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Jahr für Jahr die gleiche Leier: Google verspricht, mit der neuen Android-Iteration werden Upgrades jetzt noch einfacher und schneller - außerdem gibt man den Quellcode mittlerweile auch schon immer früher an die Hersteller raus. Die wiederum tönen im Spätsommer, welche Modelle sie auf jeden Fall mit der neuen Version ausstatten werden. Einen konkreten Zeitplan gibt es dabei allerdings so gut wie nie und heimlich still und leise bleiben auch aktuelle Smartphones auf der Strecke.

So hat Motorola zwar ganz aktuell Oreo 8.0 für sämtliche Varianten seiner High-End Moto Z-Familie angekündigt, ebenso wie die komplette Moto G5-Serie. Der Vorgänger - Moto G4 (Plus) - fehlt dagegen und dabei ist das Budget-Phone erst im Mai 2016 auf den Markt gekommen, hat also heute noch nicht mal anderthalb Jahre auf dem Buckel. Motorola - damals noch wesentlich enger mit Google verflochten - war immerhin schon einmal so weit, dass Upgrades des kaum veränderten Android OS mehr oder weniger parallel zu den Nexus-Smartphones verteilt wurden.

Frust gibt es parallel auch bei Nutzern des BlackBerry PRIV. Mit der besonderen Slider-Tastatur und der gewohnten BlackBerry-Qualität vor rund zwei Jahren auf den Markt gekommen, haben die Kanadier einem Upgrade auf Android 7.0 kürzlich eine Absage erteilt, von Android Oreo natürlich ganz zu schweigen. Da bleibt, zumindest versierten Nutzern, nur noch der Griff zum Custom-ROM. Gerade vom strauchelnden Unternehmen BlackBerry - bzw. Rechteinhaber TCL - hätte man mehr erwarten können. Ist doch zum einen Datensicherheit das Credo der Kanadier und das Smartphone-Portfolio gleichzeitig so überschaubar, dass Produktpflege da aus der Außenansicht möglich erscheint.

So schicken sich Motorola/Lenovo und BlackBerry/TCL an, den Thron der "Upgrade-Sünder" von OnePlus zu übernehmen. Die Chinesen hatten bis ins Frühjahr hinein Android Nougat fürs OnePlus 2 versprochen, nur um schließlich doch noch einen Rückzieher zu machen.

Natürlich läuft ein Smartphone auch mit der Androidversion gut und rund, die beim Kauf installiert ist - daran ändert sich auch nichts, wenn bereits Neuere verfügbar sind. Ich persönlich habe bei mir Zuhause noch ein Smartphone (allerdings nur für Musik) und ein Tablet in Gebrauch, auf denen Android 4.1.2 (Jelly Bean) läuft und eher macht mir langsam der RAM sorgen, als das installierte OS. Trotzdem ist es ärgerlich und trägt für die Unternehmen auch nicht gerade zur Kundenbindung bei, wenn man beim Kauf darauf vertraut hat, zumindest noch die übernächste Generation unsere mobilen lieblings OS zu bekommen.

Diskussion zum BlackBerry Priv
Diskussion zum Moto G4 Plus
 
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