Alternative für Google Chromecast

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Stammgast
Hallo,

welche Alternativen zum Google Chromecast gibt es, besonders im Hinblick auf VOD Dienste wie Maxdome und Watchever.

Am liebsten wäre mir eigentlich ein flexibles XBMC auf dem Raspberry Pi. Nur gibt es dabei immer noch Einschränkungen bzgl. Maxdome. Für XBMC auf Raspberry mit ARM Platform soll es noch keine Silverlight libs geben.

Nun wäre Google Chromecast eine günstige Zwischenlösung, bis es Alternativen gibt. Gibt es derzeit überhaupt auch andere Sticks, die wie ein Chromecast funktionieren?

Nun habe ich gelesen, dass man selbst einen Cast bauen kann: Chromecast selbstbauen: Raspberry PI fernsteuern - News - CHIP Handy Welt
Könnte dieser dann wie ein Google Chromecast auch Maxdome abspielen? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, da am Ende der XBMC doch selbst Maxdome spielen muss und hierfür die libs braucht.
 
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eveSnuffy

Erfahrenes Mitglied
Du kannst z.B. ganz einfach einen RK3066 o. RK3188 basierenden Stick verwenden. Der ist mit einem offenen Android bespielt und nicht so abgekapselt, wie der Chromecast.
 
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Stammgast
Ich hab mir die Beratungsthreads der RK3188 etc. durchgelesen. Neben den ganzen Hitzeproblemen etc. scheinen das dennoch hier und da brauchbare Geräte zu sein. Nur wie läuft die Bedienung? Ich möchte keine Funktastatur mit Dongle oder BT-Tastatur, ich würde lieber das Tablet oder Handy als "Fernbedienung" verwenden.
Kann man so einen Universellen Android-Stick nicht selbst in einen Chromecast verwandeln, so dass man zumindest die Chromecast-fähigen Apps auf diese Weise verwenden kann?
Das ist so oder so eine Zwischenlösung, ich finde das alles noch nicht ausgereift.
Ich würde später natürlich lieber einen vollwertigen Linux-Rechner oder Raspberry Pie mit Xmbc verwenden, doch auch hier ist im Moment keine Möglichkeit, die Silverlight Sachen wie Maxdome oder Watchever zum Laufen zu bekommen.

Chromecast-Support ist noch etwas rar. Hacks, die es möglich machen, auch lokale Dateien zu "casten", sind irgendwie an der eigentlichen Auslegung des Chromecast vorbei. Die Idee, dem Chromecast einen Befehl mit URL oder lokalem Pfad zu geben und ihn selbst spielen zu lassen, finde ich super. Ein permanenter Stream vom Tablet würde das Tablet als Abspielgerät belasten. Funktioniert so etwas nicht auch mit den RK3188 Sticks?
 
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Mik1968

Neues Mitglied
mass schrieb:
Kann man so einen Universellen Android-Stick nicht selbst in einen Chromecast verwandeln, so dass man zumindest die Chromecast-fähigen Apps auf diese Weise verwenden kann?
Falsche Denkweise. Die Apps müssen extra Chromecast fähig gemacht werden. Unter Android laufen diese Apps sowieso.
 
mass

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Stammgast
Klar, auf dem Android-Stick kann man die Maxdome-App selbst installieren. Aber bleibt die Frage, wie man den Stick dann sinnvoll fernsteuert. Ich möchte ungern mit der Tastatur vor dem Fernseher sitzen, und auch ein remote Touch-Pad stelle ich mir hakelig zu bedienen vor. Man bräuchte wieder die gespiegelte Oberfläche auf dem Pad oder eine richtige Fernbedienungs-App wie bei Xbmc.
Es gibt mittlerweile auch Xbmc auf Android. Macht das denn vielleicht Sinn?
 
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Mik1968

Neues Mitglied
Also ich nutze die Logitec K400. Für meinen Geschmack geht die Bedienung des Stick damit deutlich besser und einfacher als mit dem Tablet gespiegelt. Du kannst halt immer auf den Fernseher schauen. Gerade bei Spielen ist deutlich angenehmer als immer auf das Tablet sehen zu müssen. Wenn ich sowieso immer auf das Tablet sehen muss, dann brauche ich den Fernseher auch nicht (bei Spielen).
 
mass

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Stammgast
Ich spiele nicht. ich möchte nur auf dem Tablet Filme auswählen, oder die Mediathek bedienen, und danach auf den Fernseher schauen.

Ich denke ich probieren den Chromecast, bei Watchever gibt es immer noch das Angebot 49 EUR für 6 Monate + Chromecast.

Auf den Chromecast kam ich durch diese Berichte:
Maxdome, Watchever oder Amazon Instant Video und der Raspberry Pi | Linux und Ich
Chromecasts startet in Deutschland, was kann man mit dem Ding eigentlich machen? | Linux und Ich
Da steht, dass sich Mediatheken auch mit Allcast senden lassen. Habt ihr das mal probiert?
Maxdome wäre mir vom Angebot zwar lieber, aber das Watchever Angebot scheint echt gut zu sein. Danach kann man ja monatlich kündigen.
Bei Watchever kann man ohne Login auch noch nicht suchen, daher kann ich noch schlecht wissen, ob unsere Interessen da vorrätig sind...
 
