Google Home schafft sich anscheinend ab!

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iRobert

iRobert

Neues Mitglied
Nach einem sehr unschönen Chat mit dem Google Support und ständigen Nachrichten das Amazon und Google ich Sprachassistenten loswerden wollen versuche ich es noch hier ein letztes mal, ansonsten wandern 9 Homegeräte wie leider schon Alexa vor zei Jahren auch auf dem Müll.
Ich nutze Philips hue und Homematic ip mit ca 70 Geräten, nutze Google assistant eig. nur um ABläufe wie Guten Morgen, gute Nacht, bin weg etc. zu steuern die eben alle Lampen und Heizkörper sowie die Alarmanlage regeln bei Verlassen oder schlafen gehen. Meine Frau hat aber keinen Zugriff weil man neuerdings Abläufe für sich oder den Haushalt erstellen muss. Natürlich kann ich meinen Ablauf nicht einfach teilen oder Kopiren und meiner Frau senden oder einfach auf Haushalt ändern oder einfach kopieren und neu machen. Nein, ist zwar ein Smarthomesystem, aber daran ist garnix smart. Backups gehen natürlich auch nicht. Ok normalerweise würde ich mich jetzt nochmal hinsetzen und 6 Abläufe mit 70 Geräten eben neu machen. Neuerdings kann man aber nur eine Gerät und einen Befehl einzeln hinzufügen, was anstatt einer Minute 2 stunden am Handy daddeln bedeutet. Eher schmeiss ich noch heute alles von Google aus dem Fenster und lass mir was anderes einfallen. Hat noch irgendjemand nen Tipp für mich wie ich diese Abläufe erstellen kann, am PC oder mit ner anderen App.
Bin ansonsten durch mit Google, der Chromecast TV 4k ist Müll, das Pixel ist nen Witz und hab ich sofort zurückgschickt und die Homegeschichte killt sich gerade selbst, ich schade in 2023
 
upD8R

upD8R

Fortgeschrittenes Mitglied
Ok.
 
nitram777

nitram777

Dauergast
So frustriert / verletzt wie du rüberkommst, ist eine Trennung wahrscheinlich das beste für euch beide. Vielleicht wirst du irgendwann feststellen, dass "sie" dir fehlt, aber vielleicht findest du auch eine "neue", nachdem du den Trennungsschmerz überwunden hast. Ich wünsche dir viel Glück.

Elitepartner schreibt dazu:
Führen Sie ein klärendes Gespräch mit Ihrem Partner und nehmen Sie dann den Mut zusammen, wieder an sich zu denken. Eine Trennung ist nie leicht, aber manchmal gibt es einfach nichts mehr, was uns in einer Beziehung hält. Auch wenn es schwerfällt, in einigen Wochen werden Sie dankbar für Ihre Willenskraft sein.
 
swa00

swa00

Moderator
Teammitglied
@iRobert

herzlich willkommen bei uns im Forum .

Ich habe selbst an die ~120 Devices (3 Hue-Bridges, X-Schalter, X-Sensoren, Motoren, 10 Kameras etc.) im Einsatz und vermute, dass Du eigentlich für Deine Menge (>70) und deren individualen Einsatz auf das falsche Pferd gesetzt hast.

Also bitte nicht gleich frustriert schimpfen:
Du hast Dir einen Gogo gekauft , möchtest ihn aber für den Ackerbau verwenden - > Geht nicht gut :)

Vielleicht ein wenig deutlicher : Für dich ist die Kombination Homematic & Google m.E. völlig falsch.
Deine oben beschriebene "Fummelei" hätte ich mir selbst als Entwickler nicht angetan :)

a)
Ein System in dieser Größenordung macht nur dann Sinn, wenn man ein ordentliches Rechnerbasierend und stabiles System aufsetzt (z.b. mit HomeAssistant oder ioBroker - (Beides kostenfrei)

b)
Darin kannst du erst einmal deine Homematic IP einbinden, um deine jetzige Peripherie weiter verwenden zu können.

c)
Jetzt bist du so flexibel und vor allem kräftig aufgestellt, dass Du fast jegliche Hardware einbinden kannst, einen Ablauf/Zustände nach Datenpunkten individuell ohne Grenzen so gestalten kannst, und innerhalb von Sekunden dem Sprachsystem zuordnen kannst.
(Das betrifft den individuellen Sprachbefehl, wie auch auch die Erkennung der Stimmlage = Frau)


