Lebensdauer von Elektro-Auto-Batterien: Erfahrungen und Studie

  • 8 Antworten
  • Letztes Antwortdatum
ses

ses

Administrator
Teammitglied
40.199
Hi zusammen,

eine aktuelle Studie von P3 und Aviloo zeigt: E-Auto-Batterien halten scheinbar länger als viele befürchtet haben.

Nach einem kleinen Kapazitätsverlust zu Beginn bleiben sie selbst bei 200.000 Kilometern meist noch über 85 % leistungsfähig - Ausreißer gibt es fast nur bei Produktionsfehlern. Schonendes Laden und moderates Fahren verlängern die Lebensdauer zusätzlich. Bei sportlicher Fahrweise wird die Batterie stärker belastet, weil mehr Leistung abgerufen wird und die Temperaturen steigen. Das kann die Alterung etwas beschleunigen. In der Praxis zeigt sich aber: Auch Fahrzeuge, die oft dynamisch bewegt werden, behalten meist noch über viele Jahre einen stabilen Akkuzustand. Spürbar kritisch wird es vor allem, wenn sportliche Fahrweise mit häufigem Schnellladen und hohen Außentemperaturen zusammenkommt.

Hier findet ihr die gesamte Studie: https://www.p3-group.com/wp-content/uploads/2024/11/P3_Whitepaper_SOH_.pdf.

Habt ihr persönlich schon mit Akkuproblemen bei einem Elektroauto zu kämpfen gehabt?

Gruß
Sebastian
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: swa00
Ich persönlich nicht.

Steht man allerdings beim Händler auf dem Hof, raten sie trotz 8 Jahre und 160.000km "Sicherheit" bei den Fahrzeugen noch zur Vorsicht und empfehlen eher Leasing. Und die 85% werden meist auf 70% reduziert.

Eine Kauf-Anschlussgarantie bei den ersten E-Fahrzeugen (wie bei Verbrennern üblich) wird meist von den Versicherungen nur recht zähneknirschend (oder gar nicht) gewährt.
Wohl aufgrund der Unwissenheit, wie der Vorbesitzer den Akku wirklich gestresst hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: ses
Dasselbe müsste dann ja auch für die Li-Ionen Akkus in Smartphones gelten, aber die Erfahrung zeigt, dass sich die Akkus doch nach nur wenigen Jahren schon ziemlich abnutzen.

Bei Elektro-Autos verstehe ich nicht, warum die nicht schon längst auf LiFePo4 Akkus umgestiegen sind. Die brennen nicht und sind um ein Vielfaches langlebiger. Dass die geringfügig schwerer sind, sollte kein Problem sein.
 
  • Danke
Reaktionen: swa00 und ses
ses schrieb:
Habt ihr persönlich schon mit Akkuproblemen bei einem Elektroauto zu kämpfen gehabt?
Nope und wie gesagt, 8 Jahre und 160.000km auf Akku und Antriebseinheit, lassen mich Nachts beruhigter schlafen 😉
 
  • Danke
Reaktionen: ses
Mein E-Bike-Akku war nach 3 Jahren hin. Der war im Winter bei Temperaturen teils unter 0 Grad im Schuppen, das war wohl tödlich. Einer von 2 Akkus für den Akkuschrauber, im Winter auch im Schuppen, hielt auch nur 3 Jahre.
Wenn Akkus in Smartphones länger halten liegt es vielleicht an den angenehmen Temperaturen im Haus.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: Observer, ses und Exilbonner
Die schonend fahrenden E-Auto Fahrer sehe ich jeden Tag auf der rechten Spur. Sorry, aber wenn das die Zukunft ist...
 
  • Danke
  • Haha
Reaktionen: Observer, ses und Exilbonner
Ich bin mit meinem PHEV jetzt im dritten Jahr und habe den Eindruck, der Akku hat etwas nachgelassen. Ist aber rein subjektiv.
Besonders vorsichtig bin ich beim Laden nicht, wenn Sonne scheint, wird geladen, auch wenn es nur von 80 auf 100% ist. Weiß ich denn, ob in den nächsten Tagen Wolken die Dach-PV ausbremsen? Und es soll doch ökologisch sein, oder? :1f606:
Ansonsten - im Umkreis von 40 km alles elektrisch.
 
Flashlightfan schrieb:
den Eindruck, der Akku hat etwas nachgelassen. Ist aber rein subjektiv.
Der Akku lässt immer etwas nach, beim LFP am Anfang stärker, dann bleibt es lange konstant.

Beim NMC, den du haben wirst, immer mal wieder etwas.
 
brrrrrrrrr schrieb:
Dasselbe müsste dann ja auch für die Li-Ionen Akkus in Smartphones gelten, aber die Erfahrung zeigt, dass sich die Akkus doch nach nur wenigen Jahren schon ziemlich abnutzen.

Androiden laden bis 4,3V, das verschleisst den Akku 8mal so schnell wie die Ladung auf 3,9V.
Ich hab mein Nokia seit 4 Jahren, lade nur bis 3,9V, und der Akku liegt immer noch über Nennkapazität.
Beiträge automatisch zusammengeführt:

omah schrieb:
Mein E-Bike-Akku war nach 3 Jahren hin. Der war im Winter bei Temperaturen teils unter 0 Grad im Schuppen, das war wohl tödlich.
Niedrige Temperaturen an sich sind nicht schlimm. Schlimm wäre es, wenn der Akku unter 5 Grad Celsius benutzt würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten