[Testbericht] Wiko Ridge 4G - erstklassiges Smartphone mit außergewöhnlicher Optik

  • 2 Antworten
  • Neuester Beitrag
Diskutiere [Testbericht] Wiko Ridge 4G - erstklassiges Smartphone mit außergewöhnlicher Optik im Wiko Ridge 4G Forum im Bereich Wiko Forum.
T

THWS

Gast
[FONT=&quot]Testbericht Wiko Ridge 4G:[/FONT]


[FONT=&quot]Das Wiko Ridge 4G war nach einiger Zeit mal wieder ein Gerät, auf welches ich mich richtig extrem gefreut hatte. Einerseits preist Wiko das Teil mit durchaus ordentlichen technischen Daten an, andererseits besticht es zudem durch die auffallende Optik. Egal ob das jetzt auf die mit Sandstein-Oberfläche verzierte Rückseite bezogen ist, oder auf die hochwertige und schicke Farbgebung der seitlichen Ränder des Smartphones. Die absolute Stärke von Wiko ist es einfach immer noch, aktuelle Technik zu einem fairen und absolut erschwinglichen Preis anbieten zu können. Genau das hat man auch beim Ridge 4G wieder geschafft. Klar, das Display hat jetzt keine extrem hohe Auflösung sondern „nur“ HD (1280x720 Pixel), doch das macht einerseits im normalen Gebrauch nichts aus, andererseits hänge ich persönlich sowieso nicht ständig mit der Nase direkt vor dem Display, wodurch einzelne (störende) Pixel eben auch nicht auffallen. Das Ridge 4G kostet aktuell über Amazon ca. 230,- Euro, was wie schon erwähnt ein fairer Preis ist. Der Nutzer bekommt dafür ein aktuell ausgestattetes Phone, das obendrein noch schick aussieht und – zumindest auf dem Papier – mit allerlei Superlativen um sich wirft. [/FONT]

[FONT=&quot]Was davon letztendlich tatsächlich praktischen Nutzen hat oder an welcher Stelle Wiko evtl. nochmal nachbessern muss – davon könnt Ihr Euch mit Hilfe des nachfolgenden Tests selbst ein Bild machen. Übrigens: Seit dem Release des Geräts gab es insgesamt zwei Updates. Somit rennt der kleine Sportler zwar immer noch auf Android 4.4.4 KitKat, ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir hier eventuell auch ein Update auf Lollipop erleben könnten. ;)[/FONT]





[FONT=&quot]Hauptfunktionen des Wiko Ridge 4G:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]
  • - Android 4.4.4 KitKat Betriebssystem
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Qualcomm Snapdragon 410 Quad-Core Prozessor mit 1,2 GHz Taktung[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Dual-Sim Funktionalität (Micro SIM + Nano SIM oder Micro SD Speicherkarte)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Abmessungen: 143 x 72 x 7,5 mm bei 125 Gramm[/FONT]
  • [FONT=&quot]- integrierter Li-Poly Akku mit 2400 mAh (nicht wechselbar)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- 16 GB interner Speicher[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Micro SD Speicherkartenslot (bis zu 64 GB)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- 2 GB Arbeitsspeicher (RAM)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Rückseite mit Sandstein-Oberfläche[/FONT]
  • [FONT=&quot]- 5” IPS-Touchscreen mit HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) bei 16,7 Mio. [/FONT][FONT=&quot]Farben[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Corning Gorilla Glass 3[/FONT]
  • [FONT=&quot]- WLAN 802.11 b/g/n, WLAN Hotspot[/FONT]
  • [FONT=&quot]- USB 2.0[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Bluetooth 4.0[/FONT]
  • [FONT=&quot]- 3,5 mm Klinkenbuchse[/FONT]
  • [FONT=&quot]- 13 Megapixel Hauptkamera mit Autofokus[/FONT]
  • [FONT=&quot]- LED-Leuchte (Philips-Technologie) mit 200 Lumen[/FONT]
  • [FONT=&quot]- 5 Megapixel Frontkamera[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Full HD Videoaufnahmen[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Stereo FM-Radio[/FONT]
  • [FONT=&quot]- A-GPS[/FONT]





[FONT=&quot]Lieferumfang:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]„Klein und unauffällig“ – so oder so ähnlich könnte man den Auftritt des Ridge 4G wohl am passendsten Beschreiben. Das Smartphone kommt in einem kleinen, unscheinbaren Karton daher, welcher komplett in türkis gehalten ist. Nach dem Auspacken aus dem Versandkarton bin ich erstmal kurz erschrocken, weil ich eben aufgrund der Farbgebung auch eine entsprechende Farbe des Smartphones erwartet hatte; doch dem war zum Glück nicht so! Ich habe die Farbkombo Schwarz/Orange zum Test bekommen, damit führt der Karton den Nutzer also etwas in die Irre.[/FONT]
[FONT=&quot]Doch das ist nicht weiter schlimm – schließlich sollte ja auch jeder wissen, was man selbst kauft bzw. bestellt hat. Nach dem Öffnen des Kartons kommen auch schon die üblichen Verdächtigen zu Tage, wobei ich auch hier wieder überrascht bin, dass Wiko einem Smartphone der 200,- Euro Klasse nahezu denselben Lieferumfang beilegt, wie das bei anderen Herstellern sonst auch bei Flaggschiffen (Galaxy S6, One M9, …) zu finden ist. Gut – das S6 ist mit seinem „neuen“ Headset jetzt kein 100%ig passender Vergleich – dennoch: Ich finds klasse, dass Wiko darauf trotz des Preisabschlags nicht verzichtet. [/FONT]

[FONT=&quot]Kommen wir zum tatsächlichen Lieferumfang des Wiko Ridge 4G:[/FONT]

[FONT=&quot]
  • - 1 x Smartphone „Wiko Ridge 4G“ mit integriertem Akku
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- kabelgebundenes Headset[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Micro USB-Kabel[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Netzteil-Adapter (in Kombination mit dem USB-Kabel [/FONT]à[FONT=&quot] Ladegerät)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Sim-Karten Adapter[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Kurzanleitung[/FONT]







[FONT=&quot]Gehäuse, Verarbeitung und Wertigkeit:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]

