Akkupflege - Laden ohne Quickcharge

deka

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Ich habe mich gefragt, ob es bezüglich der Akku-Lebensdauer nicht sinnvoll wäre, über Nacht das Gerät nicht mit dem Quickcharge-Adapter zu laden. Da es ja keine Option dafür gibt die Quickcharge-Funktion abzuschalten, kann man ja hier einfach ein stinknormales Netzteil verwenden. Ich denke beim Schlaf ist niemand wirklich darauf angewiesen, dass das Gerät schnell aufgeladen ist. Und das langsame Laden schont ja anscheinend den Akku und verlängert somit die Lebensdauer.

Denkt ihr, dass diese Vorgehensweise Sinn macht?
 
Meiner Meinung nach: ja. Ich würde kein Quickcharge einsetzen, wo es unnötig ist.
 
Ich denk nicht das quick charge den Akku schadet. Eher im Gegenteil das wird ja alles elektronisch geregelt und das Handy nimmt sich soviel Strom wie es benötigt. Bei zuviel Last oder Wärme wird ja automatisch die Strom Zufuhr gemindert. Ob das auch ein Ladegerät macht das quick charge nicht unterstützt glaube ich nicht.

Und ich habe bis jetzt alle Geräte die quick charge unterstützen nur so geladen und die Akkus sind selbst bei Geräten die über 2 Jahre alt sind noch wie neu.
 
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Ich nutze FastCharge auch nur wenn es nötig ist.
Ich einfach den Akku nicht extra belasten.
 
Es kann nie schaden einen Akku langsam zu laden, als immer das letzte Quentchen aus der Technik raus holen zu wollen. Ich habe das Original Netzteil noch nie benutzt und lade mit anderen schwächeren Steckernetzteilen. Hier auf Arbeit habe ich noch eins von Samsung ( 700mA ) und zu Hause ein etwas stärkeres ( 2A ). Keine Marke, aber es tut seit ca. 2 Jahren seinen Dienst. Ob ich das Ende vom Akku meines Axon 7 noch erlebe, bezweifle ich stark weil ich ein Handy selten länger als 1 Jahr habe. Deshalb lege ich im Gegensatz zu früher auf Wechselakkus keinen kaufentscheidenden Wert mehr.
 
Also ich habe Geräte schon mehrere Jahre lang per Schnellladefunktion genutzt. Konnte (gefühlt, nicht gemessen) keinen Unterschied der Performance feststellen. Ich gehe davon aus, dass die heutigen Akkus ausgereifter sind und dies aushalten. Was ich eher begrüßen würde wäre die Erhöhung der Zellen, sprich Kapazität, anstatt die Teile immer schneller aufzuladen.
 
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Gesteuerte Ladeelektrionik, entwickelt von Ingenieuren die sich nur um das Thema kümmern und Ihr legt mit 700mA los damit der Akku geschont wird :confused2: Im Jahre 2031 könnt ihr dann Videos ins Holodeck hochladen das der akku noch 98% statt 95% seiner Leistungsfähigkeit noch hat.
 
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Wenn das Handy rum liegt ist es ihm egal ob ich es mit 700 mA lade oder mit 3 A. Wenn ich ständig unter Zeitdruck stehe und es mir nicht schnell genug geht mit dem laden, nutze ich eben die Powerladefähigkeit. Keiner fährt ständig Vollgas mit seinem PKW nur weil es der Motor könnte. Der Trick beim schnell laden ist den Strom zu senken bei gleichzeitiger Erhöhung der Ladespannung und das geht nur mit ausgefeilter Ladeelektronik die mehrere Komponenten beim laden überwacht. Das könnte man auch mit einem älteren Akku machen wenn er entsprechend ausgelegt wäre. Selbst ältere NiCd Akkus waren schnelladefähig. Das ist also kein Privileg neuerer Lithium Ionenakkus. Über dieses Thema diskutiert man schon so lange wie es Akkus gibt, da haben viele hier noch garnicht gelebt und ein entsprechendes Forum gab es auch nicht. Auf alle Fälle ist es kein Hexenwerk und ob wir wirklich in 20 Jahren durch Holowelten schreiten oder fliegen wird sich zeigen. Ich werde es wohl nicht mehr erleben und darum beneide ich so manchen über eifrigen jungen Heißsporn hier. Vor 40 Jahren glaubte man auch ganz fest daran das der Mars und Mond 2016 schon besiedelt sind und wie sieht die Realität aus?
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staXnet schrieb:
Also ich habe Geräte schon mehrere Jahre lang per Schnellladefunktion genutzt. Konnte (gefühlt, nicht gemessen) keinen Unterschied der Performance feststellen. Ich gehe davon aus, dass die heutigen Akkus ausgereifter sind und dies aushalten. Was ich eher begrüßen würde wäre die Erhöhung der Zellen, sprich Kapazität, anstatt die Teile immer schneller aufzuladen.
Willst Du mehr Kapazität haben mußt Du die Fläche der Zellen erhöhen, oder mehrere Zellen parallel schalten. Dann wirst Du das Smartphon aber nicht mehr haben wollen weil es Dir zu klobig und zu schwer ist. Die Physikalischen Möglichkeiten beim Lithium Akku sind ausgereizt und zum Teil schon überreizt wie das Dilemma von Samsungs Note 7 gezeigt hat. Leistungsstärkere Handys müßten also größer und oder dicker werden. Letzteres will aber keiner haben.
 
