Mio. Farben (224 ppi, 480 nits maximale Heligkeit)
  • Gorilla Glass 3
  • Stereo Lautsprecher mit Dolby Atmos Technologie
  • S-Pen
  • Android 9.0 mit One UI 1.5
  • Qualcomm Snapdragon SDM670 Octa-Core Prozessor mit 2 x 2 GHz + 6 x 1,7 GHz Taktrate u. 64bit Architektur
  • 64 GB interner Speicher (eMMC), davon ca. 48,9 frei verfügbar
  • 4 GB Arbeitsspeicher (LPDDR4X, 1.866 MHz)
  • MicroSD Speicherkartenslot (bis zu 512 GB)
  • Abmessungen: 170,2 x 243,5 x 9,9 mm bei ca. 653 Gramm Gewicht
  • Biometrische Entsperrmethoden (Gesichtserkennung via Frontkamera, Fingerabdruckscanner im Home-Button)
  • Samsung Knox
  • Samsung DeX für PC-ähnliche Erfahrungen – Gerät lässt sich mit dem heimischen PC verbinden u. bedienen.
  • Auswechselbarer Li-Ion Akku mit 7.600 mAh, 15W-Schnelllade-Funktion, ca. 200 Min. Ladezeit.
  • 3 Jahre geplante Markverfügbarkeit der Hardware, 4 Jahre garantierte Software-Updates
  • IP68-Zertifizierung
  • Schutz vor Stürzen u. Stößen aus bis zu 1,2 Metern Höhe gemäß MIL-STD-810G² Standard (beinhaltet einen Test bei Temperaturen im Bereich von -40° - +70° Celsius)
  • Handschuh-Modus, konventionelle Hardware-Tasten
  • 13 Megapixel Kamera mit Autofokus und LED-Leuchte (4.128 x 3.096 Pixel, 4:3 Format)
  • CMOS-Sensor, 1/3.0“ (Weitwinkel), F1.9 Blende (Weitwinkel)
  • Videoauflösung: Max. UHD 16:9 (3.840 x 2.160 Pixel bei 30 FPS)
  • 8 Megapixel Frontkamera (3.264 x 2.448 Pixel, 4:3 Format)
  • CMOS-Sensor, 1/4.0“, F2.0 Blende
  • Videoauflösung: Max. FHD 16:9 (1.920 x 1080 Pixel)
  • LTE, HSPA+, HSUPA, UMTS, EDGE, GPRS (Details unter dem Punkt „Verbindungen“)
  • WLAN 802.11 a/b/g (2,4 GHz), WiFi 4,5 (2,4 GHz + 5 GHz), VHT80
  • WiFi-Direct, WLAN-/USB-/Bluetooth-Tethering
  • NFC, Android Beam
  • GPS, GLONASS, Beidou, Galileo
  • USB 3.1 Gen 1 (Type-C), MTP, PTP, USB-Host
  • Bluetooth 5.0 (LE up to 2 Mbps)
  • 3,5 mm Klinkenbuchse



Lieferumfang:

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Das Galaxy Tab Active Pro kommt – heut zu Tage schon fast ungewohnt – mit einem recht ausgiebig gestalteten Lieferumfang daher. Man muss allerdings auch erwähnen, dass der „Outdoor-Kunde“ dies auch erwartet, immerhin wird beispielsweise der beworbene Militär-Standard nur dann erreicht, wenn das Gerät sich auch tatsächlich im mitglieferten Protective-Cover befindet.

  • 1 x Tablet „Samsung Galaxy Tab Active Pro“
  • 1 x Akku
  • 1 x Protective cover
  • 1 x S-Pen inkl. Ersatz-Spitzen u. S-Pen Werkzeug
  • 15W Lade-Adapter
  • Datenkabel
  • Kurzanleitung(en)

Leider fehlt ein Headset, welches – speziell bei der LTE-Variante zwecks der Möglichkeit Telefonate zu führen – durchaus sinnvoll gewesen wäre. Allerdings dürfte ein Großteil der Nutzer auch bereits ein solches zu Hause liegen haben, sodass der Verlust nicht ganz so drastisch ins Gewicht fällt.



Gehäuse, Verarbeitung und Wertigkeit:


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Wie gewohnt starten wir an dieser Stelle mit einer kleinen Übersicht zum Aufbau des Galaxy Tab Active Pro:

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Die Front des Geräts wird klar vom 10.1“ Display dominiert. Oberhalb des Touchscreens platziert Samsung klassisch die Frontkamera sowie den Näherungs- bzw. Lichtsensor zur Steuerung des Displays. Direkt unterhalb des Displays findet der Nutzer die für Android typischen Funktionstasten bestehend aus der Taste für „letzte Anwendungen“, den Home-Button (gleichzeitig Fingerabdruckscanner) sowie die „Zurück“-Taste. Diese Tasten sind als Hardware-Taste ausgeführt um sicherzustellen, dass man sie bspw. auch mit dreckigen / nassen Fingern oder gar Handschuhen einfach bedienen kann. Erwähnenswert ist außerdem, dass Samsung die Tasten im Querformat anordnen, man also davon ausgeht, dass das Gerät üblicherweise auch im Querformat bedient wird. Macht ja durchaus auch Sinn bei dieser Größe / Format.
Wir machen an der Unterseite des Geräts weiter: Hier sind lediglich die Pins zur Aufnahme für Tastatur-Dock oder bspw. auch für das Einstecken in eine Ladehalterung zu finden. Aufgrund dieser Nutzungsweise hat Samsung auch darauf verzichtet, weitere Bedienelemente oder Features an der Unterseite zu platzieren.
Stattdessen wandert nämlich die Multifunktionsbuchse (USB Typ-C Ausführung, USB 3.1) an die rechte Seite des Tablets. Dort ebenfalls zu finden ist die 3,5 mm Klinkenbuchse, eins der beiden Mikrofone sowie ebenfalls einer der beiden Stereo-Lautsprecher.
Auf der Oberseite ist dann sogar noch mehr geboten: Neben einer Funktionstaste (Power-Button, der sich aber auch bspw. als Start-Taste für die Cam konfigurieren lässt) ist dort noch die Lautstärkewippe und die sogenannte „Active-Taste“ zu finden. Diese hebt sich übrigens direkt durch zwei Besonderheiten hervor: Erstens ist sie – im Gegensatz zu den anderen Elementen – in glänzendem Rot lackiert; zweitens besitzt die Taste eine geriffelte Oberfläche, kann also problemlos von den anderen Tasten unterschieden werden. Das gilt im Übrigen auch bei angelegtem Active-Cover, denn dieses besitzt ebenfalls eine an dieser Stelle geriffelte Oberfläche. Weiter rechts sitzt außerdem das zweite Mikrofon. Alle zuvor genannten Tasten sind – aufgrund der möglicherweise besonderen Bedienung der Zielgruppe – ebenfalls wieder als Hardware-Tasten ausgeführt und weisen (wie die Tasten auf der Front) einen gut definierten und angenehm zu betätigenden Druckpunkt auf.
Die linke Seite des Tablets wird dann fast schon wieder ein bisschen unspektakulär im direkten Vergleich; denn außer dem zweiten Lautsprecher sucht man hier vergeblich nach weiteren Features oder Bedienelementen. Doch das macht auch Sinn, denn bei angelegtem Active-Cover befindet sich auf dieser Seite die Halterung für den S-Pen, sodass jegliche Tasten damit relativ nutzlos geworden wären.
Ähnlich aufgeräumt sieht die Rückseite des Tablets aus: Mittig oben bringt Samsung die 12 Megapixel Hauptkamera samt LED-Leuchte an – mehr gibt’s hier nicht zu sehen. Als kleinen Hinweis noch: Die NFC-Antenne befindet sich rückseitig links am Tablet, die Hauptantenne des LTE-Tablets sitzt oben rechts. Übrigens: Die Rückseite des Tablets lässt sich ja bekanntlich abnehmen (da Wechselakku verbaut). Der Akkudeckel besitzt eine schön anzusehende und auch griffige Rückseite mit geriffelter Oberfläche. Dies setzt sich beim Active-Cover fort, hier ist der innere Teil aus eher hartem, griffigen Kunststoff und der äußere Rahmen dann aus einem weicheren Kunststoff-Gummi Gemisch. Dies verleiht dem Gerät bei angelegtem Cover die entsprechende Stoßfestigkeit und Resistenz gegenüber Stürzen.

