Nexus 5X durch Überspannung getötet?

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Fiege

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Hallo,

ich wollte gestern mein Nexus 5X aufladen, war aber unterwegs. Ich schnappte mir ein vermeintliches Standard-USB-Ladegerät und schloss es an. Dabei geschah nichts. Erst hinterher sah ich den kaum leserlichen Hinweis auf dem Netzteil, dass es zu "keinen anderen Geräten" kompatibel sei.
Als ich es mir genauer ansah, traf mich der Schlag. Obwohl es über eine normale USB-Buchse und ein entsprechendes Kabel verfügt, liefert es 12 statt 5 V!

Nun, abends zuhause schloss ich das Handy wie gewohnt an mein eigenes Netzteil an und es hat auch erst einmal geladen. Als ich am Morgen aufwachte, war die LED am Handy aber aus, und der Akku war auch nicht voll. Es hat auf ein angeschlossenes Ladegerät nicht mehr reagiert. Ich konnte das Handy aber den Tag über weiter nutzen, bis es sich aufgrund des leeren Akkus herunter fuhr.

Seitdem ist das Gerät einfach tot. Ich habe es geöffnet, den Akku von der Platine getrennt und selbigen direkt mit einem Labornetzgerät aufgeladen, in der Hoffnung, das Handy wenigstens noch einmal starten zu können. Dafür hat der Akku definitiv wieder genügend Ladung. Aber es tut sich überhaupt nichts mehr.
Gibt es denn in dem Gerät keine Sicherheitseinrichtungen, die eine Zerstörung durch zu hohe Spannung verhindern?

Was mich nur stutzig macht ist, dass es an dem Abend ja zunächst einmal wieder geladen hat. Irgendwann in der Nacht hat es damit wohl aber aufgehört.

Meine Hoffnung, die Daten noch sichern zu können, kann ich wohl begraben, oder?
Ich hätte ja gedacht, dass es sich mit einem wieder aufgeladenen Akku nochmal starten lassen müsste, nachdem es ja vorher auch noch funktioniert hat, bis er leer war.
 
HerrDoctorPhone

HerrDoctorPhone

Guru
Hallole,

12V sind nicht gut, hört sich an als ob der Laderegler einen abbekommen hat :(

Da kann nur einer helfen: @html6405

VG
DOC
 
html6405

html6405

Gewerbliches Mitglied
Fiege schrieb:
Gibt es denn in dem Gerät keine Sicherheitseinrichtungen, die eine Zerstörung durch zu hohe Spannung verhindern?
Nein, im Glücksfall killt es bei einer Überspannung nur einen Kondensator,
oder es trifft den Ladeic.
Es könnte sein, dass es anfangs noch keinen Durchschlag gegeben hat, aber eine Beschädigung des
Dielektrikums entstand.
Durch den späteren Ladevorgang wird es vermutlich dann zum Durchschlag gekommen sein.
Das wär mal meine Theorie.

Fiege schrieb:
Meine Hoffnung, die Daten noch sichern zu können, kann ich wohl begraben, oder?
Ich denke ich kann dir helfen, im Optimalfall die Platine sogar reparieren.

Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
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Fiege

Neues Mitglied
Threadstarter
Okay, danke schon mal.
Ich würde ja nichts unversucht lassen, denn eigentlich bin ich mit dem Gerät noch sehr zufrieden.
Und das obwohl ich schon einmal einen modifizierten Kernel flashen musste, der die High-Cores deaktiviert, um den BLOD abzustellen.

Aber wenn es "nur" der Laderegler ist, wieso lässt sich das Gerät denn auch nicht starten, nachdem der Akku extern geladen wurde?
 
html6405

html6405

Gewerbliches Mitglied
Ganz einfach erklärt,
wenn der kurze dann während des Ladevorganges entstanden ist,
liegt VBATT jetzt auf Masse.
Dies beeinflusst auch den PMIC, welcher komplett für die Leistungsversorgung des Gerätes verantwortlich ist.
Somit bleibt das Gerät einfach tot.

Lg
 
F

Fiege

Neues Mitglied
Threadstarter
An einer professionellen Datenrettung bin ich nicht interessiert.
Die wirklich wichtigen Daten habe ich ohnehin von Anfang an gesichert.
Zudem ist der interne Speicher verschlüsselt, und ich würde das Passwort auch nicht an Dritte herausgeben.

Wenn aber die Möglichkeit besteht, das Gerät zu reparieren und die Daten dabei erhalten bleiben, wäre ich daran sehr wohl interessiert.

Was würde mich das Ganze denn kosten?
 
html6405

html6405

Gewerbliches Mitglied
Fiege schrieb:
An einer professionellen Datenrettung bin ich nicht interessiert.
Die wirklich wichtigen Daten habe ich ohnehin von Anfang an gesichert.
Zudem ist der interne Speicher verschlüsselt, und ich würde das Passwort auch nicht an Dritte herausgeben.
Gut so, diese wär auch nur mit Bekanntgabe des Passwortes möglich.
Fiege schrieb:
Wenn aber die Möglichkeit besteht, das Gerät zu reparieren und die Daten dabei erhalten bleiben, wäre ich daran sehr wohl interessiert.

Was würde mich das Ganze denn kosten?
Das kommt natürlich ganz darauf an, was dann wirklich defekt ist,
es wird jeder Fall individuell begutachtet und ein unverbindlicher KV erstellt.
Gerne gibts nähere Infos per PN.

Lg
 
F

Fiege

Neues Mitglied
Threadstarter
Okay. Ich denke, ich werde darauf zurückkommen.
Betrachtet man den reinen Zeitwert des Gerätes, würde sich eine Reparatur wohl nicht unbedingt lohnen. Aber wenn ich mir den ganzen Aufwand ersparen kann, ein anderes Handy neu einzurichten, ist mir das durchaus etwas wert. :D

Ich schaue mich erstmal auf der Website um und melde mich dann.
 
F

Fiege

Neues Mitglied
Threadstarter
Ich wollte das hier eigentlich per PN schicken, aber die Forensoftware lässt sie mich nicht absenden, weil der Inhalt angeblich Spam-ähnlich sei. Keine Ahnung, was der Mist soll.

Hallo,

wenn ich die Angaben auf der Website richtig verstanden habe, läuft es wie folgt:
Ich sende das Gerät zu, und es wird ein Kostenvoranschlag erstellt.
Hierfür werden in jedem Falle 20 € fällig, und natürlich die Kosten für den Rückversand.
Dann erfahre ich, was das Ganze ungefähr kosten wird, und stimme zu, oder auch nicht.

Ich wäre damit einverstanden.
Können wir das hier über die PN-Funktion in die Wege leiten?

MfG
 
html6405

html6405

Gewerbliches Mitglied
@Fiege
Stimmt so,
ich sende dir eine PN.

Lg
 
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