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Das iPhone X hat wohl bei einigen Herstellern definitiv einen Eindruck hinterlassen, anders kann man sich die Welle der 'von Apple inspirierten' Geräte nicht erklären. Doch im Gegensatz zum Leagoo S9 ist das Asus Zenfone tatsächlich ein echt überzeugendes Smartphone, kopierte Optik hin oder her.


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Asus Marketing Chef Marcel Campus sagte selbst "Some people will say it’s copying Apple, but we cannot get away from what users want. You have to follow the trends." Recht hat er ja, wenn die Kunden eine 'Kerbe' wollen, kriegen sie diese halt. Bringen wir das Gespräch über das Design also hinter uns. Ja das Zenfone 5 ist eine schamlose Kopie des iPhone X. Doch man muss dazu sagen, dass es eine der besten Kopien auf dem MWC ist. Viele Hersteller versuchen sich ja an dem Design, doch Asus hat es mit am besten geschafft, die Qualität eines iPhones für weniger Geld zu bieten.

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Das Zenfone 5 liegt super in der Hand und fühlt sich sehr solide an. Durch das verhältnismäßig geringe Gewicht von 155g und das 7,9mm dünne Gehäuse lässt sich, trotz eines 6.2 Zoll großen FHD+ Displays, angenehm in der Hand halten. Hier fühlt sich sicher nichts billig oder schlecht verarbeitet an. Die Glasrückseite sieht auf jeden Fall schick aus, doch Fingerabdrücke werden natürlich schnell den Glanz schmälern. Erfreulich ist sicherlich, dass Asus beim 3,5mm Kopfhöreranschluss nicht bei Apple abgeschaut hat und diesen weiterhin verbaut.

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Die Ausstattung des Zenfone 5 ist durchaus solide, wenn auch nicht unbedingt überwältigend. 4GB oder 6GB RAM, 64GB Speicher und ein Snapdragon 636 sind solide Mittelklasse. Wem der Speicher nicht genug ist, der kann einen SIM-Slot opfern um eine SD-Karte zu verwenden. Der Akku ist mit einer Kapazität von 3.300 mAh auch durchaus solide proportioniert. Als Software werkelt hier Android 8 Oreo mit Asus gewöhnungsbedürftiger ZenUI. Android-Puristen werden hier vielleicht ein wenig meckern, doch schlecht ist Asus Softwareangebot sicher nicht.

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Die Kamera des Zenfone 5 ist vertikal auf der Rückseite angeordnet und verfügt über einen 12 Megapixel und einen 8 Megapixel Sensor. Elektronische Bildstabilisierung und Dual-LED Blitz sind natürlich auch dabei. Die ersten Meinungen zur Kamera sind sehr positiv, hier muss sich Asus nicht hinter der Konkurrenz verstecken. 'Nützliche' Features wie ZeniMoji sind natürlich auch dabei, so kann man wie schon bei Samsung oder Apple seine Gesichtsbewegungen auf Emojis übertragen.

Das Zenfone 5 wird vermutlich etwas weniger als 400 Euro kosten und soll im April erhältlich sein.

Wem die Leistung nicht genug ist, der kann zum Asus Zenfone 5Z greifen, gleiches Design aber mehr Dampf unter der Haube. Mit dem brandneuen Snapdragon 845 SoC, bis zu 256GB Speicher und 8GB RAM ist die 'Z'-Version definitiv auf dem neusten Stand. Erhältlich wird das gute Stück wohl im Juni in drei Varianten sein: 4GB/64GB, 6GB/128GB und 8GB/256GB. Preislich liegt die kleinste Version des Zenfone 5Z mit ca 599 Euro durchaus in einem stark umkämpften Segment. Doch für den Preis bekommt man hier viel geboten.

Diskussion zum Beitrag
(im Forum "Asus Allgemein")
Titelbildquelle: Asus
 
Don_Ron, Pharao373, derstein98 und 3 andere haben sich bedankt.
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