Google Glass mal anders: Wie man die Datenbrille zum Kampfeinsatz nutzen könnte

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don_giovanni

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Mit Google Glass kann man nicht nur Temposünder und Autodiebe in Dubai jagen, den Ablauf im Emergency Room erleichtern oder bildgewaltige Ausstellungen begleiten: Man kann sie auch für weniger "höfliche" Dinge verwenden, etwa für eines der liebsten Hobbies vieler US-Südstaatler von Kindesbeinen an - für das Schießen. Die texanische Firma TrackingPoint, die bereits durch ein 17.000 USD teures Scharfschützengewehr mit Linux-Betriebssystem für Aufsehen in der Tech-Presse gesorgt hatte, hat sich nun überlegt, wie man Google Glass in den modernen Kampfeinsatz von Sondereinheiten, Soldaten oder auch von Hobby-Schützen, Milizen und Co. integrieren könnte. Herausgekommen ist ein modifiziertes ArmaLite-Sturmgewehr, welches über ein besonderes Zielfernrohr den Schuss aus der Deckung erlaubt, ohne den Schützen durch Aufstehen oder seitliches Beugen zu gefährden, in die gegenerische Schussbahn zu gelangen. Durch das Vernetztsein der Waffentechnologie ergeben sich auch noch weitere, viel weitreichendere Möglichkeiten: Während Kundschafter, Dronen oder Satelliten ein Ziel ausmachen können, kann dieses zeitgleich an Scharfschützen und sonstige Einsatzgruppen weitergeleitet werden, um das bestmögliche Vorgehen abzustimmen. Wer auf PC-Spiele a la Battlefield, Call of Duty oder Sniper Elite steht, würde solch eine Technologie sicher zu schätzen wissen. Es ist zwar wohl nicht das, wofür sich Google seine Datenbrille ausgedacht hat, aber immerhin beweist dieser neue Weg, wie vielfältig die Brille doch ist. Und dass sie sogar in der Lage ist, sich selbst Arbeit zu machen: Der eine schießt den Menschen an, der andere versorgt ihn wieder. Beide tragen Google Glass. Juhu! Der Absatz ist gerettet.

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Pics: tracking-point.com / android-hilfe.de


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Quellen:
The Verge
Ars Technica
TrackingPoint
YouTube "trackingpoint"
 
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