Google Pixelbook: Allgemeine Diskussion

S

syscrh

Guru
Frage: Wozu?

Was genau stellt sich denn Google als Einsatzzweck vor? Gibt ja schließlich kaum brauchbare Anwendungen, welche man auf dem Gerät nutzen kann. Also wird man über kurz oder lang ein normales Desktop-Linux installieren und genießt dann vermutlich bei jedem Bootvorgang eine manuell zu bestätigende Warnung, dass man ein unsigniertes OS installiert hat. Da kann man dann auch jedes andere Convertible mit Stift kaufen, z. B. ein gut reparierbares.

Ich hatte bereits ein Samsung Galaxy Tab A 9.7 mit S-Pen und die Android-Anwendungen für Sifteingabe waren/sind im Vergleich mit Desktop-Anwendungen miserabel und halten sich nicht an PDF-Standards. Insgesamt also komplett unbrauchbar als Gerät zum handschriftlichen (Mit)schreiben und genau aus diesem Grund hab ich das Galaxy Tab auch zügig wieder verkauft.

Ansonsten:
Bildbearbeitung? Nur im Einsteigerbereich oder online möglich.
Videoschnitt? Das Gleiche.
Office? Auch nur online bzw. im proprietären Format von Google.
Android-Geräte flashen/Entwicklung von Software? Mit Chrome OS alleine auch nicht möglich.
Virtuelle Maschinen? Fehlanzeige.

Bleibt: Medienkonsum. Aber dafür über 1000 € ausgeben?!

Gut, ich mag nicht zur Zielgruppe gehören, denn ich möchte ein Betriebssystem, welches komplett ohne Verbindungen zu entfernten Servern auskommt und bei dem ich Anwendungen ohne Abhängigkeit zu Dritten nutzen und installieren kann. Aber ein Convertible mit vorinstalliertem Ubuntu würde vermutlich trotzdem mehr Anklang finden, oder?
 
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458026

Gast
Halte ich auch für überflüssig. Für das Geld kaufe ich lieber ein Laptop, was auch noch mehr Leistung hat.
 
Melkor

Melkor

Senior-Moderator
Teammitglied
Derzeit überflüssig, aber es gibt ja durchaus Unternehmen in denen die Chromebooks und Google Apps das Rückgrat ihrer IT bilden. Zudem will man wohl zeigen, das sie auch gute Geräte bauen können.
Gegen ein Surface sieht es aber mMn alt aus
 
S

syscrh

Guru
Was bei Chromebooks auch immer gerne vergessen wird: Google garantiert nur 5 Jahre Software-Support.
Bei einem 300 Euro Rechner kann man das noch verschmerzen, aber bei 1300 Euro ist es einfach schwach.

Selbst jeder 0815 Windows-Rechner bekommt mindestens 10 Jahre Updates (zumindest konnte man sich bis Windows 8.1 dessen sicher sein).

Mit Linux-Systemen und richtiger Hardware (also quelloffene Treiber) kann man meist noch mehr herauskitzeln.
 
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