Sprachsystem :

Grundsätzlich ist deine erste Wahl (Alexa) für dein Konzept und Wünsche die Beste gewesen, da hier eine flexiblere Gestaltung der Ansteuerung/Auswertung angelegt werden kann. (Offene Schnittstelle)
Eine übergreifende genormte Schnittstelle für SmartSysteme ist erst im kommen (> 2 Jahre Martkdurchsetzung)

Also nochmal zum Verständnis :
Nur Alexa besitzt eine ausreichende Schnittstelle, um Deine Wünsche auch flexibel umsetzen zu können.
Google verweigert dies aus mehreren firmeninternen Gründen - deshalb auch dein netter Chat mit dem Support.


Hier die Links für dich :
(Habe beide im Einsatz , wobei ioBroker bei mir sehr wahrscheinlich raus fliegt)

Home Assistant
ioBroker Smarthome

Beides kann schon auf einem Raspberry betrieben werden ( aber nicht SD karte verwenden !!, sondern SSD)
Ich empfehle allerdings für den Dauereinsatz eine Intel NUC
 
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Wald-Otto

Wald-Otto

Erfahrenes Mitglied
Der Fluch der Technik. Zieh' in den Wald, so ganz ohne Strom und dann wird es dir bald besser gehen.
 
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O

oggy

Dauergast
@iRobert
bei der Größe deiner Installation, hätte ich, wie swa00 schon geschrieben, eine rechnerbasierte Smarthome-Lösung hingestellt. Die Sprachassistenten sind ein "Add-on" bzw die Apps auf dem Smartphone höchstens eine zusätzliche Visualisierung. Als Logik-Einheit sind GoogleHome, Homekit und Alexa nur sehr bedingt zu empfehlen. Gerade sowas wie "guten morgen" lässt sich bei einer rechnerbasierten Smarthomelösung durch einen einzigen Schalter/Trigger im GoogleHome in Gang setzen. Mal zum Verbildlichen mit HomeAssistant als Software: Im HomeAssistant legt man ein Script an, wo man seine ganzen Aktionen reinpackt, die ein "guten Morgen" auslösen soll (hier kann man dann auch noch zusätzliche Sensoren auswerten lassen). Für den GoogleAssistant/Alexa/Homekit legt man dann im Homeassistant einen Schalter an, der dann auf der Sprachassistenten-Seite erscheint und auf der HomeAssistant-Seite das "guten Morgen"-Skript ausführt. In der Google-Home-App braucht man dann nur einen einfachen Ablauf anlegen, der nur diesen Schalter einschaltet. Änderungen erfolgen dann nur noch im Skript des HomeAssistant.

Ich bin im Moment sogar mit der Steuerung meiner Apple-Hardware sehr zufrieden. Ich hatte es erst vor ein paar Wochen mal wieder ausprobiert, das Multimedia-Geraffel ala "AppleTV" und "Homepod" steuerbar zu machen und war verwundert, dass es jetzt doch genauso leicht ging wie beim Chromecast-Zeugs. Jetzt wird auch bei Multimediawiedergabe am Apple-TV die entsprechende Lichtstimmung des WLEDs an der Decke gesteuert. Läuft die AppleMusic-App ist Disco angesagt, läuft die AppleTV-App, Netflix, Disney+ und co laufen Punkte hin und her. Egal ob ich was über die Shield wiedergebe oder über das AppleTV. Neben meinen GoogleHomes kann auch der Homepod mini mich über Zustände im Haus per Text2Speech informieren. Es ist schon genial, dass man sich nicht wirklich nur für einen Sprachassistenten entscheiden muss. Man kann sie parallel laufen lassen. Man muss sich nur merken, welches Aktivierungswort man an welcher Stelle sagen muss. So Spielereien gehen nur über rechnerbasierte Smarthomelösungen.
 