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Machen wir weiter bei der Verarbeitung und der Wertigkeit des Tablets. Hier ist man ja bereits außerhalb der „Rugged-Linie“ bei Samsung einen sehr hohen Standard gewohnt. Glücklicherweise leistet man sich auch beim Galaxy Tab Active Pro keinen Fauxpass und trumpft mit einer hochwertigen und fast schon edlen Verarbeitungsweise auf. Klar, das Tablet wirkt naturgegeben eher klobig und wiegt natürlich auch dementsprechend ein paar Gramm mehr. Doch mir persönlich gefällt genau das: Wenn ich mit dem Tablet in einer entsprechend rauen und fordernden Umgebung unterwegs bin, möchte ich einfach auch etwas in der Hand haben, das mir in gewisser Weise „Sicherheit“ und „Stabilität“ vermittelt. Erfreulicherweise sind auch alle mitgelieferten Komponenten auf diese „Rugged“-Fähigkeiten abgestimmt: Das Active-Cover wirkt sehr robust und bietet eine sichere und angenehme Möglichkeit, den S-Pen zu verstauen und auch der S-Pen selbst ist eine robustere und größere / dickere Ausführung im Vergleich zu den eher zierlichen Office-Tablets.




Touchscreen, Bedienelemente & Bedienung:

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Der Touchscreen des Galaxy Tab Active Pro kann bei einer Größe von 10,1 Zoll mit Full HD Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) aufwarten, was einer Pixeldichte von ca. 224 ppi entspricht. Das Display ist dabei auf das 16:10 Format ausgerichtet und weist im Verhältnis zu den Abmessungen des gesamten Geräts eine Display-to-Body Ratio von 71,4% auf. Bei der Technologie setzt Samsung nicht auf ein S-AMOLED Display wie man vielleicht hätte vermuten können, sondern auf ein LCD Display. Das dürfte vor allem daran liegen, dass LCD Displays im Regelfall deutlich höhere Helligkeiten ermöglichen und somit für die Nutzung im Außenbereich deutlich besser aufgestellt sind. Etwas schade ist es allerdings schon, dass man hier auf die guten AMOLED-Screens aus dem Hause Samsung verzichten muss, speziell wenn man im Smartphone-Bereich parallel genau mit dieser Technologie unterwegs ist. Dazu kommt, dass das Galaxy Tab Active Pro leider wieder nicht über eine Notification LED verfügt, was aber im Tablet-Bereich leider üblich ist. So ein Tablet mit AMOLED-Screen UND Always-on-Display wäre schon was Feines – auch wenn das natürlich auf Kosten des Akkus gehen würde…

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Die Bedienung des Galaxy Tab Active Pro gestaltet sich im Alltag in den meisten Situationen sehr intuitiv. Der Nutzer hat die Wahl, ob man das Gerät entweder nur über den Touchscreen (dabei kann man dann noch zwischen Eingabe via S-Pen und Finger-Touch unterscheiden) oder alternativ über die Hardware-Tasten zusätzlich bedienen muss. So wird quasi niemand dazu gezwungen, die Hardware-Tasten zu nutzen. Sie stellen lediglich eine alternative Eingabemethode dar für Situationen, in denen eine Touchscreen-Bedienung nicht mehr problemlos möglich ist, bspw. mit Handschuhen, dreckigen oder nassen Händen. Und diese Situationen kommen in der Zielgruppe des Tablets deutlich häufiger vor, als man das von normalen Tablets behaupten kann.
Das Tablet ist – hauptsächlich aufgrund seiner platzierten Hardware-Tasten – für einen Betrieb im Querformat ausgelegt, kann aber selbstverständlich auch im Hochformat bedient werden. Mir selbst liegt die Bedienung im Querformat grundsätzlich sehr gut, auch wenn man zugegebenermaßen vielleicht etwas Eingewöhnungszeit benötigt sofern man von Hochformat-Tablets wechselt. Immerhin war selbst das Galaxy Tab Active 2 ja noch auf Hochformat ausgelegt. Man muss allerdings auch bedenken, dass das Tab Active Pro keinen Nachfolger zum Active 2 darstellen soll, sondern eine größere Alternative. In Bezug auf die Software hat das Tablet den großen Vorteil, dass man auch hier auf die One UI in der Version 1.5 setzt. Damit wird die Samsung-Software deutlich aufgeräumter und deutlicher strukturiert – sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones. Ebenfalls in die Karten spielt dem Tab Active Pro natürlich das riesige Display, welches eine Darstellung von möglichst vielen Inhalten sehr übersichtlich in Szene setzt.



Menü:

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Nahtloser Übergang von der Aufgeräumtheit der One UI Oberfläche hin zum Menü des Tablets. Nach dem ersten Start des Geräts (und zahlreichen Updates im PlayStore und Samsung App-Store) wirkt das Menü dennoch sehr aufgeräumt. Samsung hat die Bloatware erfreulicherweise auch im Tablet-Bereich auf ein absolutes Minimum reduziert, außerdem können sämtliche Apps von Drittanbietern deinstalliert oder zumindest deaktiviert werden. Zu den absoluten Standards heut zu Tage gehört natürlich das Erstellen von Ordnern innerhalb des Menüs. In den Tiefen der Einstellungen lassen sich zahlreiche individuelle Einstellungen durch den Nutzer konfigurieren – so kann bspw. die Schriftart verändert werden, der Bildschirmzoom angepasst werden oder auch hinterlegt werden, welche Apps bspw. aus dem Sperrbildschirm heraus gestartet werden können und welche nicht. Kurzum: Mittlerweile ist die Standard Samsung-Software so intuitiv zu bedienen und so umfangreich in den Einstellungsmöglichkeiten, dass damit selbst Hardcore-Nutzer meist absolut zufrieden gestellt werden dürften. Gleichzeitig hat man es bei Samsung geschafft, die Komplexität der Software nicht zu Lasten der simplen Bedienung gehen zu lassen.
Die Navigation läuft innerhalb der Software im Übrigen absolut flüssig und ohne Verzögerungen von Statten. Eigentlich etwas, was man in der heutigen Zeit erwarten sollte – andererseits habe ich auch schon genug gegenteilige Erfahrungen gemacht.




Kamera:

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Nun kommen wir zu einem Punkt, der gerade bei Tablets immer noch sehr umstritten ist: Die Kamera. Unter normalen Umständen könnte man hier auch zustimmen – das Fotografieren mit Tablets sieht einfach sehr gewöhnungsbedürftig aus und wenn man mal ehrlich ist, war bis dato die verbaute Hardware auch schlicht nicht vergleichbar mit derer, die in Smartphones eingebaut wurde (inkl. diverser Helferlein). Beim Galaxy Tab Active Pro scheint man hier allerdings ein paar Sachen besser machen zu wollen – zumindest auf den ersten Blick: Die Hauptkamera setzt auf ein 13 Megapixel Objektiv mit Autofokus, unterstützt wird diese von einer Single LED-Leuchte um in dunkle Situationen zumindest etwas Aufhellung zu bringen. Bei der Frontkamera wird ein 8 Megapixel Sensor ohne weitere Besonderheiten im Gerät untergebracht.
Bei der Hauptkamera auf der Rückseite kommt der Samsung S5K3L6 Isocell Sensor zum Einsatz, welcher beispielsweise auch aus Modellen wie dem Samsung Galaxy A20E und dem Nokia 5.1 Plus zum Einsatz kommt. Demnach handelt es sich beim Autofokus auch um die zeitgemäße „Phase-Detection“ Technologie. Die Frontkamera setzt auf einen Samsung S5K4HA Isocell Slim Sensor, der beispielsweise beim Samsung Galaxy A80 als Ultraweitwinkel-Kamera zum Einsatz kommt. Wer jetzt also hohe Erwartungen an das Galaxy Tab Active Pro geknüpft hatte was sein fotografisches Können anbelangt, der wird vermutlich in der Praxis eines Besseren belehrt werden. Klar – die Bilder werden aller Voraussicht nach nicht unterirdisch schlecht sein – Ergebnisse wie bei aktuellen Flaggschiff-Smartphones sollte man aber eben nicht erwarten. Ihr könnt Euch am Ende des Testberichts einen eigenen Eindruck von den Bildern und Videos machen – unterhalb der Spezifikationen findet Ihr meine persönliche Meinung bzw. meinen persönlichen Eindruck bzgl. der Kamera.


