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Das zweite Quartal des Jahres hat es nicht gut mit Samsung gemeint: Erst verzögert sich der Start des faltbaren Galaxy Fold auf unbestimmte Zeit und nun belegen erste Geschäftszahlen, dass auch wirtschaftlich Samsung schwierigen Zeiten entgegen sieht.

Die zwei größten Volkswirtschaften der Welt, die Volksrepublik China und die Vereinigten Staaten, befinden sich im Streit und erhöhen die Zölle. Darunter leiden auch die Wirtschaften anderer asiatischer Staaten, unter anderem die von Südkorea und hier besonders der Hightech-Gigant Samsung. In einer Pressemitteilung veröffentliche Samsung erste Analysen die zeigen, dass das operative Ergebnis im zweiten Quartal um rund 56 Prozent auf 4,93 Milliarden zurückgegangen ist. Der Umsatz ist in den drei Monaten um 4,2 Prozent auf 42,45 Milliarden gesunken. Bereits im 1. Quartal konnte Samsung keine positive Entwicklung aufweisen; dieses wies einen im Vorjahresvergleich um 13,5 Prozent geringeren Umsatz auf.

Samsung leidet aber nicht nur unter den steigenden Zöllen für Elektrogüter und verschiedene Smartphone-Komponenten, sondern auch unter der wieder schlechteren Beziehung zur drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, zu Japan. Hier gibt es noch immer Streit um Verbrechen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, in deren Folge Japan Exportbeschränkungen für Südkorea verhängt hat. Neben der politischen Großwetterlage führt aber auch der Aufstieg chinesischer Hersteller zu einem Absatzrückgang von Samsung-Smartphones und den entsprechenden Umsatzeinbußen.


Titelbildquelle: Samsung
Diskussion zum Beitrag
(im Forum "Samsung Allgemein")

 
schattenkrieger, majawiho, Pharao373 und 2 andere haben sich bedankt.
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