Ich lade es Nachts überhaupt nicht. Nur wenn es nötig ist (unter 15%), hänge ich es per Quickcharge an die Steckdose. Selbst morgens reicht es noch, das Gerät voll aufzuladen. Bis man mit allem fertig ist, ist es voll.:laugh:
 
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@kirc: bitte nicht falsch verstehen. Wenn ich schreibe, dass ich ohne Not langsames Laden bevorzuge, dann keineswegs nur, um einfach mal ein haltloses Statement loszuwerden (ist normalerweise auch nicht meine Art).

Es ist vielmehr so, dass ich mich aufgrund meines (ehemaligen) Hobbies (RC-Modellhubschrauber-Flug) sehr intensiv mit Akku-Technologie (inkl. Ladetechnik und chemische/physikalische Zusammenhänge) beschäftigt hatte. Ich habe dabei auch noch live die "Revolution" des Umstiegs von Verbrenner- auf Elektroantriebe miterlebt, was letztendlich v.a. durch den Einsatz von brushless Motoren in Kombi mit hochleistungsfähigen LiIo-Akkus überhaupt erst möglich geworden ist.

Neben der Tatsache, dass man einen solchen Akku nicht permanent und nach Möglichkeit auch nicht zu 100% aufladen sollte, haben auch thermische Zustände bei Betrieb und Ladung Einfluss auf die Haltbarkeit. Und bei einer Schnellladung entstehen immer höhere Temperaturen, als bei "sanfter" Ladung. Ist aber auch nur einer von verschiedenen Faktoren, die eine Schnellladung unterscheidet.

Trotzdem stimmt natürlich, dass sich die Akkutechnik in jüngster Vergangenheit stark weiterentwickelt hat. Und dass es evtl. für manche Kunden keine Rolle spielt, ob ein Akku länger als 2 Jahre hält, weil es bis dahin sowieso schon wieder ein neues Smartphone gibt. Aber: auch die Anforderungen bzgl. der Leistungsabgabe der Akkus sind gestiegen. Schnellere Prozessoren und leistungshungrige Apps fordern natürlich ihren Tribut (v.a. VR-Anwendungen werden da künftig vermutlich noch einiges mehr an Anforderungen mitbringen).

Heißt am Ende: stärkere Belastungen im Betrieb und bei der Ladung gekoppelt mit immer kürzer werdenden Ladezyklen. Da ist mir jede Entlastung der "Gesamtsituation" gerade recht, um den Akku zu schonen. Und genau das stellt ein "sanftes" Laden eben dar (auch wenn der Akku eine Schnellladung technisch natürlich verkraften würde).

Ich persönlich sehe es aber auch noch aus einem anderen Blickwinkel. Ich verwende meine Geräte i.d.R. durchaus länger (mein bisheriges Phone tat z.B. knapp 4 Jahre seinen Dienst). Auch sollen sich die Gebrauchtkäufer meiner Altgeräte noch möglichst lange daran freuen können. Außerdem ist so ein Akku auch umwelttechnisch immer noch eine wertvolle Ressource. Der sollte deswegen noch möglichst lange funktionieren, bevor er getauscht werden muss. Wenn das so ohne Weiteres denn überhaupt noch möglich ist, und nicht gleich das ganze Smartphone in den Müll wandern muss, weil ein Akkuwechsel durch einen Servicetechniker nicht mehr rentabel ist.

Ach so: im Pflichtenheft der erwähnten Spezialisten und Ingenieure steht m.E. mit Sicherheit meistens nicht "möglichst lange Haltbarkeit", sondern vielmehr "mehr Nutzen durch schnellere Wiederaufladbarkeit" und "bessere Marketing-Argumente durch Quickcharge-Unterstützung". Die wissen ganz genau, dass alles auf einen Kompromiss hinausläuft. Wesentlich sind aber die verfolgten Prioritäten.
 
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kirc schrieb:
Gesteuerte Ladeelektrionik, ...
Das kann man beim Axon7 schön beobachten: Der Schnellladevorgang dauert (bei meinem Exemplar) immer 70 Minuten, egal, ob der Ladezustand bei ~40 % oder bei ~15 % ist. Und sofort, wenn die grüne LED leuchtet (=100%), ist das Ladegerät, das beim Laden warm ist, wieder kalt. D.h. die Ladeelektronik tut ihren Job und damit ist es mir gleich, ob das bei Modellautos, Hubschraubern oder anderen Geräten anders ist oder nur Marketing-Gag. Es funktioniert und gut.
OT: wer sich mal die Mühe macht, die Akkuthreads, die in allen Foren ellenlang existieren, zu verfolgen, wird sehen: 50% der Experten begründen wissenschaftlich, warum sie dafür sind und 50% der Experten begründen wissenschaftlich, warum sie dagegen sind. Wer Recht hat, erschließt sich niemals. Ich bleibe also für mich dabei: es funktioniert und gut.
 
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Tatsache ist dass Wärme für einen Akku nunmal schlecht ist. Und je schneller ein Akku geladen wird, desto mehr Wärme wird produziert.

Damit würde ich dann jeden selbst überlassen, wie man seinen Akku lädt.
Das Argument dass der Akku in zwei Jahren dann mit QuickCharge (QC) 5-10% weniger Leistung hat als ohne, kann da meiner Meinung nach nur wenig ziehen. Aber das ist jedem selbst überlassen.
 

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