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schlechter Emfang mit 3G

Dieses Thema im Forum "Sony Ericsson Xperia X10 Forum" wurde erstellt von casi, 29.03.2011.

  1. casi, 29.03.2011 #1
    casi

    casi Threadstarter Android-Hilfe.de Mitglied

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    Hallo Leute,

    ich weiss, das dieses Problem schon mehrfach (auch bei anderen Geräten) behandelt wurde, aber ich konnte nirgendwo eine Lösung finden.

    Problem: Wenn ich in meiner Wohnung den Empang vom X10 auf 3G eingestellt habe, geht mir der Telefonempfang fast weg. Dann habe ich nur einen oder höchstens zwei Balken.
    Wenn ich dann auf 2G umstelle, habe ich wieder super Empfang mit 5 Balken. Das ganze tritt auch überall woanders auf, in meiner Wohnung fällt es mir nur besonders auf. :huh:
    Fragen:
    - Habt ihr das Problem auch ?
    - Kennt jemand die Ursache ?
    - Gibt es eine Lösung ?
     
  2. quercus, 29.03.2011 #2
    quercus

    quercus Gast

    Das hab ich auch, bei mir hängt es vom Standort ab sowie bei dir vermutlich.

    Am Arbeitsplatz z.B. hab ich gar keinen 3G Empfang, dafür einen erstklassigen 2G Empfang usw.
    Lösung wirds da keine geben, ausser vielleicht nen anderen Provider dessen Netz besser ausgebaut ist - zumindestens in deiner Umgebung wo du wohnst.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.03.2011
    casi bedankt sich.
  3. casi, 29.03.2011 #3
    casi

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    Ist es denn so, daß 2G und 3G völlig unterschiedliche Übertragungs-Techniken sind und man auf jeden Fall immer nur eine z.Z. nutzen kann ?
     
  4. quercus, 30.03.2011 #4
    quercus

    quercus Gast

    Das kann man entweder kurz beantworten: 2G Analog - 3G Digital, somit nicht gleichzeitig ausführbar - oder ausführlicher:

    Quelle: Elektronik Kompendium


    Grundlagen Mobilfunk

    Generationen von Mobilfunksystemen



    Mobilfunksysteme der 1. Generation (1G) sind das A-, B- und das C-450 des C-Netzes gewesen. Alle drei Netze haben die analoge Sprachübertragung auf der Funkschnittstelle zwischen Mobilfunktelefon und Basisstation gemeinsam. Mit GSM wurde erstmals ein digitales Übertragungsverfahren für die Sprachübertragung verwendet. Damit wurde die Kapazität der Funkschnittstelle besser ausgelastet. GSM entspricht deshalb einem Mobilfunksystem der 2. Generation (2G). Auf dem Weg zum Mobilfunksystem der 3. Generation (3G) wurde für die Datenübertragung HSCSD und GPRS eingeführt, die auch unter 2.5G eingeordnet werden, als ein Zwischenschritt zwischen GSM (2G) und UMTS (3G). In vielerlei Dokumentation wird EDGE bereits zur 3. Generation gesehen, wenn auch dieser Datendienst in Verbindung mit GSM nicht an UMTS heranreicht. Eher wäre EDGE unter 2.75G einzuordnen. Hauptbestandteil von Mobilfunksystemen der 3. Generation (3G) sind Datendienste, wie z. B. Videotelefonie und der mobile breitbandige Internet-Zugang. Auf dem Weg zur 4. Generation (4G) von Mobilfunksystemen kommen noch mehrere Zwischenschritte mit HSPA, HSPA+ (3.5G) und LTE (3.9G).


    Netzbetreiber und Service-Provider

    Der Netzbetreiber ist derjenige, der das Netz aufbaut, wartet und instand hält. In Deutschland sind das die Firmen T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2.
    Den eigentlichen Anschluss an das Mobilfunknetz und den Kartenvertrag erhält man nicht zwangsläufig vom Netzbetreiber. Ein sogenannter Service-Provider kauft von den Netzbetreibern Minuten und Anschlüsse (Rufnummern) ein und schaltet die SIM-Karte frei und verschickt auf die monatliche Gebührenabrechnung.
    Durch die Mittler- bzw. Händlerfunktion zwischen Nutzer und Netzbetreiber entstehen sehr viel Tarife und Tarifoptionen, die auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind.
    Der Kunde kann sich so den für sich günstigsten Tarif heraussuchen. Die Auswahl an Tarifen der unterschiedlichsten Anbieter ist jedoch groß. Jeder Provider bietet seine Leistungen (SMS, WAP, Internet, E-Mail, i-mode) zu unterschiedlichen Preisen an. So kann eine Änderung des Kommunikationsverhaltens zu einer teureren Gebührenrechnung führen als ursprünglich geplant.
    SIM-Karte

