BlackBerry: Beendet eigene Hardware-Entwicklung, hat aber weitere Smartphones in der Pipeline

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Das BlackBerry DTEK60 wird mit einer soliden Highend-Ausstattung der große Bruder des BlackBerry DTEK50 werden und vermutlich recht bald offiziell vorgestellt werden. Die deutschen Kollegen von WinFuture haben jüngst mehrere Bilder des neuen Smartphones gepostet, von denen wir euch einen Zusammenschnitt unter dem News-Text eingefügt haben. Das DTEK60 wird außen wieder ziemlich klar nach TCLs Eigenmarke Alcatel Mobile aussehen, was aber auch einen guten Grund hat: BlackBerry entwickelt seine Hardware künftig nicht mehr selbst. Dazu aber später noch ein wenig mehr. Das BlackBerry DTEK60 verfügt dem aktuellen Stand der Informationen zufolge über ein 5,5 Zoll Display mit QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel), das die beliebte AMOLED-Technologie mitbringt.

Als CPU kommt ein Qualcomm Snapdragon 820 Quad-Core SoC zum Einsatz, welchem 4 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der interne Speicher von 32 GB lässt sich via microSD-Slot erweitern, die Hauptkamera bietet 21 Megapixel, die Frontkamera 8 Megapixel und der Akku 3000 mAh mit Qualcomm Quick Charge 3.0. Das Gerät soll ab dem 11. Oktober in Kanada auf den Markt kommen und für 699 Kanadische Dollar in den Handel eingeführt werden, was einem Äquivalent von 471 Euro entspricht (allerdings ohne Steuern). Nun aber noch einmal zurück zur Zukunft der Hardware bei BlackBerry: Bereits beim BlackBerry DTEK50 begann sich abzuzeichnen, dass BlackBerry selbst nicht mehr viel in Sachen Smartphone-Entwicklung macht, das DTEK60 führt diese Linie fort, die mit einer Notiz zum aktuellen Quartalsbericht von BlackBerry nun aber offizielle Form annimmt.

Dort heißt es nämlich, dass BlackBerry künftig nur noch die Hardware anderer Unternehmen mit seinem Label versehen wird und dort seine eigene, besonders sichere Software (ein verändertes Android) aufspielt. Auf diese Weise muss man sich nicht komplett vom Smartphone-Markt verabschieden, kann sich aber trotzdem die aufwändige Smartphone-Entwicklung inhouse sparen. Wirtschaftlich bewegt sich das kanadische Unternehmen langsam aber sicher wieder auf etwas festeren Boden zu, doch mehr als kostendeckendes Wirtschaften ist bislang trotzdem noch nicht drin. Bei der Höhle der Löwen würde dieses Unternehmen wohl kein Investment bekommen.

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Pics: BlackBerry / winfuture.de

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Quellen:
GSMArena
WinFuture
WinFuture
 
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