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  1. THWS, 02.04.2017 #1
    THWS

    THWS Threadstarter Ehrenmitglied

    Testbericht BQ Aquaris X5 Plus:

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    Update vom 04. April 2017: Neue Nachtaufnahmen als Sample-Bilder hinzugefügt (am Ende des Berichts)

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    Der spanische Hersteller „BQ“ sorgt bereits seit mehreren Jahren für Aufsehen in der Mobilfunk-Szenerie. Warum? Nun, das hat ganz verschiedene Gründe, die sich alle auch in gewisser Weise auf die Produkte des Herstellers auswirken. Zum einen wäre da ganz schlicht und ergreifend die Tatsache, dass es sich bei BQ tatsächlich um den letzten verbliebenen, europäischen Hersteller von Smartphones handelt. Wie zu Beginn bereits erwähnt stammt das Unternehmen aus Spanien und hat bis heute dort seinen Hauptsitz. Die Geräte werden in Spanien entwickelt und getestet, die Produktion selbst findet (natürlich) auch in China statt. Das Logo des Herstellers vermittelt dabei schon eine der Leitlinien der Spanier: Die fünf bunten Punkte sollen nämlich Fingerkuppen symbolisieren; welche quasi dafür stehen, Menschen bei dem Verstehen von Technologien zu helfen und sie zugleich zu ermutigen, die Technologien auch entsprechend zu nutzen und gegebenenfalls selbst zu entwickeln.

    Neben Smartphones ist BQ vor allem auch in den Bereichen der Robotik, 3D Druck und auch im Tablet-Markt aktiv. Das BQ es durchaus ernst mit seinen Bemühungen meint, merkt man recht schnell; wenn man ein Produkt (in diesem Fall natürlich ein Smartphone) erwirbt und dieses auspackt: 95% der Hersteller am Markt liefern bis heute zu jedem Smartphone einen Steckdosen-Adapter mit – BQ nicht. Das wird dadurch begründet, dass zum einen ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden soll – zum anderen kann das Gerät so etwas günstiger angeboten werden. Gut – an einem Steckdosen-Adapter wird ein Smartphone-Kauf wohl selten scheitern, dennoch: Der Grundgedanke „Umweltschutz“ ist nicht verkehrt. BQ stützt seine Aussagen auf eine im Jahr 2014 durch die UNU (Universität d. Vereinten Nationen) durchgeführte Studie, wonach sich die Menge an Elektroschrott (sogenannter „E-Waste“) weltweit auf 41,8 Millionen Tonnen belief. 2018 wird mit einer Summe von 50 Mio. Tonnen gerechnet. Von den 41,8 Mio. Tonnen wurden lediglich 6,5 Mio. Tonnen gesammelt, verarbeitet oder wiederverwertet. Die Differenz wird im Restmüll oder samt Plastikabfall im Hausmüll entsorgt. Das führt dazu, dass im Schnitt jeder EU-Bürger zwischen 1-2 kg E-Waste pro Jahr im Hausmüll entsorgt. Aus diesem Grund verzichtet BQ auf das Beilegen eines Ladegeräts.


    Nach dieser kurzen „Geschichtsstunde“ zu BQ (da ja vermutlich noch nicht jeder das noch recht junge Unternehmen kennt), kommen wir nun zum Gegenstand dieses Testberichts: Das Aquaris X5 Plus. Es stellt das momentane Flaggschiff des spanischen Konzerns dar, ist aber technisch nicht mit Flaggschiffen anderer Hersteller zu vergleichen. Denn BQ geht es in erster Linie immer darum, ein möglichst stimmiges Gesamtpaket abzuliefern. Ob man das mit dem X5 Plus geschafft hat, oder nicht – das könnt Ihr selbst anhand des nun folgenden Berichts beurteilen.


    Das X5 Plus ist in zwei Versionen erhältlich: Als 16/2 Version mit 16 GB internem Speicher und 2 GB Arbeitsspeicher sowie als 32/3 Version mit 32 GB internem Speicher und 3 GB Arbeitsspeicher. Im Test wurde die „große“ Version; also das 32/3 Gerät, verwendet.


    Dieser Test wurde auf Softwarebasis 2.0 (Android Nougat 7.1.1) erstellt und bezieht sich ausschließlich auf das Nutzerlebnis mit dieser Version. Ggf. erfolgen innerhalb des Tests kurze „Rückblenden“ zu früheren Marshmallow-Versionen.





    Spezifikationen des BQ Aquaris X5 Plus:


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    • - Android 7.1.1 Nougat
    • - Abmessungen: 145 x 70 x 7,7 mm bei einem Gewicht von 145 Gramm
    • - Qualcomm Snapdragon 652 MSM8976 Octa-Core Prozessor mit 4 x 1,8 GHz & 4 x 1,4 GHz Taktung
    • - Qualcomm Adreno 510 Grafikprozessor mit bis zu 600 MHz
    • - 4G LTE: 800 / 1800 / 2100 / 2600 MHz – Bänder 20 / 3 / 1 / 7
    • - 3G HSPA+: 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz – Bänder 5 / 8 / 2 / 1
    • - 2G GSM: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz
    • - 16 GB oder 32 GB interner Speicher (teilweise durch Betriebssystem belegt)
    • - Micro SD Speicherkartenslot (bis zu 256 GB unterstützt)
    • - 2 GB oder 3 GB Arbeitsspeicher
    • - 5“ LCD IPS LTPS Touchscreen mit Full HD-Auflösung (1080 x 1920 Pixel; 440 ppi) mit 16,7 Mio. Farben; Quantum Color + Technologie
    • - DINOREX® Glas by NEG
    • - NTSC 84% / Umgebungslicht 620 Nits
    • - WiFi 802.11 b/g/n/ac, Dual-Band 2,4 + 5 GHz
    • - Bluetooth 4.2
    • - GPS, GLONASS, GALILEO
    • - NFC
    • - 16 Megapixel Hauptkamera; Sony IMX298 Sensor mit 6 Largan-Linsen
    • - f/2.0 Blende
    • - Dual-Tone LED Leuchte
    • - Phase-Detection Autofokus
    • - 4K Videoaufnahmefunktion mit bis zu 30 FPS
    • - Vidhance Videostabilisator (noch nicht implementiert, kommt per Software-Update)
    • - Zeitlupen-Funktion 720p bei 120 FPS
    • - Auto HDR-Funktion
    • - RAW-Fotomodus
    • - manueller Kameramodus
    • - 8 Megapixel Frontkamera; Sony IMX219 Sensor mit 3 Linsen-Struktur
    • - f/2.0 Blende
    • - 1080p Videoauflösung bei 60 FPS
    • - Face Beauty-Funktion u. Selfie-Vorschaufenster
    • - fest verbauter 3.200 mAh Li-Poly-Akku
    • - Micro USB-OTG Port
    • - 3,5 mm Klinkenbuchse
    • - Dual-SIM Funktion (kein Hybrid-Slot)
    • - Hall-Sensor, eCompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser, Umgebungslichtsensor, Näherungssensor
    • - Smart PA Lautsprecher
    • - Hi-Fi u. HD-Audio via Kopfhörer
    • - 2 Mikrofone (Rauschunterdrückung)
    • - FM-Radio
    • - Dolby Soundtechnologie
    • - konfigurierbare Benachrichtigungs-LED



    Lieferumfang:

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    Wie Eingangs bereits erwähnt gestaltet BQ den Lieferumfang der eigenen Smartphones eher schlicht. Neben dem Smartphone selbst befindet sich beim X5 Plus nämlich nur ein USB-Kabel sowie ein SIM-Werkzeug im Karton. Der 3.200 mAh Li-Poly Akku befindet sich bereits im Gerät, schließlich wurde das X5 Plus als Unibody-Gerät designt wodurch leider auch ein wechselbarer Akku entfällt. Einen Steckdosenadapter sucht man genauso vergeblich wie ein Headset. Auf den Steckdosenadapter kann ich verzichten, das habe ich zu Hause bereits genügend herumliegen. Gegen ein qualitativ gutes / hochwertiges Headset hätte ich hingegen nicht unbedingt etwas einzuwenden, wenngleich dann natürlich der Preis des X5 Plus höher gelegen hätte. Der Lieferumfang nochmal in Listenform:


    • - 1 x „BQ Aquaris X5 Plus“ Smartphone mit integriertem 3.200 mAh Li-Poly Akku
    • - 1 x USB-Kabel
    • - 1 x SIM-Werkzeug
    • - Garantie-Heftchen u. Zubehör-Broschüre

    Das ganze kommt in einem gewohnt unauffällig und dennoch edel designten BQ-Karton daher. Rückseitig lassen sich die wichtigsten technischen Spezifikationen bereits auf den ersten Blick erkennen.





