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Kostenpflichte App entwickeln

Dieses Thema im Forum "Android App Entwicklung" wurde erstellt von jumic, 05.03.2010.

  1. jumic, 05.03.2010 #1
    jumic

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    Hallo,

    wie ist das denn, wenn man eine kostenpflichtige App entwickelt und dann damit Geld verdient. Muss man das wieder versteuern bzw. muss man dazu eine Firma haben?
    Oder bekommt man das Geld einfach und der Staat will da nichts davon?

    Grüße,
    Jumic
     
  2. enjoy_android, 05.03.2010 #2
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    Willst du es 100% richtig machen musst du ein Gewerbe haben und für jeden Verkauf der Anwendung (und wirklich jeden) innerhalb der EU 19% Ust. abführen. Der Marktplatz lässt es zu diese Steuer schon in den Preis mit einzubeziehen. Ansonsten gelten alle steuerlichen Grundsätze wie bei einem anderen Gewerbe auch. Am besten besprichst du das ganze aber mit dem Finanzamt oder deinem Steuerberater. ;)
     
  3. DieGoldeneMitte, 05.03.2010 #3
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    Dafür kann man dann aber beim Kauf von Hardware (Betriebsmittel) die Ust. wiederbekommen. :D
     
  4. enjoy_android, 05.03.2010 #4
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    So sieht es aus. Ich möchte trotzdem darauf hinweisen das man mit dem FA genau abklären sollte wie man jeden Verkauf zu dokumentieren hat. Google Checkout bietet hier bis jetzt nur mäßige Exportmöglichkeiten an.
     
  5. jumic, 05.03.2010 #5
    jumic

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    Ok, so in etwa hatte ich mir das auch vorstellt. Hätte mich jetzt gewundert, wenn wir irgendein Steuergesetz hätten, wo drin steht, dass man Apps steuerfrei verkaufen darf. ;-)

    Danke für die Antworten.
    Jumic
     
  6. Fr4gg0r, 05.03.2010 #6
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    Und wenn die App kostenfrei ist, man jedoch Admob verwendet...?
     
  7. enjoy_android, 05.03.2010 #7
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    Dann hast du eine Einnahme und musst diese trotzdem versteuern und auch hier benötigst du ein Gewerbe.
     
  8. SirMArtin, 08.03.2010 #8
    SirMArtin

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    Man kann auch den Kleinunternehmer-Paragrafen anwenden und braucht dann keine USt abführen. Das geht bis zu einem Umsatz von 17.500€/Jahr. Dann kann man aber auch keine USt gegenrechnen.
    Abschreiben kann man die Arbeitsmittel (z.B. Rechner und Handy) aber trotzdem über 3 Jahre... (übrigens auch, wenn man eine Umsätze mehr hat).

    SirMArtin
     

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