[FONT=&quot]Kommen wir zum Design bzw. zum Aussehen des Ridge 4G: Auf der Front fällt natürlich sofort wieder der 5“ große IPS-Touchscreen ins Auge. Dieser passt vom Verhältnis her nahezu perfekt zur Gesamtgröße des Ridge 4G und kann dieses mal auch Onscreen-Tasten aufweisen. Es gibt also keine separaten Sensortasten mehr unterhalb des Displays – sehr schön! Ein Punkt den ich diesbezüglich ja bei den letzten Wiko-Phones kritisiert hatte (nämlich die nicht individuell fest zu setzende Beleuchtungsdauer der Sensortasten) entfällt daher komplett. So kommt es dann auch, dass der Nutzer unterhalb des Displays auch keine weiteren Features/Funktionen mehr findet. Oberhalb des Displays hingegen ist wieder schwer was los: Mittig sitzt hier der zweite Lautsprecher (Hörmuschel) für Telefonate, rechts daneben befindet sich die 5 Megapixel Frontkamera und das recht klein gehaltene Wiko-Logo. Links vom Lautsprecher sitzen versteckt die Sensoren für das Display (Helligkeits- und Näherungssensor) sowie eine kleine Benachrichtigungs-LED. Diese ist im deaktivierten Zustand ebenfalls nicht zu sehen, blinkt dafür bei anstehenden Ereignissen verhältnismäßig hell. Etwas größer hatte die aber dennoch ausfallen dürfen. [/FONT]

[FONT=&quot]Wir gehen weiter zur Oberseite des Ridge 4G: Hier sind wir auch relativ zügig durch, denn dort ist nur der 3,5mm Klinkenanschluss für Headsets zu finden. An der Unterseite hingegeben hat Wiko nicht nur die USB-Buchse (2.0) untergebracht, auch das Mikrofon ist hier in einer kleinen Öffnung zu finden. Auf der linken Seite des Ridge 4G befinden sich überhaupt keine Tasten. Dies hat den Vorteil, dass man prinzipiell auch nur auf einer Seite des Phones nach den Tasten „suchen“ muss, ein Nachteil wäre allerdings, dass die Bedienung bei manchen Nutzern vielleicht etwas eingeschränkt ist, wenn man sowohl Lautstärke-Wippe als auch Power-Button auf einer Seite (hier nämlich rechts) hat. Mir persönlich gefällt die Lösung recht gut so.[/FONT]

[FONT=&quot]Die Rückseite hat wieder etwas mehr zu bieten: Ganz oben befindet sich – in einer kleinen Gehäuse-Erhebung untergebracht – die 13 Megapixel Hauptkamera von Sony. Diese wird mittig auf der Rückseite von einem Philips LED-Blitz flankiert, welcher mit 200 Lumen (lt. Wiko-Homepage) die Nacht zum Tage machen soll. Inwieweit das funktioniert, seht Ihr dann weiter unten. ;) Unterhalb der LED-Leuchte befindet sich der zweite Wiko-Schriftzug. Ganz unten sind dann schließlich noch die Aussparungen für den rückseitig platzierten Lautsprecher (Medien und Freisprechmodus) zu finden. [/FONT]

[FONT=&quot]Das war`s zur allgemeinen Optik, gehen wir über zur Wertigkeit und der Verarbeitung des Ridge 4G. Wiko war in diesem Bereich eigentlich schon immer vorbildlich und hat sich diesbezüglich bei keinem der Geräte einen extremen Fauxpas geleistet. Dieses Fazit aber 1:1 auch auf das Ridge 4G zu übertragen wäre nicht nur etwas „faul“, sondern auch falsch. Warum? Nun, das Ridge 4G macht für mich nicht den Eindruck eines Geräts der 200,- Euro-Klasse, sondern könnte durchaus auch höher angesiedelt werden. Die Rückseite ist – wie bereits kurz erwähnt – mit einer Sandstein-Oberfläche überzogen. Das lasst das Gerät nicht nur ausgewöhnlich und schick aussehen, sondern vermittelt auch einen extrem guten Halt; ohne sich dabei zu rau oder gar unangenehm anzufühlen. Diese Sandsteinoberfläche befindet sich aber nicht nur auf der Rückseite, sondern setzt sich teilweise auch leicht seitlich sowie an der Ober- und Unterseite des Ridge fort. Das sorgt für eine fließende Optik. Der Akkudeckel lässt sich beim Ridge zwar vom Gerät trennen, allerdings dient das nur zum Einlegen bzw. Herausnehmen der Sim-Karten bzw. der Speicherkarte. Der Akku kann nicht gewechselt werden. [/FONT]
[FONT=&quot]Ebenfalls sehr hochwertig wirkt – neben der Sandstein-Oberfläche – auch die seitliche Materialwahl von Wiko. Hier kommt nämlich Aluminium zum Einsatz, welches durch seine spezielle Verarbeitung 2x resistenter als Stahl und dabei aber 40% leichter ist. Damit soll wohl eine gewisse Steifigkeit des Geräts erreicht werden. Um das Ganze dann aber nicht allzu langweilig aussehen zu lassen, hat Wiko kurzerhand die seitlichen Aluminium-Ränder lackiert. Und genau daran ist auch nur zu erkennen, welche Farbvariante sich der Nutzer ausgesucht hat. Ich persönlich bin immer noch sehr angetan von der schwarz-orange Kombination – I like![/FONT]




[FONT=&quot]Touchscreen & Bedienelemente:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]In Sachen Touchscreen spielt das Ridge 4G nicht in der oberen Liga mit – zumindest nicht, wenn man sich die Daten auf dem technischen Datenblatt ohne weitere Infos anschaut. 5“ ist heutzutage eine gängige Größe, die IPS-Technologie ist auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr und mit einer HD-Auslösung (1280 x 720 Pixel) lockt man heut zu tage auch keinen mehr hinterm Ofen vor. Viel wichtiger ist doch aber die Frage, ob man wirklich mehr benötigt? Im Falle des Ridge 4G kann ich da ganz klar sagen: Nein! [/FONT]
[FONT=&quot]Man muss sich immer im Hinterkopf behalten, dass man es hier mit einem Gerät der 200,- Euro Klasse zu tun hat. In Kombination mit der Tatsache, dass 5“ jetzt zwar nicht mehr unbedingt als „klein“ durchgehen, im Gegensatz dazu aber Geräte mit 5,5“ [/FONT]
[FONT=&quot] X auch meist „nur“ Full HD-Auflösung besitzen und dabei in der Regel etwas teurer sind, hat Wiko hier eigentlich fast alles richtig gemacht. Schaut man sich jetzt nicht stundenlang Videos auf dem Gerät an oder liest Homepages und/oder Dokumente, wird man mit dem Display des Ridge 4G aller Wahrscheinlichkeit nach keine Probleme bekommen. Full HD wäre zwar schön gewesen, aber wie gesagt: Einen entscheidenden Nachteil kann ich so direkt jetzt nicht als dickes Minus anerkennen. Zumal sich hieraus ja auch noch ein (kleiner) Vorteil ergibt: Je weniger Pixel, desto weniger Power wird benötigt – was im Endeffekt der Akkuleistung und damit der Laufzeit zu Gute kommt. [/FONT]
[FONT=&quot]Das Ridge 4G besitzt wie der Großteil aller heutigen Smartphones nicht nur eine manuelle Regelung der Helligkeit, sondern kann auch mit einem Helligkeitssensor und damit der automatischen Regelung überzeugen. Sensor und Display reagieren recht flott auf Änderungen, der Wechsel klappte auch immer zuverlässig – da kann sich manch ein Hersteller noch was davon abschneiden. [/FONT]

