Simulierte Verkäufe bei ebay Kleinanzeigen

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omah

omah

Guru
Kleinanzeigen bewirbt seit einiger Zeit massiv bei Verkäufern das Produkt "Käuferschutz": Sie sollen Käufern Zahlung an ebay Kleinanzeigen zulassen und Geld für den Verkauf nur dann erhalten, wenn Käufer nicht protestieren, zum Beispiel wegen nicht erhaltener Ware oder schlechtem Zustand der Ware. Ich lehne das ab weil ich befürchte, daß sich jemand als Käufer ausgibt, Ware zusenden und dann von ebay das Eingezahlte zurückzahlen läßt.

Gestern nacht wurde auf meinem seit Monaten unbenutzten Kleinanzeigenkonto binnen weniger Minuten angeblich ein Elektronikartikel inseriert, verkauft und das Konto gesperrt wegen "ungewöhnlicher Aktivitäten". Es fand dort (so sieht es für mich aus) kein Austausch von Adressen, Telefonnummern oder Bankdaten statt.

Nach einer mail von Kleinanzeigen und Änderung der Zugangsdaten konnte ich mich wieder einloggen. Andere ungewöhnliche Aktionen dort: Ein Kaufinteressent läßt sich Bankdaten für Bezahlung eines Artikels zusenden, schreibt sofort zurück "danke dafür" und beendet die Konversation.

Für mich ist das alles nicht so recht glaubhaft, Inserierung und Verkauf nachts binnen weniger Minuten ohne Austausch von Zahlungsdaten. Wer hat den Nutzen solcher Aktionen? Das Produkt "Käuferschutz"?

Wer noch hat solche Aktionen bei Kleinanzeigen erlebt?
 
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M--G

M--G

Experte
Moin
Nutze ich auch nicht genauso wenig wie PayPal. Ich mache nur Überweisung und bei Elektronik nur für Selbstabholer und fahre gut damit. Habe auch schon ne kleine Stammkundschaft denen ich wirklich vertrauen kann.
Sowas wie dir, ist mir Gott sei Dank noch nicht passiert.
 
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Melkor

Melkor

Senior-Moderator
Teammitglied
omah schrieb:
Ist nur noch der Name
omah schrieb:
Gestern nacht wurde auf meinem seit Monaten unbenutzten Kleinanzeigenkonto binnen weniger Minuten angeblich ein Elektronikartikel inseriert, verkauft und das Konto gesperrt wegen "ungewöhnlicher Aktivitäten".
Hört sich eher danach an, dass es evtl. übernommen wurde?
omah schrieb:
ohne Austausch von Zahlungsdaten
Dachte er bekam Bankdaten? Was nun?
 
RA99

RA99

Experte
Er wollte wahrscheinlich nur die Bankdaten ...

Vor wenigen Monaten ging ein Bericht durchs Netz:
zwei Damen haben bei eBay/Kleinanzeigen sich Bankdaten besorgt, indem sie Interesse an den Artikeln vortäuschten.
Dann geht's nach PayPal, wo man Konten eröffnet und die "besorgten" Bankdaten hinterlegt.
Anschließend haben die beiden netten Damen eingekauft ... aber wohl immer nur Artikel für 10~20€,
damit es den letztendlich Geschädigten nicht so schnell auffällt.
Beobachte dein Konto !!!


PS: Ein paar Tage nach diesem Bericht war ich an der Reihe ... allerdings wurden direkt Waren im Wert von insg. 1.019,-€
bei MediaMarkt bestellt bzw. gekauft.
PayPal = keine Erstattung, weil bei denen nichts falsch gelaufen ist
MediaMarkt = da müßte PayPal erstatten
Tja, und ich stehe ziemlich dämlich da, Betrugsanzeige läuft, seit nunmehr über 10 Wochen Stillstand allerseits :(
 
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medion1113

medion1113

Lexikon
Ich bin momentan sehr vorsichtig bei eBay Kleinanzeigen und biete nur noch Abholung an.
Hatte letztens einen Artikel für 10 € inseriert und Bezahlung per PayPal Freunde und Familie bzw Barzahlung angeboten.
Ein Interessent meldete sich und wollte per Überweisung zahlen.
Natürlich hatte ich ihn darauf hingewiesen das ich nur Barzahlung bzw PayPal Freunde und Familie akzeptiere.
Darauf antwortet er das er kein PayPal Konto besitzt.
Der angebliche Käufer hatte selbst 12 Anzeigen online und eine Bezahlung per PayPal mit und ohne Käuferschutz war möglich.
 
M--G

M--G

Experte
@medion1113
Das ist aber dann echt verdächtig.
Ich schreibe auch immer nur Überweisung, da ich kein PayPal hätte aber ich kann meinen Kaüfern mittlerweile Vertrauen. Ich bin froh das sich bei mir nur immer die gleichen Leute melden, sprich meine kleine Stammkundschaft.
Wenn sich mal wer meldet den ich nicht kenne bin ich sehr vorsichtig und dann kann es länger dauern, bis der Verkauf abgewickelt wird.
 
Keks66

Keks66

Ehrenmitglied
RA99 schrieb:
Dann geht's nach PayPal, wo man Konten eröffnet und die "besorgten" Bankdaten hinterlegt.
Ich frage mich, wie das wohl geht. Als ich zuletzt die Bank gewechselt habe - glaube, vor gut 2 Jahren - musste ich das neue Konto erst verifizieren: man bekommt eine Überweisung von einem Cent und damit irgendeine Nummer oder Code, den man dann erst bei PP eingeben muss, damit das Konto akzeptiert wird.

Ok, hab gesucht und gefunden: Amazon und PayPal: Betrug mit geklauten Daten - Einkauf auf fremde Kosten Offenbar macht PP oder auch amazon das einfach nicht immer. Wie fahrlässig ist DAS denn von denen??
RA99 schrieb:
PayPal = keine Erstattung, weil bei denen nichts falsch gelaufen ist
MediaMarkt = da müßte PayPal erstatten
In dem Artikel steht, man soll / kann sich an die Bank wenden, die könnten das zurück buchen, zumindest 8 Wochen lang.