Android ist nur "Openwashing". Replicant will ein FOSS Android coden!

google-loves-data

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Erfahrenes Mitglied
Threadstarter
Hi

Leider ist Android alles andere als Open Source; der Begriff Open wird nur von der Google Marketing-Abteilung genutzt.

Dies will nun Replicant ändern. Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Projekt.

Replicant is a distribution of Android that is 100% Free Software.
Most of Android is licensed freely under the Apache License 2.0. The Linux core is mostly Free Software under the GPLv2. However, there are numerous components of the default software stack on the devices that are proprietary software. Most notably, nearly any component that touches the hardware directly is proprietary software.
We are not experts in embedded devices; we are just enthusiastic hackers that are giving a try.
Quelle: http://replicant.us/

Auch interessante Diskussion:

An anonymous reader points out an article by Richard Stallman in The Guardian which questions whether Android should be described as 'free' or 'open.' Quoting: "Google has complied with the requirements of the GNU General Public License for Linux, but the Apache license on the rest of Android does not require source release. Google has said it will never publish the source code of Android 3.0 (aside from Linux), even though executables have been released to the public. Android 3.1 source code is also being withheld. Thus, Android 3, apart from Linux, is non-free software, pure and simple. ... Android is a major step towards an ethical, user-controlled, free-software portable phone, but there is a long way to go. Hackers are working on Replicant, but it's a big job to support a new phone model, and there remains the problem of the firmware. Even though the Android phones of today are considerably less bad than Apple or Windows smartphones, they cannot be said to respect your freedom."
Quelle: RMS: 'Is Android Really Free Software?' - Slashdot

Meiner Meinung nach ist Android etwa so "open" wie Mac OS X.

Was sagen die Fanbois dazu?
 
Kranki

Kranki

Ehrenmitglied
google-loves-data schrieb:
Meiner Meinung nach ist Android etwa so "open" wie Mac OS X.

Was sagen die Fanbois dazu?
Wieso machst du dir überhaupt die Mühe, mit so einer Ansage einen Thread zu eröffnen?

Ich persönlich halte zumindest Teile dieses Projekts (z.B. Den Botloader des Nexus S auszutauschen) für rein idelogisch motivierte Zeitverschwendung ohne praktischen Nutzen. Und in die Richtung überhaupt zu überlegen bevor das Telefonieren funktioniert ist schon ein wenig bizarr.
 
TheDarkRose

TheDarkRose

Gewerbliches Mitglied
google-loves-data schrieb:
Leider ist Android alles andere als Open Source; der Begriff Open wird nur von der Google Marketing-Abteilung genutzt.
Aha, und das behauptet wer? Quellen?

Nur weil sich Google vorbehält, neuere Versionen erst nach Fertigstellung zu Veröffentlichen? Das ist mit der Apache Lizenz legitim.
Und das die Google Apps selbst nicht Open Source sind ist ja auch legitim, da diese ja nicht zum Android System im eigentlichen gehören.
Der Kernel liegt zwar unter der GPL Lizenz, aber ist dementsprechend auch gelöst, da dieser jederzeit über android.git.kernel.org abrufbar ist.
 
Melkor

Melkor

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@thedarkrose
Hat er doch genannt - Android 3.x Quellcodes sind derzeit nur Google Partnern zugänglich - nicht der Allgemeinheit. Source Code gibt es nur vom Kernel, der Rest hängt vom Willen der Android Partner ab - Wie die Initiatoren schreiben muss und wird dieser nicht veröffentlicht werden (die Apache Lizenz erlaubt das)!

"Nur weil sich Google vorbehält, neuere Versionen erst nach Fertigstellung zu Veröffentlichen? Das ist mit der Apache Lizenz legitim."

Sorry, das stimmt nicht - dank Apache Lizenz musst du nichts veröffentlichen außer dem Kernel. Honeycomb ist fertig, aber immer noch nicht auf source.android.com herunterladbar.
Deshalb ist das für die Linux-Puristen durchaus Antrieb daran was zu ändern.
Denn aus meiner Sicht ist die Source nicht offen zugänglich - weshalb Open Source wirklich nichts mit Honeycomb-Android mehr gemein hat (falls diese Praxis beibehalten wird, gilt dies natürlich für alle Androidversionen)

Melkor


P.S.: Google will verstärkt diese Source codes unter Verschluß halten bzw. Verzögern um gewisse Partner zu bevorzugen (geht aus Dokumenten zum Oracle Patentstreit hervor)
 
Kranki

Kranki

Ehrenmitglied
An Honeycomb richtet sich dieses Projekt, auf das hier verwiesen wird, aber lustigerweise überhaupt nicht. Und an Google auch nicht.