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eveSnuffy

Erfahrenes Mitglied
Hallo, entweder du verwendest apps wie bubbleupnp, etc. Und streamst die Filme von deinem Medien Server (z.b. twonky) auf deinen stick, oder du verwendest so was wie droidmote zur Fernsteuerung.
 
mass

mass

Stammgast
Wie ist es mit BubbleUPnP, das soll auch mit einem RaspberryPi funktionieren. Kann man dann auch Maxdome an den Pi senden? Ich glaube es ja kaum. Ein RPi als Chromecast Ersatz wäre mir viel lieber, da viel flexibler. Den würde ich auch den diversen Android-Dongles vorziehen.
 
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eveSnuffy

Erfahrenes Mitglied
Nein. Du kannst, soweit ich weiß keine nicht lokal gespeichert Dateien via upnp streamen. Was du benötigt ist für deine Zwecke so was wie YouTube remote. Nur für maxdome gibt es so was nicht, soweit ich weiß. Streaming Dienste und rasp sind einfach keine gute kombination. Einzig, xbmc, maxdome Plugin für xbmc und yatse wäre eine Möglichkeit... Aber nen maxdome Plugin für xbmc ist mir zumindest unbekannt.
 
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Big R

Neues Mitglied
Alternativ könnte man sich auch einen günstigen Bluray Player mit Watchever-Support oder eine PS3 zulegen.
 
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eveSnuffy

Erfahrenes Mitglied
Naja.

Da ist der Stromverbrauch recht hoch und man ist schon arg eingeschränkt. Was ist denn, wenn die bei Maxdome, Watchever,e tc. auf eimal auf die Idee kommen, dass z.B. der PS3 Client nicht mehr unterstützt / weiter entwickelt wird. Dann sitzt man da...



Das wird bei nem Android Stick eher nicht passieren.



Ich würde ja so vorgehen: Ein RK3188 Stick / Box erwerben. XBMC bzw. SBMC drauf hauen. Yatse aufs Smartphone und man kann schon mal die lokale Medien Sammlung drauf gucken.

Wenn man Watchever, Maxdome, etc. schauen will - dafür gibt's ja Apps. Und das fernsteuern vom Smartphone / Tablet? DroidMote.



Oder man wartet noch etwas, da die RK3188 Boxen schon hart an der Grenze laufen bei 1080p und schaut, ob sich der brandneue RK3288 (ist gerade in der Entwicklung bei den OEM Herstellern) ordentlich schlägt o. man schaut nach einer Box mit AMLogic S802(-H). Die haben wirklich genug Dampf (AnTuTu mit schlappen 30.000+ Punkte), bieten in der H Version DTS Decoder (HW basiert) und werden wirklich gut supported. Die sind aber recht schwierig in DE zu kriegen... Meist nur via Geekbuying.com o. w2comp.com...
 
mass

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Stammgast
eveSnuffy schrieb:
Ich würde ja so vorgehen: Ein RK3188 Stick / Box erwerben. XBMC bzw. SBMC drauf hauen. Yatse aufs Smartphone und man kann schon mal die lokale Medien Sammlung drauf gucken.

Wenn man Watchever, Maxdome, etc. schauen will - dafür gibt's ja Apps. Und das fernsteuern vom Smartphone / Tablet? DroidMote.
Wie gesagt, Berichten zufolge soll Maxdome auf den Sticks nicht flüssig laufen. Das hat als "Stick-Lösung" bisher nur der Chromecast geschafft.

Für mich müsste es auch gar kein Miniatur-Android in Form eines Sticks sein. Wenn schon XBMC als Vollwertiger Mediaplayer, warum dann nicht eine größere leistungsfähigere Plattform? Kommt hier nicht ein RaspberryPi in Frage? Angeblich seien die nicht besonders leistungsfähig, sogar schwächer als die RK* Sticks, oder wie seht ihr das? Gibt es hier nicht bereits neuere Versionen vom Raspberry oder gibt es alternative Platformen?
So eine Platform wäre mir auch deshalb lieber als ein Stick, weil man da vernünftig S/PDIF rausbekommt für die Hifi-Anlage.
Außerdem kann mein Tablet kein Bluetooth und ich würde BT auch nicht für Hifi-Wiedergabe nutzen wollen, daher wäre Upnp/DLNA Streaming auf eine solche Platform an der Hifianlage interessant.

Der ursprüngliche Beitrag von 08:33 Uhr wurde um 09:14 Uhr ergänzt:

Ich hab mal kurz geschielt, welche Platformen für ein XBMC angesagt sind... Warum also mit einem schwachen Pi oder einem RK-Stick aus China rumärgern, wenn es nichtmal eine Mini-Kiste oder ein Stick-Format sein muss? Mir viel die Intel NUC Reihe ins Auge, leistungsfähige x86-64 bzw. amd64 Architektur. Um am Ende ein wirklich flexibles Linux mit XBMC zu haben, würde ich auch mehr ausgeben. So eine Platform kann später auch immer noch für jegliche Server-Anwendungen dienen.
Nur S/PDIF finde ich bei den NUCs leider auch nicht, ich möchte mein Hifi nicht auf HDMI erweitern.
Und auch auf x86 scheint es für Maxdome/watchever/Silverlight noch keine Lösung zu geben, obwohl auf Linux bereits unterschiedliche Ansätze mit wine oder moonlight im Browser funktionieren sollen.

Der ursprüngliche Beitrag von 09:14 Uhr wurde um 09:17 Uhr ergänzt:

Ein mini Mac könnte natürlich auch in Frage kommen, da bekäme ich auch mein Linux drauf, nur werden die wohl aus Imagegründen einfach teurer gehandelt
 
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