Android Studio: BitBucket-Support?

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Rosa Elefant

Rosa Elefant

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Seh' ich das richtig, dass BitBucket in Android Studio nur über die Kommandozeile ansprechbar ist und der Fokus auf GitHub liegt? Geht das auch einfacher?
 
D

deek

Stammgast
Hast du schon das bitbucket plugin aus dem offiziellen Plugin Repository installiert?
https://plugins.jetbrains.com/plugin/6207?pr=idea

Alternativ kannst du die ganz normale git Integration nehmen.. Ich verstehe eh nicht wozu man bei jedem Dienst ein Extra Plugin braucht. Git ist git.
 
Rosa Elefant

Rosa Elefant

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Ich nutze Mercurial, git hat große konzeptionelle Probleme, mit denen ich mich nicht herumärgern möchte.

Das Plugin hab' ich installiert, aber ich sehe keinerlei Funktionszuwachs...?
 
D

deek

Stammgast
Jetzt wirds interessant. Ich kann dir zwar mit dem Plugin nicht mehr weiterhelfen, weil ich kein Bitbucket einsetze.
Aber die konzeptionellen Probleme von Git würden mich dann doch interessieren. :)
Lass mal drüber reden.
 
Rosa Elefant

Rosa Elefant

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1. Plattformzentriertheit:

git ist eher linuxorientiert. Ich benutze kein Linux (Android würde ich nicht als Linux sehen wollen) und habe nicht vor, damit anzufangen. git ist eine Sammlung von Shellscripts, die andere Shellscripts erzeugen, die teilweise Ruby, teilweise Perl aufrufen. Total praktisch und wartbar. Die Windowsversion zum Beispiel leidet entsprechend, weil da allerlei emuliert werden muss - von den dadurch entstehenden Sicherheitsproblemen reden wir lieber nicht.

Mercurial hat dieses Problem nicht.


2. Unterlegene History:

Das Feine an einem VCS ist es ja, theoretisch die letzten vier Tage, drei Stunden und 27 Sekunden in der Entwicklung zurückgehen zu können, um auf dieser Basis etwas - bei Bedarf - völlig anderes aufziehen zu können.

Angenommen, ich möchte rückwirkend meine Mailadresse in allen Commits ändern. git kann das mit einem sehr unangenehmen "filter-branch"-Aufruf, bei Mercurial geht das nach einmaliger Konfiguration mit 'nem Einzeiler. Aber das muss man ja nicht so oft machen. Viel übler ist das m.E. unzureichende Branching in git.

Nehmen wir an, ich möchte alles, was ich lokal angerichtet habe, überschreiben, weil ich was übersehen habe. Das passiert mir häufiger, manchmal auch erst nach einem Commit (vor dem Push). git zwingt mich dann dazu, mit allerlei "force"-Parametern auf HEAD zu "resetten" und/oder einen anderen Branch auszuchecken und den aktuellen wegzuwerfen und/oder sonstige Dinge zu tun, die mehr Schaden anrichten als reparieren können. Eine "git-Branch" nennt sich in Mercurial "Bookmark" und man braucht es eigentlich nicht, denn stattdessen unterstützt es "named branches", also benannte Zweige, zwischen denen man nach Belieben umschalten, mergen, rückgängig machen und verschieben kann. Die verschiedenen Ansätze von Branches sind dann auch der größte Unterschied zwischen git und Mercurial.



Ich kann durchaus verstehen, dass git praktisch ist, wenn man zu Projekten mit vielen verschiedenen Branches, Benutzern und parallel entwickelten Features beitragen möchte, zum Beispiel zu Unsinn wie dem Linuxkernel. Für private Projekte oder solche, auf die nicht die halbe Welt Schreibzugriff haben sollte, ist git allerdings schlichtweg im Weg.
 
D

deek

Stammgast
Danke.
Vielleicht sollte ich mir hg mal ansehen. Bisher habe ich immer nur git benötigt/verwendet. Insofern auch privat, weil ich es ja kenne.
Mit dem Branching komme ich witzigerweise gut zurecht, aber ich werde mir Mercurial auf jeden fall mal ansehen an der Stelle.

Mit git auf Windows hast du zugegebenermaßen ganz viel Recht ;)
 
Kardroid

Kardroid

Stammgast
Also wir benutzten GIT mit dem Mac unter Android Studio ohne zusätzliche Plugins.
Wichtig ist hierbei, den Workspace per Console zu initiieren und dann per Console den RemoteServer (Bitbucket) anzugeben.
Dann kann man über Android Studio commiten und pushen.

Wir sind aber jetzt auf SourceTree übergegangen. Dort kann man auch gut Mergen/Branchen etc.
 
Rosa Elefant

Rosa Elefant

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Ja, git funktioniert unter Android Studio.
Ja. es gibt alternative Clients (unter Mac OS X fiele mir da zum Beispiel Tower ein).

Aber es ist etwas schade, dass Mercurial nur stiefmütterlich behandelt wird.
 
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