[FONT=&quot]In Sachen Bedienelemente sind wir recht schnell durch, denn mit Ausnahme der insgesamt drei Tasten auf der Rückseite, besitzt das Ridge ja keine weiteren Hardware-Tasten. Der Druckpunkt ist bei allen Tasten gleich gut ausgeprägt, durch die durchgängige Verbindung der Lautstärke-Wippe besteht zudem auch keine Verwechslungsgefahr zwischen den Buttons für die Lautstärke und dem Power-Knopf. Wie Eingangs bereits kurz angesprochen, stattet Wiko das Ridge nun mit Onscreen-Tasten auf dem Display aus. Nachteil: Es geht etwas Displayfläche mit Informationen verloren. Vorteil: Lästige Probleme; die man in der Vergangenheit noch bei Wiko-Modellen mit Sensor-Tasten gefunden hatte (bspw. fehlende Konfigurationsmöglichkeit für die Beleuchtungsdauer der Tasten), gehören damit auch der Vergangenheit an. Auch in diesem Fall hat man bei Wiko richtig gehandelt – klasse![/FONT]



[FONT=&quot]Menü:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]In Sachen Menü wird wohl die mit Abstand positivste Veränderung bei Wiko sehr deutlich dargestellt; nämlich die Optik. Zwar basiert die Wiko-Oberfläche immer noch „nur“ auf Android 4.4.4 KitKat, allerdings fallen die Anpassungen seitens Wiko im Vergleich zu anderen Herstellern (speziell Samsung und HTC um hier die wohl krassesten Beispiele zu nennen) recht simpel aus. Das hindert Wiko aber nicht daran, die Bedienung dennoch möglichst intuitiv zu gestalten und so auch kompletten Neueinsteigern keine unnötigen Steine in den Weg zu legen.[/FONT]
[FONT=&quot]Auf den ersten Blick fällt auf, dass Wiko die Android-Oberfläche extrem abgeändert hat. Das äußert sich vor allem in richtig schön bunten Menü-Icons sowie überhaupt einem durchaus farbenfrohen Interface (anscheinend hat man hier die äußere Optik auf die Software übertragen). Diese bunte Mischung wurde früher bei anderen Herstellern – Samsung – immer extrem kritisiert, weil man das ja im Business-Alltag quasi nicht nutzen könnte. Nun – beim Ridge 4G stellt sich die Frage ob man das Gerät für diesen Zweck überhaupt kauft bzw. ob diese Meinung generell heute noch tragfähig ist. Mir persönlich machen die farbenfrohen Icons jetzt nichts aus – im Gegenteil: Sie erfüllen ihren Zweck; nämlich möglichst anhand der Abbildung dem Nutzer verständlich zu machen, was sich hinter dieser Verknüpfung verbirgt. [/FONT]
[FONT=&quot]Eine weitere – deutliche – Änderung: Das Ridge 4G besitzt keinen App-Drawer mehr. Beim Birdy hatte ich den vorhandenen noch kritisiert, weil man da keine Sortierungen bzw. allgemein keine Individualisierungen vornehmen konnte. Beim Ridge hat man den nun also komplett gestrichen. Schade, denn ich bin eigentlich immer noch ein „Menü-Freak“, um eben eine klare Trennung zwischen den Homescreens mit einzelnen Verknüpfungen (Mail-Apps, etc.) und dem Menü mit dem kompletten Sammelsurium an Apps zu haben. Man kann zwar all das auch beim Ridge einrichten, allerdings nur mit einem meiner Meinung nach etwas größeren Aufwand und einer erheblich höheren Anzahl an Homescreens. Auch hier gilt wieder: Bei Bedarf lässt sich natürlich ein Launcher eines Drittanbieters installieren. [/FONT]
[FONT=&quot]Wer sich also an dieser Kleinigkeit nicht stört, bekommt mit dem Ridge 4G ein sehr attraktives Gerät. Alle Menüpunkte sind klar beschriftet, beim schnellen Wechsel innerhalb der einzelnen Apps kommt es zu keinen nennenswerten Verzögerungen und: Die nette Optik setzt sich auch in tieferen Menüebenen fort. Der größte Vorteil von Wiko dürfte sein, dass sich die Oberfläche wohl mit verhältnismäßig geringem Aufwand an neue Android-Versionen anpassen lassen wird. Hier müsste man nur die entsprechende Power zeigen, um diese Versionen dann auch bereit zu stellen. Da das Ridge aber über einen Qualcomm-Prozessor verfügt, sind auch seitens der Hardware die nötigen (guten) Voraussetzungen für einen langen Software-Support gegeben. [/FONT]

[FONT=&quot]Mal schauen, was Wiko daraus macht…[/FONT]




