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CyanogenMod: Jelly Bean wird zu CM10

News vom 06.07.2012 um 11:53 Uhr von P-J-F

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Die Ankündigung von Android 4.1 (Jelly Bean) und vor allem die schnelle Auslieferung noch in diesem Monat startet zum einen natürlich das Hersteller-Upgrade-Fragespiel erneut, geht zum anderen aber auch an der Modder-Szene nicht spurlos vorbei. Da hat man gerade die letzten Feinheiten von Custom-ROMs basierend auf Ice Cream Sandwich perfektioniert und sieht sich nun gleich der nächsten Herausforderung gegenüber. Die CyanogenMod ist da ein sehr gutes Beispiel, da es gerade mal etwas über eine Woche her ist, dass die Release Candidates für CM9 online gestellt worden sind. Offenbar war die Nachfrage nach bunten Jelly Beans schon so groß, dass die Entwickler über Google+ Stellung zu Android 4.1 und ihrer Arbeit bezogen haben.

Zunächst steht fest, dass die CyanogenMod für Jelly Bean nicht CM9.1 heißen-, sondern den Titel CM10 tragen wird. Die recht einfache Begründung: Jede Android-Version mit einem Neuen Namen bekommt von TeamCyanogen eine neue Hauptnummer spendiert, basierend auf dem Anfangsbuchstaben. So ist G (für Gingerbread) der siebte Buchstabe des Alphabets, daher CM7. J ist der zehnte Buchstabe, das Ergebnis liegt also auf der Hand (wie gut, dass auch Google seine Versionen in alphabetischer Reihenfolge benennt, sonst würde das so nicht funktionieren). Zu den Hardwarevoraussetzungen, de facto „Project Butter“ hat man lediglich verlauten lassen, dass jedes Gerät, welches die CM9-Kriterien erfüllt, auch für CyanogenMod10 in Frage kommen sollte. Zu einem Zeitpunkt für die nächste Version hat man sich verständlicherweise noch nicht geäußert („When it’s ready“). Zum einen ist der Quellcode von Android 4.1 noch nicht draußen und dann würde man sich zunächst darum bemühen, eine stabile CM9 für alle Geräte fertigzustellen. Das Team hat jedoch in Aussicht gestellt, dass die Entwicklungszeit nicht so lange dauern würde, wie zuletzt, da der Sprung von Gingerbread zu Ice Cream Sandwich (CM7 auf CM9) so groß gewesen sei, dass man sich bewusst entschieden hätte, das Custom-ROM von Grund auf neu zu programmieren. Dies sei diesmal sehr wahrscheinlich nicht nötig, stattdessen könne man auf CM9 aufbauen.

Das sei außerdem der Grund, weshalb man die Arbeit an CM9 einstellen wird, sobald eine zufrieden stellende Stabilität erreicht sei. Danach wird parallel an CM7 und CM10 gearbeitet, da wie erwähnt höchstwahrscheinlich alle Geräte mit CyanogenMod9 auf CM10 aufrüsten können. Wer aus erster Hand etwas über die Arbeit und Entwicklung eines der beliebtesten Custom-ROMs erfahren möchte, dem empfehlen wir das verlinkte Video. Steve Kondik, Mitbegründer und Chefentwickler von CyanogenMod steht dort, im Rahmen der Google I/O Rede und Antwort.

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Diskussion zum Beitrag
(im Forum "Android OS Entwicklung / Customize")

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Quellen:
https://plus.google.com/117962666888533781522/posts/PNJutPNhixo
 

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