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  1. P-J-F, 09.05.2017 #1
    P-J-F

    P-J-F Threadstarter News-Redakteur Team-Mitglied

    Moin!

    Von einer Wachablösung für Android OS sind wir noch Jahre entfernt. Es überrascht aber nicht, dass Google an der nächsten Generation des Betriebssystems arbeitet. Schneller, schlanker, unabhängiger lautet hier das Motto.
     
  2. syscrh, 09.05.2017 #2
    syscrh

    syscrh Android-Ikone

    Naja, zumindest der neue Kernel wird ein Rückschritt zum Linux-Kernel von Android werden.

    Wieso ich das behaupte?

    Der Kernel steht nicht mehr unter der GPL-Lizenz und damit sind die Hersteller vermutlich in Zukunft nicht mehr dazu gezwungen ihre Veränderungen offen zu legen. -> Das Erstellen von Custom ROMs könnte im schlimmsten Fall unmöglich sein.


    Ansonsten wird man abwarten müssen, was daraus wird. ;)
     
    Johannes Hacker, forb'S und amorosa haben sich bedankt.
  3. P-J-F, 20.07.2018 #3
    P-J-F

    P-J-F Threadstarter News-Redakteur Team-Mitglied

  4. Rosa Elefant, 20.07.2018 #4
    Rosa Elefant

    Rosa Elefant Android-Guru

    Was mehr Hersteller dazu bringen könnte, sich am Markt zu beteiligen. Den Kernel lassen die meisten Hersteller aber auch unter Android bereits unverändert, das heißt, wir als Androidnutzer haben von der GPL exakt überhaupt keinen Vorteil, so lange wir nicht selbst herumpatchen wollen.
    -- Dieser Beitrag wurde automatisch mit dem folgenden Beitrag zusammengeführt --
    Ist aber ganz schön mies recherchiert, die Aufdröselung.

    Oracle geht Linux am Allerwertesten vorbei, ihr eigenes Oracle Linux ist auch eher ein Mittel zum Zweck. Der Rechtsstreit mit Oracle hat eher damit zu tun, dass Google es wagt, mit einer eigenen Implementierung von Java Geld zu verdienen und Java hat Oracle (mit Sun) immerhin teuer eingekauft.

    Allgemein halte ich einen Wechsel weg von dem Linux-Monolithen zu einem Microkernel aber auch aus technischer Sicht für einen Fortschritt. Der neue Kernel stammt wohl aus dem BeOS-/Haiku-Umfeld - nicht die schlechteste Referenz, denn technisch war BeOS seinerzeit erstklassig.
     
  5. Johannes Hacker, 20.07.2018 #5
    Johannes Hacker

    Johannes Hacker Fortgeschrittenes Mitglied

    Ich finde das nicht gut, dass der Kernel dann nicht unter GPL Lizenz steht. Custom Kernels zu machen wird dann sicherlich eine Unmöglichkeit.
     
  6. Rosa Elefant, 20.07.2018 #6
    Rosa Elefant

    Rosa Elefant Android-Guru

    Das ist natürlich völliger Unsinn, denn dadurch, dass der Quellcode unter einer BSD-kompatiblen Lizenz steht, wird der Text ja nicht plötzlich unlesbar.
     
  7. Johannes Hacker, 20.07.2018 #7
    Johannes Hacker

    Johannes Hacker Fortgeschrittenes Mitglied

    BSD lizensierte Programme müssen nicht im Quelltext weitergegeben werden: BSD-Lizenz – Wikipedia

    Im Bezug auf dem Kernel sehe ich das pragmatisch, adieu custom Kernels!

    Apache 2.0 lizensierter Kernel wäre katastrophal in meinen Augen. Keine liebe GPL Lizenz.
     
  8. Rosa Elefant, 20.07.2018 #8
    Rosa Elefant

    Rosa Elefant Android-Guru

    Ein unter BSD-Lizenz lizenzierter, quelloffener Kernel bleibt auch dann quelloffen, wenn irgendein Hersteller ihn für eigene Zwecke abwandelt und den abgewandelten Code nicht rausrückt. Die GPL ist gerade für uns als technikaffine Nutzer ein Nachteil.
     
  9. Johannes Hacker, 20.07.2018 #9
    Johannes Hacker

    Johannes Hacker Fortgeschrittenes Mitglied

    Ja so wie es mit AOSP ist, ab Werk offen, dann ab Hersteller zu 80 % offen.

    Ich weiß das man in Android gerne mit Reverse Engineering voran kommt. Bei GPL ist es immer ein riesen Problem, wenn es den Quellcode nicht gibt.

    Da gebe ich dir recht.

    Ich denke das es sogar möglich sein kann, dass der BSD Kernel Code dann an die Hersteller und dann nicht mehr weitergereicht wird. Das würde OSS killen. D.h. wir sehen dann garnix mehr von dem Quellcode evtl. im späteren Stadium. Da ist die GPL vom Vorteil.

    Die **************, die die Software verteilen und nicht einfach den GPL Code mit 1:1 in ein Schwupp liefern, diese Leute sind das Problem!!

    Es spricht nichts dagegen, dass Hersteller/Verkäufer auf dem Tablet selber, innerhalb der SDKarten Partition oder in dem /data, was die SDKarten Partition darstellt, den Code kopieren!! Damit wären etliche Probleme gelöst. Und nebenbei ist es Gang und Gebe das Tablet zu backuppen.

    Die Lösung kann so einfach sein, man will es aber nicht. Die Welt ist z.T. nicht reif für OSS.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.07.2018
    Rosa Elefant bedankt sich.
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