Smarte Beleuchtung bei Umbau von altem Haus

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naiL

Erfahrenes Mitglied
Hallo zusammen,

meine Freundin und ich wohnen in einem sehr alten Häuschen, an welches an einer Hauswand in den 90ern eine Werkstatt angebaut wurde.
Wir wollen nun die Wand zu dieser Werkstatt durchbrechen und aus der Werkstatt inkl. Galerie ein neues Wohnzimmer machen.
Dabei sind relativ umfassende Arbeiten vorgesehen - Boden und Decke dämmen, Fußbodenheizung, auch Kabel legen für Elektrik/Beleuchtung steht auf dem Plan.

Die übrigen Teile des alten Hauses habe ich aktuell so semi-smart gemacht, durch Philips Hue Leuchten und Heizungsthermostate von Homematik IP.
Wenn wir nun die Werkstatt schon so umfassend zu einem Wohnzimmer umbauen, möchte ich mir dabei auch grundlegend Gedanken machen, ob man zumindest diesen Raum von Grund auf smart machen sollte.
Hierbei blicke ich noch nicht ganz durch, welche Lösungen/Anbieter es gibt - bzw. den Mehrwert von smarten Lichtschaltern im Vgl. zu herkömmlichen Lichtschaltern habe ich noch nicht ganz verstanden.
Wichtig ist natürlich auch, dass das Ganze sich dann einbinden lässt mit den vorhandenen Smart-Produkten (Philips, Homematic IP) und auch via Google Assistant bedienen lässt.

Oder macht es einfach keinen Sinn, nur ca. 1/3 des Hauses dann von grundauf smart zu haben und den Rest so zusammengefrickelt, sodass ich einfach bei einem herkömmlichen System bleiben sollte und dieses dann wiederrum mit Philips Leuchten upgraden sollte?

Ziel wäre es eben, dass wir in der Werkstatt/Wohnzimmer dann die Fußbodenheizung, Heizkörper (2x) und Beleuchtung (Mischung aus Deckenleuchten und indirekter Beleuchtung) dann eben via App oder Google Assistant zu bedienen. Dennoch sollte man das Licht bspw. dann auch mit Lichtschaltern bedienen können und ggf. auch Nachmieter, wenn wir hier mal ausziehen, das System bedienen können.
 
Dr-Smarthome

Dr-Smarthome

Ambitioniertes Mitglied
Das Thema Nachmieter kannst Du beruhigt vergessen!
Ich stehe im Moment vor dem gleichen Problem. Der Käufer will das Zeug nicht, also raus damit.
Ich würde Dir mal empfehlen, entweder hier
ioBroker Forum
oder hier:
ioBroker Community
reinzuschauen.
Wenn Du aber sowieso Leitungen neu ziehen willst, wäre vielleicht das hier:
Foren - KNX-User-Forum
oder das:
HomeMatic-Forum / FHZ-Forum - Foren-Übersicht
das richtige.
Ich würde sowieso empfehlen, mir ein wired System wie HMIPw oder KNX aufzubauen.
Verbinden kannst Du beide Systeme, falls Du schon etwas hast über IObroker, IP Symcon, Openhab 3.0 oder FHEM.
Vorsicht: IP Symcom nimmt Lizenzgebühren und das nicht zu knapp!
Wenn Du eine fertige Image-Datei brauchst, melde Dich einfach! Du mußt mir nur schreiben, welche Hardware Du einsetzen willst.
Ich würde Dir aber hierzu den Raspberry PI4 4GB oder 8GB RAM empfehlen. damit kannst Du dann die Homematic-Zentrale und eines der o.G. Systeme auf einem Rechner betreiben.
 
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naiL

Erfahrenes Mitglied
Danke für Deine Rückmeldung - was meinst du mit "Der Käufer will das Zeug nicht, also raus damit"?
Kontext: Das Haus gehört meiner Familie, aber es ist denkbar, dass meine Freundin und ich bspw. in 6-8 Jahren ausziehen und dann soll's vermietet werden.

Mir kommt die ganze Thematik so komplex und diese Lösungen auch so dermaßen teuer vor, dass ich fast dazu tendiere einfach Zigbee Leuchten einzusetzen und per Sprachassistant und dem Philips Lichtschalter zu steuern....
 
Dr-Smarthome

Dr-Smarthome

Ambitioniertes Mitglied
das kannst Du natürlich auch machen. aber ich würde das ganze dann über IObroker laufen lassen, ohne dem Hub.
Das ganze heißt doch Smarthome und nicht Smartphone :)
Ich habe ein Problem damit, die Lichtschalter durch ein App zu ersetzen. das hat mit Smarthome überhaupt nichts zu tun.
Ein gutes Smarthome soll autark laufen, ohne dass man eingreifen muß, oder eben ganz selten.
Um Dich anzuregen:
Du baust diese Zigbee-Leuchten ein, und Zigbee Bewegungsmelder.
da gibt's schon sehr günstige von Xiaomi., beide lernst Du dann auf der IObroker-Zentrale an
Bei Bewegung geht das Licht ein, keine Bewegung: Licht aus, sobald Du die richtigen Programme dazu geschrieben hast.
Diese Bewegungsmelder kannst Du z.B. auch an einer Alarmanlage integrieren. Kosten fallen Dir dadurch dann keine mehr an.
 