[FONT=&quot]Kamera:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Wiko stattet das Ridge 4G mit einer 13 Megapixel Kamera mit Autofokus und LED Leuchte aus. Damit reiht sich das Gerät in eine ganze „Liga“ an Smartphones ein, die ebenfalls auf diese Auflösung bzw. auf diese Kombination an Features setzen. Demzufolge reißt man damit heute niemanden mehr wirklich vom Hocker. Überzeugen muss man stattdessen mit Fakten die auch in der Realität überzeugen können, z. B. gute Bildqualität, kurze Auslöseverzögerung, schneller Autofokus, innovative Software-Funktionen etc. pp.[/FONT]
[FONT=&quot]Eine erste Besonderheit preist Wiko aber dennoch auf dem Datenblatt an – nämlich in Bezug auf die LED Leuchte. Hier gibt man sich nicht einfach mit „LED Leuchte“ zufrieden sondern weist zusätzlich darauf hin, dass Hardware vom bekannten Phillips-Konzern zum Einsatz kommt und das Teil über eine „Leistung“ von 200 Lumen verfügt. In der Praxis zeigt sich, dass das Ridge 4G tatsächlich eine extrem leistungsstarke LED Leuchte verbaut hat. Die schafft es nämlich nicht nur Räume ausreichend hell und recht gleichmäßig auszuleuchten, sondern weist auch im Außenbereich eine hohe Reichweite auf. Endlich mal ein Hersteller der den Versprechen auf dem Papier auch Nachdruck bei der praktischen Anwendung verleiht. Etliche Beispielbilder (sowohl LED-Aufnahmen als auch normale Pics) sind wie immer am Ende des Berichts verlinkt oder können online unter [/FONT][FONT=&quot]www.facebook.com/handyinsider[/FONT][FONT=&quot] eingesehen werden.[/FONT]
[FONT=&quot]Was gibt’s sonst zur Kamera zu sagen? Der Autofokus reagiert was die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit angeht recht gut. Hier gibt es zwar Kandidaten auf dem Markt die das besser bzw. schneller hinbekommen – diese Geräte sind dann i. d. R. aber auch deutlich teurer. Extrem wichtig ist übrigens der Punkt „ZSL“ im Einstellungs-Menü der Kamera. ZSL steht nämlich für „Zero Shutter Lag“ und aktiviert bzw. deaktiviert eben diesen. Auswirkung: Das Wiko Ridge löst deutlich (!) schneller aus nachdem der Autofokus scharfgestellt hat. Ab Werk ist diese Funktion deaktiviert. Warum, das erschließt sich mir nicht wirklich – meine Vermutung geht aber in Richtung Energiesparmodus, denn an Qualität büßt man dadurch nämlich nichts ein.[/FONT]
[FONT=&quot]Ebenfalls sehr positiv fällt mir die Kamera-Software auf. Die besitzt alle nötigen Funktionen, ist aber dennoch recht „schlank“ und sehr übersichtlich gehalten. Wenn man’s genau nimmt, verfügt das Ridge hier nämlich nur über zwei Ebenen: Das Sucher-Fenster, über welches der Nutzer die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten direkt anwählen kann sowie ein etwas detaillierteres Einstellungs-Menü, welches sich ebenfalls direkt im Sucher-Modus öffnet und auch „nur“ zwei verschiebbare Seiten enthält. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Nutzer schnell einen Überblick über die verfügbaren Funktionen bekommt; sondern bringt in Sachen Bedienkomfort und Schnelligkeit auch einen nicht zu vernachlässigen Pluspunkt. [/FONT]

[FONT=&quot]Zur Bildqualität kommen wir weiter unten – zunächst möchte ich auf die verfügbaren Kamera-Funktionen des Ridge eingehen:[/FONT]



[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Die Einstellungsmöglichkeiten der Kamera im Detail:[/FONT]


[FONT=&quot]
  • - Wechsel zwischen Front- und Hauptkamera
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- LED: Aus, Automatisch, Ein[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Aufnahmemodus: Normal, HDR-Shot, Gesichtsschönheit[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Wechsel zwischen Video- und Fotomodus[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Auslöser[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Galerie-Shortcut[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Serienaufnahme: Aktiv / Inaktiv (Drücken u. Halten des Auslösers für mehrere Aufnahmen in direkter Abfolge – volle 13 MPX-Auflösung)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Selbstauslöser: Aus, 2 Sekunden, 5 Sekunden, 10 Sekunden[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Bildgröße: 13 Megapixel, 12 Megapixel, 10 Megapixel, 8 Megapixel, 5 Megapixel, 3 Megapixel, 2 Megapixel[/FONT]
  • [FONT=&quot]- ZSL: Zero-Shutter-lag – minimiert die Auslöseverzögerung nach dem Scharfstellen des Autofokus[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Farbeffekte: Keiner, Mono, Sepia, Negativ, Solaristation, Posterisieren, Aqua, Skizze, Neon[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Szenenmodus: Automatisch, Bewegung, Nachtaufnahme, Sonnenuntergang, Landschaft, Nachtporträt, Theater, Strand, Schnee, Stabile Aufnahme, Feuerwerk, Sport, Kerzenlicht, Gegenlicht, Blumen[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Weißabgleich: Automatisch, Glühlampenlicht, Neonlicht, Tageslicht, Bewölkt[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Speicherort: Telefon, SD Karte[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Anti Flimmern: Aus, 50 Hz, 60 Hz[/FONT]
  • [FONT=&quot]- ISO: Auto, ISO Auto (HJR), 100, 200, 400, 800, 1600[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Belichtung: -2 bis +2[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Kontrast: Level 0 bis Level 10[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Sättigung: Level 0 bis Level 10[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Auslöserton: Ein, Aus[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Rote-Augen-Reduktion: Ein, Aus[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Geo-Tagging: Ein, Aus[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Videoqualität: Full HD (1080p), HD (720p), SD (480p), WVGA[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Videodauer: 30 Sekunden, 10 Minuten, 30 Minuten, unbegrenzt[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Zeitraffer: Aus, 1 Sekunde, 5 Sekunden, 10 Sekunden[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Screenshot-Funktion im Videomodus[/FONT]



[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Nun zur Qualität der Kamera: Bei ausreichend guten Lichtverhältnissen macht die Kamera in der Tat sehr schöne Aufnahmen die sich durchaus auch für größere Abzüge eignen. Problematisch wird es allerdings, wenn entweder nahe gelegene Objekte fotografiert werden sollen, oder wenn es zu stark in Richtung Dunkelheit geht. Bzgl. des ersten „Problems“: Das Ridge verfügt – wie oben zu erkennen – über keine spezielle Einstellung für Makro-Bilder. Dementsprechend muss der normale Fokusbereich dafür herhalten. Das kann gelingen, kann aber ebenso auch in die Hose gehen. Eine spezielle Makro-Funktion wäre hier schön gewesen. Bzgl. des zweiten Problems bei Dunkelheit; stehen wir hier vielleicht zunächst etwas in Widerspruch zu meiner obigen Aussage in Bezug auf die LED. Doch leider ändert die sehr hohe, maximale Leuchtstärke der LED nichts daran, dass bei Dunkelheit dennoch recht schnell ein Rauschen auf den Bildern sichtbar wird. Je weiter entfernt das Objekt ist, desto sichtbar ist das Ganze dann. Auch dieser Punkt lässt sich ganz gut mit Hilfe der Beispielbilder selbst beurteilen.[/FONT]