Die Einstellungsmöglichkeiten im Kamera- und Videomodus:
  • Wechsel zwischen verschiedenen Aufnahmemodi: Essen, Panorama, Pro, Live-Fokus, Foto, Video, Hyperlapse (die Modi können in der Anzahl bearbeitet werden, bei den zuvor genannten Modi handelt es sich um die maximal zur Verfügung stehenden Modi).
  • Shortcut zu weiteren Einstellungen
  • Blitz: Aus, Automatisch, Ein
  • Timer: Aus, 2 Sekunden, 5 Sekunden, 10 Sekunden
  • Format: 4:3, 16:9, 1:1, Full
  • Effekte: Diverse Filter und Beauty-Einstellungsmöglichkeiten
  • Bixby Vision
  • Aufkleber
  • Wechsel zwischen Front- und Hauptkamera
  • Auslöser
  • Galerie-Shortcut
  • Szenenoptimierung: Ein / Aus
  • Zoom: Aus, 2x
  • QR-Code Scan: Ja / Nein
  • Auslöser halten für: Bild aufnehmen, Serienbilder aufnehmen, GIF erstellen
  • HEIF-Bilder: Ja / Nein
  • Videogröße der Hauptkamera: 16:9: UHD (3.840 x 2.160 Pixel); FHD (1.920 x 1.080 Pixel); HD (1.280 x 720 Pixel); Voll: 1.728 x 1.080 Pixel; 1:1: 1.440 x 1.440 Pixel
  • Videogröße der Frontkamera: 16:9: FHD (1.920 x 1.080 Pixel), HD (1.280 x 720 Pixel); Voll: 1.728 x 1.080 Pixel; 1:1: 1.440 x 1.440 Pixel
  • Video mit hoher Effizienz: Ja / Nein
  • Videostabilisierung: Ja / Nein (nicht im UHD-Modus verfügbar)
  • HDR bei Bedarf anwenden: Ja / Nein
  • Bilder wie angezeigt speichern: Ja / Nein
  • Raster: Aus / Ein
  • Geotagging: Aus / Ein
  • Kameramodi: Modi bearbeiten (Essen, Panorama, Pro, Live-Fokus, Foto, Video, Hyperlapse); Letzten Modus weiterhin verwenden: Ja / Nein
  • Auslöser: Drücken der Lautstärketasten: (Bild oder Video aufnehmen, Zoom, Systemlautstärke); Schwebender Auslöser: Ein / Aus; Zeigen der Handfläche in Richtung Kamera um Selfie aufzunehmen: Ein / Aus
  • Speicherort: Interner Speicher, SD-Karte
  • Einstellungen zurücksetzen

Nun also noch meine persönliche Einschätzung zu den Resultaten der Kamera: Fotos gelingen bei guten Lichtverhältnissen in einer – für Tablets – überraschend guten Qualität. Der Autofokus fokussiert schnell und zuverlässig, die Farben werden recht natürlich auf den Speicher gebannt und für die angedachten Verwendungszwecke des Tablets (häufiges Scannen von Barcodes, Erfassung von Dokumenten sowie hin und wieder auch mal ein einfaches Bild) ist das Kamera-Setup des Tab Active Pro auf alle Fälle absolut ausreichend. Die Qualität kann aber weder mit aktuellen Flaggschiff-Modellen im Smartphone-Bereich mithalten, noch mit irgendwelchen (Spiegelreflex-) Kameras.
Bei den Videos hingegen hat mich das Tablet doch ein Stück weit mehr positiv überrascht: Nicht nur, dass Samsung die 4K-Videoaufnahmefunktion integriert hat – die Videos an sich überzeugen auch sowohl im Hinblick auf die Bild- und Audio-Performance. Der Autofokus passt sich bei laufenden Aufnahmen wahlweise automatisch oder auf Wunsch auch manuell mittels Fingertipp auf das Display an die Szene an, lediglich die Regulierung der Helligkeit scheint im Videomodus etwas zu sensibel bzw. zu „unsanft“ zu sein. Im 4K Beispielvideo sieht man den sprunghaften Wechsel bei den Hell-Dunkel-Szenen recht gut; wobei ich hier zugeben muss, dass die Szenerie absichtlich auch eher „schwierig“ (mit unterschiedlichen Helligkeiten) gewählt wurde. Filmen bei – ausschließlich sehr guter – Helligkeit kann schließlich heut zu Tage fast jedes Gerät. Die eigentliche Bild- und Audioqualität des Geräts überzeugt sowohl im 4K- (es kam zu keinen Rucklern oder Frame-Einbrüchen beim Filmen im 4K-Modus) als auch im Full-HD Modus: Die Audiospur wird in guter Qualittä aufgezeichnet, im Videobereich hatte Samsung bis dato ja sowieso immer seine Stärken.

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Achja: Die verbaute LED leistet bei nahegelegenen Objekten eine gute Arbeit in Sachen Ausleuchtung. Möchte man aber sich bewegende Objekte fotografieren oder erhöht die Entfernung zum Objekt, kann man die LED eigentlich auch gleich deaktiviert lassen. Überhaupt ist es schade, dass das Tablet keinen speziellen Nachtmodus spendiert bekommen hat (auch nicht über den Galaxy Store nachträglich downloadbar). Ich hoffe hier einfach auf die nächsten System-Updates für das Gerät – immerhin ist das Tablet aktuell noch mit der ersten Software-Version nach Auslieferung versehen. Mehr zur Software bzw. zu den Updates findet ihr gegen Ende des Berichts.




Akku, Sprachqualität und Empfang:

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Einer der größten (im wahrsten Sinne des Wortes) Pluspunkte des Galaxy Tab Active Pro liegt beim „Akku“ begründet. Samsung stattet das Outdoor-Tablet nicht nur mit einem Wechselakku aus (was bei Tablets heut zu Tage noch seltener ist, als im Smartphone-Bereich), man spendiert dem Gerät auch direkt noch ordentlich Kapazität: Ganze 7.600 mAh kann das Tablet vorweisen, sodass mehrere Tage an ununterbrochener Nutzung problemlos möglich sind. Befüllen lässt sich der Akku dann wahlweise in einem 15W Fast-Charging Modus oder auf konventionelle (langsame) Art und Weise. Da die Ladezeit selbst beim Schnellladen bei knapp 3 Stunden (ca. 200 Min. werden in der BDA angegeben) liegt, dürfte das Tablet in den meisten Fällen sowieso über Nacht am Strom hängen. Da spielt es dann auch keine große Rolle, ob man dem Akku nicht lieber etwas mehr Zeit zur Ladung gönnt und damit die Langlebigkeit etwas verbessert. Ganz interessant ist ja immer, welche Werte in Bezug auf die Laufzeit der Hersteller selbst angibt und was dann später in der Praxis erreicht wird. Samsung gibt die Laufzeit des Akkus mit folgenden Parametern an:
  • Internetnutzung (via LTE, Angabe in Stunden): bis zu 15
  • Internetnutzung (via WLAN, Angabe in Stunden): bis zu 15
  • Gesprächszeit im 3G-Modus, Angabe in Stunden: bis zu 45
Dass in der Praxis oftmals andere Werte erreicht werden, dürfte wohl zwischenzeitlich niemand mehr so wirklich wundern. Die Frage ist dann immer viel mehr, wie groß die Differenz von Realität zur Theorie ausfällt. Im Übrigen lässt sich hier auch kein allgemeingültiges Fazit in Sachen Laufzeit festlegen, denn diese ist bei einem LTE-Tablet bspw. auch immer von der Netzqualität abhängig: Muss das Gerät bei schlechten Netzen immer wieder die Suche nach dem nächsten Antennenstandort durchführen, so wird sich der Akku deutlich schneller entleeren, als das dann bei vollem Empfangsbalken der Fall wäre. Im alltäglichen Praxisbetrieb war das Galaxy Tab Active Pro im O²-Netz unterwegs und dabei auch stets bei aktiver Datenverbindung ans Internet gekoppelt (sofern keine bekannte und aktive WLAN-Verbindung bestand). Damit waren bei wirklich häufiger Nutzung des Geräts (wurde im Prinzip wie ein Smartphone genutzt – WhatsApp, Surfen im Internet plus die spezifischen Tablet-Dinge wie bspw. Verfassen von Memos via S-Pen, diverser Zusatzapps, etc.) im Regelfall drei Tage Laufzeit drin. Bei wirklich massiver Nutzung (macht sich logischerweise vor allem bei aktiviertem Display bemerkbar) ist auch mal nach zwei Tagen Feierabend, sofern man den darauffolgenden Tag noch komplett ohne Zwischenladung absolvieren möchte. Aber genau hier liegt ja dann auch die Stärke des Tablets, immerhin kann ich mir bei Bedarf einfach einen zweiten Akku zulegen oder eben doch zwischendurch mal aufladen ohne mir um die Langlebigkeit des Akkus Gedanken machen zu müssen (da einfach wechselbar).

Kommen wir zur Sprachqualität und zum Empfang: Das Gerät war im Testzeitraum eigentlich dauerhaft mindestens im 3G-Netz eingebucht, meist sogar im 4G-Netz unterwegs. Die Empfangsstärken-Anzeige fiel im Zeitraum dabei eigentlich nie unter 50%, sodass es auch zu keinen Verbindungsabbrüchen oder Störungen gekommen ist. Das Telefonieren über Headset ist für mich immer noch gewöhnungsbedürftig – ich telefoniere selbst beim Smartphone generell immer über das Smartphone direkt (also am Ohr anliegend; sofern man die Freisprechanlage im Auto mal außen vor lässt). Die Tatsache dass man bei einem Tablet gar nicht erst auf die Idee kommt, das Teil ans Ohr halten zu wollen; macht zwar das Handling an sich logisch – wirklich dran gewöhnen kann bzw. konnte ich mich allerdings trotzdem nicht. Dazu kommt hier noch der Spezialfall, dass das Tablet ab Werk ja gar kein Headset im Lieferumfang hat – was ich im Übrigen bei dieser UVP und der Tatsache dass es eben ein LTE-Tablet (= zum Telefonieren gedacht) ist, doch recht dreist finde. Gut, die meisten Nutzer dürften mittlerweile dutzende Headsets zu Hause haben, die individuelle Leistungsfähigkeit der Headsets bleibt aber dennoch bestehen. Die Akustik beim Telefonieren ist daher – neben der Netzqualität – vor allem auch von der eigenen Hardware abhängig. Mir persönlich war die Qualität (getestet mit dem ab Werk beim Galaxy A8 2018 beiliegenden Headset) absolut ausreichend, ich hätte jetzt keinen Drang verspürt nochmal separat ein höherwertigeres Headset für das Tablet erwerben zu müssen.




Media- & Musikplayer:

Ab Werk befindet sich auf dem Galaxy Tab Active Pro – komischerweise – weder eine vorinstallierte App zur Videowiedergabe, noch eine zur Wiedergabe von Musik. Gut – in der heutigen Zeit alles kein Problem, schließlich kann man sich diese Apps problemlos über den Play Store bzw. den Galaxy Store nachladen. Die Entscheidung verstehe ich allerdings trotzdem nicht, schließlich bietet Samsung für beide Bereiche jeweils eigene Lösungen an die sich meiner Meinung nach auch absolut nicht vor der Konkurrenz verstecken müssen. Mir persönlich gefallen die hauseigenen Video- und Musik-Apps von Samsung sogar deutlich besser als der große Rest am Markt. Lediglich der VLC-Player kann hier – aufgrund seiner kostenfreien Verfügbarkeit und dem großen Funktionsumfang – vielleicht noch mithalten.

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Nachfolgend möchte ich mich beim Review auf die beiden Samsung-Lösungen konzentrieren, beginnend mit dem Videoplayer:

Nachdem man sich den Player aus dem „Essentials“-Bereich des Galaxy-Stores kostenfrei heruntergeladen hat, bekommt der Nutzer nach dem Start der App sofort alle Videos aufgelistet, welche das Gerät auf dem internen und externen Speicher erkennen kann. Wer diese Art von Übersicht nicht für sich begeistern kann: Alternativ lässt sich am unteren Bildschirmrand auch noch zwischen „Videos“ und „Ordner“ wechseln. Dann werden alle Ordnerstrukturen auf dem Gerät gezeigt, welche über Videos verfügen. Die Darstellung der Videos erfolgt immer mittels kleinem Thumbnail sowie des vollständigen Titels samt Gesamtlaufzeit. Nach der Auswahl des entsprechenden Clips startet die Wiedergabe direkt im Querformat (bzw. Hochformat – je nachdem wie der Nutzer das Tablet bedient).
Während der Wiedergabe stehen im Grunde genommen keine besonderen Features o. ä. zur Verfügung – lediglich die normalen Navigationsbefehle wie „Zurück“, „Start/Stopp“ und „Vorwärts“ werden samt Zeitleiste kurz eingeblendet, wobei diese nach kurzer Zeit ohne Eingabe von alleine verschwinden und dann mittels Fingertipp auf das Display wieder aktiviert werden können. Links unten lässt sich das Display mittels dem „Schloß-Symbol“ für Eingaben sperren, sodass man auch mal etwas „dappiger“ mit dem Gerät umgehen kann bzw. das Gerät bspw. auch mal aus der Hand geben kann, ohne dass der Gegenüber gleich ungewollt Fehleingaben auf dem Display auslöst. Unten rechts kann man zudem den jeweiligen Wiedergabemodus (Quer- oder Hochformat) mittels Fingertipp wechseln, ohne das Tablet direkt drehen zu müssen – auch sehr angenehm. Oberhalb der Zeitliste befinden sich dann noch die Shortcuts zur Anpassung des Bildformats an das Display sowie der Shortcut zur Bild-in-Bild Wiedergabe. Dieser Modus ermöglicht das Betrachten von Videos während gleichzeitig noch andere Aktivitäten mit dem Tablet ausgeführt werden können – bspw. Surfen im Browser oder Betrachten von Bildern in der Galerie.
Über das tiefergehende Einstellungsmenü oben rechts lassen sich noch ein paar weitere Dinge individualisieren, zudem steht dem Nutzer hier auch ein Video-Editor zur Verfügung. Zu den weiteren Einstellungsmöglichkeiten gehören:

  • Automatische Titelwiedergabe: Das nächste Video automatisch wiedergeben ja / nein
  • Automatische Wiederholung: Das aktuelle Video automatisch wiederholen ja / nein
  • Nur Audio abspielen: Während der Wiedergabe die Home-Taste, die Taste „aktuelle Anwendungen“ oder die Ein-/Aus-Taste drücken, um nur Audio wiederzugeben ja / nein
  • Wiedergabegeschwindigkeit: Erhöhen oder verringern
  • Info zu Video-Player
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Man sieht also – wirklich viel Funktionsumfang hat der Player nicht zu bieten, allerdings sind alle notwendigen Basics an Bord, wodurch der Player auch schon aufgeräumt und keinesfalls überfrachtet wirkt. Das Design lässt sich an den Nachtmodus des Tablets anpassen, was einerseits auch wieder den Akku schont und andererseits – meiner Meinung nach – einfach auch besser aussieht. Folgende Videoformate kann das Gerät laut Samsung Specsheet problemlos wiedergeben:

Videoformate (Wiedergabe): MP4, M4V, 3GP, 3G2, WMV, ASF, AVI, FLV, MKV, WEBM
Videoauflösung (Wiedergabe): UHD 4K (3.840 x 2.160 Pixel, 30 FPS)
Da ich meine Videos entweder a) selbst mit dem entsprechenden Gerät drehe oder b) universelle AVI-Videos auf meinen Geräten habe, gab’s mit der Wiedergabe selbst auch keine Probleme: Alle Videos wurden erkannt, wiedergegeben und wiesen auch sonst keine Fehler auf. Die Qualität ist hier natürlich immer auch wieder vom Ausgangsmedium abhängig, bei den von mir getesteten Videos kann ich eine sehr gute Bild- und Audiowiedergabe bescheinigen. Klar, das TFT-Display kommt in Sachen Schwarzwert jetzt nicht an ein AMOLED-Display ran, dennoch geht die Qualität absolut in Ordnung und weist keine gravierenden Nachteile auf. Die Audioqualität über die beiden seitlich angebrachten Lautsprecher ist überragend: Selbst auf der höchsten Lautstärkestufe verzerrt das Gerät nicht und gibt die Songs glasklar und mit Volumen und Bass-Feeling herüber. Anpassbar ist der Sound – sowohl beim Video- als auch beim Musikplayer – sowohl mittels Equalizer als auch DolbySound-Technologie. Übrigens: Das mitgelieferte Cover verdeckt den linken Lautsprecher teilweise, wenn sich der S-Pen in der seitlichen Halterung befindet. Dies hört sich aber jetzt schlimmer an, als es tatsächlich ist: Man merkt zwar in Bezug auf den Raumklang gesehen einen Unterschied zwischen eingelegtem S-Pen und leerer Halterung – dieser Unterschied ist aber meiner Meinung nach verkraftbar, die maximale Lautstärke / Qualität verringert sich dadurch nur marginal.

