Kaufberatung für ebook-reader (untere Preisklasse)

  • 7 Antworten
  • Neuester Beitrag
Diskutiere Kaufberatung für ebook-reader (untere Preisklasse) im Kaufberatungen für Android-Tablets im Bereich Mobilfunk & Kaufberatung.
D

DAU2017

Neues Mitglied
Hallöchen allerseits !

Ich erbitte ein paar Tipps für die geplante erstmalige Anschaffung eines ebook-readers ! Bislang habe ich mich für das Thema "ebook" nie interessiert - das gute alte Papierbuch ist mir immer noch lieber. Unlängst habe ich jedoch registriert, daß viele gemeinfreie Werke kostenlos als ebooks erhältlich sind zB das Gesamtwerk des von mir über alles geschätzen Sigmund Freud, das in seiner ersten Ausgabe (meist "GW" abgekürzt) immerhin 17 Bände umfasst und antiquarisch ab ca. 200 € gehandelt wird. Mir gefällt der Gedanke, dieses "GW" immer in Fahrradtasche oder Rucksack dabei zu haben, wenn ich unterwegs bin und ausserdem auch die unselbstständigen Publikationen, Zeitschriftenaufsätze usw. lesen zu können und zur Entspannung auch im - ebenfalls gemeinfrei gewordenen - Gesamtwerk von Kurt Tucholsky herumzublättern, der auch zu meinen Lieblingen gehört.

Leider blicke ich bei den ebooks überhaupt nicht durch, und wollte hier mal fragen, ob mir jemand ein Licht aufstecken könnte ?

Mehr als 100 € kann ich eigentlich nicht ausgeben und meine Ansprüche sind wohl auch nicht allzu hoch. Ich brauche keine Farbe, keine Animationen, kein browsen im Netz (für den Bedarf unterwegs reicht mir das phone) und wenn der Akku einen Lesetag durchhält, reicht mir das auch. ebooks zu kaufen gedenke ich eigentlich auch nicht.

Vielleicht kann mir jemand was empfehlen, oder einen link posten, wo ich geholfen werde ... ?

Vielen Dank im Voraus

vom D-ümmsten A-nzunehmenden U-ser aus dem Jahre 2017
 
CSausK

CSausK

Erfahrenes Mitglied
Wenn du den E-book Reader wirklich so eingeschränkt nutzen möchtest, empfehle ich dir bei eBay Kleinanzeigen zu gucken.
Die einfachsten Modelle sind oft nicht WLAN -fähig. (Neu ab ca. 60 Euro) Allerdings ist das WLAN so langsam, dass man damit nicht browsen kann, man nutzt es i. d. R. nur für den Mediendownload.
Die Medien müssen ohne WLAN mit USB Kabel vom PC auf den Reader geschoben werden.

Falls du dir die Option offenhalten möchtest, die Onleihe der Bibliotheken zu nutzen, solltest du darauf achtend, dass der Reader DRM-fähig ist

Abraten würde ich von Kindle, Amazon hat ein eigenes Android, da muss man u.U. frickeln.

Ich hatte einen Tolino, mit dem ich ausschließlich über die Onleihe ausgeliehen habe und war zufrieden, hatte aber auch keine großen Ansprüche. Bin dann auf Hörbücher umgestiegen.
Neue bis 100 Euro
eReader Preisvergleich Geizhals Deutschland
 
Spinatlasagne

Spinatlasagne

Experte
hab auch überwiegend onleihe, am Handy und am Tablet - einen extra Reader fände ich unnötig.

auch als Reader zu empfehlen ist die Aldiko App.
 