[FONT=&quot]Im Videomodus hinterlässt das Ridge bei mir hingegen einen vollständig positiven Eindruck. Full HD als maximale Auflösung ist absolut ausreichend, dazu verfügt das Gerät über einen kontinuierlichen Autofokus während den Videoaufnahmen – d. h. der Nutzer muss nicht ständig selbst mit einem Tipp auf die entsprechende Stelle im Sucher-Bildschirm nachhelfen; sondern kann damit stattdessen Screenshots der aktuellen Aufnahme speichern. Auch die Qualität, die das Ridge hier abliefert geht völlig in Ordnung – sogar beim Sound. Denn Aufnahmen im *.mp4a Format mit Stereo-Kanal und einer Abtastrate von 48000 Hz sind heute (leider) noch nicht bei allen Herstellern Standard. [/FONT]


[FONT=&quot]Übrigens: Die Kamera steht leider etwas über das Gehäuse des Ridge 4G heraus. Das ist zwar wirklich minimal, es reicht aber; um das Gerät auf ebener Fläche ins Wackeln zu bringen. Das hätte man vielleicht auch etwas besser lösen können…[/FONT]






[FONT=&quot]Akku, Sprachqualität & Empfang:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Ein heut zu Tage auch immer wichtigerer Punkt ist sicherlich in Bezug auf die Ausdauer der Smartphones zu sehen. Wirklich viele Möglichkeiten hatte Wiko hier bei der Auswahl des Akkus nicht, da man aufgrund der recht dünnen und kompakten Bauform doch etwas begrenzt in den Auswahlmöglichkeiten ist. Dementsprechend hat man sich bei Wiko für einen Li-Poly Akku mit einer Kapazität von 2400 mAh entschieden. Damit bewegt man sich im guten Mittelfeld was die Kapazität angeht. Etwas unverständlich ist für mich die Tatsache, dass man dem Gerät zwar eine wechselbare Rückseite spendiert (und damit natürlich den Zugang zu den Speicherkarten- bzw. SIM-Slots gewährleistet), dann aber dennoch den Akku fest im Gerät integriert, sodass dieser für den Nutzer nicht selbst wechselbar ist. Gut – interessiert vermutlich niemanden, solange alles so funktioniert, wie es soll. Doch spätestens wenn das Teil mal an Leistungsfähigkeit verliert wäre man als Nutzer froh, wenn man sich einfach nur einen neuen Akkus kaufen müsste und das Ding nicht zum Service bringen/schicken muss. [/FONT]

[FONT=&quot]Doch weg von den theoretischen Fakten und hin zur Praxis. Wiko selbst gibt als Referenzwert (= Laborwert) folgende Angaben bzgl. der Laufzeit an:[/FONT]

[FONT=&quot]
  • - Standby-Zeit: bis zu 247 Stunden
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Gesprächszeit 2G: bis zu 17 Stunden[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Gesprächszeit 3G: bis zu 14,66 Stunden[/FONT]


[FONT=&quot]In der Praxis zeigt sich das Phone auch durchaus als kleiner Marathonläufer. Bei normaler Nutzung des Phones in den Bereichen Telefonie, Surfen (inkl. Messenger & Co.) sowie Multimedia (ab und an mal kleine Gaming-Sessions, Musikplayer) sind u. U. auch zwei Tage Laufzeit realisierbar. Das hängt aber immer auch von vielen individuellen Faktoren ab und beginnt bei den persönlich gesetzten Einstellungen im Phone (GPS-Funktion, Displayhelligkeit, etc.) und endet bei den gegebenen externen Voraussetzungen wie Netzstärke bzw. –verfügbarkeit. Ich persönlich bin in Anbetracht des Gesamtpakets vollends mit der Leistung des Ridge 4G zufrieden. [/FONT]

[FONT=&quot]Ähnlich sieht das bei der Sprachqualität und dem Empfang aus. Im Bereich Empfang leistet sich das Phone keine auffälligen negativen Patzer / Probleme – sowohl bei den „theoretischen“ Werten der visuellen Empfangsanzeige, als auch bei der praktischen Ausführung im Sinne von Surfen, Telefonieren & Co. Auch die Handhabung bzw. das Handling des Nutzers mit dem Gerät scheint keine negativen Auswirkungen auf die Sende- und Empfangsleistungen des Ridge zu haben. Bei der Sprachqualität hätte ich mir unter Umständen eine etwas höhere maximale Lautstärke gewünscht – und zwar sowohl beim vorderen, als auch beim hinteren Lautsprecher. Damit kein falscher Eindruck entsteht: In den allermeisten (normalen) Situationen mit ruhiger Umgebung ist die Leistung absolut ausreichend. Doch wenn ich an etwas lebendigere Umgebungen (stark frequentierte Straßen, ggf. Baustellen, Messen/Versammlungen, …) denke, würde eine höhere Lautstärke hier sicherlich recht einfach Abhilfe schaffen können. Nicht überzeugt hat mich übrigens der Freisprechmodus des Ridge, der über den rückseitigen Lautsprecher realisiert wird. Zum einen fehlt es auch hier an Power, zum anderen wird durch die ungünstige Platzierung hinten und fehlende „Abstandshalter“ (das kleine Ding oberhalb der Lautsprecher-Lochung ist für mich kein Abstandshalter sondern ein Witz) recht viel vom Sound verschluckt. Das macht sich natürlich speziell bei Oberflächen wie beispielsweise Stoffen bemerkbar. wohingegen das Ergebnis bei Tischplatten und Co. noch etwas besser ist. [/FONT]