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Weiter geht’s mit dem Musikplayer: Auch hier beziehe ich mich auf die „Samsung Music“-App aus dem Galaxy Store, da ich die App auch auf meinem eigenen Device nutze und rundum zufrieden bin.

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Nach dem Start der App wird – analog zum Videoplayer – eine Übersicht aller auf dem Gerät befindlichen Audio-Dateien angezeigt. Der Nutzer hat hier über eine in der Kopfzeile angebrachte Bedienleiste die Möglichkeit, die Songs nach verschiedenen Kriterien zu sortieren:
  • Spotify
  • Favoriten
  • Wiedergabelisten
  • Titel
  • Alben
  • Interpreten
  • Genres
  • Ordner
  • Komponisten
Auch hier sind also ausreichend viele Diversifizierungen möglich. Nach der Auswahl eines Titels startet die Wiedergabe zunächst im Hintergrundmodus, d. h. der gegenwärtig laufende Song wird in der Fußzeile angezeigt, der Hauptbildschirm selbst verbleibt in der Musik-Bibliothek. Mittels Klick auf die Fußzeile öffnet sich dann die aktuelle Wiedergabe auf dem gesamten Bildschirm. Links wird hierbei dann das Song-Cover angezeigt (sofern vorhanden), rechts befindet sich der Info- und Bedienbereich der App: Titel und Interpret werden oben dargestellt, darunter befindet sich dann wieder die gewohnte Zeitleiste samt den Navigationsbuttons „Zurück“, „Stopp/Start“ und „Vorwärts“. Erfreulicherweise lassen sich beim Musikplayer die beiden Modi der Wiederholung (Keine, 1 Song, alle Songs) und der Shuffle-Wiedergabe direkt vom Wiedergabebildschirm aus anwählen. So spart man sich das unnötige Wechseln in tiefergehende Menüebenen. Oberhalb der Zeitliste kann man sich mittels linkem Shortcut wie Wiedergabeliste anzeigen lassen, das mittig platzierte Herz zeigt an ob der Song zu den eigenen Favoriten gehört und mittels dem „+“-Zeichen rechts lässt sich der Song zu diversen Listen (Wiedergabeliste, Titelliste, bevorzugte Titel) hinzufügen.
Ganz oben in der Kopfzeile des Wiedergabebildschirms lässt sich die Lautstärke regeln (geht natürlich auch alternativ über die Hardware-Buttons an der Oberseite des Geräts), des Weiteren befindet sich hier der Shortcut zum Menüpunkt „Tonqualität und Effekte“. Dort befindet sich zum einen der Dolby-Atmos Menüpunkt, welcher dem Nutzer folgende Konfigurationsmöglichkeiten bietet:

Automatisch: Sound für alles, was Sie hören, automatisch optimieren
Film: Bestmögliche Audioqualität für Filme, Shows und Videos bereitstellen
Musik: Ihren Musik-Sound satter, voller und ausgewogener Machen
Stimme: Stimmen laut und klar machen

Allzu viel sollte man sich von den Unterschieden der einzelnen Punkte nicht erwarten, ich bin die meiste Zeit mit dem Automatik-Modus ganz gut gefahren. Deutlich hörbar ist allerdings der Unterschied zwischen Aktivierter und Deaktivierter Dolby-Atmos Funktion – und das meine ich absolut positiv. Passt man den Sound jetzt noch zusätzlich über den Equalizer nach den eigenen Vorlieben an, könnte man fast meinen, ein Multimedia-Tablet vor sich zu haben. Ich muss zugeben, dass ich schon längere Zeit kein aktuelles S-Serie Tablet mehr von Samsung für längere Zeit in den Fingern hatte (haben mich persönlich nicht gereizt), allerdings dürfte das Galaxy Tab Active Pro diesen in Sachen Sound mittlerweile nur noch gering nachstehen. Klar – die S-Serie verfügt mittlerweile über vier Lautsprecher, aber ich wage mal zu behaupten dass das Active Pro Tablet vermutlich lauter sein dürfte, die S-Serie dafür bei der Qualität ein Stück weiter vorne liegt. Das zumindest ist mein Eindruck, nachdem ich mal für fünf Minuten mit einem S6-Tablet herumspielen konnte.
Achja – folgende Equalizer-Profile stehen dem Nutzer zur Verfügung:
  • Normal
  • Pop
  • Klassik
  • Jazz
  • Rock
  • Benutzerdefiniert
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Wer dann noch immer nicht genug von Einstellungsmöglichkeiten hat, kann über die drei Punkte oben rechts noch in die tieferen Menüpunkte einsteigen. Hier offenbart sich dann Folgendes:
  • Sleep-Timer: Aus, 30 Minuten, 1 Stunde, 1 Stunde 30 Minuten, 2 Stunden, Benutzerdefiniert
  • Wiedergabegeschwindigkeit regulieren
  • Überblendung zwischen Titeln: Aus, 1 Sekunde, 2 Sekunden, 3 Sekunden, 4 Sekunden, 5 Sekunden
  • Intelligente Lautstärke: Jeden Titel automatisch auf dieselbe Lautstärke anpassen ja / nein
  • Pause zwischen Titeln überspringen: Ja / nein
  • Musik über Sperrbildschirm steuern: Ja / nein
  • Musik bei deaktiviertem Bildschirm: Musik vom Sperrbildschirm wiedergeben, wenn ihre Kopfhörer angeschlossen sind und der Bildschirm aus ist ja / nein
  • Aktuelle Einstellungen für Wiedergabeliste: Alle Lieder wiedergeben, ausgewähltes Lied wiedergeben
  • Keine doppelten Lieder zulassen: Doppelte Lieder werden Ihrer aktuellen Wiedergabeliste nicht hinzugefügt ja / nein
  • Über mobile Daten verbinden: Ja / nein
  • Registerkarten verwalten


Samsung nennt folgende Audio-Formate als kompatibel zum Galaxy Tab Active Pro:

Audioformate (Wiedergabe): MP3, M4A, 3GA, AAC, OGG, OGA, WAV, WMA, AMR, AWB, FLAC, MID, MIDI, XMF, MXMF, IMY, RTTTL, RTX, OTA

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Als Fazit bleibt – sowohl in Bezug auf Video- als auch Audio-Wiedergabe – zu sagen, dass Samsung beim Galaxy Tab Active Pro eigentlich alles richtig gemacht hat. Ein Outdoor-Tablet benötigt qualitativ gute und vor allem auch wirklich laute Lautsprecher, das liegt eigentlich in der Natur der Sache. Genau das was bisher beim Galaxy Tab Active 2 auch der Punkt, der mich eigentlich extrem gestört hat. Da hat man ein Outdoor-Tablet bei sich welches auf alle möglichen Witterungsbedingungen und Unannehmlichkeiten gewappnet ist und das Ding quäkt hilflos aus einem einzigen Mono-Lautsprecher – grausam!
Das Tab Active Pro hingegen verfügt über zwei Lautsprecher die seitlich platziert sind und jederzeit einen satten, vollen Sound (inkl. Basswiedergabe) ermöglichen, der noch dazu in ausreichend hoher Lautstärke aus den Öffnungen geblasen wird. Gut gemacht, Samsung!




