Google versucht sich an modularen Android-Updates

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Updates sind und bleiben ein leidiges Thema für Android OS. Auch Project Treble scheint noch nicht so richtig zu zünden, um neue Versionen schnell an Userinnen und User zu bringen. Mit der Beta von Android Q testet Google offenbar eine modulare Verteilung.

Nach und nach haben die Entwickler über die Jahre viele Bestandteile von Android OS immerhin so voneinander getrennt, dass zumindest die Play Dienste unabhängig von der Hauptversion sind und wie jede App per Play Store auf dem neuesten Stand gehalten werden. Dasselbe testet Google nun offenbar auch für das Haupt-OS oder zumindest einen Teil davon. Einige Pixel-Nutzer, die schon mit der Beta von Android Q arbeiten haben laut Google Watch Blog kürzlich ein Systemupdate erhalten, welches, anders als sonst, recht kryptisch ohne Changelog angezeigt worden war. Nach der Installation und dem erforderlichen Neustart hat sich demnach außerdem an der Build-Nr. nichts geändert.

Vielleicht denkt Google ja darüber nach, zukünftig mehrere kleine statt weniger großer Updates zu verteilen - so wie es auf unseren Windows-Laptops und PCs läuft. Wie alle Apps, könnte Android dann auch über den Play Store frisch gehalten werden. Dann gäbe es auch wieder neue Hoffnung, dass nicht nur Pixel- sondern auch die Smartphones anderer Hersteller schneller und regelmäßiger auf dem aktuellen Stand des OS wären. Am 7. Mai auf der Google I/O 2019 wäre auf jeden Fall der richtige Zeitpunkt, mehr darüber zu erfahren.

Diskussion zu Android Q auf den Pixel-Smartphones
Sammel-Thread zu Android Q
 

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