[FONT=&quot]Media- & Musikplayer:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Wir beginnen wie immer beim Videoplayer und leider (leider leider leider!!!) hat es Wiko wieder nicht fertig gebracht, einen eigenen Videoplayer in das System zu integrieren. Meine erste Hoffnung war ja, dass das geklappt hat denn: Nach dem Start der Videoplayer-App gelangt man zunächst in eine mit schwarzem Hintergrund versehene Übersicht. Hier werden die auf dem Gerät bzw. der Speicherkarte vorhandenen Videos aufgelistet – Titel samt kleinen Vorschaubildern. Wählt man nun das gewünschte Video an startet auch schon die Wiedergabe – allerdings „nur“ im Standard-Videoplayer des Android-Systems. Der kann zwar in der Zwischenzeit auch etwas mehr als das in früheren Versionen noch der Fall war – trotzdem: Eine eigene Lösung hätte ich besser gefunden, alleine schon aufgrund der dann wahrscheinlich besser passenden Optik. Denn der Player selbst kommt auch weitestgehend in Schwarz daher. Sieht zwar schön schlicht aus, passt aber mal überhaupt nicht zu der sonst knall-bunten Gestaltung auf den Startbildschirmen. [/FONT]
[FONT=&quot]Neben den Standard-Funktionen (Zurück, Pause/Start, Vor) lässt sich in der Fußzeile des Players noch das Bildverhältnis des Videos anpassen. Darüber findet sich – wie üblich – die Timeline, mit welcher man einerseits die Gesamtdauer des Videos sehen kann und andererseits auch innerhalb des Videos scrollt. Neu sind die Audio-Effekte des Videoplayers, die allerdings nur in Verbindung mit einem Headset funktionieren. Diese Audio-Effekte werden „Snapdragon Audio+“ genannt und ermöglichen Einstellungen in Sachen Bass-Wiedergabe und 3D-Effekt. Und was soll ich sagen – ich bin begeistert! Die Wiedergabequalität ist auch über das mitgelieferte Headset bereits hervorragend und die Individualisierungsmöglichkeiten verbessern das Ganze noch weiter. Leider müssen die Audio-Effekte bei jedem Video manuell neu eingestellt werden, doch das ließe sich recht leicht via Software-Update ausbessern. [/FONT]
[FONT=&quot]Nochmal zur Wiedergabe: Als Vergleich habe ich mal meine – zugegeben schon etwas älteren – Sennheiser CX300 entstaubt: Qualitätsmäßig nehmen sich die beiden Headsets absolut nichts, ich würde sogar behaupten, dass das Headset aus dem Lieferumfang des Ridge 4G sogar leicht besser ist. Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet – klasse! Was die Video-Darstellung angeht kann ich ebenfalls keine negativen Punkte anbringen. Konvertierte Videos, originale *.mp4 Videodateien und selbstverständlich auch die selbstgedrehten Videos werden anstandslos und in guter Qualität (sofern das Rohmaterial stimmt) wiedergegeben. Die Wiedergabe erfolgt dabei sowohl über Headset als auch über den rückseitigen Lautsprecher in sehr hoher Lautstärke. Bei der Audioausgabe über den Lautsprecher könnte noch etwas mehr „Volumen“ und „Sättigung“ vorhanden sein – das ist aber vermutlich den kompakten Abmessungen des Ridge und damit den physikalischen Grenzen geschuldet. [/FONT]



[FONT=&quot][/FONT]



[FONT=&quot]Wir machen beim Musikplayer weiter: Optisch ist auch der Musikplayer leider kein Leckerbissen, zumal es sich dabei wohl auch um den Standardplayer von Google zu handeln scheint. Doch mit der Optik ziele ich nicht mal zwingend auf den Wiedergabebildschirm ab (dazu später mehr), sondern viel mehr auf die Musikbibliothek: Das ist nämlich das Erste, was der Nutzer nach dem Start des Musikplayers sieht. Und was bekommt man geliefert? Wieder eine mit schwarzem Hintergrund versehene Übersicht bzw. Auflistung der gespeicherten Audio-Dateien. Diese können wahlweise nach Interpreten, Alben, Titel oder Playlists sortiert werden. Ganz unten findet sich der aktuell spielende Titel, darüber dann die Auflistung mit den Dateien. Klickt man hier nun seinen Wunschtitel an, gelangt man in den oben bereits erwähnten Wiedergabebildschirm. [/FONT]
[FONT=&quot]Dieser zeigt mittig das Album-Cover (sofern vorhanden) des aktuellen Songs an – rechts und links davon finden sich weitere Cover der letzten bzw. nächsten Titel. Mit Hilfe eines Swipes nach rechts oder links lässt sich der Titel entsprechend anwählen. Das Problem hierbei: Der Titel startet zwar, jedoch sieht man ohne vorab definierte Album-Cover nur schwarze Schallplatten, wodurch sich die Wahl des Titels als Wunschkonzert entpuppt; denn eine Beschriftung wird erst sichtbar wenn die Wiedergabe bereits gestartet hat. Zudem kann man auch noch über die darunter liegenden Navigationstasten zum letzten bzw. nächsten Titel springen. Doppelt gemoppelt also – aber man wird ja nicht gezwungen die Schallplatten-Swipe-Methode zu nutzen, daher alles in Butter. Oberhalb der Cover-Anzeige befinden sich Shortcuts zur Bestimmung des Wiederholungs- und Shuffle-Modus. Über das Options-Menü unten rechts im Bildschirm hat der Nutzer außerdem noch Zugriff auf weitere Einstellungsmöglichkeiten:[/FONT]


[FONT=&quot]
  • - Zur Playlist hinzufügen
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Als Klingelton 1 nutzen[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Als Klingelton 2 nutzen[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Löschen[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Toneffekte[/FONT]



[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Damit kommen wir zum interessantesten Punkt – nämlich eben den Toneffekten. Der „normale“ Equalizer kann sowohl während der Wiedergabe über den Lautsprecher, als auch über Headset genutzt werden. An vordefinierten Profilen sind vorhanden: FX-Verstärker, Rock, Pop, Jazz, Hip Hop, Heavy Metal, Folk, Flat, Dance, Classical, Normal sowie ein benutzerdefinierter Modus. An sich wäre das ja schon ausreichend, doch zusätzlich verfügt der Equalizer des Musikplayers über die gleiche „Erweiterung“, die sich bereits beim Videoplayer findet: Die beiden Dreh-Regler des Snapdragon Audio+ Menüs. Diesmal allerdings mit „Bassverstärkung“ und „Surround-Sound“ beschriftet. [/FONT]
[FONT=&quot]Damit nun auch zum wichtigsten Punkt des Musikplayers: Der Wiedergabequalität. Ich kann ohne schlechtes Gewissen das Fazit des Videoplayers diesbezüglich übernehmen; das Ridge 4G hat mich in Sachen Audio-Performance absolut überzeugt. Die Lautstärke ist sowohl über das Headset als auch über den Lautsprecher absolut ausreichend und durchaus als „hoch“ zu bezeichnen. Bedingung hierbei ist, dass man das Gerät bei der Lautsprecher-Wiedergabe vielleicht nicht unbedingt eben mit dem Lautsprecher nach unten auflegt, sondern das Gerät ggf. umdreht (Display nach unten). Und auch die Qualität an sich geht in Ordnung; auch wenn wie beim Videoplayer das Klang des Lautsprechers etwas „satter“ hätte sein dürfen – doch das ist Nörgeln auf einem hohen Niveau. [/FONT]

