Lenovo Moto Z: Ab September weltweit mit modularen MotoMods verfügbar

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Genug der Gerüchte und Leaks: Lenovo hat sein erstes komplett eigenes Moto-Line-Up nach dem Kauf von Motorola vorgestellt. Die Chinesen erfinden das Rad nicht komplett neu, sondern orientieren sich an der Aufstellung der 2015er Moto X-Familie. Das Moto Z wird es in zwei Varianten geben - “Moto Z”, sowie “Moto Z Force” mit dem vom Moto X Force bekannten "Shatter Shiel", also einem nur sehr schwer zerstörbaren Display.. Damit das modulare Zubehör auch immer passt, werden beide 5,5-Zoll groß sein. Das AMOLED Display löst in QHD auf. Unter der Haube steckt natürlich der Qualcomm Snapdragon 820 Prozessor mit 4GB RAM. Das Moto Z misst gerade mal 5,2mm - das Z Force ist mit 6,9mm etwas dicker, besitzt dafür aber auch einen größeren Akku (3.500mAh im Gegensatz zu 2.600mAh). Die Hauptkamera des Moto Z löst zwar "nur" mit 13-Megapixeln (f/1.8) aus, besitzt aber auch einen optischen Bildstabilisator sowie einen Laser-Autofokus. Beim Moto Z Force bekommt man dagegen schon eine werbewirksamere 21MP-Kamera. Vorne ist es bei beiden jeweils ein Modell mit 5-Megapixeln. Der interne Speicher wird im MotoMaker sowohl als 32GB und 64GB verfügbar sein, außerdem gibt es einen micorSD-Kartenslot.

Die MotoMods funktionieren in einem “snap”, wie immer wieder betont wurde. Ohne Neustart und ohne Entnahme des Akkus - ein klarer Seitenhieb in Richtung Kameramodul mit dem kolportierten optischen Zoom wurde übrigens nicht final gezeigt.

In den USA soll das Moto Z im Sommer exklusiv für Verizon auf den Markt kommen. Weltweit sollen beide Varianten im September verfügbar sein - alle heute gezeigten MotoMods inklusive. Einen Preis hat man heute noch nicht genannt. Schade, dass es noch so lange dauert - im Herbst wird man sicherlich nicht nur durch die neu erscheinende Androidversion hinterher hängen, sondern sich sicherlich auch nachsagen lassen müssen, dass man als einer der letzten den SD820 verbaut, bevor schon wieder die nächste Hardwaregeneration vorgestellt wird. Rein von der Leistung gesehen ist das natürlich nicht gerechtfertigt, denn das aktuelle Qualcomm SoC liefert mehr als genug Leistung. Ich persönlich bin sehr gespannt auf das Moto Z Force - auch wenn der Preis bestimmt bei 600 - 700€ liegen wird. Einen traditionellen 3,5mm Klinkenanschluss gibt es übrigens aufgrund der extrem schlanken Bauweise nicht mehr. Lediglich ein USB Type-C-Stecker findet am Moto Z Platz. Es soll aber einen Adapter für herkömmliche Kopfhörer geben - das wird ganz sicher ein Streitpunkt in der Android-Gemeinde sein.

Als Werbegimmick hatte man sich bei der Präsentation übrigens Schauspieler Ashton Kutcher geliehen, der zum Beispiel einmal mehr das bruchsichere Display demonstriert hat, als er das entsprechende Smartphone aus einigen Metern Höhe auf die Bühne hat fallen lassen.

Als letzte Note sei noch kurz erwähnt, dass Lenovo auch eine kurze Demo von faltbaren Smartphones, bzw. einem Tablet, das zum Phablet wird, kurz gezeigt hat - noch nicht marktreif, aber ein Zeichen der Dinge, die anstehen. Das Smartphone lies sich dabei wie ein Armband ums Handgelenk biegen, das Tablet wurde einmal in der Hälfte gefaltet und so zu einem Telefon in Phablet-Größe.
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(im Forum "Motorola Allgemein")

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