Amazon Fire Phone: Mit "dynamischer Perspektive" & "Firefly" gegen die Etablierten

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Jeff Bezos hat uns am Abend sein persönlich „perfektes“ Smartphone vorgestellt. So muss man es wohl sagen, wenn etwas fast zwei Jahre Entwicklungszeit in Anspruch nimmt. Nein, Zynismus beiseite, das "Fire Phone", so der Name, ist auf jeden Fall ein solides Gerät, wenn man allein auf die Specs schaut. 2,2GHz Qualcomm Snapdragon 800 Prozessor mit Adreno 330 GPU, 2GB RAM, 2.400mAh Akku und eine 13-Megapixel-Kamera mit f/2.0 Blende und optischer Bildstabilisierung. Das alles unter einem 4,7-Zoll großen Display mit 720p Auflösung. Das Gehäuse (13,9 x 6,7 x 0,89cm, ~160g) besteht auf beiden Seiten aus Glas auf einem Metallrahmen sowie einer gummierten Einfassung klingt auf jeden Fall mal interessant, das muss man wohl in der Hand gehabt haben.

An dieser Stelle schiebe ich mal ein, was das Fire Phone kostet: $649 ohne Vertrag, bzw. $199 für die 32GB-Variante (eine 64er gibt es auch noch) und 2-Jahreskontrakt bei AT&T. Also nicht wirklich der absolute Schnapper, wie viele vielleicht erwartet haben. Und wären die oben genannten Spezifikationen das einzige Merkmal, würde Amazon sicher nicht allzu viele davon absetzen. ABER zum Glück gibt es ja noch die vier speziellen Frontkameras sowie Gestensteuerung, die über die Lagesensoren funktioniert. Erstere erfassen Kopfbewegungen und „verschieben“ je nach Position den Bildschirminhalt, so dass ein 3D-Effekt erzeugt wird. Amazon nennt als Gimmick hier noch, dass der Bildschirminhalt auch verändert wird, so sieht der Nutzer beim geraden Draufgucken eine Karte und von der Seite kann er Infos zu den abgebildeten Locations erspähen. Auch der Blickwinkel, mit dem Nutzer per Karte navigieren verändert sich dynamisch, je nachdem wie das Gerät gehalten wird. Die Sensoren machen es möglich, dass zum Beispiel eBook-Seiten umgeblättert werden, indem das Gerät leicht von links nach rechts geneigt wird. Gleiches gilt für das Scrollen durch den Browser mittels neigen nach oben oder unten. Gerade letzteres ist schick, aber nicht revolutionär, Samsungs Smart Scroll ist hier das Stichwort.

Dann hat das Fire Phone noch ein Feature namens Firefly verpasst bekommen (hat denn nicht Joss Whedon oder zumindest Fox die Rechte an diesem Begriff??!), dabei können alle möglichen Barcodes, Bücher und Bilder mit der Kamera erfasst (kennen einige vielleicht von Google Goggles) oder auch Töne aufgezeichnet werden und Firefly zeigt einem direkt, worum es sich handelt, wählt die abfotografierte Telefonnummer UND bietet natürlich Songs, Bücher und Filme direkt über Amazon zum Leihen und Kaufen an. Dafür haben die Entwickler sogar einen dezidierten Knopf eingebaut, gleiches gilt nebenbei bemerkt für den Kameraauslöser. Was gibt es noch exklusives? Jeder Fire Phone-Nutzer kann eine unbegrenzte Menge Fotos bei Amazons Cloudspeicher sichern und die ersten Käufer bekommen 12 Monate den Streaming Dienst Amazon Prime gratis oben drauf. Verkaufsstart soll im kommenden Monat sein, allerdings und auch das wurde vorab berichtet bis auf weiteres ausschließlich in den USA und bei Mobilfunkanbieter AT&T.

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A First Look at Fire:*Amazon's All-New Android-Based Smartphone - YouTube

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Quellen:
Amazon
 
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