[FONT=&quot]Absolut begeistert bin ich (immer noch) vom Headset des Ridge 4G. Mir ist völlig schleierhaft, warum man so etwas Hochqualitatives nicht zum Marketing nutzt und das ebenfalls mit anpreist – zumal viele andere Hersteller (auch im Premium-Segment) hier noch deutlich zurückliegen. An dieser Stelle also wirklich beide Daumen nach oben, Wiko![/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]



[FONT=&quot]Verbindungen:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Auch in Sachen Verbindungsmöglichkeiten leistet sich das Ridge 4G keinen nennenswerten Schwächen. Der Nutzer kann zwar nicht das Gesamtpaket erwarten, welches man eventuell von Flaggschiffen wie dem S6 oder dem iPhone kennt, jedoch benötigen viele Nutzer auch gar nicht zwingend alle dieser Möglichkeiten. Das Ridge verfügt über alle Standards, die man heute von einem Smartphone erwartet und Nutzer die sowieso spezielle Wünsche haben, werden sich in der Regel im Voraus darüber informieren. [/FONT]

[FONT=&quot]Konkret sieht das Leistungsspektrum beim Ridge so aus:[/FONT]


[FONT=&quot]
  • - WLAN 802.11 b/g/n
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- WLAN Tethering[/FONT]
  • [FONT=&quot]- USB 2.0 (keine OTG-Funktion!)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Bluetooth 4.0[/FONT]
  • [FONT=&quot]- 3,5 mm Klinkenbuchse[/FONT]
  • [FONT=&quot]- A-GPS[/FONT]
  • [FONT=&quot]- LTE Cat. 4 800/1800/2100/2600 MHz[/FONT]
  • [FONT=&quot]- H+ 900/1900/2100 MHz[/FONT]
  • [FONT=&quot]- EDGE 850/900/1800/1900 MHz[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Micro SD Speicherkartenslot (bis zu 64 GB)[/FONT]







[FONT=&quot]Extras:[/FONT]


[FONT=&quot]Kalender:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Recht nüchtern präsentiert sich das Ridge 4G in Sachen Kalender – was ja aber nicht unbedingt gleich negativ sein muss. Nach dem Start des Kalenders öffnet sich die Monatsansicht. Neben dieser kann noch zwischen der Tagesansicht, der Wochenansicht oder auch einer reinen Terminübersicht gewechselt werden. Wirklich spezielle Einstellungsmöglichkeiten oder Features gibt es nicht, hier bewegt man sich im normalen Umfeld mit der Auswahl von verschiedenen Konten, der Anzeige der Kalenderwochen oder auch den Benachrichtigungseinstellungen bei hinterlegten Terminen. Die nüchterne Optik kommt vor allem auch von der sterilen Oberfläche des Kalenders – der ist nämlich in schlichtem Weis gehalten. Termine werden dann mit entsprechender Farbhinterlegung angezeigt (je nachdem, was man als Nutzer eingestellt hat). [/FONT]

[FONT=&quot]Bei der Neuanlage von Terminen stehen dem Nutzer folgende Optionen zur Verfügung:[/FONT]


[FONT=&quot]
  • - Speicherort (Lokal oder Nutzerkonten)
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Farbe des Termins (f. Anzeige in der Übersicht)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Terminname[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Ort[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Dauer: Von *** bis ***[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Ganztägig: Ja / Nein[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Zeitzone[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Gäste[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Beschreibung[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Wiederholung: Einmaliger Termin, täglich, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Erinnerungen[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Status: Beschäftigt / Verfügbar[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Vertraulichkeit: Standard / Privat / Öffentlich[/FONT]



[FONT=&quot]Spätestens jetzt sieht man also – keine Besonderheiten; weder im negativen noch im positiven Sinne. Was allerdings noch erwähnenswert ist: Sofern man als Nutzer die Widgets auf den Homescreens aktiviert, bekommt man unter anderem eine optisch absolut stylische Widget-Variante des Kalenders. Die sieht aber nicht nur gut aus – nö. Die zeigt auch auf einen Blick hinterlegte Termine und Kalenderwochen an, lässt sich in der Ansicht umschalten und bietet auch direkt die Möglichkeit der Neuanlage von Terminen.[/FONT]

[FONT=&quot]Das ist nicht selbstverständlich – klasse Wiko![/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]





[FONT=&quot]Radio:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Das Ridge 4G hat tatsächlich ein Radio an Bord! Vor einiger Zeit war das eigentlich noch als normal anzusehen, doch der Trend ging immer weiter weg vom integrierten Radio. Ursache dafür war wohl hauptsächlich die fehlende Hardware-Unterstützung durch die Hersteller der SoCs. Wie dem auch sei – das Ridge hat wie erwähnt eins an Bord, das sich (wie üblich) nur mit angestöpseltem Headset nutzen lässt. Die Wiedergabe selbst kann dabei natürlich über die Software zwischen Headset und rückseitigem Lautsprecher umgestellt werden. Neben den üblichen Funktionen wie dem Scannen aller Sender und der Favoriten-Hinterlegung kann das Ridge 4G auch Aufzeichnungen des aktuellen Radioprogramms erstellen. Diese Aufzeichnungen können zeitlich begrenzt oder auch manuell vom Nutzer gestoppt werden. Wird für die Wiedergabe das mitgelieferte Headset genutzt, kann die daran angebrachte Taste zum Stoppen bzw. zum wieder aufnehmen der Wiedergabe genutzt werden. Die Lautstärke lässt sich hingegen nur am Gerät selbst regulieren. [/FONT]
[FONT=&quot]Zur Wiedergabe selbst: Bei Bedarf kann die Lautstärke extrem hoch eingestellt werden (ein entsprechender Warnhinweis wird im Display angezeigt). Auch die Qualität der Wiedergabe geht vollkommen in Ordnung. Leider verfügt das Gerät nicht über weiterführende Soundeinstellungen (vom Musikplayer abgesehen – denn die wirken sich beim Radio nicht aus), sodass man als Nutzer keine individuellen Einstellungen tätigen kann. [/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]