    Gehäuse, Verarbeitung und Wertigkeit:


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    So schlicht das Äußere des X5 Plus auch wirken mag; das genaue Gegenteil ist eigentlich der Fall. Damit das etwas deutlicher wird, möchte ich Euch das Gerät an dieser Stelle etwas näher beschreiben:


    Auf der Front des Geräts dominiert ganz klar das 5“ große IPS LCD Display. Entgegen den neusten Modellen anderer Hersteller verfügt das X5 Plus über vergleichsweise „breite“ Ränder seitlich und ober- und unterhalb des Displays. Das mag einerseits den verbauten Elementen zu verdanken sein; andererseits könnte man das durchaus auch als Designmerkmal durchgehen lassen. Ob das nun positiv oder negativ betrachten ist, liegt mit Sicherheit im Auge des Betrachters. Oberhalb des Displays sitzt mittig der Lautsprecher zum Führen von Telefonaten. Links neben diesem Lautsprecher hat BQ die 8 Megapixel Frontkamera platziert. Weiter links befindet sich – im deaktivierten Zustand nahezu unsichtbar – die Benachrichtigungs-LED. Rechts neben dem Lautsprecher geht es hingegen etwas „entspannter“ zur Sache, denn dort ist lediglich der Licht- und Näherungssensor des Displays verbaut. Unterhalb des Displays hat BQ die drei Sensor-Tasten untergebracht, welche die teils gehassten, teils geliebten Onscreen-Tasten ersetzen. Die linke Taste führt den Anwender jeweils um eine Ebene zurück; die mittlere Taste führt aus jedem Menü zurück zum Homescreen (also quasi der Home-Button) und die rechte Taste öffnet die Übersicht über die zuletzt genutzten Anwendungen. Drückt man diese Taste übrigens lange (und tippt eben nicht nur drauf) startet das X5 Plus den unter Nougat 7.1.1 neu eingeführten Split-Screen Modus. Durchaus innovativ und recht einfach in der Handhabung.

    Wir wandern weiter auf die Unterseite des Geräts. Mittig befindet sich dort die Micro USB 2.0 Buchse; links davon eines der beiden Mikrofone und auf der rechten Seite der Lautsprecher zur Medienwiedergabe.

    Die linke Seite des Geräts ist sehr aufgeräumt: BQ hat sich dazu entschlossen hier nur den SIM-Schacht des X5 Plus zu integrieren. Das Gerät unterstützt im Übrigen zwei SIM-Karten plus Speicherkarte (Slot auf der gegenüberliegenden Seite) gleichzeitig – eine Seltenheit am Mobilfunkmarkt. Das X5 Plus unterstützt SIM-Karten im Nano-Format.

    Auf der Oberseite befindet sich das zweite Mikrofon, welches u. a. beim Telefonieren zur Rauschunterdrückung genutzt wird. Rechts daneben ist die 3,5 mm Klinkenbuchse zu finden.

    Rechts wird’s dann wieder etwas kuscheliger: In der oberen Hälfte tummeln sich nämlich der Speicherkartenslot, die Lautstärke-Wippe und der Power-Button – jeweils von oben nach unten aufgezählt. Trotz der Tatsache dass die beiden Tasten durchaus nah beieinander liegen läuft man eigentlich nie Gefahr, diese aus Versehen zu betätigen. Die Anordnung merkt man sich schnell, zudem ist der Power-Button naturgemäß deutlich kleiner als die Lautstärke-Wippe.

    Kommen wir abschließend zur Rückseite des Geräts: Mittig fällt zunächst mal das schwarz glänzende BQ-Logo auf. Unterhalb dieses Logos befindet sich die für Unibody-Geräte übliche und erforderliche CE-Kennzeichnung sowie die Seriennummer des Geräts. Interessanter wird es dann oberhalb des BQ-Logos: Da kommt nämlich zunächst der Fingerabdruckscanner, welcher sich mit unterschiedlichen Fingerabdrücken belegen lässt und jeweils direkt den Start einer Anwendung ermöglicht. Oberhalb des BQ-Logos befindet sich – versteckt vor dem Nutzer – die NFC Sende- und Empfangseinheit des Geräts. Deutlich sichtbar hingegen ist die 16 Megapixel Kamera und der Dual-Tone LED Blitz.



    Bei der Verarbeitung und der Wertigkeit braucht sich das X5 Plus nicht vor der Konkurrenz verstecken – im Gegenteil: Zwar besteht das Gerät nur zu einem verhältnismäßig geringen Anteil aus Metall (genau genommen ist das nämlich „nur“ der umlaufende Rahmen), dennoch gelingt es BQ das Gerät trotz Polycarbonat recht hochwertig und keinesfalls billig wirken zu lassen. Dafür dürften vor allem zwei Faktoren verantwortlich sein: Einerseits verwendet BQ keinen glatten Kunststoff sondern raut diesen leicht an (was sich sehr angenehm anfühlt), andererseits ist der Kunststoff nicht in Hochglanzoptik gehalten. Das kommt einerseits dem Feeling zu Gute und sorgt auch noch dafür, dass das Gerät nicht von Fingerabdrücken übersät wird. Der Metallrahmen verbindet die Front und die Rückseite sowohl technisch sicher als auch optisch ansprechend. Der Metallrahmen des Geräts wird – sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite – durch jeweils zwei Kunststoff-Elemente unterbrochen um den Empfang nicht kurz zu schließen.

    Die beiden Hardwaretasten auf der rechten Seite des Geräts sind übrigens ebenfalls aus Metall. Damit fügen sie sich optisch passend in den Gesamteindruck des Geräts ein und vermitteln zugleich ein ähnlich hochwertiges Gefühl wie es auch das Smartphone als Ganzes tut. Aufgrund ihrer Bauweise verfügen die Tasten über einen recht deutlichen Druckpunkt; auch das Spiel der Tasten ist erfreulicherweise gering bzw. gar nicht vorhanden.


    Im Großen und Ganzen kommt das X5 Plus hier mit einem guten Fazit davon. Getoppt werden dürfte das wohl nur von den in Kürze erscheinenden „X“ und „X Pro“ Modellen – diese liegen preislich dann allerdings auch etwas höher.





    Touchscreen, Bedienelemente & Bedienung:



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    Mit seiner Displaygröße von 5“ hat das X5 Plus viele Freunde im Mobilfunkmarkt gefunden; immerhin geht der Trend ja eigentlich immer mehr zu größeren Displays und damit größeren Endgeräten. Kritisiert wurde hingegen immer wieder, dass die Abmessungen des gesamten Smartphones im Verhältnis zur Displaygröße zu groß sind. Nun; das mag mit Sicherheit so sein – allerdings sehe ich hier auch immer die Relation zur Ausstattung des Geräts und dessen praktischer Handhabung. Fakt ist ja nun mal, dass das X5 Plus über nicht wenig technische Ausstattung verfügt und zudem eben auch noch Sensortasten unterhalb des Displays hat. Auch muss man sagen, dass mir persönlich das Gerät mit seiner Größe eigentlich recht angenehm in der Hand liegt. Daher habe ich auch keinen Grund mich über ein eventuell nicht passendes Verhältnis zwischen Display- und Gerätegröße zu ärgern.

    Doch zurück zum Display: BQ setzt hier – wie in der Vergangenheit auch schon – auf ein IPS LCD Display mit hauseigener Quantum Color+ Technologie. Für alle, denen das jetzt nicht bekannt ist folgt an dieser Stelle die Erklärung dazu. Solltet Ihr die Funktionsweise der Technologie schon kennen, dürft Ihr an dieser Stelle gerne zum nächsten Absatz springen:

    Die Grundidee der Quantum Color+ Technologie liegt darin, schlichtweg ein größeres Farbspektrum im Vergleich zu herkömmlichen LED-Displays bieten zu können. Das Display setzt sich bei jedem Gerät aus unterschiedlichen Bauteilen zusammen. Beim Farbspektrum spielt in diesem Fall das „Backlight“ eine wichtige Rolle. Die LEDs aus denen dieses Backlight besteht sind mit der Quantum Color+ Technologie ausgestattet. Das Lichtspektrum von konventionellen weißen LEDs besteht vor allem aus der Spektralfarbe „Blau“ sowie einem großen Gelbanteil. Der Grün- und Rotanteil hingegen ist deutlich geringer. Bei LEDs mit Quantum Color+ Technologie besteht das weiße Licht vor allem aus blauem, grünem und rotem Licht – was wiederrum für lebendigere und intensivere Farben sorgt. Ein Vergleich zu TFT-Displays: Während diese gewöhnlich „nur“ 70% des NTSC-Farbbereichs abdecken, sind Displays mit Quantum Color+ Technologie dazu in der Lage, einen Bereich von mehr als 90% des NTSC-Farbbereichs abzudecken.


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    Was bedeutet Quantum Color+ nun also in der Praxis für den Nutzer? Nun – in erster Linie wohl einfach eine farbintensivere Darstellung der Displayinhalte. Und genau das funktioniert auch sehr gut; das Display des X5 Plus macht einen hervorragenden Eindruck. Das mag einerseits an der QC+ - Technologie liegen, andererseits ist das Display mit einer – bei Bedarf – enorm hohen Helligkeit ausgestattet und ermöglicht so auch bei direkter Sonneneinstrahlung eine verhältnismäßig gute Ablesbarkeit. Neu mit Android 7.1.1 Nougat hinzugekommen ist zudem der „Nachtmodus“ des Displays: Dabei wird der Screen extrem gelblich gefärbt; indem nämlich nahezu der komplette Blau-Anteil herausgefiltert wird. Dies soll die Augen schonen und zugleich in einer dunkleren Umgebung eine angenehmere Bedienung ermöglichen.

    Das Display des X5 Plus löst im Übrigen mit 1080 x 1920 Pixel (Full HD) auf; was in Anbetracht der Displaygröße auch vollkommen ausreichend und allemal praxistauglich ist. Geschützt wird der Bildschirm übrigens nicht von Gorilla- oder Dragontrail-Glas, sondern von DINOREX® Glas, welches vom Spezialisten NEG hergestellt wird. Dieses Glas ist – im Gegensatz zu Gorilla Glas – nicht extrem stabil und robust, sondern etwas flexibel. Klingt erstmal komisch, doch genau das macht das Glas widerstandsfähig; immerhin hat es im Falle der Krafteinwirkung die Möglichkeit diese etwas „abzufedern“ und nicht direkt 1:1 aufnehmen und weitergeben zu müssen.



    Die Bedienung des X5 Plus lässt sich grundsätzlich auf zwei unterschiedliche Arten ausführen. Einerseits hätten wir die Bedienung über die Sensortasten; andererseits können diese auch deaktiviert und auf Wunsch Onscreen-Tasten eingeblendet werden. Vorteil: Die Finger müssen bei der Bedienung des Geräts deutlich geringere Wege zurücklegen. Nachteil: Es geht Displayfläche verloren; da in der Fußzeile nun eben noch die Navigationsbuttons eingeblendet werden müssen. Hier muss also jeder seinen persönlichen Favoriten finden. Was mich leider seit Erscheinen des X5 Plus etwas nervt ist die Tatsache, dass BQ nicht daran gedacht hat (bzw. nicht daran denken möchte?), dass Nutzer eventuell die Belegung der Sensor-Tasten auch individuell einstellen möchten. Es würde für Viele vielleicht sogar ausreichen, wenn man die Belegung tauschen könnte; immerhin soll es ja auch Menschen geben, die sich nur sehr ungern und widerwillig umgewöhnen. Und mal ehrlich: wenn die Tasten schon so schön neutral gehalten sind (lediglich als „Punkt“ visualisiert), bietet sich eine Individualisierung doch quasi an, oder?

    Ansonsten lässt sich dem X5 Plus zu Gute halten, dass das Gerät ja nahezu mit Stock-Android betrieben wird und daher auch recht aufgeräumt und gut strukturiert daher kommt. Großen Anteil an einer intuitiven und komfortablen Bedienung hat das neuste Android-Update mit Nougat 7.1.1 auf das Gerät gebracht: Durch die überarbeitete Darstellung der Geräte-Einstellungen bekommt man beim Öffnen des Menüs wichtige Punkte direkt oben – blau hinterlegt – eingeblendet. Das ist bspw. der Fall wenn der „Nicht Stören-Modus“ aktiviert ist oder der Nachtmodus des Displays aktiviert ist. Gefällt mir persönlich richtig gut und vor allem lassen sich die Einstellungen dann direkt auch in diesem „Pop Up“ deaktivieren; d. h. man muss sie nicht mehr umständlich am Ende der Liste anwählen und deaktivieren. Auch die Hardware-Tasten kann man im normalen Betrieb durchaus noch gebrauchen. Beispielsweise kann der Power-Button als Start-Knopf für die Kamera-App fungieren oder neuerdings lassen sich die unterschiedlichen Klingel-Modi über die Lautstärke-Wippe umswitchen. Alles in allem lässt sich sagen, dass BQ mit dem X5 Plus eigentlich schon alles richtig gemacht hat und man künftig eigentlich nur noch Feinheiten zu optimieren hat. Es sei denn jemand stößt auf ein neues, extrem innovatives Feature – wir werden sehen…


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    Menü:


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    Android-Fans werden das X5 Plus für sein Menü lieben. Warum? Reinheit, Übersichtlichkeit und „back to the basics“ ist hier das Motto. Nachdem der „Google Now!“ Launcher ja vor kurzem das offizielle „Todesurteil“ von Google erhalten hatte, hat BQ kurzerhand einen neuen Launcher integriert, der zugleich einige Vorteile für den Nutzer bringt:


    1) Der alte „Button“ um den App Drawer zu öffnen ist Geschichte. Stattdessen wird das Menü nun mittels einer Wischgeste nach oben geöffnet. Alternativ klappt natürlich auch ein einfacher „Tipp“ auf den kleinen Pfeil oberhalb der Fußzeile – der ist jedoch deutlich schwieriger zu treffen als einfach über die Fläche zu wischen.

    2) DT2W (Doppeltipp um das Display zu aktivieren / in den Standby zu versetzen) funktioniert nun auf der kompletten Displayfläche. Unter Marshmallow funktionierte dies nur, wenn man die Dropdown-Leiste heruntergezogen hatte und dann auf diesen „leeren“ Bereich der Leiste getippt hatte.


    Es handelt sich dabei also eher um „einfache“ Neuerungen, die allerdings in der alltäglichen Praxis mit dem Gerät durchaus einen Nutzen bringen. Man muss ja nicht immer das Rad neu erfinden; meist ist es ausreichend, einfach mal das Nutzungsverhalten zu analysieren und auf Wünsche der Nutzer einzugehen. Dass das bei BQ durchaus so ist, werde ich Euch im nächsten Punkt (Kamera) noch näher erläutern.


    Öffnet der Nutzer das Menü kommt eine sehr klare und nüchterne Menü-Matrix zum Vorschein. Apps werden in alphabetischer Reihenfolge sortiert, ein individuelles Anordnen oder gar das Bilden von Ordnern ist ab Werk nicht vorgesehen. Auf dem Homescreen hingegen ist das Anlegen von Ordnern natürlich weiterhin durch das „Übereinanderschieben“ von Apps möglich. Da sich BQ mit dem Menü sehr nahe an Stock-Android bewegt ist die klare Strukturierung und die schnelle Einarbeitungszeit ganz klar als Vorteil zu werten. Dazu kommt, dass mir persönlich das Menü unter 7.1.1 optisch deutlich besser gefällt – von den Features (Pop-Up Benachrichtigung in der Kopfzeile des Einstellungsmenüs) mal ganz abgesehen! Da hätte man wirklich auch schon früher drauf kommen können – sehr praktisch. Aufgrund der guten technischen Ausstattung des X5 Plus ist es natürlich nur selbstverständlich, dass das Navigieren im Menü sehr flott und absolut frei von jeglichen Verzögerungen oder Hängern von Statten geht. Alles andere wäre aber auch kaum zu akzeptieren gewesen…




    Kamera:


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    BQ stattet das X5 Plus als aktuelles Flaggschiff mit einem Sony IMX298 Sensor aus, welcher auf dem Markt durchaus auch in Flaggschiffen anderer Hersteller zum Einsatz kommt und daher grundsätzlich auch keine schlechten Resultate produziert. Seine Probleme hat der Sensor aber dann bei schwierigeren Lichtverhältnissen, da hier wahlweise entweder Rauschen den Bildeindruck mindert oder die Schärfe nicht so auf den Speicher gebannt wird, wie das eigentlich hätte sein sollen. BQ ist sich dessen Problem durchaus bewusst, und um (unter anderem) eben auch auf solche Dinge eingehen zu können, geht BQ seit dem X5 Plus (und der U-Serie) einen etwas ungewöhnlichen Weg in Bezug auf die Software der Kamera: Diese ist bei den aktuellen und neuen Modellen nämlich unabhängig von der eigentlichen Firmware des Geräts mittels App umgesetzt. D. h. ihr bekommt zwar mit den Firmwares natürlich eine Kamera-App spendiert; aktualisiert wird diese allerdings wie jede andere App auch über den Google Play Store. Das hat den ganz enormen Vorteil, dass spezielle Kamera-Updates deutlich schneller kommen, als das bei den sowieso schon schnellen Firmware-Updates bei BQ der Fall ist. Außerdem bietet die App die Möglichkeit, mittels Kontakt-Adresse in direkte Korrespondenz mit den Entwicklern zu treten und so Fehler zu melden, Verbesserungen vorzuschlagen oder durchaus auch mal über geschossene Bilder zu philosophieren. Solch einen Kunden-Support erlebt man in der heutigen Zeit wirklich nicht oft – beide Daumen hoch!


    Nun aber zurück zur Kamera: Wie bereits angeschnitten – der IMX298 ist grundsätzlich eine sehr gute Wahl, allerdings durchaus etwas zickig. Dies bekommt man als Nutzer vor allem daran zu spüren, dass die Kamera-Software zu Release des Smartphones noch den ein oder anderen Bug hatte („Processing“-Fehler) und auch bei der Bedienung konnte sich der ein oder andere Nutzer zu Beginn vielleicht etwas überfordert vorkommen. Denn der Vorteil einer umfangreichen Konfigurationsmöglichkeit kann für weniger versierte Nutzer schnell zu Überforderung führen. Dem wirkt BQ beim ersten Start der Cam mit einem Kurz-Tutorial entgegen. Beschäftigt man sich im Anschluss daran etwas näher mit der Cam und ihren Einstellungen merkt man allerdings schnell, auf welche Einstellungen man unter Umständen etwas mehr achten sollte und auf welche weniger. Da sich Im Internet viele Nutzer über mangelhafte Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen beschweren bietet sich auf jeden Fall an, neben der jpg-Datei auch direkt das DNG-File zu speichern. Dies ist beim X5 Plus mit knappen 30 MB allerdings extrem groß; daher sollte man sich das gut überlegen und das dann beim Betrachten des Fotos auf dem Gerät auch berücksichtigen (Stichwort: Ladezeit). Mir persönlich ist die Qualität der normalen jpg-Dateien ausreichend, zumal ich eher seltener Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen aufnehme – und wenn das der Fall ist, muss ich mir eben im Klaren darüber sein, dass ich immer noch ein Smartphone in den Händen halte.