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jcoder

Erfahrenes Mitglied
Wenn Du ohnehin schon Homematic-IP einsetzt, ist der einfachste Weg zu einem vollwertigen Smarthome für Dich, Dir eine Homematic CCU3 zuzulegen (wenn Du nicht ohnehin schon eine CCU2 oder CCU3 hast) und die Installation mit Homematic bzw. Homematic Unterputzaktoren bzw. Tastern, die Du vorzunehmen.
Hierfür kannst Du z.B. diese nehmen: Homematic IP Schalt-Mess-Aktor HmIP-BSM für Markenschalter (vergiss nicht den passenden Adapter für Deine vorgesehenen Taster/Rahmen (z.B. Gira oder Merterns, mit zu bestellen) oder Du nimmst Unterputz-Aktoren, die Du in die Tasterdosen setzt (z.B. diese: Homematic IP 3er Set Homematic IP Schalt-Mess-Aktor HmIP-FSM, 5 A, Unterputz )

Mit diesem System kannst Du sehr einfach schon eine Menge intelligenter Automatismen einbauen, sie durch Präsenz-/Bewegungsmelder ergänzen, usw.
Möchtest Du eine vollkommen intelligente Steuerung, bei der Du die Programmierung des SmartHomes vollkommen frei bestimmen kannst, kannst Du (direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt) dann eine Steuerungsebene über FHEM oder openHAB2/3 darüber setzen, mit der Du so ziemlich alles programmieren kannst (und auch an zusätzlichen BUS-Systemen eingebinden kannst), was das SmartHome hergibt.
 
Dr-Smarthome

Dr-Smarthome

Ambitioniertes Mitglied
@jcoder
Die ganze Sache hat einen Haken. Sie darf nichts kosten.
Anstatt zur CCU3, würde ich dann doch lieber zur RaspberryMatic greifen.
1. Ist sie etwas günstiger
2. Hat sie Zusatzfunktionen, die eine CCU3 nicht hat.
Wenn man eine CCU3 mit IObroker vereinen will, ist die piVCCU oder Debmatic die bessere Wahl. Bei beiden reicht aber ein Raspberry PI3 nicht mehr aus. Da sollte es dann schon ein PI4 mit 2GB RAM oder mehr sein.
Vorsicht: beim PI4 paßt das Funkmodul nicht mehr auf die GPIO-Leiste. Dazu braucht man entweder eine Adafruit 40-PIN-GPIO-Leiste, die USB-Platine oder eine LAN-Platine.
Ich würde die letzteren 2 vorziehe. Der PI4 soll den Funkverkehr stören. Damit kann man das Funkmodul vom Raspberry absetzen.
 
MK-Matthias

MK-Matthias

Neues Mitglied
Falls es überhaupt noch aktuell ist:
Ich würde Homematic Wired Komponenten einsetzen, da du ja eh schon Homematic im Einsatz hast. Ich selber betreibe die Mischung HM Funk und Wired seit über 10 Jahren. Ärger hatte ich dabei eigentlich nur mit den Funk-Klamotten und werde diese daher in diesem Jahr da wo es geht gegen Sonoff-Aktoren tauschen.

Dr-Smarthome schrieb:
Ich habe ein Problem damit, die Lichtschalter durch ein App zu ersetzen. das hat mit Smarthome überhaupt nichts zu tun.
Ein gutes Smarthome soll autark laufen, ohne dass man eingreifen muß, oder eben ganz selten.
Das ist für mich der absolut springende Punkt. An meiner Automation muss ich nichts machen, außer bei den paar Batteriebetriebenen Geräten die ich habe (im Treppenhaus wurde nicht neu tapeziert und die vorhandenen Leitungen reichten nicht, daher sind dort Taster-Schnittstellen im Einsatz) alle 1-2 Jahre die Batterie tauschen. Sogar auf ein ursprünglich geplantes in die Wand eingelassenes Display im Wohnzimmer haben wir dann doch verzichtet, obwohl alles schon vorbereitet war. Aber es soll halt auch gemütlich bleiben und uns Aufgaben abnehmen und nicht stattdessen in einer ewigen Technik-Bastelei enden.
Lichtschalter würde ich auf gar keinen Fall durch eine App ersetzen. Das versaut dir langfristig, spätestens nach 2-3 Störungen, den WAF. 😄
 
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