Vertragsübernahme wegen Todesfall nicht möglich.

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beleboe

beleboe

Lexikon
Ich möchte an dieser Stelle meine Erfahrung mitteilen, die ich bei einer Vertragsübernahme machen musste. Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, warum manchen Personen das Denken fremd ist.

Mitte 2021 verstarb von jetzt auf gleich meine Mutter. Sie war Kundin bei einem Mobilfunk-Anbieter. Diesen Vertrag will mein Vater übernehmen und bekam hierzu per Mail die nötigen Unterlagen. Das Ausfüllen ist kein Problem.

Da meine verstorbene Mutter als ehemalige Vertragsinhaberin an entsprechender Stelle natürlich nicht unterschreiben kann, unterschrieb ich in diesem Fall. Leider stellt dies bei diesen Mobilfunk-Anbieter ein Problem da, da meine Unterschrift selbstverständlich nicht identisch ist.
Zwangsläufig musste ich telefonisch die Frage stellen, wie eine verstorbene Person, die zudem noch eingeäschert wurde, eine Unterschrift geben soll. Als Antwort folgte, dass eine Vertragsübernahme ohne die Unterschrift meiner Mutter nicht ausgeführt werden kann. Was Blödsinn ist.
Nun musste ich zwangsläufig die Frage stellen, ob der Person das Wort verstorben bekannt ist. Welche Bedeutung es hat und wann es angewendet wird. Angeblich sei dies bekannt, was nach der Aussage, man benötigt die Unterschrift dennoch, in Frage gestellt werden muss.

Warum gibt es Menschen, den das Denken unbekannt ist? Was keine Seltenheit ist.

Um diese Vertragsübernahme ausführen zu können, muss ich erneut meine Zeit in ein unwichtiges Telefonat investieren und laufe Gefahr erneut einen Gesprächspartner zu bekommen, der sein Hirn irgendwo liegen lässt.

Haben andere die selbe Erfahrung gemacht?
 
thomaspan

thomaspan

Experte
Das einfachste:

Lass den Vertrag einfach ganz pragmatisch weiter über den Namen deiner verstorbenen Mutter laufen + ändere, falls überhaupt erforderlich, ein paar Daten auf deinen Vater ...

... und gut ist.

Ex duobus malis minimum eligendum est. 😉

---

Mein eigener Vertrag läuft seit etlichen Jahren auf den Namen meiner Exfrau (iwir haben mmer noch super Kontakt) mit meinen Adress- und Bankdaten ohne Probleme.
 
beleboe

beleboe

Lexikon
Einzig der Vorname müsste geändert werden. Der Rest bleibt eh gleich.

Wenn ich eingeäschert werde, lasse ich mir einen Stift in die Urne legen. Man weiß ja nie.
 
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hagex

hagex

Super-Moderator & Mediator
Teammitglied
@beleboe

Ein gut geschulter Mitarbeiter hätte ja eigentlich eine Lösungsmöglichkeit anbieten sollen.
Kam da nichtmal eine Frage wie "Erbscheinkopie" o.ä.?
 
beleboe

beleboe

Lexikon
Nein, ist nicht erwünscht.

Ich werde meinen Vater den Vorschlag machen alles zu belassen, wie bisher. Man schauen wie er dazu steht.
 
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thomaspan

thomaspan

Experte
beleboe schrieb:
Wenn ich eingeäschert werde, lasse ich mir einen Stift in die Urne legen. Man weiß ja nie.
Kuli oder Bleistift?

Sei mir bitte nicht böse. :blink-old:
 
beleboe

beleboe

Lexikon
😂 Kugelschreiber ist sicherer.
 
holms

holms

Guru
beleboe schrieb:
Da meine verstorbene Mutter als ehemalige Vertragsinhaberin an entsprechender Stelle natürlich nicht unterschreiben kann, unterschrieb ich in diesem Fall.
Das war eine eher schlechte Idee.

Bei dieser Übernahme übernimmt der/ein Erbe, man muss daher dies entsprechend nachweisen.

Beispiel Telekom:
| Telekom Hilfe
Beispiel Vodafone:
Vodafone Kündigung bei Todesfall

Nach unseren Erfahrungen alles immer problemlos gelaufen, sodass ich in deinem Fall auch optimistisch bin.
 
beleboe

beleboe

Lexikon
Wie schon geschrieben, wird kein Erbschein benötigt, zumal dies auch deppert.
Mobilfunk-Verträge können jederzeit überschrieben/übernommen werden.