Verbindungen & Anschlüsse:

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Wie bei Samsung eigentlich schon üblich, ist das Galaxy Tab Active Pro sowohl als WiFi- als auch als LTE-Version auf dem Markt verfügbar. Die preisliche Differenz liegt bei 100,- €uro in der UVP (599,- €uro WiFi vs. 699,- €uro LTE) und ist grundsätzlich verkraftbar, eine etwas geringere Differenz wäre aber schön gewesen – zumal die Tablets ansonsten absolut identisch ausgestattet sind. Auch bei den sonstigen Verbindungs- und Anschlussmöglichkeiten lässt Samsung die Nutzer nicht im Regen stehen und liefert ein Rundum-Sorglos-Paket an die Nutzer:
  • GSM-Band: 850 MHz / 900 MHz / DCS 1.800 MHz / PCS 1.900 MHz
  • UMTS-Band: B1 (2.100 MHz) / B2 (1.900 MHz) / B4 (AWS) / B5 (850 MHz) / B8 (900 MHz)
  • LTE-Band: B1 (2.100 MHz) / B2 (1.900 MHz) / B3 (1.800 MHz) / B4 (AWS) / B5 (850 MHz) / B7 (2.600 MHz) / B8 (900 MHz) / B12 (700 MHz) / B13 (700 MHz) / B17 (700 MHz) / B20 (800 MHz) / B28 (700 MHz) / B66 (AWS-3)
  • 4G TDD LTE: B38 (2.600 MHz) / B40 (2.300 MHz) / B41 (2.500 MHz)
  • ANT+
  • USB 3.1 Gen. 1 Port Type-C
  • GPS / GLONASS / BEIDOU / GALILEO
  • 3,5 mm Klinkenbuchse
  • WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 + 5 GHz, VHT80, WiFi-Direct
  • Bluetooth 5.0 (LE bis zu 2 Mbit/s)
  • Bluetooth Profile: A2DP, AVRCP, DI, HFP, HID, HOGP, HSP, MAP, OPP, PAN, PBAP
  • NFC
  • PC-Synchronisation via SmartSwitch-Software
Durchaus erfreulich, dass Samsung beim Tab Active Pro ein so umfangreiches Ausstattungspaket an die Nutzer abliefert. Ehrlich gesagt war das aber auch notwendig, immerhin soll das Gerät hauptsächlich auf Business-Kunden ausgerichtet sein und je mehr Standards man mit einem Gerät erfüllen kann, desto höher ist grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit, das Gerät dann auch in die eigene IT-Umgebung implementiert zu bekommen.


Extras:

Update-Garantie:

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Ja – Ihr habt richtig gelesen. Samsung hat mit der offiziellen Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Galaxy Tab Active Pro eine klare Update-Garantie und einen groben Überblick über den Update-Zeitplan bereitgestellt. Das ist eigentlich etwas, das wir aus dem Smartphone- und Tablet-Bereich so bislang nicht von Samsung kennen. Klar – irgendwann wurde über die „Samsung Members“-App ein Fahrplan für das nächste Versions-Update zur Verfügung gestellt – aber von einer Garantie konnte hier noch nie die Rede sein. Diese Strategie scheint Samsung beim Tab Active Pro also zu ändern; vermutlich aus demselben Grund, der bereits weiter oben angeführt wurde: Die Ausrichtung auf Business-Kunden.
Konkret heißt es beim Galaxy Tab Active Pro zu Updates:
„Dank drei Jahren geplanter Marktverfügbarkeit sowie vier Jahren Software-Updates jeweils ab dem globalen Marktstart bietet Samsung mit dem Gerät ein zukunftsorientiertes IT-Investment.“
Update-Fetischisten dürften also mit diesem Gerät auf das absolut richtige Pferd setzen. Vor kurzem hat Samsung im Übrigen auch die Android 10 Roadmap aktualisiert, in der das Tab Active Pro jetzt ebenfalls enthalten ist: Offiziell wird das Tablet im September 2020 auf das neue OS aktualisiert. Das klingt zunächst mal sehr nüchtern – schaut man sich aber die Updates in der Vergangenheit für Deutschland an wird man feststellen, dass Samsung bei einem Großteil der Geräte immer vor den kommunizierten Zeitpunkten mit dem Update bereitgestanden hatte. Ich würde also zum jetzigen Zeitpunkt in Richtung Juli / August mit dem Update rechnen. Ist immerhin auch noch lange genug für ein Tablet, welches erst im November 2019 veröffentlicht wurde.
In Sachen Sicherheitsupdates ist das Tablet übrigens – wie bei Samsung Tablets übrig – lediglich in den Quartals-Zyklus eingestuft worden: Also maximal alle drei Monate Sicherheitsupdates. Das kann ich beim Tab Active Pro nicht nachvollziehen: Wenn sich das Gerät doch überwiegend an das B2B-Geschäft richtet, sollte man hier auch mit monatlichen Sicherheitsupdates rechnen können. Naja – vielleicht passt Samsung das im Laufe der nächsten Monate noch an; wäre nicht das erste Mal das ein Gerät nachträglich „hochgestuft“ wird.

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S-Pen Funktionalität:

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Wenn es ein Feature bei Samsungs Outdoor-Tablets gibt, welches ich – abgesehen von der Outdoorfähigkeit und dem wechselbaren Akku – für mich als kaufentscheidend einsortieren müsste, dann wäre das ganz klar die Kompatibilität der Tablets mit dem S-Pen. Bereits zu Zeiten meiner damaligen Uni-Zeit hatte ich das Galaxy Note 10.1 2014 als treuen Begleiter in der Vorlesung, wohl wissend dass die Möglichkeit von handschriftlichen Notizen im auf dem Tablet gespeicherten pdf-Script einfach ultra praktisch ist. Man spart sich das Umhertragen von bücherartigen Scripten und kann dementsprechend mit weniger Gepäck und Utensilien in die Abendvorlesung starten. An diesem Gedankengang hat sich bis dato auch nichts geändert – wenn man von der verstrichenen Zeit an der Uni mal absieht.
Das Tablet bietet die Möglichkeit, im Grunde genommen alle normalen Funktionen die man sonst via Fingertipp realisieren würde, auch über den S-Pen einzugeben. Egal ob es um die normale Bedienung des Tablets im Menü geht, eine Mail verfasst werden soll (das ist in Handschrift mit anschließender Konvertierung in digitale Schrift möglich), man Notizen in neue Dateien oder bestehende pdf-Files (Zusatzsoftware erforderlich!) macht oder einfach Bock hat, ein bisschen was auf dem Tablet zu malen – all das funktioniert problemlos mit dem Gerät. Zu schätzen weiß ich mittlerweile vor allem die Tatsache, unterwegs einfach mal schnell eine Notiz handschriftlich zu verfassen oder wirklich auch pdf-Files direkt bearbeiten zu können. Für diesen Zweck hatte ich mir während meiner Uni-Zeit eine kostenpflichte Software gekauft, die bis heute hervorragende Dienste leistet und in Sachen Funktionsvielfalt unschlagbar ist.



Fingerabdruckscanner / biometrische Sicherheit:

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Das Galaxy Tab Active Pro verfügt – analog zum Galaxy Tab Active 2 – über einen Fingerabdruckscanner im Home-Button. Dieser reagiert bereits auf einfaches Auflegen des Fingers, der Button muss also nicht haptisch betätigt werden. Es lassen sich natürlich verschiedene Fingerabdrücke einscannen, sodass man das Gerät entweder mittels Daumen-Print bequem in der Hand entsperren kann, oder auch wenn das Gerät auf dem Tisch liegt bequem den Zeigefinger nutzen kann, ohne unnatürliche Bewegungen zwecks Entsperr-Vorgang machen zu müssen. Der Scanner ist auch mit angelegtem Rugged-Case gut zu erreichen und hat mich im gesamten Testzeitraum nicht ein einziges Mal im Stich gelassen und die Fingerabdrücke wirklich immer zuverlässig erkannt.
Wer nicht so der Fan von Fingerabdruckscannern ist, kann das Tablet auch mittels Gesichtserkennung entsperren. Nach erfolgreicher Registrierung des Gesichts (kurzer Einrichtungsprozess erforderlich – ähnlich zum Fingerabdruck), erkennt das Tablet den Nutzer nachdem das Gerät kurz aktiviert wurde und man eben direkt in die Frontkamera blickt. Auch dieser Prozess hat bei mir immer gut funktioniert, wenngleich ich aber kein Fan davon bin: Bis ich das Tablet erst aktiviert und dann doof in die Kamera geguckt habe, habe ich schon längst den Finger auf dem Homebutton um mittels Fingerabdruck zu entsperren. Geht deutlich komfortabler, schneller und ist am Ende auch noch sicherer (Stichwort: Entsperren mittels Foto).



Geteilter Bildschirm:

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Ich liebe diese Funktion! Grundsätzlich verfügt jedes einigermaßen aktuelle Samsung Smartphone und Tablet über diesen „geteilten Bildschirm“. So wirklich effektiv und vor allem produktiv wird dieser aber meiner Meinung erst bei einem Tablet nutzbar. Davon profitiert das Tab Active Pro ganz besonders, beispielsweise lassen sich in der einen Bildschirmhälfte die Mails anzeigen, Youtube-Videos können wiedergegeben werden oder Internetseiten zu Recherchezwecken geöffnet bleiben. Parallel dazu kann dann in der anderen Bildschirmhälfte produktiv gearbeitet werden. So ist – die richtige App vorausgesetzt – das Bearbeiten von pdf-Files möglich, das Verfassen von handschriftlichen Mails mittels S-Pen kann ausgeführt werden oder das Betrachten von Bildern in der Galerie ist möglich. Im Testzeitraum habe ich diesen Modus sehr oft genutzt und mich mittlerweile auch wieder richtig daran gewöhnt.



Outdoor-Fähigkeiten:


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Derzeit nutze ich das Tablet tatsächlich im Alltag bei allen möglichen Anwendungsfällen. Das sind keinesfalls einfach nur irgendwelche Outdoor-spezifischen Dinge; auch beim Surfen auf der heimischen Couch oder dem gelegentlichen Spielen leistet das Gerät treue Dienste. Mit ein Grund zur Anschaffung war allerdings die Tatsache, dass mir das Tablet auch beim Einsatz in der Feuerwehr praktischen Nutzen bietet. Ich möchte Euch anhand von ein paar Beispielen aufzeigen, auf welche Art und Weise das Gerät genutzt werden kann.

In die Kamera-App integrierter QR-Code Scanner: Gut – zugegebenermaßen ist das jetzt nicht unbedingt DAS kaufentscheidende Argument, aber praktisch ist es auf alle Fälle. Bisher wurde ein Windows-Tablet genutzt und die Versorgung von „Apps“ bzw. Anwendungen für Windows ist ein absoluter Graus. Da weiß man es zu schätzen, wenn eine solche Funktion direkt in die Kamera-Software integriert hat und sich keine weiteren Gedanken machen muss (auch darum, ob die App stets aktuell und weiterhin kompatibel ist).



Active-Taste:

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Kleines, aber durchaus feines Extra: Das Tablet verfügt an der Oberseite über die sogenannte Active-Taste. Diese Taste ist zweifach von anderen Tasten des Tablets hervorgehoben: Einmal durch die rote Farbgebung (die man allerdings bei angelegtem Rugged-Case nicht sehen kann) und andererseits durch ihre geriffelte Oberfläche, die wiederrum ebenfalls beim Rugged-Case so umgesetzt wurde. Ein blindes Bedienen des Geräts ist dadurch möglich. Ab Werk kann der Nutzer mittels zwei unterschiedlichen Aktionen („Drücken“ und „Drücken und halten“) verschiedene Anwendungen starten, ohne diese erst umständlich im Menü auswählen zu müssen oder ein Shortcut der Anwendungen auf dem Homescreen platzieren zu müssen. Klasse Feature mit Mehrwert!




Fazit:

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Das Samsung Galaxy Tab Active Pro ist im Grunde genommen genau das, was ich mir persönlich seit langer, langer Zeit von Samsung gewünscht hatte: Ein robustes Tablet mit einigermaßen aktueller Hardware, wechselbarem Akku, S-Pen und am besten auch mit einer einigermaßen aktuellen Software. Das Tab Active 2 war mir vom Format war etwas lieber, hatte aber eine schlechtere Hardware und mittlerweile auch die ältere Software ohne Update-Garantie. Klar – von einem Outdoor-Tablet sollte man sich in Sachen Performance und der allgemeinen Ausstattung jetzt nicht allzu viel erwarten; allein schon um den Preis nicht noch weiter in die Höhe zu treiben. Denn das ist im Grunde genommen so ziemlich der einzige Punkt, der sich – abgesehen von weiteren individuellen Wünschen – auf breiter Ebene als „negativ“ bezeichnen lässt. Eine UVP von 599,- €uro für das WiFi-Tablet und 699,- €uro für die LTE-Version ist – wenn man sich die nüchternen technischen Daten ansieht – schon sehr selbstbewusst. Bis dato ist das Tablet auch recht preisstabil, was u. a. daran liegen könnte, dass nicht alle Händler das Gerät anbieten (dürfen). Saturn zum Beispiel bietet das Gerät online nur seinen Geschäftskunden an, Media Markt hingegen verkauft auch an den Otto-Normal Kunden.
Doch nun zum Gerät selbst: Samsung hat das Tab Active Pro mit einem sehr guten Allround-Paket ausgestattet: Der Prozessor kommt dieses Mal nicht aus der eigenen Exynos-Reihe sondern von Qualcomm, die Speicherkonfiguration von 64 GB internem Speicher und 4 GB Speicher ist grundsätzlich okay und ausreichend, hinzu kommt die Erweiterungsmöglichkeit via Micro SD Speicherkarten. Das im Lieferumfang enthaltene Rugged-Case sorgt für die Zertifizierung nach Militärstandard und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, den S-Pen sicher und platzsparend aufzubewahren (die Magnet-Lösung des Tab S6 ist bescheiden und für mich nicht praxistauglich). Der 7.600 mAh Akku ist wechselbar und lässt sich mittels 15W Schnelllade-Funktion in etwas über drei Stunden vollständig laden. Beim Display hat man sich bei Samsung für TFT-Technologie entschieden, was sicherlich der Zielgruppe des Tablets zu verdanken ist: TFT Screens bietet i. d. R. immer noch eine höhere Maximalhelligkeit (bessere Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung). Wirklich negativ ankreiden kann man dem Tablet das TFT-Display (Full HD Auflösung) auch nicht: Klar, der Schwarzwert ist mit S-AMOLED Displays nicht vergleichbar, aber die Ausleuchtung selbst ist gut und auch Backlight-Bleeding konnte ich bei meinem Gerät keines feststellen. Schmerzlich vermisse ich allerdings das Always-On-Display meines Smartphones beim Tab Active Pro: Unverständlicherweise verfügen ja nicht mal die Tablets mit AMOLED-Screen über dieses für mich immens wichtige Ausstattungsmerkmal, aber das Tab Active Pro hätte man doch dann zumindest mit einer Notification LED ausstatten können. Das hätte den Outdoor- bzw. Business-Charakter des Geräts meiner Meinung nach zusätzlich nochmal untermauert.
Die beiden seitlich platzierten Lautsprecher leisten sehr gute Dienste, sowohl in Sachen Lautstärke als auch Qualität und selbst bei angelegtem Rugged-Case wirkt sich dieses nicht negativ auf die Audio-Performance aus. Ein Alleinstellungsmerkmal bei Android-Geräten ist für mich – immer noch – der S-Pen. Hier muss man allerdings differenzieren, denn der normale S-Pen (z. B. beim Tab S6 zu finden) sieht optisch anders aus und hat auch technisch andere Spezifikationen zu bieten. Der S-Pen des Tab Active Pro mag in Sachen Funktionsumfang nicht mit der S-Serie mithalten können, dennoch verfügt auch er über eine zusätzliche Taste am Stift und ist – genau wie das Tablet – IP68 zertifiziert. 4.096 Druckstufen sorgen für das „gewisse Etwas“ beim Schreiben / Zeichnen und statten die jeweiligen Aufschriebe oder malerischen Ergüsse mit einer individuellen Note aus.
Android 9 lasse ich derzeit noch als „aktuelles OS“ durchgehen, positiv zu erwähnen ist der von Samsung in Aussicht gestellte Update-Support für das Tablet.
Wirklich viel Negatives – außer dem hohen Preis – kann ich für mich tatsächlich nicht am Gerät festmachen. Die Kamera könnte mit Sicherheit noch etwas besser sein was die qualitativen Resultate anbelangt – doch wenn wir mal ehrlich sind, sind Tablet-Kameras bis dato ja noch nie die Überflieger gewesen und bei einem Outdoor-Tablet würde ich den Schwerpunkt tatsächlich auch nicht unbedingt hier setzen. Achja – ein negativer Punkt fällt mir da doch noch ein: Wenn es das Tablet doch schon in einer WiFi- und LTE-Version gibt, dann sollte man dem Gerät doch zumindest bei LTE-Funktionalität auch ein Headset samt Mikrofon in den Lieferumfang packen. Ansonsten ist ein Telefonieren mit dem Gerät zwar möglich, aber alle Telefonate würde ich ungern im Freisprechmodus führen wollen (vom optischen Faktor mal ganz abgesehen…).