TNF Apex

TNF Apex

Enthusiast
Homematic IP kannst du im Moment nur mit Google oder Amazon ordentlich mit Sprache steuern, Apples Siri passt da nicht rein.
Ich würde zu einem Umstieg auf Amazon raten, da kann man Routinen kopieren und diese relativ gut erstellen. Wenn Zigbee dabei ist, sollte noch ein Zigbee Hub dabei sein. Warum? Es ist nicht besonders angenehm Nachts im drei durch helles Licht geweckt zu werden, weil der Hub im Echo alle Geräte vergessen hat!
Oder du quälst dich noch etwas durch und wartest bis sich Matter etwas mehr durchsetzt. Bei Homematic habe ich da allerdings Zweifel, die sind ja nicht gerade für Flexibilität bekannt.
 
kurhaus_

kurhaus_

Dauergast
Der @iRobert wollte nur mal meckern. Ist seit seinem Post nicht mehr online gewesen.
 
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oggy

Dauergast
TNF Apex schrieb:
Homematic IP kannst du im Moment nur mit Google oder Amazon ordentlich mit Sprache steuern, Apples Siri passt da nicht rein.
ich habe da andere Erfahrungen. Es kommt immer drauf an, wie man die Sachen einbindet. Ich habe mehrer Google Homes (sogar 4 mit Display) und Siri parallel im Einsatz. Beide Sprachassistenten laufen gleich gut... und würde ich noch Alexas hinstellen, würden die das genauso gut hinbekommen. Es ist halt eine Frage des wie und wieviel bin ich bereit zu investieren.
 
TNF Apex

TNF Apex

Enthusiast
@oggy Ich meinte das in Bezug auf Homematic IP. Es gibt schlicht keine direkte Anbindung an Apples Home (Kit). Veilleicht kann man sich Shortcuts basteln die die App steuern, weiß ich nicht. Auf den Echos gibt es einen Skill und da hast du sofort Befehle für Steckdosen, Heizung und Rollläden. Mit diesem Skill kannst du dann Routinen bauen, die dir auf Befehl das Licht einstellen und die Rollläden bedienen.

Ich glaube ja nicht das er gewillt ist Homematic IP rauszuschmeißen und gegen was Apple-kompatibles auszutauschen. Homematic IP ist ja nun auch nicht gerade günstig.
 
O

oggy

Dauergast
Rausschmeißen muss man nichts, nur dazustellen, zB einen HomeAssistant. Mein vorwiegend eingsetztes Smarthome-Geraffel (KNX) ist auch nicht direkt Apple-kompatibel. Durch HomeAssistant bekomme ich aber eine Brücke zu den Sprachassistenten ... und mit dieser Brücke funktionieren alle 3 gleich gut. Ok, zwischen KNX und HomeAssistant werkelt bei mir noch ein FHEM, aber KNX und HomeAssistant könnten auch direkt miteinander kommunizieren. Wenn ein Smarthome gut funktionieren soll, darf man die Smarthome-Lösung dieser 3 Markteilnehmer nicht als die entscheidende Zentral einsetzen. Bei den Logiken stößt man da sehr schnell an die Grenzen. Es wird auch nicht möglich sein, mit einer einzigen SmarthomeServer-Software seine ganzen Vorstellungen umzusetzen. Manchmal muss ein Verbund von diverser Software miteinander verzahnt werden. Bei dem einen funktioniert dieses Addon besser und beim Nächsten ein anderes Addon besser.

Mal ein Beipsiel: Ich habe mir eine Low-Budget-Alarmanlage zusammengebastelt. Als Erschütterungs-Sensoren habe ich Aqara-Sensoren verbaut. Die Anbindung von Aqara an FHEM ist nicht wirklich schön, aber die Anbindung an HomeAssistant ist superleicht. Jetzt reicht der HomeAssistant die Sonsordaten vom Aqara an FHEM weiter und FHEM wertet dann aus.

anderes Beispiel: Die Benachrichtigung aufs Handy funktionierte bei mir weder mit FHEM noch mit HomeAssistant zufriedenstellend. Diese Aufgabe übernimmt bei mir NodeRed.

kurz zur näheren Erläuterung: Bei mir läuft alles auf einem Nuc. Die unterschiedliche Software läuft virtualisiert, so dass ich keine Angst haben muss, bei einem Update Software abzuschießen. So kann man auch mal eben einen neuen Container aufsetzten, in dem man airconnect laufen lassen kann (um dem Problem Herr zu werden, auf einem iPad keine Chromecast-Geräte ansteuern zu können).
 
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