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    Die Einstellungsmöglichkeiten der Frontkamera im Detail:


    • - Timer: Aus, 2 Sek., 10 Sek.
    • - Gitternetzlinien: Ein / Aus
    • - Beauty-Modus: Ein / Aus
    • - Szene: Aus, HDR, HDR+, Nacht, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtporträt, Action, Schnee, Kerzenlicht, Feuerwerk, Theater
    • - Galerie-Shortcut
    • - Auslöser
    • - Wechsel zwischen Front- und Hauptkamera
    • - Format: Standard (4:3), Vollbildschirm (16:9), 1:1
    • - Auflösung: 8 Megapixel, 3 Megapixel, 2 Megapixel




    Die Einstellungsmöglichkeiten der Hauptkamera im Detail:


    • - Blitzlicht: Aus, Automatisch, Dauerhaft
    • - Selbstauslöser: Aus, 3 Sek., 10 Sek.
    • - Gitternetzlinien: Ein, Aus
    • - Szene: Aus, HDR, HDR+, Nacht, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtporträt, Action, Schnee, kerzenlicht, Feuerwerk, Theater
    • - Kameramodus: Automatisch, Manuell
    • - Galerie-Shortcut
    • - Auslöser
    • - Wechsel zwischen Haupt- und Frontkamera
    • - Format Rückkamera: Standard (4:3), Vollbildschirm (16:9), 1:1
    • - Auflösung: 16 Megapixel, 13 Megapixel, 8 Megapixel, 3 Megapixel, 2 Megapixel
    • - Dateiformat: JPEG, JPEG + DNG
    • - JPEG-Qualität: Hoch, Mittel, Niedrig
    • - Speichern von Fotos unter: Telefon, SD-Karte
    • - Standort speichern: Ja, Nein
    • - Funktion der Lautstärketasten im Kameramodus: Bild aufnehmen, Lautstärke, Zoom
    • - Funktion der Lautstärketasten im Videomodus: Bild aufnehmen, Video aufnehmen, Lautstärke, Zoom
    • - Bildschirmhelligkeit beim Öffnen der Kamera automatisch erhöhen: Ja, Nein
    • - Selfie-Vorschaufenster: Ein, Aus
    • - Kameraton: Ein, Aus
    • - Auto HDR: Ein, Aus



    Spezielle Einstellungsmöglichkeiten im Videomodus:


    • - LED: Aus, Ein
    • - Tonaufnahme: Aus, Ein
    • - Auflösung: HD (1280 x 720 Pixel), Full HD (1920 x 1080 Pixel) oder UHD 4K
    • - Frame-Anzahl: 30 FPS, 60 FPS


    Mit Ausnahme der UHD 4K Auflösung und der LED-Leuchte sind alle Auflösungen und Funktionen auch bei der Nutzung der Frontkamera möglich.



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    In der Kopfzeile der Kamera hat der Nutzer zudem die Möglichkeit, zwischen vier unterschiedlichen „Reitern“ zu wählen. Jeder Reiter steht hierbei für eine spezielle Kamera-Funktion: Panorama-Modus, Kamera, Video oder Motions. Im „Motions“ Modus können Videos in Slow Motion bzw. auch Fast Motion aufgezeichnet werden; die restlichen Funktionen dürften selbsterklärend sein.


    Man sieht also, dass BQ durchaus Wert auf eine recht umfangreiche Kamera-Software legt. Dazu kommt, dass das X5 Plus ja auch die Möglichkeit eines manuellen Kameramodus bietet – was allgemein auf dem Markt (und erst Recht in dieser Preisklasse) nicht selbstverständlich ist. In diesem Modus können weitere Einstellungen vorgenommen werden, die sonst nicht zur Auswahl stehen. Neben einem manuellen Fokus kann der Weißabgleich, der ISO-Wert, die Verschlusszeit und auch die Helligkeit separat geregelt werden.



    Kommen wir also zu den Resultaten der Kamera; zunächst den Bildern: Seit dem Update auf Nougat und der ebenfalls neuen Kamera-App kommt es mir so vor, als würde das Fokussieren deutlich schneller und zuverlässigen von Statten gehen, als das noch unter Marshmallow der Fall war. Dazu kommt, das mit den Updates auch wieder neue Funktionen implementiert wurden (Burst-Mode), teilweise wurden aber auch vorübergehende Beschränkungen eingebaut (Videos lassen sich derzeit nur auf den internen Speicher abspeichern und müssen ggf. nach dem Dreh manuell verschoben werden). BQ betont, dass das allerdings nur eine vorübergehende Lösung sein soll.

    Zurück zur Qualität: Grundsätzlich könnt Ihr Euch anhand der Samples am Ende des Berichts ja selbst einen guten Eindruck verschaffen. Bei guten Lichtverhältnissen gelingen wirklich klasse Aufnahmen, der Auto-HDR Modus erleichtert es weniger versierten Nutzern, bei krasseren Helligkeitsunterschieden innerhalb eines Motivs dennoch akzeptable Ergebnisse zu bekommen und auch die beiden Dual-Tone LEDs leisten bei schlechten Lichtverhältnissen eine super Arbeit da diese extrem Hell sind und auch die Farbtemperatur überzeugen kann.



    Und was hat das Aquaris X5 Plus in Sachen Video zu bieten? Eine ganze Menge! Das Gerät nimmt Videos in maximaler Auflösung von 4096 x 2160 Pixel (4K UHD) auf; die Auflösung kann aber selbstverständlich auch auf das (noch) gebräuchlichere Full HD Format heruntergeschraubt werden. Das X5 Plus nutzt während der Videoaufnahmen einen kontinuierlichen Autofokus, das bedeutet da Gerät fokussiert das Bild selbstständig nach. Diese Funktion ist eigentlich in den meisten Sample-Videos (siehe Ende des Berichts) recht gut zu erkennen. Man sieht auch deutlich, dass das Fokussieren recht schnell von statten geht und noch dazu sehr zuverlässig funktioniert. Die Audiospur des X5 Plus wird in Stereo mit einer Abtastrate von 48.000 Hz auf den Speicher gebannt und sorgt so dafür, dass nicht nur visuell ein guter Eindruck der Resultate vermittelt wird.

    Übrigens: Im Videomodus spielt der recht helle Dual-Tone LED-Blitz seine Stärken voll aus: Neben der durchaus hohen, maximalen Helligkeit wird – durch die Dual-Tone Technik – auch eine gute Ausleuchtung erzielt. Zu den unterschiedlichen Videomodi werden im Laufe der kommenden Tage noch weitere Samples auf Youtube hinzugefügt. Ab und zu reinschauen lohnt sich also… ;)






    Akku, Sprachqualität & Empfang:


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    Zu den positiven Dingen des X5 Plus gehört für mich definitiv auch der verbaute Akku. Der hat auf dem Datenblatt schon nicht wenig zu bieten; 3.200 mAh sind heut zu Tage selbst bei absoluten Flaggschiffen noch nicht die Regel, da steht das X5 Plus wirklich sehr gut da. Was hingegen weiterhin fehlt ist eine Schnellladefunktion – zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick offenbart sich im Menü nämlich ein Punkt der von BQ als „optimiertes Laden“ bezeichnet wird. Ein „wirkliches“ Schnellladen alá Quick Charge, VOOC & Co. ist das zwar nicht, dennoch wird der Akku bis ca. 89% mit einem höheren Ladestrom geladen; wodurch sich die Ladezeit dementsprechend etwas verkürzt. Wichtig an dieser Stelle: BQ liefert ja keinen Steckdosen-Adapter mit, daher ist die Funktionalität dieser Einstellung natürlich auch vom genutzten USB-Kabel und dessen Steckdosen-Adapter abhängig. In der heutigen Zeit sollten aber eigentlich alle Netzteile dazu in der Lade sein, einen entsprechend hohen Ausgangsstrom zu bringen.

    Was gibt’s zur Laufzeit zu sagen? Nun, von mir eigentlich auch nur Positives. Bei normaler Nutzung wäre eine Laufzeit von zwei Tagen bei mir höchstwahrscheinlich problemlos möglich. Das ist allerdings (wie wir alle wissen) auch immer von externen Faktoren wie bspw. dem Empfang und unter anderem auch der Außen- und Betriebstemperatur des Geräts abhängig. Im Normalfall habe ich am Abend noch gute 50% Restkapazität wobei den ganzen Tag über WLAN aktiv ist (also auch bei Nichtverfügbarkeit nicht explizit ausgeschaltet wird). Die sonstigen Konfigurationen: Adaptive Displayhelligkeit, 3 eMail-Konten im live-Betrieb, 2 Messenger aktiv sowie den Tag über verteilt Surfen / ab und an mal etwas Gaming und Telefonieren. Ich denke dass sich die Laufzeit angesichts dieses Nutzungsverhaltens absolut sehen lassen kann. Mein X5 Plus befindet sich tagsüber in der Regel im 4G oder 3G Netz eingebucht.



    Die Sprachqualität des X5 Plus befand sich schon unter Marshmallow auf einem recht hohen Niveau: Die maximale Lautstärke der Hörmuschel war ausreichend laut, der Gesprächspartner wurde klar und deutlich wiedergegeben. Nach dem Update auf Nougat hat sich das Ganze subjektiv noch einmal etwas verbessert; unter anderem kommt es mir so vor als könnte die maximale Lautstärke nochmal einen Ticken erhöht worden sein. Wirklich „nachweisen“ anhand von Messergebnissen kann ich das zwar nicht, der Eindruck besteht dennoch bei mir. Und solange sich etwas nicht in die negative Richtung „verschlimmbessert“ ist doch im Endeffekt alles in Butter.


    Auch beim Empfang leistet sich das Gerät keine nennenswerten Schwächen – im Gegenteil: Nach der erfolgreichen Beendigung der O²/E-Plus Fusion kann ich die Auswirkung am X5 Plus recht gut nachvollziehen: War früher H+ die Regel, kann ich jetzt eigentlich die meiste Zeit im LTE-Netz verbringen. Ist dieses einmal nicht verfügbar, wechselt das X5 Plus logischerweise selbstständig ins H+ Netz, sofern hier ein ausreichender Empfang gewährleistet werden kann. In den Einstellungen des X5 Plus lässt sich hinterlegen, ob ein Netzwechsel zwischen 2G/3G/4G stattfinden soll, oder ob bspw. nur zwischen 2G und 3G geswitcht werden soll. Wer gar keinen automatischen Wechsel möchte, kann sich auch ausschließlich auf 2G oder 3G festlegen; aber Vorsicht: Bei Nichtverfügbarkeit des Netzes bedeutet das gleichzeitig Nichterreichbarkeit für den Anwender!