Da geht es nur darum, die ohnehin offenen Android-Versionen von der Abhängigkeit von proprietären Treibern zu lösen. (Mit der Begründung, dass es anders nicht möglich wäre, eigene Roms zu vertreiben, was schlicht gelogen ist. Aber darum gehts nicht.) Diese Treiber stammen aber nicht von Google und Google hat die Lizenz zur Weitergabe der Binaries selber auch nicht. Das ist also eine ganz andere Geschichte als der Honeycomb-Source.

Zu Honeycomb hat Google erklärt, dass der Source in einem so üblen Zustand ist, dass man ihn nicht guten Gewissens veröffentlichen kann. Das muss man jetzt erstmal so hinnehmen. Wenn der Source von Icecream Sandwich wieder nicht veröffentlicht wird kann man wieder darüber reden. (Wenn doch kann man vermutlich auch den Honeycomb-Source mal ansehen. Git checkt auch die komplette Commit-History mit ein.)
Ich gebe auch zu bedenken, dass Versionen von Gingerbread, die neuer sind als Honeycomb auch offengelegt wurden. Ich würde mich allerdings auch besser fühlen, wenn das Android Repository wieder online gehen würde.
 
Melkor

Melkor

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"übler Zustand" - warum veröffentlicht dann zumindest Asus den Sourcecode? bzw. warum gibt es dann keine definitive Aussage, dass auch in Zukunft die Android-Sourcecodes veröffentlicht werden? auch 3.1 ist nicht veröffentlicht worden - oder ist der Code immer noch "übel"?
Deshalb kann man aus meiner Sicht bei Honeycomb nicht von Opensource sprechen.

Dafür spricht auch, dieses Dokument: http://www.ebizzy.de/appdated/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/google-motorola-++.png
(offizielles Gerichtsdokument)

Das widerspricht allem, für was Opensource steht.
Wie das in Zukunft aussieht, werden wir noch bald genug sehen.
 
Kranki

Kranki

Ehrenmitglied
Melkor schrieb:
"übler Zustand" - warum veröffentlicht dann zumindest Asus den Sourcecode? bzw. warum gibt es dann keine definitive Aussage, dass auch in Zukunft die Android-Sourcecodes veröffentlicht werden? auch 3.1 ist nicht veröffentlicht worden - oder ist der Code immer noch "übel"?
Deshalb kann man aus meiner Sicht bei Honeycomb nicht von Opensource sprechen.
Natürlich kann man bei Honeycomb nicht von Open Source sprechen. Das ist offensichtlich und nicht neu. Die interessante Frage ist, ob das bei Icecream Sandwich so bleibt.

Melkor schrieb:
"übler Zustand" - warum veröffentlicht dann zumindest Asus den Sourcecode?
Das ergibt sich direkt aus den unterschiedlichen Lizenzen des Kernel und des Rests von Android.
Asus veröffentlicht den Source des Kernel, weil die Lizenz des Kernel das erzwingt - genau wie alle anderen Hersteller. Dass Asus auch nur eine einzige Codezeile mehr veröffentlicht hätte würde mich sehr wundern.

Melkor schrieb:
Dafür spricht auch, dieses Dokument: http://www.ebizzy.de/appdated/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/google-motorola-++.png
(offizielles Gerichtsdokument)

Das widerspricht allem, für was Opensource steht.
Wie das in Zukunft aussieht, werden wir noch bald genug sehen.
Die letzte Android-Version, die nicht nach diesen Richtlinien entwickelt wurde, war Donut. Wie das aussieht, wenn die Entwicklung so abläuft, siehst du seit zwei Jahren.
In dem Dokument steht ja auch wörtlich drin, dass der Source verfügbar gemacht werden soll.
 
Melkor

Melkor

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zu Asus:
Asus Outs Honeycomb Source Code For Eee Pad Transformer | ITProPortal.com
97MB sind etwas zuviel um nur den Kernel bereitzustellen...

zum Dokument:
Wörtlich steht da drin, dass man nicht offen entwickeln soll und erst den Source Code veröffentlichen soll, wenn die Innovation umgestezt wurde...und wann ist eine Innovation umgesetzt? Ist es bei Veröffentlichung der Softwareversion oder erst wenn ich der Meinung bin, das ich dadurch einen schwer einholbaren Marktvorsprung habe?