    Die SIM-Karte ist eine Telefonkarte mit einem Chip, auf dem alle wichtigen Daten des Besitzers und seines Handys gespeichert sind (z. B. Telefonbuch). Jede Karte hat eine, auf der Welt, einmalige Kennung.
    Auf dem Chip befindet sich auch der vierstellige Sicherheitscode, die Personal Identity Number (PIN). Sie schützt vor unberechtigten Zugriff auf das Handy. Sie hat mit dem Mobilfunknetz jedoch nichts zu tun.
    Für das UMTS-Netz gibt es eine spezielle SIM-Karte, die U-SIM. Es ist eine verbesserte SIM-Karte mit mehr Speicherplatz und Funktionen.
    MultiSIM ist die Möglichkeit mit einem Mobilfunkvertrag mehrere SIM-Karten zu verwenden. Für alle SIM-Karten gilt der gleiche Vertrag und die gleiche Rufnummer. Mehrere SIM-Karten können in verschiedenen Geräten gleichzeitig genutzt werden. Während man mit dem Handy telefoniert, kann man gleichzeitig mit dem Notebook auf das Internet zugreifen. Oder man hat eine Karte im Handy und eine andere Karte im Autotelefon.
    Da alle SIM-Karten die gleiche Rufnummer haben, klingeln bei einem Anruf alle Geräte gleichzeitig. Bei abgehenden Telefonaten wird die gleiche Rufnummer übermittelt. Alle Geräte können sogar gleichzeitig genutzt werden. Was nicht geht, dass sich die Geräte untereinander gegenseitig anrufen.
    Je nach Mobilfunkbetreiber hat die MultiSIM-Karte eine andere Bezeichnung. Bei Bedarf muss man genauer nachfragen.

    Reichweite und Bandbreite im Vergleich

    Daten- und Sprachübertragung (Telefonie) sind die Hauptanwendungsgebiete der Mobilfunktechnik. Während bei der Telefonie die Anforderungen an die Bandbreite eher gering sind, spielt die Reichweite eine viel größere Rolle. Telefonieren mit Mobilfunktechnik heißt vor allem überall erreichbar sein und selber jederzeit telefonieren zu können. Da sind Abstriche bei der Sprachqualität kein Problem. Es lässt sich auch unter schlechten Empfangsbedingungen durchaus kommunizieren.

    [​IMG]

    Bei der Datenübertragung ist ungünstiger Netzempfang schlecht für die Übertragungsgeschwindigkeit. Ein schlechter Empfang führt zu einer höheren Fehlerrate. Ist die Datenübertragung gestört müssen defekte oder verlorene Daten erneut übertragen werden. Das geht zu Lasten der effektiven Übertragungsgeschwindigkeit. Zum Ausgleich wird die Übertragungsrate reduziert und somit auch die Fehlerrate. Aus diesem Grund schränkt man auch die Reichweite (Funkausbreitung) von Funksystemen für Datendienste ein und erhöht dadurch die Datenrate auf kurze Distanzen.
    Die Bandbreite und Reichweite von Mobilfunksystemen hängt unweigerlich zusammen. Will man viel Reichweite muss man die Bandbreite einschränken und aufgrund der Reichweite müssen sich viele Teilnehmer die Bandbreite teilen. Will man viel Bandbreite muss man die Reichweite reduzieren, damit weniger Störungen die Funkschnittstelle belasten und die Anzahl der erreichbaren Teilnehmer klein bleibt.

    Sprachqualität im Mobilfunk

    Viele unterschiedliche Faktoren haben auf die Sprachqualität im Mobilfunk Einfluss. Die verwendeten Hardwarekomponenten, wie Mikrofon, Hörkapsel, DSP und das Gehäusematerial und Gehäuseform spielen eine entscheidende Rolle. Und auch die Software im Mobilfunktelefon beeinflusst die Sprachqualität.
    Betrachtet man die Nutzungsumgebung eines Mobilfunktelefons, so wird es in der Regel in Umgebungen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Geräuschkulissen eingesetzt. Jede Umgebung hat dabei ihr ganz eigenes Geräuschspektrum, das manchmal sehr laute Hintergrundgeräusche erzeugt. Mobilfunktelefone müssen in der Lage sein diese störenden Geräusche auszublenden oder stark zu unterdrücken. Je besser das gelingt, desto besser ist die Verständlichkeit der Sprache.
    Gleichzeitig wächst, bei der intensive Nutzung des Mobilfunks, die Forderung nach einer besseren und konstanteren Sprachqualität. Doch bessere Mikrofone und Hörkapseln, sowie die Optimierung des Gehäuses verteuern die Produkte.
    Durch die Miniaturisierung entsteht eine immer komplexere Elektronik. Denn die Elektronik muss das leisten, was die Akustik des Gehäuses nicht leisten kann. Das bedeutet, die Rechenleistung und somit auch der Energieverbrauch steigen.

    Solltest du noch Fragen haben, einfach den Link - Quelle - anklicken. :rolleyes:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.03.2011
  5. frauntz, 30.03.2011 #5
    frauntz

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    ein weiters problem bei 3G ist, dass die reichweite direkt von den eingebuchten geräten abhängt.
    dh wenn du näher am sendemasten bist, kannst du dich mit höhren datenraten einbuchen. auch wenn du relativ weit vom masten weg bist, wenige user via 3G eingebucht sind hast eventuell noch einen vertretbaren empfang haben. wenn sich dann mehr und mehr user, die näher sind wie du, einbuchen, fällst du dann mit deinem als 3G gerät aus der "reichweite" des masten, und deine bandbreite wird auf die anderen eingebuchten geräte vertreilt.
     
    casi bedankt sich.
  6. casi, 31.03.2011 #6
    casi

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    Nur nochmal zum beseren Verständnis:

    Wenn ich in den Einstellungen " nur 2G " markiert habe, kann ich auch nicht in den Genuss von " H " kommen.

    Richtig ?
     
  7. frauntz, 31.03.2011 #7
    frauntz

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    du hast es verstanden!
     
    casi bedankt sich.

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