    Media- & Musikplayer:


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    Über einen „richtigen“ Video- und Musikplayer verfügt das X5 Plus eigentlich gar nicht. Es befinden sich zwar – dank Google – die Standard-Apps zur Wiedergabe von Musik und Videos auf dem Gerät (was auch gut funktioniert), allerdings bieten diese natürlich nur einen sehr geringen Funktionsumfang im Vergleich zu speziellen Player-Anwendungen aus dem Play-Store. Aus diesem Grunde nutze ich persönlich bei solchen Geräten in der Regel den VLC-Player, der Vielen vielleicht auch vom PC her bekannt sein dürfte. Klarer Vorteil der App: Sie vereint Video- und Musikplayer in Einem und bietet daher maximalen Komfort bei gleichzeitig guter Bedienbarkeit. An dieser Stelle möchte ich mit dem Videoplayer beginnen:


    Nach dem erstmaligen Start der App beginnt diese damit, die Medien „einzulesen“ – das bedeutet es werden Vorschaubilder geladen, die Sortierung der Songs erfolgt in die entsprechende Kategorie, etc. Da dieser Prozess etwas Zeit in Anspruch nimmt, reagiert die Anwendung unter Umständen bei diesem ersten Start etwas langsam und träge – davon bitte nicht beeindrucken lassen. Ist die Einrichtung erstmal abgeschlossen, läuft der Player butterweich auf dem X5 Plus, da könnt Ihr absolut beruhigt sein. Über den Menü-Button oben links öffnet der Nutzer nun das Auswahlfenster. Neben den Einstellungsmöglichkeiten kann hier auch die grundsätzliche Auswahl getroffen werden, ob man nun Musik anhören oder Videos anschauen möchte. Nachdem wir also den Punkt „Video“ angewählt haben, öffnet sich in einem neuen Fenster die Medien-Bibliothek. Das Programm listet die Videos in alphabetischer Reihenfolge auf, wobei die Sortierung auch nach Laufzeit oder Datum erfolgen kann. Wer auf Sortierung gar keinen Wert legt und sowieso schon weiß, was er anschauen möchte, kann das Gerät auch einfach nach dem gewünschten Titel durchsuchen. Bei der Darstellung der Videos nimmt das Vorschaubild in etwa 1/3 der Fläche in Anspruch. Im restlichen Fenster werden Interpreten, Titel, gespielte sowie gesamte Laufzeit des Titels und auch die Auflösung des Videos visualisiert. Mittels Tipp auf die drei Punkte neben jedem Video lässt sich außerdem für jedes Video noch ein tiefergehendes Menü öffnen, in welchem weitere Detaileinstellungen festgelegt werden können.

    Nach dem Tipp auf den gewünschten Titel startet die Wiedergabe auch umgehend im Hochformat. Durch einen Dreh des Geräts ins Querformat wechselt die Darstellung automatisch mit ins Querformat und maximiert dadurch die Wiedergabefläche. Während der laufenden Wiedergabe lässt sich der Player auf den ersten Blick wie jeder gewöhnliche Player mittels Navigationstasten in der Fußzeile bedienen: Zentral ist die Pause/Wiedergabe-Taste platziert; links daneben öffnen sich Details zur Audio-Spur des Titels – außerdem lässt sich das Display hier recht schnell sperren, was natürlich ungewollte Eingaben verhindern soll. Auf der rechten Seite gelangt man über die altbekannten „3 Punkte“ wieder in die tiefergehenden Einstellungen – und diese verdienen ihren Namen beim VLC-Player wirklich; denn die Auswahl an Einstellungsmöglichkeiten ist wirklich nicht von schlechten Eltern:

    • - Ruhemodus: Player schaltet sich nach vordefinierter Zeitspanne automatisch ab
    • - Wiedergabegeschwindigkeit
    • - Zeitpunkt-Funktion: Zu bestimmter Stelle im Video springen
    • - Ausblenden des Videos bei andauernder Audio-Wiedergabe (quasi Audio-only Wiedergabe)
    • - Untertitelverzögerung
    • - Audioverzögerung
    • - Mini-Player: Videoplayer wird in neues Popup-Fenster gezogen, wodurch richtiges Multi-Tasking ermöglicht wird
    • - Wiederholung


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    Ebenfalls auf der rechten Seite findet sich noch der Button um das Bildformat bzw. Seitenverhältnis anpassen zu können.

    Was man aber auf den ersten Blick so nicht zu sehen bekommt und auch nur beim ersten Start des Players im Tutorial erwähnt wird: Im Wiedergabebildschirm lassen sich noch weitere Einstellungen tätigen; nämlich die Displayhelligkeit sowie die Lautstärkeregelung. Die linke Hälfte des Displays stellt dabei einen „unsichtbaren“ Schiebe-Regler da, ein Swipe nach oben maximiert die Helligkeit, ein Swipe nach unten senkt diese entsprechend ab. Gleiches gilt auf der rechten Displayseite für die Lautstärke: Swipe nach oben -> höhere Lautstärke, Swipe nach unten -> niedrigere Lautstärke. Man sieht also, die Entwickler des VLC-Players haben sich durchaus Mühe gegeben und den Player auch wirklich sehr gut bedienbar gestaltet. Gar nicht so selbstverständlich heute, mit immer mehr Funktionen. Und erst recht nicht selbstverständlich wenn man bedenkt, dass die App absolut kostenfrei ist.

    Zur Wiedergabe selbst lässt sich sagen, dass sowohl im Bereich der Grafik als auch in Sachen Audio absolut keine negative Kritik von mir angebracht werden kann. Alle Videos wurden einwandfrei und in guter Qualität abgespielt. Die Audioausgabe war dabei sowohl über das Headset als auch über den Lautsprecher an der Unterseite des Geräts qualitativ sehr gut und auf Wunsch auch sehr laut. So dürfte sichergestellt sein, dass man auch in etwas lauterer Umgebung seine Medien genießen kann.



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    Kommen wir nun zum Musikplayer: Wählt man im Menü des VLC-Players den Audio-Reiter erscheinen alle auf dem Gerät oder der Speicherkarte befindlichen Audio-Dateien in einer vertikalen Liste. Die Sortierung der Songs kann dabei nach unterschiedlichen Kategorien erfolgen:

    • - Künstler
    • - Alben
    • - Lieder
    • - Genres
    • - Wiedergabelisten

    Die Darstellung der Dateien erfolgt auch hier mittels Album-Cover, sofern die jeweiligen Songs über ein Solches verfügen. Etwas ungewohnt ist für Viele vielleicht die Tatsache, dass der VLC-Player über keinen „richtigen“ Wiedergabebildschirm verfügt. Soll heißen: Wird ein Titel zur Wiedergabe angewählt, startet diese mittels kleinem Popup in der Fußzeile des Displays. Klickt der Nutzer auf dieses Popup, gelangt man zur Übersicht mit den anderen – zum gleichen Album gehörenden – Songs zurück. Das ist zwar eine Umgewöhnung, allerdings gelingt diese verhältnismäßig schnell; denn wirklich vermissen muss man den separaten Wiedergabebildschirm eigentlich nicht. Steuern lässt sich der Player nämlich direkt innerhalb des Popups in der Fußzeile; alle drei Navigationstasten (Zurück, Pause/Start, Vorwärts) sind hier ausreichend groß dargestellt. Ganz links lässt sich mittels Tipp noch der Shuffle-Modus aktivieren bzw. deaktivieren. Ganz rechts sitzt das Shortcut für die Wiederholungsmodi.

    Die weiteren Einstellungsmöglichkeiten im Musikplayer:

    • - Ruhemodus
    • - Wiedergabegeschwindigkeit
    • - Zum Zeitpunkt springen
    • - Equalizer (Details siehe Screenshots)
    • - Wiedergabeliste speichern


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    Wird der Player im Hintergrund ausgeführt, lässt sich dieser mittels Shortcut im Dropdown-Menü in der Kopfzeile des Displays bequem bedienen (die wichtigsten Navigationsbuttons sind direkt in das Shortcut integriert); auch das vollständige Öffnen des Players ist so problemlos möglich.


    Nun auch hier abschließend noch zur Wiedergabe selbst: Grundsätzlich zeichnet sich hier natürlich ein ähnliches Bild, wie wir es bereits vom Videoplayer kennen: Die Wiedergabe kann sowohl über den BQ-eigenen Equalizer als auch über den zusätzlich im VLC-Player vorhandenen Equalizer individuell angepasst und optimiert werden. So dürfte es – unter Umständen mit etwas Herumprobieren – möglich sein, für nahezu jeden Musikgeschmack die passenden Einstellungen festzulegen. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass die Qualität der Wiedergabe sowohl im Headset-Betrieb als auch über den Lautsprecher wieder als „sehr gut“ zu bezeichnen ist. Auch hier fällt die bei Bedarf sehr hohe, maximale Lautstärke-Stufe auf; wobei der Lautsprecher – je nach Titel – auf den beiden maximalsten Stufen unter Umständen auch mal an seine Grenzen kommen kann (leichtes „Krächzen“ möglich…). Das stört aber nicht weiter, da ich persönlich die Lautstärke meist sowieso niedriger eingestellt habe und sie auch dann noch absolut ausreichend und qualitativ gut ist.