Woher hast du die Info, dass es nur bis Donut galt?
Geht aus foss Patents nicht hervor (der Quelle) - auch nicht ob das nur bis Donut galt und nicht durch ähnliche Richtlinien ersetzt wurde!
FOSS Patents: Shocker for Android OEMs: Google document proposes giving Motorola time-to-market advantage to build Android "lead devices"
 
Kranki

Kranki

Ehrenmitglied
Melkor schrieb:
zu Asus:
Asus Outs Honeycomb Source Code For Eee Pad Transformer | ITProPortal.com
97MB sind etwas zuviel um nur den Kernel bereitzustellen...
Der Source anderer Android-Version hat eine Größe von mehreren Gigabyte. Auf der Asus-Supportseite ist der Download auch eindeutig als Kernel-Source bezeichnet.

Melkor schrieb:
zum Dokument:
Wörtlich steht da drin, dass (...)
Wörtlich steht da drin "make source code available", und mehr geht meiner Ansicht nach aus dem Dokument nicht hervor. Insbesondere steht da mit keinem Wort, dass der Source nicht offengelegt werden soll. Zusätzlich spekulieren kann man immer, aber man sollte sich schon klar sein, was in einem Dokument steht und wo die Spekulation losgeht.

Melkor schrieb:
Woher hast du die Info, dass es nur bis Donut galt?
Geht aus foss Patents nicht hervor (der Quelle) - auch nicht ob das nur bis Donut galt und nicht durch ähnliche Richtlinien ersetzt wurde!
FOSS Patents: Shocker for Android OEMs: Google document proposes giving Motorola time-to-market advantage to build Android "lead devices"
Ich habe nicht gesagt "bis Donut", ich sagte (sinngemäß) "seit Donut", und die Info hab ich daher, dass ich die Android-Entwicklung doch schon eine Weile verfolge. ;)
Während der Donut-Entwicklung gab es im öffentlichen Repository eine Donut-Branch, in die immer wieder Code eingecheckt wurde. Richtig "open source", in dem Sinn, dass man live aus demselben Source Control auschecken kann, auf dem die Entwickler arbeiten (wie es bei den ganzen Community-Projekten geht), war Android auch da nicht (war es nie), aber es wurde überhaupt etwas übertragen. Die Experimental-Version von CyanogenMod (CM 4 damals) war damals zum Beispiel längere Zeit eine Hybrid-Version - eigentlich noch Cupcake (weil etwas Neueres gab es ja noch nicht), aber mit den Donut-Elementen, die verfügbar waren. Das war interessant für die Community, gut für die App-Entwickler, die Probleme mit API-Änderungen früher erkennen konnten, aber es nimmt den Geräteherstellern (und Google) natürlich das große Trara, wenn die neue Version dann kommt und wir die Features zum Teil schon drei Monate vorher auf den Geräten hatten.

Seit Eclair ist das nicht mehr so. Da wird bei Google entwickelt, dann erscheint das Update oder das Gerät mit der neuen Version, und danach gibt es dann einen Code Drop, in dem der ganze Source der fertigen neuen Version auf einmal ins AOSP übertragen wird. Das lief bei Eclair so, lief bei Froyo so, und lief bei Gingerbread auch so - die Android-Version wird fertig entwickelt, kommt auf die ersten Geräte und danach gibt es dann für alle den Source.

Es ist schade, dass diese Folie nicht datiert ist, aber rein inhaltlich würde ich schätzen, dass sich die Folie und die Nennung von Motorola und Verizon überhaupt nicht auf das Motorola Xoom und Honeycomb beziehen. Sondern auf das Motorola Droid und Eclair.

Edit: Ich glaube, der größte Reibungspunkt zwischen dem Android-Projekt und den Open-Source-Befürwortern ist, dass letztere sich ein klassisches OpenSource-Projekt vorstellen, anstatt einem Produkt, das zufällig kostenlos und mit Quellcode ausgeliefert wird, und das ist Android halt nicht. (Und Stallman ist sowieso nicht zufriedenzustellen, deshalb kann man den getrost ignorieren.)
 
google-loves-data

google-loves-data

Erfahrenes Mitglied
Threadstarter
Hier noch die Golem-Übersetzung:

Android ist keine freie Software

Laut Richard Stallman ist das Android-Betriebssystem keine freie Software. Nicht nur Googles Ablehnung, den kompletten Quellcode zu veröffentlichen, sondern auch die proprietären Treiber der Hersteller und gesperrte Bootloader verstoßen gegen die Grundsätze freier Software.