Aus meinem Umfeld ist mir bekannt, dass weder Vodafone D2 noch die Telekom eine Sterbeurkunde verlangt haben. Handhaben deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wohl unterschiedlich.

Ich habe den Vertrag meiner Mutter angeschaut, den ich vor Jahren unterschrieben habe. Richtig gelesen. Vor Jahren hatte ich ihn unterschrieben.
 
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holms

holms

Guru
beleboe schrieb:
Wie schon geschrieben, wird kein Erbschein benötigt, zumal dies auch deppert
Hab ich auch nicht geschrieben. Ohne Sterbeurkunde aber eher nicht - eben da der vorherige Vertragspartner nicht mehr unterschreiben kann. So auch unsere Erfahrungen.

Soweit hier, wollte nur diese Erfahrungen hier kundtun - auf deine Frage hin:
beleboe schrieb:
Haben andere die selbe Erfahrung gemacht?
 
beleboe

beleboe

Lexikon
Heute bekam ich Mail mit der Bitte, mein Anliegen zu schildern.

Was muss man noch einmal schriftlich schildern, wenn es um eine Vertragsübernahme wegen Sterbefall geht?

Diese Frage wird definitiv nicht erneut beantwortet. Sie entspricht nicht meinem Niveau, welches um einige Etagen höher angesiedelt ist.
Dennoch hätte ich schon Lust, mich auf dem Niveau dieses Unternehmens zu begeben.

Wir belassen es vorerst.

Aber es ist auch typisch Deutschland. Alles muss kompliziert ablaufen und dennoch klappt nichts.
 
JustDroidIt

JustDroidIt

Inventar
Ja, jede Regel, jeder Dienstweg und jeder Paragraph muss strikt eingehalten werden. 😩
 
B

braindealer

Lexikon
Das ist das Problem mit den unterschiedlichen Vorschriften. Manche Verträge gehen mit dem Erbe über, andere erlöschen mit dem Tod des Vertragspartners, hier wäre eine Einheitliche Regelung von Vorteil.
 
Melkor

Melkor

Senior-Moderator
Teammitglied
JustDroidIt schrieb:
Ja, jede Regel, jeder Dienstweg und jeder Paragraph muss strikt eingehalten werden. 😩
Ist doch richtig so...nachher erschleicht sich jemand die tolle VIP Nummer im Wert mehrerer tausend Euro...(ganz zu schweigen von Schäden für Erben etc.)

Letztendlich bin ich überrascht. Kopie Todesurkunde etc reicht meiner Erfahrung aus um dann den Vertrag umzuschreiben (immerhin freut sich der Vertagspartner ja, dass der Vertrag fortgeführt wird..)
 
Chefingenieur

Chefingenieur

Senior-Moderator
Teammitglied
beleboe schrieb:
Ich habe den Vertrag meiner Mutter angeschaut, den ich vor Jahren unterschrieben habe. Richtig gelesen. Vor Jahren hatte ich ihn unterschrieben.
Das verstehe ich nicht, wieso hast du den damals schon unterschrieben?
 
beleboe

beleboe

Lexikon
Das hatte sich damals so ergeben, dass ich den Vertrag unterschrieben hatte.
Im Grunde auch schnuppe.

Ich finde es dennoch amüsant, dass bei denen anscheinend einige für den Job ungeeignet sind. Hinzukommt noch, dass man uns die falschen Unterlagen geschickt hat. Die Unterlagen die wir bekommen haben und die Unterlagen die wir hätten bekommen müssen sind auf den ersten Blick identisch. Sie unterscheiden sich nur in einem Punkt.
Die korrekten Unterlagen verlangen vom ehemaligen Vertragsinhaber keine Unterschrift, was von einer verstorbenen Person auch nicht möglich ist. Daher habe ich mir heute telefonisch den Spaß gemacht der Dame die Unterschiede aufzuzeigen. Mit dem Hinweis wie und wo sie diese im System ganz einfach finden kann. Ob sie dies verstanden hat, bezweifle ich stark.

Beitrag automatisch zusammengefügt:

@Melkor
Manche wollen noch eine Meldebescheinigung von der Person, die den Vertrag übernimmt.
 
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