    Etwas schade ist die Tatsache, dass das X5 Plus noch kein aptX-Bluetooth-Profil besitzt. Das bedeutet, dass Audiosignale über Bluetooth eben noch mittels A2DP Standard übermittelt werden, was zwangsläufig eine Minderung der Qualität bedeutet (durch Umwandlung der Signale). Gut – wer nur gelegentlich mal Musik hört, den wird diese Tatsache nicht stören. Wer aber audiotechnisch etwas versierter ist und ggf. auch bereits das entsprechende Equipment nutzt, der sollte diese Tatsache beim X5 Plus eben bedenken und hier unter Umständen dann lieber auf den Nachfolger warten, welcher mit dem „X“ und dem „X Pro“ ja bereits vorgestellt wurde. Diese Geräte erscheinen im Mai respektive Juni auf dem deutschen Markt und sind preislich leicht oberhalb des X5 Plus (ausgehend von der UVP) platziert.


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    Verbindungen & Anschlüsse:


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    In Sachen „Verbindungsmöglichkeiten“ stattet BQ das X5 Plus im Grunde genommen mit allen notwendigen Standards aus, die heut zu Tage auch schon auf dem „Massenmarkt“ angekommen sind und faktisch genutzt werden. Auf USB Type C hat man noch verzichtet, allerdings muss man hier ja zu Gute halten, dass das Gerät ja mit Release vom August 2016 durchaus schon etwas „älter“ ist und die neuen Modelle im Mai / Juni ja dann auch mit dem entsprechenden Standard ausgerüstet sein werden. Doch sonst lässt das Datenblatt des X5 Plus keine Wünsche offen:




    Die unterstützten Standards im Einzelnen:

    • - 2G GSM: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz
    • - 3G HSPA+: 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz (Bänder: 5 / 8 / 2 / 1)
    • - 4G LTE: 800 / 1800 / 2100 / 2600 MHz (Bänder: 20 / 3 / 1 / 7)
    • - Dual-SIM Funktionalität (Dual-Standby)
    • - WiFi 802.11 b/g/n/ac, Dual-Band 2,4 + 5 GHz
    • - Bluetooth 4.2 A2DP
    • - GPS / GLONASS / GALILEO
    • - NFC
    • - Micro USB 2.0 Buchse mit OTG-Funktion
    • - 3,5 mm Klinkenbuchse
    • - Micro SD Speicherkartenslot


    Eine Besonderheit des X5 Plus steckt im Innern des Geräts und ist auf den ersten Blick so auch nicht zu erkennen – auch wenn man die Funktion eventuell nutzt; wird der Nutzer das unter Umständen erst gar nicht merken. Ich spreche von dem „neuen“ Navigationsstandard „GALILEO“. Das GALILEO Projekt läuft bereits seit mehreren Jahren in Vorbereitung und ist als europäischen Pendant zum us-amerikanischen GPS-Standard zu sehen. Durch eine (später) größere Anzahl von Satelliten in der Umlaufbahn soll GALILEO zuverlässiger im laufenden Betrieb sein und Unabhängigkeit von den USA ermöglichen. Dazu kommt, dass mehr Satelliten in der Regel auch einen schnelleren SAT-Fix ermöglichen sollten. Seit Dezember 2016 wurde die Funktion mittels Software-Update von BQ freigeschalten, seit Januar 2017 sind die Satelliten bereits in „offiziellem“ Betrieb. Da sich derzeit allerdings noch nicht alle Satelliten in der Umlaufbahn befinden (und die vorhandenen teilweise noch inaktiv sind) bekommt man aber noch nicht die volle Anzahl auf den Schirm. Überhaupt wird der jeweils gewählte Standard nur mit zusätzlich installierten Navigations-App sichtbar, sodass sich für den Otto-Normal-Nutzer derzeit noch keine Änderungen (weder positiv, noch negativ) auswirken. Die Entwicklung der Sache in der nahen Zukunft könnte allerdings durchaus interessant werden…




    Extras:


    Kalender:


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    BQ spendiert dem X5 Plus die Standard-Android Anwendung in Sachen Kalender und verzichtet damit auf eine aufwändige Eigenentwicklung mit grafischen und etwaigen funktionstechnischen Anpassungen. Das hat eigentlich größtenteils Vorteile, denn die App verfügt von Haus aus eigentlich schon über alle nennenswerten und wichtigen Einstellungsmöglichkeiten; sodass man wohl tatsächlich nur optisch Anpassungen hätte vornehmen können. Da das – wie so oft – Geschmackssache ist, bin ich persönlich mit der Standard-App absolut glücklich. Der Kalender lässt sich – neben der „normalen“ Ansicht im Menü – auch mittels zwei Widgets in einer Kurzform auf den Startbildschirmen einblenden. Der Nutzer hat hierbei die Wahl zwischen dem kompletten Kalender als Monatsansicht (nimmt 4x5 „Kacheln“ und damit einen kompletten Homescreen in Anspruch) oder einer – in der Größe anpassbaren – Terminübersicht (= Agenda). Auch hier dürfte also für jeden etwas dabei sein.


    Öffnet man die Kalender-App vollständig, kann der Nutzer sich zwischen unterschiedlichen Darstellungen entscheiden: Neben der altbewährten Monatsansicht ist außerdem eine Wochenansicht, eine 3-Tages-Ansicht sowie eine Tagesansicht verfügbar. Wer damit auch nichts anfangen kann, wechselt einfach auf die reine Terminübersicht und bekommt so automatisch nur die bereits hinterlegten Ereignisse angezeigt.


    Bei der Neuanlage von Ereignissen unterscheidet die App zwischen Zielen (z. B. Sport machen, Neues lernen oder auch Familie und Freunde), Erinnerungen und „richtigen“ Terminen. Einen Überblick über die bei der Neuanlage zur Verfügung stehenden Felder bekommt Ihr auf den jeweiligen Screenshots.



    Radio:


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    Wer keine eigene Musiksammlung hat oder vielleicht auch mal etwas Abwechslung benötigt, hat beim X5 Plus auch die Möglichkeit; Musik über das integrierte FM-Radio abspielen zu können. Für den Genuss des Radioprogramms benötigt der Anwender lediglich ein eigenes Headset, welches über die 3,5 mm Klinkenbuchse an das Gerät angeschlossen wird. Dabei ist es prinzipiell egal, ob die Musik dann auch über das Headset oder den integrierten Lautsprecher gehört wird: Das Headset dient als Antenne, ein Anschließen ist daher Pflicht. Beim Test mit den mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommenen Sennheiser CX300 überzeugte das Gerät mit einem ausgewogenen Klang, wobei dieser auf Wunsch auch noch über den menüeigenen Equalizer angepasst werden kann. Im Headset-Betrieb lassen sich dabei nicht nur verschiedene Tonprofile (auch Individuelle) auswählen, auch das Bass-Management und eine Surround-Sound Funktion stehen zur Verfügung und leisten gute Arbeit.


    Diese Individualität hat zur Folge, dass sich mit dem Radio durchaus qualitativ sehr gute Ergebnisse erzielen lassen – sowohl in Bezug auf die Wiedergabequalität als auch auf die maximale Lautstärke. Diese ist nämlich – auch dank des wirklich guten Lautsprechers des X5 Plus – trotz hoher maximaler Lautstärke klanglich absolut in Ordnung und bringt ordentlich Spaß. Etwas schade ist die Tatsache, dass das Radio nicht über eine RDS-Funktion verfügt – die ist man nämlich tatsächlich doch von den meisten Geräten irgendwie gewohnt. Wobei man heut zu Tage eigentlich darüber kaum mehr nörgeln darf; denn selbst die Implementierung eines Radios gehört heute nicht mehr zum Standard.


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    Fingerabdruckscanner:

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    Der Fingerabdruckscanner des X5 Plus befindet sich auf der Rückseite des Geräts und ist dort mittig im oberen Drittel platziert. Das hat den Vorteil dass dieser bei einer Einhandbedienung des Geräts sowohl von Links- als auch von Rechtshändern bequem erreicht werden kann und man dabei auch nicht unnötigerweise auf der Linse der Kamera herumwischen muss. Man greift fast schon intuitiv mit der Hand an den Sensor, weil die Platzierung eben fast schon der gewöhnlichen Handhabung eines Smartphones entspricht. Dieser Eindruck ist jedoch recht subjektiv, immerhin kann das Personen mit kleineren / größeren Händen gleich völlig anders ergehen.

    Es lassen sich selbstverständlich unterschiedliche Fingerabdrücke im System hinterlegen, wobei diese zwangsweise immer auch mit einer PIN-Abfrage (quasi als alternative Rückfallebene, falls der Sensor mal nicht mehr will) gekoppelt sein muss. Leider können die Fingerabdrücke bis dato tatsächlich nur zum Entsperren des Geräts und zur Autorisierung in bestimmten Apps (bspw. Bezahlmethoden, etc.) genutzt werden. Ein Start von Apps pro hinterlegten Abdruck (also z. B. Mittelfinger: Outlook, Ringfinger: Kalender, etc.) ist leider nicht möglich – ließe sich aber theoretisch wohl noch per Software integrieren. Mal schauen, was wir hier noch erwarten können.


    Noch kurz etwas zur Zuverlässigkeit des Sensors: Ich hatte bisher die Gelegenheit schon Scanner von Samsung, Alcatel, LG und eben BQ testen zu können und muss sagen, dass der Scanner des X5 Plus definitiv zu einem der besseren Sensoren gehört. Platziert man den Finger nämlich bei der Einrichtung richtig (also möglichst unterschiedlich, damit dieser auch in den jeweiligen Positionen erkannt werden kann), hat man im praktischen Alltag quasi keine Fehlschläge bei der Erkennung.