Richard Stallman, Gründer der Free Software Foundation, hat Googles Android-Betriebssystem analysiert und kommt zu dem Schluss, dass es sich nicht um freie Software handelt. Google halte sich prinzipiell an die Vorgaben der verschiedenen Lizenzen der in Android enthaltenen Software und veröffentliche den Sourcecode des in Android enthaltenen Linux-Kernels. Allerdings gibt der Konzern nicht alle Teile der Software frei.

Die von Google selbst entwickelten Komponenten stehen unter der Apache-2.0-Lizenz, so dass ihr Quellcode nicht veröffentlicht werden muss. Das verhindere jedoch, dass der Anwender aus dem Sourcecode selbst ein funktionierendes System zusammenstellen könne, was gegen die Grundsätze freier Software verstoße, schreibt Stallman in einem Artikel für den Guardian.

Geschlossene Treiber auch für das Mikrofon

Aber nicht nur Google macht Android Stallmann zufolge zu einem unfreien System. Auch die Hersteller verhindern, dass Anwender ihr eigenes System zusammenstellen können. Denn sie integrieren binäre Treiber oder weitere Komponenten für ihre eigenen Geräte, von denen sie weder den Quellcode noch die Treiber selbst zum Download bereitstellen. Selbst die Treiber für Mikrofone seien proprietär, schreibt Stallman. Ein Nutzer könne vielleicht auf Komponenten wie die Kamera verzichten, ohne Mikrofon hingegen sei das Gerät unbrauchbar.

Die Hersteller dürfen auch den von Google weitergereichten Code verändern, veröffentlichen diesen aber ebenfalls nicht. Selbst die Installation von eigener Software auf einem erworbenen Gerät ist unter Umständen nur dann möglich, wenn sich der Anwender Root-Rechte auf dem Gerät erwirbt, was normalerweise nicht vorgesehen ist.

Gesperrte Bootloader

Schließlich verhinderten die Hersteller durch gesperrte Bootloader auch das Aufspielen selbst entwickelter Android-Versionen, schreibt Stallman. Damit sei Android weit entfernt davon, ein freies System zu sein, obwohl es Open-Source-Komponenten enthalte.

An einem Beispiel warnt Stallman auch vor den Konsequenzen geschlossener Software: Bei proprietärer Firmware oder Treibern können sich Anwender nie sicher sein, ob die Geräte nicht ohne ihr Wissen in ein Abhörgerät verwandelt werden können.

Unfreie Treiber müssen freier Software gehorchen

Er könne unfreie Netzwerktreiber tolerieren, sofern die Hersteller keine neue Version ohne Wissen des Nutzers installierten, die Treiber das Gerät nicht selbst kontrollierten und nur so funktionierten, wie der freie Linux-Kernel es wolle.

Android besteht aus zahlreichen Komponenten, darunter einem angepassten Linux-Kernel, der unter der GPLv2 veröffentlicht werden muss. Die Lizenz erfordert zwingend, dass der Quellcode freigegeben wird, was sowohl Google als auch einige Hersteller tun - bei weitem aber nicht alle. Das Einbinden proprietärer Treiber in den Kernel ist ausdrücklich erlaubt und auch erwünscht.

Zunehmende Vorwürfe wegen Lizenzverstößen

Seit der Fertigstellung von Android 3.0 alias Honeycomb hält Google dessen Quellcode unter Verschluss. Damals argumentierte der Konzern, dass Honeycomb noch nicht reif sei, um als Open Source veröffentlicht zu werden. Zwar versprach Google-Chef Andy Rubin damals die Veröffentlichung des Quelltexts in wenigen Monaten. Bislang ist das aber noch nicht geschehen. Rubin hatte auch betont, Android sei ein Open-Source-Projekt, daran habe sich nichts geändert. Google wird immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert, Android verstoße gegen die GPL.

Auch einige Hersteller sehen sich der Kritik ausgesetzt. HTC reagierte beispielsweise damit, selbst den Quellcode des Linux-Kernels zu veröffentlichen und zumindest auf einigen Geräten den Bootloader zu entsperren.

Mit dem Erwerb von Motorola nehmen die Befürchtungen zu, Google könne Android künftig auch anderen Herstellern vorenthalten und das Betriebssystem immer mehr in ein proprietäres System umwandeln. (jt)
Quelle: Golem.de - Richard Stallman: Android ist keine freie Software
 
F

fabian485

Stammgast
Ach was soll die Aufregung?

