Chrome OS - offiz. Build **32-Bit** <==> Updates bis 2028 -- ein Widerspruch?

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Trontjew

Gast
Lenovo IdeaPad Duet Chromebook, OS-Version 89.0.4389.82 (Offizieller Build) (32-Bit)

Moin,

nach der Inbetriebnahme meines ersten Chromebooks las ich, dass das OS 32-bittig ist. Ob 32 oder 64 Bit, darüber hatte ich mir vorab gar keine Gedanken gemacht, da ich 32 bittige Intelligenz nur noch bei Taschenrechnern vermutete.

Gut, solange es funktioniert kann es mir ja egal. Andererseits wirbt Google mit der Versorgung von Updates bis in das Jahr 2028 hinein. Nur Leute, mal jenseits der Fragestellung ob ein CB überhaupt sieben oder acht Jahre halten kann, welcher App-Entwickler will denn so lange parallel zu den 64 auch noch die alte 32 Bit Versionen seiner Programme pflegen?

Also, ist die Update-Zusage von Google eigentlich nichts wert und das Teil fliegt mir viel früher um die Ohren? Oder mach' ich mir damit zu viele Gedanken und das ist alles gar nicht so?

Grüße
 
moppedmanniemie

moppedmanniemie

Fortgeschrittenes Mitglied
Hi.
Nur meine Meinung: Ja, zuviele Gedanken.
Google betreibt hier einen Chrome-Browser auf nem Laptop. Für diesen (bzw. das hier vorherrschende Chrome-System) stellt Google Updates bereit und sichert diese über den entsprechenden Zeitraum zu. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Apps werden ja in der Regel für die Plattformen iOS, Android, Windows (10) usw. entwickelt. Stellt ein Entwickler seine Android-App auch als Chromebook kompatibel in den PlayStore, dann kannst Du sie wohl auch mit dem CB installieren und starten. Ob diese App auch später noch kompatibel sein wird, liegt m.E. nicht in den Händen von Google.
Von daher sehe ich keinen Widerspruch zwischen den Google- bzw. Chrome (OS)-Updates und dem Betreiben von Apps. Die Apps sind halt nicht Googles Baustelle, sondern eben die der App-Entwickler.

Und so, wie mir das aussieht, scheint das Chromebook tatsächlich nicht wirklich für Apps geeignet bzw. entworfen zu sein. Es lebt am besten im Browser. Und dort wird es kaum Inkompatibilitäten geben.
 
K

karlosdanos

Fortgeschrittenes Mitglied
Ja, so sehe ich das auch. Ich nutze nur 2 Apps auf meinen CB. Der Rest sind alles PWA's oder Erweiterungen aus dem Chrome Webstore.
 
T

Trontjew

Gast
Hallo

@moppedmanniemie und @karlosdanos,

Eure Antworten - danke erst mal dafür - machen mir überdeutlich, dass ich noch nicht im Thema 'Chrome OS' angekommen bin. Die Aufgabenteilung zwischen Google einerseits und den App-Entwicklern andererseits ist mir klar. Aber ich dachte, wenn alle Entwickler ab morgen sagen, nur noch 64 Bit Apps coden, dann wäre der Google Play Store nach zwei Jahren oder so für 32 Bit Chromebooks unbrauchbar.

Beispiel: Öffne ich den Google Play Store mit meinem aktuellen Samsung Galaxy Tablet und suche nach der 'Twitter' App, dann sehe ich diese Daten:

App-Info: Version 8.84.0-release.00, Aktualisiert am 08.03.2021

Öffne ich hingegen den Google Play Store mit meinem neuen Chromebook, dann sieht das so aus:

App-Info: Version 100.0.0, Aktualisiert am 07.01.2020 (!!)

Die 'Chrome Version' ist also schon seit über einem Jahr nicht mehr angefasst worden. Dass sich die Twitter App auch optisch gänzlich anders präsentiert muss nicht extra erwähnt werden. Ist das jetzt vielleicht schon der Unterschied zwischen 32 und 64 Bit?