    Notification-LED:


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    Auch das Management der Benachrichtigungs-LED wurde unter Nougat leicht überarbeitet. Fand sich die Einstellungsmöglichkeit unter Marshmallow noch unter einem separaten Punkt im Einstellungsmenü, so wurde diese Funktion jetzt unter dem Punkt „Display“ zusammengefasst und findet sich dort unter „Benachrichtigungslicht“. Nach der Anwahl des Punktes erscheint auch gleich das übersichtlich gestaltete Konfigurationsfenster. Hier lassen sich unter der Rubrik „Allgemein“ insgesamt drei verschiedene Ereignisse definieren:


    • - Standard: Alle Anwendungen die nicht individuell zugeordnet werden und auch innerhalb der App keine bereits definierte Farbe besitzen, werden mit dieser Farbe visualisiert
    • - Akku schwach
    • - Verpasster Anruf


    Für alle anderen Anwendungen (auch Drittanbieter-Apps wie Threema, SIMSme, Outlook & Co.) können individuell konfiguriert werden. Neben der Farbe der Benachrichtigung kann der Nutzer auch den Blinkintervall der LED festlegen – diese Möglichkeit gefällt mir persönlich ja richtig gut; denn sehr viel mehr Freiheiten kann man dem Nutzer eigentlich ja nicht ermöglichen. Vor allem kann die LED auch auf „dauerhaftes Leuchten“ gestellt werden, was die Aufmerksamkeitsschwelle wohl nochmal deutlich unterstreicht. Insgesamt kann der Anwender zwischen folgenden Intervallen unterscheiden:

    • - Kein Blinken
    • - Langsam
    • - Mittel
    • - Schnell
    • - Kurzes Leuchten, lange Pause
    • - Langes Leuchten, kurze Pause

    Etwas bemängeln muss man hingegen die Sichtbarkeit der LED bei hoher Umgebungshelligkeit bzw. leicht schrägem Blickwinkel auf den Notification-Bereich. Bei Sonneneinstrahlung tut man sich – auch abhängig von der gewählten Farbe der LED – durchaus schon mal etwas schwerer wenn’s um das Erkennen der Benachrichtigungsleuchte geht. Eigentlich schade – aber zur Not gibt’s ja auch noch das Inaktivitätsdisplay von Google.


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    Fazit:


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    BQ hat es beim X5 Plus wieder einmal geschafft, ein wirklich gutes Allround-Smartphone auf dem Markt zu platzieren. Das Gesamtpaket des Geräts passt dabei nicht nur auf dem Datenblatt zusammen, sondern kann auch in der Praxis mit vielen Vorteilen überzeugen und die Herzen höher schlagen lassen. Natürlich hat das X5 Plus nicht nur ausschließlich Sonnenseiten zu bieten sondern muss durchaus auch ab und an mal mit einem kleinen Wölkchen kämpfen – dennoch: Betrachtet man die Ausstattung in Kombination mit der preislichen Komponente, dürfte kaum ein Weg am X5 Plus vorbeiführen (sofern man die China-Konkurrenz mit mangelhaftem Support außen vor lässt).


    Der im X5 Plus verbaute Snapdragon 652 Prozessor ist performancetechnisch absolut ausreichend – sowohl für die alltägliche Nutzung, als auch für nahezu alle Games die derzeit auf dem Markt für Smartphones vertreten sind. Die 3 GB Arbeitsspeicher stellen heut zu Tage in Kombination mit den 32 GB internen Speicher keine Besonderheit mehr dar, sondern sind quasi zum Standard geworden. Gleiches gilt für das 5“ große Full HD Display, welches zwar mit der Auflösung auf Standardniveau „dümpelt“, sich in Sachen Helligkeit und Darstellung jedoch positiv vom Einheitsbrei abhebt: Mittels „expanded brightness“-Funktion im Menü kann die Helligkeit auf Wunsch nochmals erhöht werden, was beispielsweise bei direkter Sonneneinstrahlung notwendig sein kann. Ich persönlich bin bisher immer recht gut mit der automatischen Helligkeitseinstellung gefahren und hatte da – selbst bei direktem Lichteinfall – keine allzu großen Schwierigkeiten.

    Nicht zum Standard gehört stattdessen ein sehr ausdauernder 3.200 mAh Li-Poly Akku (der wie bei allen BQ-Smartphones fest verbaut ist, sich aber für ca. 30-40 €uro beim Service wechseln lässt), sowie eine 16 Megapixel Kamera mit Sony IMX298 Sensor. Dieser liefert bei guten Lichtverhältnissen durchaus auch gute Resultate (sowohl Bilder als auch Videos) ab und wird bei schlechterem Licht von einem leuchtstarken Dual-Tone LED-Blitz unterstütz. Dennoch muss man erwähnen, dass die Qualität bei schlechteren Lichtverhältnissen schon deutlich nachlässt – dessen sollte man sich, trotz LED-Leuchte, einfach bewusst sein.


    Ebenfalls keine 0815-out-of-the-box Leistung bietet BQ in Sachen Software; ganz im Gegenteil. Hier zeigen die Spanier, was sie wirklich können: Android wird nahezu in Reinform auf das X5 Plus gebracht; dadurch kann der Nutzer sein Gerät ganz nach seinen Wünschen gestalten und hat dabei noch das maximale Maß an Übersichtlichkeit. Zudem ist das X5 Plus das erste Gerät außerhalb des google-eigenen Ökosystems (Pixel-Geräte), welches das Android Nougat Update in Versionsnummer 7.1.1 aufgespielt bekommen hat. Das Gerät befindet sich damit auf dem höchstmöglichen, aktuellen Stand und liefert mit den Google-Patches vom März 2017 gleich ein maximales Maß an Sicherheit mit. Nicht zu vergessen die generelle „Update-Garantie“, welche BQ für das X5 plus gegeben hat: Innerhalb von zwei Jahren nach Release wird BQ alle Major-Updates auf das Gerät bringen. Praktisch bedeutet das, dass X5 Plus Nutzer locker noch in den Genuss von Android O kommen werden – wenngleich die Anpassung dann aufgrund des fortgeschrittenen Alters des Geräts (und damit verbunden: neuen BQ-Flaggschiffen im Portfolio) vermutlich länger dauern dürfte, als das jetzt bei Nougat der Fall war.


    Achja – nicht zu vergessen: Das X5 Plus beherbergt ja noch eine weitere Neuigkeit: GALILEO. Das X5 Plus ist weltweit das erste Smartphone, welches das europäische Satellitennavigationssystem GALILEO unterstützt. Diese Funktion wurde im Dezember 2016 bereits unter Marshmallow aktiviert und funktioniert bis dato auch ganz gut. Die größten „Probleme“ in diesem Fall gehen momentan noch von GALILEO selbst aus, denn hier sind bislang 1) noch nicht alle Satelliten in ihrer Umlaufbahn und 2) die bereits in der Umlaufbahn befindlichen Satelliten nur teilweise aktiv geschaltet. Das dürfte sich aber immer schneller ändern, daher: Umso besser, wenn die Hardware das Ganze jetzt schon supportet.


    Meine Empfehlung? Wer Wert auf guten Support (sowohl softwaretechnisch als auch in Bezug auf mögliche Defekte) legt, sollte sich BQ ganz genau anschauen und definitiv zu diesen Geräten greifen, bevor der Griff zu Importen aus China geht. Diese sind zwar auf den ersten Blick günstiger bei gleicher oder vermeidlich besserer Hardware – doch was bringt mir das wenn 1) die Software nicht auf die Hardware abgestimmt ist und 2) das Importgerät defekt geht und dann unter Umständen für eine Reparatur (wenn überhaupt möglich) nach China retour gesendet werden muss?

    Dann lieber deutschen Support mit deutscher Service-Adresse und deutschsprachigen Ansprechpartnern.


    Das X5 Plus ermöglicht eine maximal mögliche Entfaltung der persönlichen Vorlieben jedes Nutzers. Beginnend bei der individuellen Konfiguration der Notification-LED und endend beim allgemein sehr cleanen und jungfräulichen Andriod-System.





    Vorteile:


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    • - Erstklassige Update-Versorgung durch den Hersteller: Das X5 Plus ist das erste Gerät außerhalb der eigenen Google-Smartphones, welches in den Genuss von Android Nougat in der Version 7.1.1 gekommen ist. Dazu kommt, dass die Firmware nahezu frei von Bugs ist und im Gegensatz zu manch größerem Hersteller (Samsung, Lenovo, Sony, Huawei) nicht aufgrund von fehlerhaften Strukturen zurückgezogen werden musste. Alles läuft absolut smooth vom Stapel – klasse Arbeit!
    • - großartiger Support des Herstellers – u. a. bemerkbar an einer in den Play Store ausgelagerten Kamera-App. Das ermöglicht einen separaten Update-Vorgang der Kamera-Anwendung, wodurch Verbesserungen unabhängig von vollständigen Firmwares durchgeführt werden können.
    • - Qualitativ hochwertiger und lauter Lautsprecher an der Unterseite des Geräts. Dies ermöglicht eine beeindruckende Wiedergabe von Medien oder aber auch eines sehr gut verständlichen Freisprechmodus.
    • - Hochwertige Sony IMX298 Kamera: Schießt bei guten Lichtverhältnissen gute Bilder und beeindruckende 4K Videos mit bis zu 60 FPS. Auch die Audiospur wird in guter Qualität auf den Speicher gebannt und rundet den guten Eindruck positiv ab.
    • - Nahezu Stock-Android auf dem Gerät ausgespielt: Lediglich kleine (positive) Anpassungen im Menü von Seiten BQ sorgen für ein pures und „sauberes“ Android-Erlebnis.
    • - Individualität wird bei BQ noch groß geschrieben: Die mehrfarbige Notification-LED lässt sich sowohl in Bezug auf die Farbe als auch im Blinkintervall individuell pro App anpassen
    • - kleine Innovationen mit großem, praktischen Nutzen: Egal ob „expanded brightness“ Modus beim Display oder GALILEO Navigationssystem: Alles eher „kleine“ und unscheinbare Dinge, die den Alltag in der Praxis aber bereits jetzt vereinfachen bzw. künftig vereinfachen könnten (in Bezug auf GALILEO).
    • - Trotz Polycarbonat positive Anmutung und hochwertige Verarbeitung durch den umlaufenden Rahmen aus Metall
    • - Dual-SIM UND Speicherkarten-Unterstützung – all in one: Das X5 Plus gehört zu den letzten Geräten von BQ, die gleichzeitig sowohl zwei SIM-Karten und eine Speicherkarte unterstützen. Die SIM-Karten werden dabei auf der linken Seite des Geräts eingeschoben, die Speicherkarte findet rechts ihren Platz im Gerät. Die Nachfolgemodelle „X“ und „X Pro“ unterstützen nur noch wahlweise 2 SIM-Karten oder 1 SIM-Karte plus Speicherkarte. Allerdings sind hier dann auch Varianten mit größerem internem Speicher geplant.