[FONT=&quot]Fazit:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]Mit dem Ridge 4G aus dem Hause Wiko dachte ich eigentlich, dass mich ein optisch und haptisch sehr hübsches Gerät gepaart mit einer soliden Technik erwartet. Doch was bekomme ich stattdessen geliefert? Den Wolf im Schafspelz! Ohne Übertreibung – das Ridge 4G hat mich vollends überzeugt. Mit der gebotenen Technik in Kombination mit dem absolut konkurrenzfähigen Preis liefert man dem Markt ein Gerät, das eigentlich viel bekannter, viel populärer und viel gefragter sein müsste, als das aktuell vielleicht (noch) der Fall ist. Das Gerät liefert mit seinen 2 GB Arbeitsspeicher in Kombination mit dem neuen Snapdragon 410 Prozessor eine potente Leistung, die man so zunächst gar nicht erwartet. Das Display ist mit einer HD-Auflösung zwar auf dem Datenblatt nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit, kann aber in der Praxis doch auch Vorteile (Helligkeit, Blickwinkel) vorzeigen, ohne dass die vermeidlich „niedrige“ Auflösung zu negativen Aspekten führt. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal (abgesehen vom kürzlich vorgestellten großen Bruder) ist die Rückseite aus Sandstein, die nicht nur für griffige Optik, sondern auch für eine angenehme und durchaus edle Bedienung sorgt. Etwas unverständlich ist, warum man trotz wechselbarer Rückseite auf einen fest verbauten Akku setzt.[/FONT]
[FONT=&quot]Neben den rein hardwareseitigen Vorteilen, hat Wiko aber auch in Sachen Software nachgelegt. Das Ridge 4G läuft zwar noch auf Android 4.4.4 KitKat als Basis, allerdings hat man die Optik deutlich moderner und bunter gestaltet. Ein App-Drawer existiert nicht, die Bedienung erfolgt direkt auf den verschiedenen Startbildschirmen. Seit der Einführung hat das Gerät bereits zwei Software-Updates erhalten (Aktuell ist Revision 27) und ein Update auf Lollipop ist mehr als nur wahrscheinlich. Neben der optischen Überarbeitung kann das Gerät vor allem auch im Bereich Audio überzeugen – nicht zuletzt, weil das mitgelieferte Headset in Anbetracht des Preis-/Leistungsverhältnisses der absolute Kracher ist![/FONT]

[FONT=&quot]Nach solch einem erfolgreichen Test (das Ridge 4G ist bis dato mit Abstand das beste Gerät, welches ich von Wiko bisher testen konnte) freue ich mich schon auf weitere Kandidaten. [/FONT]J



[FONT=&quot]Zusatzbilder Wiko Ridge 4G:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]





[FONT=&quot]Vorteile:[/FONT]


[FONT=&quot][/FONT]


[FONT=&quot]
  • - sehr potente Hardware (Quad-Core Prozessor und 2 GB RAM)
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Kamera auf der Höhe der Zeit, gute Qualität, kurze Auslöseverzögerung[/FONT]
  • [FONT=&quot]- helle LED-Leuchte[/FONT]
  • [FONT=&quot]- absolut einmaliges Design in Verbindung mit der rückseitigen Sandstein-Oberfläche[/FONT]
  • [FONT=&quot]- starke Leistung im Bereich „Audio“ (qualitativ hochwertiges Headset im Lieferumfang)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Speicher via Micro SD Speicherkarte erweiterbar[/FONT]
  • [FONT=&quot]- sehr gute Laufzeiten dank 2400 mAh Akku (nicht wechselbar)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- überarbeitete Optik des Menüs, gute Stabilität mit Hoffnung auf baldiges Lollipop-Update[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Fehler bzw. Verbesserungsmöglichkeiten der Vorgänger wurden behoben / umgesetzt und spiegeln sich jetzt als Ergebnis wieder – klasse![/FONT]




[FONT=&quot]Nachteile:[/FONT]





[FONT=&quot]
  • - Teilweise noch kleinere Bugs bzw. Verbesserungsmöglichkeiten bei der Software vorhanden: Taskmanager – Anwendungen sollten auch alle auf einmal beendet werden können (bislang müssen alle einzeln „weggeschoben“ werden; im Szenen-Modus der Kamera funktioniert das Fokussieren nicht über das Display, sondern nur über langes Drücken des virtuellen Auslösers – im normalen Modus ist das aber problemlos möglich; …
[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Der Akkudeckel ist zwar wechselbar, einen wirklich vertrauenserweckenden Eindruck macht der aber aufgrund seiner geringen Dicke und der damit möglichen Biege-Möglichkeiten nicht – da sollte man gut aufpassen beim Wechseln…[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Die Benachrichtigungs-LED ist im deaktivierten Zustand nicht zu sehen (gut), im aktivierten aber auch nur; wenn man weiß wo man hinschauen muss da recht klein. Die könnte evtl. noch etwas größer ausfallen – wobei das ein „Luxusproblem“ ist ;)[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Lautstärke beim Telefonieren könnte sowohl über die Hörmuschel als auch im Freisprechmodus etwas lauter sein (möglich ist das – siehe Musik- und Videoplayer; daher Hoffnung auf Software-Updates…).[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Leider kein App-Drawer ab Werk – lässt sich zwar installieren, mir sind aber Werkslösungen immer etwas lieber.[/FONT]
  • [FONT=&quot]- Wiko – es wird endlich mal Zeit für eigene, anständig designte Musik- und Videoplayer. Features vom Standard-Player übernehmen, mit nützlichen Erweiterungen versehen, die Optik um 180° drehen und – et voila! [/FONT]
  • [FONT=&quot]- Kein wirklicher Nachteil des Geräts, aber: Das Ding müsste eigentlich viel populärer sein. Bei der Leistung und diesem Preis ist das Gerät leider absolut unterschätzt![/FONT]






[FONT=&quot]Bilder, mit dem Wiko Ridge 4G geschossen:[/FONT]









[FONT=&quot]Bilder, mit dem Wiko Ridge 4G geschossen (RAR-Archiv, 158,33 MB):[/FONT]


[FONT=&quot]https://www.sendspace.com/file/1sczq6[/FONT]




[FONT=&quot]Videos, mit dem Wiko Ridge 4G gedreht (Youtube-Links):[/FONT]


[FONT=&quot]https://youtu.be/qLPQTs0ccT4[/FONT]

[FONT=&quot]https://youtu.be/KGJ0Xs0LZzc[/FONT]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
T

trueromance

Fortgeschrittenes Mitglied
Toller Test! hatte das Ridge auch kurzzeitig und war höchst zufrieden. Das Sandpapier Feeling ist n bissel gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten ist das Gerät super. Habe mir jetzt mal bei Amazon ein FAB als die grössere Variante bestellt und freu mich schon drauf.
 
T

THWS

Gast
Mit dem "Sandpapier" geb' ich dir Recht, allerdings habe ich mich da recht schnell dran gewöhnt und fands zum Schluss echt schick und auch praktisch. Vermittelt 'nen gewissen Halt und ist eben auchmal was anderes als der Einheitsbrei Polycarbonat/Metall :D