Tethering funktioniert nach Anonymisierung nicht mehr

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T

tritonmole

Neues Mitglied
Gestern habe ich mein Y300 nach folgender Anleitung "behandelt":

https://blog.torproject.org/blog/mission-impossible-hardening-android-security-and-privacy

Natürlich habe ich das GSM-Baseband unangetastet gelassen, sonst wäre das Y300 ja nur noch ein Tablet. ;-)

Jetzt wollte ich heute den Hotspot testen.
Also WiFi aus, mobiles Internet an, Hotspot an.
Internet auf dem Y300 geht.

Hannspad eingeschaltet und mit dem Hotspot verbunden.
Authentifizierung geht, aber er versucht ewig lang vergeblich, eine IP zugewiesen zu bekommen.
Habe zum Test schon die Firewall deaktiviert, aber bringt nichts.

Was müsste ich jetzt an der Konfiguration ändern, um den Hotspot wieder nutzen zu können?
Es wäre mir egal, ob der Hannspad nur den Internetzugang nutzt oder auch die TOR-Verschlüsselung.

Hat eine eine Ahnung von der Materie? Ich leider nur sehr wenig.

Übrigens, falls jemanden interessiert: Die Downloadrate über TOR wird sehr niedrig, was nicht am Tor-Netz liegt. Das Tor-Netz ist unzwischen schnell genug, um mein 6000er DSL zu bedienen.
Es liegt an der CPU! Die Verschlüsselung frisst massive Mengen Rechenleistung. :drool:
 
B

Bowfinger

Stammgast
Also wenn ich die oben verlinke Anleitung richtig verstehe geht es ja darum dein Smatphone dicht zu machen und alle potentiellen Einfalltore zu schliessen.

Ein Hotspot ist aber nun genau das Gegenteil, du öffnest dein Gerät der Aussenwelt.

Ich vermute, das das nach den ganzen Eingriffen einfach nicht mehr möglich ist.
 
K

Koriolis

Neues Mitglied
Am OS rumzufummeln, wenn man keine Ahnung hat, ist keine gute Idee. Die Anleitung aus dem Internet ist auch irgendwie krank. Auf ein zukünftiges High-Security-Smartphone mit Cyanogen nachträglich wieder die Google-Apps draufzupacken, ist voll daneben.

Statt Apps wie FDroid.apk über einen gekoppelten Linux-Recher mit adb-Zugang auf das Smartphone zu laden, geht das auch mit einer normalen USB-Verbindung oder per SD-Karte. Und zwar ganz ohne das adb-Gedöns.

Was soll denn überhaupt erreicht werden? Anonymes Surfen oder ein anonymes Smartphone?

Letzteres kann man ohnehin vergessen. Für anonymes Surfen reichen die Tor-Apps "Orweb" und "Orbot". Mit "Orbot" kann man die komplette Internetanbindung anonymisieren. Aber eben nur die Anbindung und nicht die Inhalte. Es können immer noch private Daten entweichen. Eine anonyme Leitung verhindert nicht, dass private Dinge wie Standorte, Konto-Infos oder Adressbücher weiterhin an Datenkraken gesendet werden können.

Anonymität und Smartphone gehen nicht zusammen. Smartphones haben zu viele Falltüren. Man braucht bloß GPS einzuschalten und das OS fragt nach den A-GPS-Daten bei Google und schon ist der Standort raus...
 
T

tritonmole

Neues Mitglied
Nun, was das Herumfummeln am OS angeht: Ich mache grundsätzlich vorher ein Backup mit dem TWRP, so daß ich im Notfall einfach alles wieder zurückspule.

Was die Anonymität angeht: Es geht mir weniger um die Anonymität. Das ist mir bekannt, daß die mit einem Gerät, wie einem Telefon kaum zu machen ist.
Der Versand, bei dem ich das Telefon gekauft habe hat die Imei möglicherweise mit meinem Namen gekoppelt, meine SIM-Karte ist auf mich registriert und dann eben die besagten Falltüren im System.
Mir geht es zum einen darum, daß so mein GSM-Provider nicht mehr mitlesen kann und ich TOR als Tunnel auf meinen Rechner daheim verwenden kann.

Mit dem Torifizieren ohne diese Anleitung komme ich nicht hin. Irgendwie verträgt sich offenbar Orbot nicht mit der Firewall.
Und ich würde gerne die Owncloud-App über Tor verwenden. Damit könnte ich Backups, Adresse, Kalender, Fotos alle auf meinem Rechner daheim sichern.

Außerdem ist mir heute aufgefallen, daß dieser ganze Umbau sowieso nichts taugt, weil die Internetverbindung manchmal auch vom Telefon nicht mehr geht und ich dann das System neu starten muss.
Also alles Murks! Alles zurück!


Aber Danke für die Antworten, auch wenn sie das Problem nicht lösen. ;-)
Die Lösung lautet: Backout! ;-)