    Nachteile:


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    • - Support: Ja – ich weiß. Der Support wurde oben bereits unter „positiv“ aufgeführt – warum dann jetzt auch negativ? Nun, prinzipiell leistet BQ zwar einen guten Support, allerdings muss sich der Nutzer meist erst dazu „durchkämpfen“. Telefonisch ist der deutsche Support momentan gar nicht erreichbar; per eMail bekommt man in der ersten „Welle“ meist nur standardisierte Antworten. Kämpft man sich aber weiter vor, offenbart der Support seine wahren Stärken. Hier könnte man noch nachbessern.
    • - Lieferumfang: Ja, Umweltschutz. Und ja, nahezu jeder Nutzer dürfte ein Ladekabel respektive einen Steckdosen-Adapter sein Eigen nennen. Doch Smartphone-Neulinge müssen sich dieses Zubehör unter Umständen erst einmal separat erwerben – das fehlende Headset nicht zu vergessen.
    • - Ebenfalls bereits unter den „Vorteilen“ zu finden: Stock Android. Die Einen mag es freuen, die Anderen werden – zumindest zu Beginn – unter Umständen ein paar Problemchen aufgrund von nicht vorhandenen Apps bekommen: Ein „Dateimanager“ bzw. Explorer ist z. B. nur „versteckt“ über den Menüpunkt „Speicher“ zu erreichen und auch ein „richtiger“ Video- bzw. Musikplayer ist nicht vorinstalliert (die Standardanwendungen von Google zähle ich nicht als vollwertigen Ersatz). Folge: Der Nutzer muss sich entsprechende Apps selbstständig aus dem Play Store installieren. Grundsätzlich kein Problem, denn alle Apps sind kostenfrei in guter Qualität im Store zu bekommen. Man muss sie nur kennen…
    • - hakeliger USB-Port bzw. USB-Kabel: Das mitgelieferte USB-Kabel „beißt“ sich teilweise extrem in der USB-Buchse fest, was zwangsläufig zu Kratzern der beiden „Reißer“ innerhalb der Buchse führt. Schränkt den Praxisbetrieb jetzt nicht wirklich ein, trübt den Gesamteindruck allerdings etwas und hat bei mir dazu geführt, dass ich jetzt direkt ein anderes Ladekabel nutze. Kann ja eigentlich auch nicht Sinn und Zweck des Ganzen sein…



    Bilder, mit dem BQ Aquaris X5 Plus geschossen:


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    Bilder-Update vom 04. April 2017:

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    Bilder, mit dem BQ Aquaris X5 Plus geschossen (RAR-Archiv, 173,53 MB):


    Bilder, mit dem BQ Aquaris X5 Plus geschossen.rar (173.53MB) - SendSpace.com



    Videos, mit dem BQ Aquaris X5 Plus gedreht (Youtube-Links):

    HINWEIS zu den Videos auf Youtube: Der Kanal wurde vor kurzem neu eröffnet, da sich das Konzept etwas geändert hat. Aus diesem Grunde finden sich dort nicht mehr alle aus der Vergangenheit bekannten Videos - und die, die dort zu finden sind wurden noch einmal komplett neu online gestellt. Die Videos zum X5 Plus werden in den nächsten Tagen sukzessive immer mal wieder mit neuen Beispielen erweitert; sodass künftig mir regelmäßigeren Updates gerechnet werden kann. Zudem bekommt man dann auch nicht nur "Status: X" serviert sondern auch mal ein paar Vergleichswerte über einen längeren Zeitraum. :)




     
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2017
    Elmario, moidept, Sylvia Z. und 29 andere haben sich bedankt.
  2. eswart, 04.04.2017 #2
    eswart

    eswart Android-Hilfe.de Mitglied

    Wow @THWS, Du lässt aber auch gar nix aus.
    Chapeau!
     
    loopi, Wattsolls und THWS haben sich bedankt.
  3. THWS, 04.04.2017 #3
    THWS

    THWS Threadstarter Ehrenmitglied

    Vielen Dank, ich versuche mir immer möglichst einen breitgefächerten Eindruck von den Geräten zu verschaffen um diesen dann auch möglichst 1:1 an meine Leser weitergeben zu können. Oberflächliche Berichte oder Videos gibt's im Netz schon ausreichend... ;)
     
    seraph815, loopi, denkmawos und eine weitere Person haben sich bedankt.
  4. schnecketot, 04.04.2017 #4
    schnecketot

    schnecketot Junior Mitglied

    Kann mich auch nur anschließen, wirklich Klasse bericht und sehr tiefgründig, weiter so :thumbup:
     
    THWS und loopi haben sich bedankt.
  5. THWS, 04.04.2017 #5
    THWS

    THWS Threadstarter Ehrenmitglied

    Vielen Dank, ich werde mir Mühe geben das Niveau zu halten. :) Habe eben mal noch ein Bilder-Update mit ein paar Nachtaufnahmen (mit aktivem Dual-Tone LED) eingespielt.
     
  6. schnecketot, 04.04.2017 #6
    schnecketot

    schnecketot Junior Mitglied

    Hattest Du nur den normalen Automatik-Modus drin oder auch diese Nacht-Funktion?
     
  7. THWS, 04.04.2017 #7
    THWS

    THWS Threadstarter Ehrenmitglied

    Die Bilder im Testbericht werden i. d. R. alle im Automatik-Modus geschossen; wenn ich andere Modi nutze, schreibe ich das im Normalfall dann immer dazu. :) Die kommenden Tage werden immer mal wieder noch weitere Updates folgen; evtl. kommt in der Zwischenzeit ja auch mal wieder ein Update der Kamera-Software.
     
    denkmawos und schnecketot haben sich bedankt.
  8. Korfox, 06.04.2017 #8
    Korfox

    Korfox Erfahrener Benutzer

    Danke für den Bericht (den werde ich mir bei Gelegenheit nochmal genauer zu Gemüte führen, ich glaube gerade im Kamera-Bereich sind da Dinge dabei, von denen ich noch nichts weiß :D).

    Minimales Potential (rein äußerlicher Natur): Wenn du den [ list]-Tag benutzt, dann musst du nicht noch zusätzlich Spiegelstriche für jeden Punkt verwenden... das ist irgendwie hässlich ;).
     
    THWS bedankt sich.
  9. THWS, 06.04.2017 #9
    THWS

    THWS Threadstarter Ehrenmitglied

    @Korfox vielen Dank! Der [ list] Code stammt noch aus der Zeit, in welcher der Bericht parallel in mehreren Foren veröffentlicht wurde. Die hatten nicht alle solch eine komfortable Funktion, wie es Android-Hilfe mit dem Editor bietet. Da Berichte aber seit dem X5 Plus (und auch künftig) nur noch über Android-Hilfe kommen werden, wird das Format für alle folgenden Berichte selbstverständlich angepasst. Dennoch natürlich vielen Dank für Deine Anmerkung. :)

    PS: Wenn ich in den kommenden Tagen mal extreme Langeweile verspüren sollte (bzw. das nächste Update in den Bericht einspiele) kann ich mal darüber nachdenken, den Text oben noch nachträglich anzupassen (bzgl. der [ list]-Funktion). ^^
     
    moidept bedankt sich.
  10. EdgA, 06.04.2017 #10
    EdgA

    EdgA Android-Guru

    Hast du echt sauber geschrieben!
    Hab doch Glatt eben mein Moto G5 zurückgeschickt und mir das X5 Plus bestellt :)
     
    moidept, denkmawos, loopi und 2 andere haben sich bedankt.
  11. Kuwer, 01.06.2017 #11
    Kuwer

    Kuwer Neuer Benutzer

    Hallo THWS,

    Vielen Dank. Gerne widerspreche ich Dir aber bezüglich des FM-Radios: Es kann RDS, sogar RDS-Text. ;-)

    Gruß Uwe
     
    denkmawos und moidept haben sich bedankt.
  12. Klabautermann2345, 24.06.2017 #12
    Klabautermann2345

    Klabautermann2345 Android-Lexikon

  13. Elmario, 30.04.2018 #13
    Elmario

    Elmario Erfahrener Benutzer

    @THWS Wow, da hast du dir ja richtig Mühe gegeben, für das nicht mehr ganz frische X5 Plus, welches ja leider allgemein recht stiefmütterlich behandelt wurde. Danke! :)

    PS: Ich hoffe ja immer noch darauf, dass mal jemand ein aktuelles Resurrection Remix für das Ding strickt, damit man es geschiet nutzen kann ... :(
     
    THWS bedankt sich.
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