Gruß
 
K

karlosdanos

Fortgeschrittenes Mitglied
Wie gesagt Android läuft nicht nativ auf Chrome OS und ist wie Linux ein nettes Zubrot. Man sollte sich nicht davon blenden lassen es wäre so wie auf dem Smartphone. Dann könnte man besser ein Android tablet kaufen :)
 
T

Trontjew

Gast
@karlosdanos

Ich glaube, ich komme der Sache langsam näher.

... Dann könnte man besser ein Android tablet kaufen
Ein Glück, dass man alles da hat.
 
AngelOfDarkness

AngelOfDarkness

Stammgast
Viele App-Entwickler entwickeln hast für die Geräteklassen Smartphone und Tablet. EIn Chromebook haben sie dabei nicht auf dem Schirm. Gerade nicht mit diesen Bildschirmmaßen teilweise, ebensowenig wie den Landscapemodus. Ein Tablet geht ja so im Durchschnitt nur bis 10,1". Chromebooks sind da ja schon mit bis zu 15" dabei. Zumal viele Chromebooks ja nicht auf ARM-Prozessoren laufen, sondern viele auch mit Intel (N)-Celeron oder Silver oder Gold. Und diese haben nun einmal auch einer andere Architektur und somit Eigenarten die berücksichtigt werden müssen etc.
 
T

Trontjew

Gast
Moin,

heute erhielt ich die Benachrichtigung (in diesem Info Tray), das 13 Apps aus dem 'Google Play Store' (das dürfte dann ja wohl Android sein) für ein Update anstünden:

YouTube, Android System WebView, Google Play Filme & Serien, Google Sprachausgabe, Google Play Spiele, Android-Tools zur Barrierefreiheit, Kontakte, Goolge Kalender, Google Duo, Google Maps, Cloud Print, Google Fotos.

Das sind 12 Apps. Die waren allesamt schon von Haus aus auf dem Chromebook installiert. Und die dreizehnte, und einzige von mir installierte Android-App, ist 'DER SPIEGEL', also Spiegel-Online.

Das führt mich zu dem Ergebnis, dass all diese Android Apps entweder eine wesentliche Funktionsstütze eines jeden Chromebooks darstellen oder aber zumindest aus Marketing Sicht unverzichtbar sind. Klar, was würde man schon ohne Maps, Kontakte, etc. machen.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
K

karlosdanos

Fortgeschrittenes Mitglied
Trontjew schrieb:
eine wesentliche Funktionsstütze eines jeden Chromebooks darstellen
Ne, die sollen nur die Nutzung schmackhaft machen. Aber auch ein emuliertes Android braucht halt ein paar Apps die Google meint auch dort installieren zu müssen.
 
T

Trontjew

Gast
Ja gut, aber dann sind diese harmlosen Android Apps (die, aus dem Google Play Store) doch mehr als nur der Löffel Crème fraîche auf dem Salat, wenn sie so wirkmächtig sind, dass sie selbst die Funktionalität eines Chromebooks beeinträchtigen können.

Beispiel: Die ZDF-Mediathek App, die auf unseren iPads und sonstigen Android Devices völlig problemlos arbeitet, lässt sich hier nicht mehr schließen. Um sie los zu werden muss das CB zunächst kalt gestellt werden. Das sieht nach Baustelle aus.

Aber es gibt auch etwas Erfreuliches - und war ein wesentlicher Grund ein Chromebook auszuprobieren - das integrierte Linux System. Habe ich gestern gestartet und macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Bin gespannt.
 

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AngelOfDarkness

AngelOfDarkness

Stammgast
Trontjew schrieb:
Beispiel: Die ZDF-Mediathek App, die auf unseren iPads und sonstigen Android Devices völlig problemlos arbeitet, lässt sich hier nicht mehr schließen. Um sie los zu werden muss das CB zunächst kalt gestellt werden. Das sieht nach Baustelle aus.
Kann ich hier nicht bestätigen, ich kann die App normal schliessen über das X oben rechts.
Übrigens brauchst du das CB nicht komplett ausschalten, wenn mal eine App oder so hängt. Einfach die "Suchtaste" + ESC drücken, dann öffnet sich der Taskmanager. Über diesen kannst du auch die laufenden Prozesse beenden.
 
Exilbonner

Exilbonner

Fortgeschrittenes Mitglied
ZDF Mediathek läuft hier auch ganz normal in lässt sich hier auch normal beenden.
 
T

Trontjew

Gast
Hallo @AngelOfDarkness und @Exilbonner,

danke, auch für den Tip mit der Suchtaste und ESC. Ich werde mir mal all diese ShortCuts zu Gemüte führen.

Dies kurz zur Standortbestimmung: Ich bin hier nicht, um irgendwas schlecht zu reden. Und wenn ich etwas beschreibe, dann ist es so, wie ich es wahrnehme. Das ist nur kritisch konstruktiv.

Beispiel: Rufe die Twitter App auf. Klicke einen Link-Text vom ZDF an. Normalerweise landet man auf der verlinkten WebSite des ZDF. Hier nicht, hier öffnet sich die ZDF-Mediathek(!?) mit einem weißen 'Blatt' und den Symbolen für Zurück, Minimieren und Exit ... und keiner reagiert/funktioniert. Und die sechs Fenster auf dem oben beigefügten ScreenShot habe ja auch nicht ich erzeugt.

Das gleiche passiert aber auch so, wenn ich die ZDF-Mediathek App gezielt aufrufe.

Nochmals Dank und Gruß
 
K

karlosdanos

Fortgeschrittenes Mitglied
Also ich nutze nur im Notfall Apps, mit PWAs ist man sehr gut bedient mittlerweile.
 
T

Trontjew

Gast
@karlosdanos
PWAs sind wahrscheinlich die schlauere Alternative. Werde ich mir alles mal genau ansehen. Wobei, ich glaube Twitter ist bereits schon PWA.
 
AngelOfDarkness

AngelOfDarkness

Stammgast
PWA haben ein riesen Nachteil. Sie rufen den Standardbrowser auf. Sind sie ja nix andres als ein Link (URL). Nur eben dass der Browser dann abgespeckt gestartet wird. Ich jedoch nutze gerne verschiedene Browser, vorzugsweise Firefox, um Probleme nachzustellen, bzw. diesen mit auf den Grund zu gehen. Zudem hat der Firefox als Desktiop Version (Linux unter Chrome OS) Vorzüge, die mobile Browser nicht haben.
 
BOotnoOB

BOotnoOB

Guru
@Trontjew Die meisten Apps bei Android sind abwärtskompatibel bis Android 5 und das wird auch bei ChromeOS nicht anders sein. Dementsprechend wird auch weiterhin auf ältere Versionen Rücksicht genommen.
Die Libraries müssen eben für die verschiedenen Architekturen kompiliert werden und das wird für die Entwickler vermutlich nur ein Häkchen an der richtigen Stelle mehr oder weniger sein und zusätzliche Minuten Wartezeit bedeuten. Aber mehr aufwendige Arbeit kommt da nicht gerade auf die zu - nehme ich jetzt mal an.

Bis es keine 32bit-CPUs in Gebrauch mehr geben wird, werden noch mehr als 7 Jahre vergehen. Bis vor 1,5 Jahren wurden - zumindest bei Android - noch 32bit-CPUs verbaut. Ein 64bit-Prozessor ist nicht direkt besser. Es muss auch die Hardware dafür vorhanden sein, wie z.B. der RAM, der so eine Architektur ab 4GB+ erst nötig macht.
 
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