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Im Zuge der Google Home-Affäre um die Auswertung von Mitschnitten durch menschliche Mitarbeiter, hat Google zugesagt, diese für die kommenden drei Monate in der Europäischen Union auszusetzen. Wie es danach weiter geht, hat Google auf unsere Anfrage hin noch nicht gesagt. Unterdessen hat Apple angekündigt, bis auf Weiteres ganz auf diese Praxis zu verzichten.

Für Siri wird es demnach in Zukunft ein Update geben, nach dessen Installation die Nutzer ausdrücklich um Erlaubnis gebeten werden, dass Mitschnitte zur Verbesserung des Sprachassistenten auch von Menschen angehört werden dürfen. Das hat Apple gegenüber TechCrunch geäußert. Ob nun der iPhone-Konzern, Google oder auch Amazon mit seinem Echo - alle Anbieter der inzwischen weit verbreiteten Sprachassistenten hatten in der ersten Jahreshälfte mit Leaks zu tun, die offen gelegt haben, dass Mitarbeiter teilweise Sprachaufzeichnungen angehört haben - teilweise auch solche, bei denen die smart home-Geräte gar nicht angesprochen wurden. Stattdessen sollen sie Kindergespräche und auch den einen oder anderen häuslichen Streit gespeichert haben.

Dass sie laut eines Whistleblowers aus Belgien dadurch im Einzelfall auch einwandfrei identifiziert worden sein konnten, verletzt nach Ansicht des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar die Persönlichkeitsrechte. Er ist wegen des Deutschlandsitzes für Google zuständig und hat ein formelles Verwaltungsverfahren eingeleitet.


Diskussion zum Beitrag
(im Forum "Google Home Forum")
 
Don_Ron, Julian23, Pharao373 und 6 andere haben sich bedankt.
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