Fuchsia & Armadillo: Ein früher Blick auf Googles neues OS

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Guru
Bis es tatsächlich heißen könnte: “Fuchsia statt Android” werden mindestens noch ein paar Jahre ins Land gehen - vielleicht sogar eher ein paar mehr. Dass jetzt neue Details zu Google “nächstem” Betriebssystem aufgetaucht sind, ist noch nicht der Abgesang für das derzeit am meisten verbreitete OS der Welt, sondern ein ganz normaler Prozess.

Google hat viele (sehr viele) Eisen im Feuer und eines der Projekte in Mountain View, Kalifornien, beschäftigt sich seit einigen Monaten auch mit einem weiteren mobilen Betriebssystem namens Fuchsia. Der Hauptunterschied zu Android: Statt auf Linux setzen die Entwickler hier auf einen hauseigenen Kernel, genannt “Magenta”, wie der Blog Ars Technica schreibt. Ohne jetzt zu technisch zu werden: Bei Google macht man sich vom aktuellen Linux-Entwicklungsstand unabhängig und setzt zudem auf aktuelle Standards, wie die Vulkan-Grafikschnittstelle. Das macht den Nachfolger (in der Theorie) nicht nur deutlich flotter, sondern schafft auch aktuelle Performance-Probleme oder Kompromisse, die Google bei der Anpassung von neuen Androidversionen an Linux hat, aus der Welt. Zumindest in dieser Hinsicht hat Android nach all den Jahren, seit seiner frühkindlichen Phase schon etwas Staub angesetzt.Fuchsia orientiert sich dabei nicht ausschließlich an Smartphones, sondern durchaus auch "größeren" Displays, wie Tablets oder Laptops.

Wie Fuchsia momentan aussehen könnte, sieht man an “Armadillo”, so lautet nämlich der Name von Fuchsias Benutzeroberfläche und bei Hotfixit hat man da mal eine kleine Präsentation, bzw. ein SDK für Android programmiert. Das lässt in erster Linie mit der App-Übersicht aller offenen Programme vergleichen, wie sie derzeit Standard ist. Aus der scrollbaren Übersicht heraus lassen sich bis zu vier mehrere Apps nebeneinander oder übereinander anordnen - Multitasking im großen Stil sozusagen, zumal innerhalb jedem der vier Fenster dann noch mehrere Tabs offen sein können. Ob man dafür hinterher jede Menge Rechenpower benötigt oder die Programmierweise Armadillo schlank und schnell werden lässt, müssen wir erstmal abwarten.

Gleiches gilt übrigens dafür, ob es Fuchsia überhaupt in dieser Form mal geben wird oder es sich derzeit lediglich um einen frühen Entwicklungsstand handelt. Nicht zu verwechseln ist das nächste OS übrigens mit Andromeda. Die mögliche Verschmelzung von Android und Chrome OS hat Google ebenfalls noch irgendwo in der Pipeline. Also alles noch recht früh, aber nicht weiter verwunderlich. Skynet hatte schließlich den T1000 (auf flüssiger Metall-Basis) auch schon in Entwicklung, als es den T800 (lebendes Gewebe über einem Metallskelett) in die Vergangenheit geschickt hat, um John Connors Mutter zu töten...

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Pics: arstechnica.com

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(im Forum "Allgemeines zu Google")

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