Android ist eben ein Kompromiss zwischen Freiheit / Offenheit und praktischer Umsetzbarkeit mit den ganzen Hardware-Herstellern.
Auf völlige Offenheit zu bestehen würde bedeuten nie eine nennenswerte Verbreitung zu erreichen, da viele Firmen sich mit diesem Konzept nicht wirklich arrangieren können.

Es gibt völlig freie / offene Betriebssyteme für Mobilgeräte: OpenMoko / Meego / Bada? / WebOs vielleicht in Zukunft / und alle die mir gerade nicht einfallen. Keines dieser Systeme hat es geschafft eine nennenswerte Verbreitung zu erreichen.

Von daher war Android vielleicht das beste was passiern konnte.

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Kranki

Kranki

Ehrenmitglied
google-loves-data schrieb:
Der Vorwurf, dass Android gegen die GPL verstoßen könnte, ist reine Selbst-Sabotage der Open Source Community. Ich frage mich, was sich die Leute von dieser Sorte FUD versprechen - Microsoft könnte es nicht besser machen.

Die von Google selbst entwickelten Komponenten stehen unter der Apache-2.0-Lizenz, so dass ihr Quellcode nicht veröffentlicht werden muss. Das verhindere jedoch, dass der Anwender aus dem Sourcecode selbst ein funktionierendes System zusammenstellen könne, was gegen die Grundsätze freier Software verstoße, schreibt Stallman in einem Artikel für den Guardian.
Das ist auch symptomatisch für die ganze Debatte. Was den Anwender daran hindert, ein funktionierendes System aus dem Sourcecode zu erstellen, ist nicht die Lizenz, unter die der Source steht, sondern die fehlenden Treiber, denn der Source bis hoch zu Gingerbread ist ja da.
Aber stumpf auf Google eindreschen ist ja in Mode, selbst wenn es überhaupt nichts mit dem Problem zu tun hat. Womöglich hat der Autor den Guardian-Artikel auch nur nicht richtig gelesen, schließlich schreibt das Stallman so auch gar nicht.
 
TheDarkRose

TheDarkRose

Gewerbliches Mitglied
Wenn schon Erzeugen die Hersteller das Problem.

Aber wie immer Free Software != Open Source
Darum gibt es auch immer wieder die Ketschereien twischen OSI und FSF.
 
TheDarkRose

TheDarkRose

Gewerbliches Mitglied
Aber auch wie die Lemminge. Einer schreit, alle plappern nach ^^
 
Kranki

Kranki

Ehrenmitglied
TheDarkRose schrieb:
Aber auch wie die Lemminge. Einer schreit, alle plappern nach ^^
Man kann sich einfach nicht mit allem beschäftigen, was einen interessiert. Wenn sich dann jemand prominent dazu äußert, dann kommt das Thema eben wieder ins Gespräch.
Wobei das Niveau des Gesprächs sicher höher liegen würde, wenn die Personen, die sich äußern, welche gewesen wären, die tatsächlich mit dem Android-Source arbeiten. Und nicht ein Blogger, der eine Beschreibung des seit zwei Jahren bestehenden Status Quo für einen "shocker" hält und ein FOSS-Radikaler, der überhaupt kein Mobiltelefon hat und ATI wegen fehlender OpenSource-Treiber als "Feind eurer Freiheit" boykottiert und stattdessen seinen Laptop beim chinesischen Staat kauft.
 
Kranki

Kranki

Ehrenmitglied
Die Android Quellen sind wieder online auf neuen Servern, mitsamt dem aktuellsten Gingerbread Code. (Das ist Version 2.3.7. Also um zwei Nummern neuer als der Stand, auf dem das Repo bei kernel.org abgeschaltet wurde.)

Der Icecream Sandwich Source ist angekündigt für wenn die Geräte draußen sind, wie üblich.
So, we’re pleased to let you
know that the Gingerbread source code is now available again, and AOSP git
servers are back online.
(...)
Here are the instructions to access the new git servers:

- You need to get the latest version of the repo tool:
curl https://dl-ssl.google.com/dl/googlesource/git-repo/repo > ~/bin/repo
- You need to initialize a new repository:
repo init -u https://android.googlesource.com/platform/manifest -b
android-2.3.7_r1
- The full instructions are at
http://source.android.com/source/downloading.html
(...)
We plan to release the source for the
recently-announced Ice Cream Sandwich soon, once it’s available on devices.
AOSP source code back online - Android Building | Google Groups
 
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