Vorteile:
  • IP68 Zertifizierung (Gerät u. S-Pen)
  • Großer, wechselbarer 7.600 mAh Akku
  • Android 9 mit One UI 1.5 als aktuelles Betriebssystem, Update-Garantie seitens Samsung
  • Sehr zuverlässiger Fingerabdruckscanner im Home-Button, alternativ auch Gesichtserkennung möglich
  • Individuell konfigurierbare Action-Taste an der Oberseite des Geräts (kann mit beliebiger App belegt werden)
  • Sehr kräftige (Volumen u. Lautstärke) Stereo-Lautsprecher seitlich am Gerät
  • S-Pen mit 4.096 Druckstufen (kann im Rugged-Case verstaut werden)
  • Rugged-Case im Lieferumfang
  • Sehr robuste Bauweise
  • Einigermaßen aktuelle Hardware (Prozessor / interner Speicher / RAM)
  • Sehr gute Akkulaufzeiten möglich – im WiFi-Only Modus beispielsweise sind mehrere Tage Nutzung überhaupt kein Problem, selbst mit eingelegter SIM lassen sich im 3G / 4G Netz mehrere Tage ohne Steckdose überstehen (Laufzeit vom Nutzerverhalten abhängig).


Nachteile:
  • Die Kamera könnte bei schlechteren Lichtverhältnissen durchaus etwas bessere Bilder abliefern, die LED-Leuchte ist leider nur auf nahe Entfernungen zu gebrauchen
  • Hoher Preis
  • Kein Headset im Lieferumfang (Telefonieren nur im Freisprechmodus bei der LTE-Version möglich)
  • Hohes Gewicht




Bilder, mit dem Galaxy Tab Active Pro geschossen:


20191216_224343.jpg20191223_102349.jpg20191223_102406.jpg20191223_102536.jpg20191223_102559.jpg20191223_221945.jpg20191229_145810.jpg20191229_145813.jpg20191229_150309.jpg20191229_152853.jpg



Bilder, mit dem Galaxy Tab Active Pro geschossen (RAR-Archiv, 170 MB):

Bilder, mit dem Samsung Galaxy Tab Active Pro geschossen.rar beim Filehorst - filehorst.de


Videos, mit dem Galaxy Tab Active Pro gedreht (Youtube-Links):

4K Video Sample:
Full HD Video / Audio Sample:
4 K Video / Audio Sample:
 

Anhänge

M

MrPulpFiction

Ambitioniertes Mitglied
Leider verkauft nicht nur "Saturn" sondern auch "Media Markt" idiotischerweise das Tablet nur an Geschäftskunden.
Habe mir nun die LTE-Version des Galayy Tab Active Pro bei "Cyberport" bestellt.

Werde dann hier über meine Erfahrungen berichten, wenn ich das Gerät in den Händen halte.
 
maik005

maik005

Urgestein
MrPulpFiction schrieb:
Bestimmt eine Vorgabe von Samsung.
Vielleicht gibt Samsung bei dem Modell keine Garantie (an Endkunden) 🤔

Seltsam ist es aber trotzdem....
 
M

MrPulpFiction

Ambitioniertes Mitglied
Ich bin mal gespannt ob das beim Smartphone Gegenstück, dem Galaxy Xcover Pro ähnlich sein wird in Sachen Exklusivität für "Geschäftskunden" in den Saturn- und Media Markt Elektromärkten.

Man könnte fast meinen, daß Samsung seine Geräte mit Wechselakku nur ungern an Privatleute verkauft. -> Die sollen nach 2 Jahren, wenn der Akku zu schwächeln beginnt lieber der Sucht nach was neuem nachgeben.
An Wechselakkus verdient Samsung eben deutlich weniger, als an komplett neuen Geräten.
 
Zuletzt bearbeitet:
H

Handyinsider

Fortgeschrittenes Mitglied
Naja, das Tab Active Pro wurde von Beginn an eigentlich nur für den B2B Markt angekündigt. Das Smartphone Pendant Xcover Pro hingegen wurde offiziell sowohl für B2B als auch B2C angekündigt. Es ist also davon auszugehen, dass zumindest dieses Gerät auch den Wegin Richtung MediaMarkt und Saturn findet.
 
M

MrPulpFiction

Ambitioniertes Mitglied
Sind die Samsung Enterprise Editionen des Galaxy S10 und Note 10 nicht auch in erster Linie als Business-Geräte gedacht?
Interessanterweise kann man die ganz normal im Saturn und Media Markt kaufen, obwohl dort zum günstigeren Preis die "normalen" Geräte erhältlich sind.

Kommt man als Privatkunde problemlos an Zweitakkus für Samsung Tablets ran, z.B via Amazon und Ebay, oder gibt's die nur direkt bei Samsung für registrierte Geschäftskunden?

Noch eine abschließende Frage: Ist im Galaxy Tab Active Pro tatsächlich der im Test erwähnte Snapdragon 670 verbaut, oder stimmt die Angabe von GSMArena, daß es sich um den Snapdragon 710 handelt?
Man kann dies z.B. mit der App "Aida64" aus dem Google Playstore nachprüfen.
 
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H

Handyinsider

Fortgeschrittenes Mitglied
Bzgl. Prozessor:

Screenshot_20200126-222232_AIDA64.jpg

Nur weil ein Gerät als "EnterpriseEdition" auf den Markt kommt, bedeutet das nicht automatisch dass es nur für B2B, nur für B2C oder für beide Märkte verfügbar gemacht wird. Das hängt einzig und allein von Samsungs Marketing-Strategie ab. Bis dato habe ich problemlos immer die Akkus bekommen, die ich benötigt habe.
 
M

MrPulpFiction

Ambitioniertes Mitglied
Interessant: Prozessor, RAM und interner Speicher entsprechen damit exakt dem Galaxy Tab S5e.

Da ich bereits das Original Samsung 45 Watt Ladegerät besitze, werde ich am Wochenende austesten, ob sich damit der 7600 mAh große Akku schneller laden läßt als mit dem beiliegenden 15 W Adapter.

Außerdem werde ich ausprobieren, ob sich auf dem Gerät das UKW-Radio aktivieren lässt, welches prinzipiell vom Snapdragon 670 unterstützt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
H

Handyinsider

Fortgeschrittenes Mitglied
Bei deinen Ansichtsweisen könnte man ja fast meinen, dass ich ein zweites "Ich" vor mir habe. 🤣 Naja, das Tablet ist in der LTE Version seit einiger Zeit für 549,- Euro bei Amazon zu haben, wenn die im gleichen Zuge das WiFi-Tablet auf 499,- Euro oder gar 449,- Euro reduzieren würden, würde das meiner Meinung nach vllt. noch einen kleinen Nachfrageschub bewirken.
 
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M

MrPulpFiction

Ambitioniertes Mitglied
Für meine Person gilt der Grundsatz: "Besser etwas haben und nicht brauchen, als etwas zu brauchen, aber nicht zu haben!"
Dinge wie der 3,5 mm Klinkenanschluss und das Kamerablitzlicht sind bei Samsung Tablets inzwischen leider eher die Ausnahme als die Regel.

Ich möchte als Nutzer die Option haben etwas zu nutzen oder aber auch nicht. Durch Wegrationalisierung von Features entsteht sonst quasi eine Art Zwang z.B. Bluetoothkopfhörer oder das Always On Display nutzen zu müssen.

Das mit dem 549 € Preis Angebot hatte ich vor ein paar Wochen auch schon auf der Website des Mediamarkts gesehen, dort allerdings weiterhin nur für Geschäftskunden.

Die meisten Käufer werden vermutlich bei Tablets die günstigere WiFi-Variante bevorzugen und da ist dann das Galaxy Tab S5e nach wie vor 200 € billiger. Die Stiftunterstützung ist vielen egal, weil sie das Tablet quasi ohnehin nur zum Medienkonsum, für Social Media und zum im Internet surfen verwenden.
Produktiv mit einem Android Tablet arbeiten, das will nur eine Minderheit und dies obwohl fürs Tab Active Pro sogar das originale Microsoft Office gratis zur Verfügung steht.
 
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H

Handyinsider

Fortgeschrittenes Mitglied
Das sehe ich genauso wie Du. Ich nutze den S-Pen sehr häufig und bin froh, dass ich das Tablet habe - privat als auch beruflich. Die Tatsache mit den späten Updates ist wirklich übel, das einzig "tröstende" (wenn man das so sagen kann) ist, dass es Samsung ja selbst bei der S-Serie der Tablets nicht wirklich besser macht. Optimal wäre gewesen, wenn das Galaxy Tab Active Pro direkt ab Release mit Android 10 gekommen wäre; wie der kleine Smartphone-Bruder Galaxy Xcover Pro. Das Ding hat sogar schon Ende April den Mai-Sicherheitspatch bekommen und damit sogar vor den Pixel-Phones. Samsung kann also, wenn sie denn wollen... 😙
 
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