F(x)tec Pro1: Verkaufsstart im Oktober [IFA2019]

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Bessere Kamera, schnellerer Prozessor, mehr künstliche Intelligenz, schärferes Display. Die Kampfwerte von Smartphones sind in den vergangenen Monaten immer ähnlicher geworden. Hersteller unterscheiden sich lediglich in Nuancen. Eine britische Firma macht den Unterschied und bekommt deshalb noch einen IFA-Nachklapp.

Hervorgegangen ist das britische Start-Up F(x)tec meines Wissens nach aus einem Ideenwettbewerb fürs Motorola Moto Z. Das war dieses Smartphone mit der interessanten MotoMod-Funktion. Zubehör ließ - oder lässt - sich schnell per Pogo Pins anbauen. Ein Kameramodul, eine Soundbox oder auch ein Projektor waren dabei. Der Traum von der physischen Tastatur hat es aber (leider) nie zur Umsetzung geschafft. Inzwischen sind solche Tastaturen dank immer größerer Displays und der Gewohnheit, mit Touchscreen zu arbeiten, auch nicht mehr so stark nachgefragt, wie etwa zur Hochzeit von BlackBerry.

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Gerade deshalb ist das F(x)tec Pro1 nun eine gelungene Ausnahme. Der Hersteller will es im Okotber tatsächlich verschicken und bietet sowohl eine QWERTZ-, als auch eine QWERTY-Variante an. Touchscreen und Tastatur lassen sich in einem Winkel von 155° zueinander aufschieben. Auf seiner Seite wirbt das Unternehmen mit der für den Landscapemode angepassten Androidversion sowie Tasten-Shortcuts, wie wir sie auch vom Desktop/Laptop kennen. Dank offenem Bootloader lässt sich das vorinstallierte Android 9 Pie mit etwas Custom-ROM-Kenntnis relativ einfach gegen Alternativen wie LineageOS oder SailfishOS tauschen.

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Tastatur UND Display übereinander? Das muss ja ein Klopper sein, sagt ihr jetzt? Urteilt selbst: Laut Hersteller ist das Smartphone knapp 1,4cm dick. Außerdem 15,4cm lang und 7,4cm breit. Es gibt ein FHD+ AMOLED-Panel in knapp 6-Zoll. Der Prozessor ist mit dem Snapdragon 835 von vor zwei Jahren nicht mehr taufrisch, aber wer 650€ fürs F(x)tec Pro1 investiert, macht das mit Sicherheit nicht, um PUPG zu zocken. Dazu gibt es 6GB RAM und 128GB Speicher plus microSD-Kartenslot. Der Akku besitzt eine Kapazität von 3.200mAh und unterstützt QuickCharge 3.

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Den Fingerabdrucksensor findet ihr bei diesem Gerät an der Seite. Außerdem gibt es insgesamt drei Kameras: 12MP (IMX363, f/1.8) + 5MP hinten sowie eine 8-Megapixel-Kamera (f/2.0) vorn. Google Pay ist dank eingebautem NFC-Chip möglich und auch Bluetooth 5 wird unterstützt. Ferner gibt es mit Stereolautsprechern, 3,5mm-Kopfhörerbuchse und einer Benachrichtigungs-LED kleine Features, die Nutzer bei aktuellen Smartphone-Flaggschiffen öfter schon vermissen.


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(im Forum "Weitere Hersteller allgemein")
 

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