HeartOfDarkness

HeartOfDarkness

Experte
Würde mir die Kindle Reader von Amazon ansehen
 
G

gatnnos

Neues Mitglied
PocketBook stellt auch sehr gute eBook Reader her. Bei Tolino wird sehr gerne die Firmware verhunzt, dann müssen die Anwender wieder 6 Monate auf eine Korrektur warten.
Den Kindle kann man schon auch nehmen, für alle anderen eBooks außer den Amazon Books, ist es ein klein wenig mehr Aufwand. Das Buch per Mail an den Kindle schicken und schon wird es in das AZW Format konvertiert.
 
schattenkrieger

schattenkrieger

Experte
@HeartOfDarkness, die können aber keine EPUB lesen. Die Bücher müssen erst umgewandelt werden, dabei kann die Formatierung verloren gehen.
 
M

matthes77

Erfahrenes Mitglied
Die Kindles haben gute Hardware für wenig Geld, sind aber (wegen gewollter Einschränkung im Betriebssystem) fast nur für Ebooks aus Amazons eigenem Shop geeignet. Die Onleihe der Stadtbibliotheken (kostenlos bei der normalen Mitgliedschaft enthalten) funktioniert damit NICHT, und wenn du DIESE Freud-Werkausgabe meinst: Nein, die auch nicht.
Der Tolino von Thalia/Weltbild/Hugendubel ist dafür geeignet und kostet je nach Ausführung zwischen 80 und 300 Euro. Mit PocketBook solte es auch funktionieren. (Amazon-Ebooks kann man darauf aber NICHT lesen.)
Natürlich kannst du auch jedes Android-Tablet (oder Smartphone) mit einer Reader-App (z.B. PocketBook) als Ebook-Reader benutzen, da funktionieren dann (mit der passenden Software) auch EPub UND das KIndle-Format. Und alles andere, was man mit einem Tablet so anstellt - Videos, Surfen im Web, Spiele, Naviation, etc.. Ein dedizierter Ebook-Reader kann mit seinem s/w-Display eigentlich nur Ebooks anzeigen(*), aber das richtig gut. (* Der Tolino hat auch einen Browser, für mehr als Onleihe-Interface taugt der allerdings nicht.) Der Akku hält länger, das Display ist auch in der Sonne ablesbar, das gerät ist weniger wasser- oder bruchempfindlich.
 
D

DAU2017

Neues Mitglied
@matthes77

Also Dir muß ich nochmal persönlich danksagen - genau um die von Dir verlinkte Freud-Ausgabe ging es mir. Meine Unbedarftheit beruht zu einem Großteil darauf, daß ich am Bildschirm weitaus "schlechter" lesen kann, als einen auf Papier geschriebenen oder gedruckten Text. Die höchste Übertragungsrate Text zu Gehirn bietet bei mir immer noch das klassische Buch. Aber ich will da jetzt keine Grundsatzdiskussion anfangen, nur sozusagen meine Erwartungshaltung an einen allerersten reader etwas präzisieren: Als Freud-Fan habe ich die meisten seiner Monographien gelesen - zumeist mehr als einmal, ihn "studiert". Er ist mir also sehr vertraut: Wortwahl, Sprachduktus und dergleichen. Das fällt mir schon auf, wenn ich Freud-Texte im Vergleich mit Texten fremder Autoren bei Gutenberg.org lese - mein vertrauter Freud "flutscht", die Fremden haken. Das dürfte nicht ungewöhnlich sein. Es ist auch so, daß Freud in neuerer Literatur regelmässig nach diesem "GW" zitiert wird. Wenn ich das Zitat nachlesen will, muß ich entweder den Compi anschmeissen (wenn er zur Hand ist) oder in meinen Einzelausgaben mühsam suchen, weil dort ja auch die Paginierung natürlich nicht mit dem GW übereinstimmt. Entsprechendes gilt, wenn ich selbst Freud zitieren möchte: das fällt mir nach GW wesentlich leichter - der Leser kann das Zitat leicht - im Zweifel online - auffinden, die Textstelle braucht idR nicht kopiert oder abgetippt zu werden. Ein reader mit "GW" drauf liefert mir die benötigte Stelle wahrscheinlich in wenigen Sekunden - auch wenn ich mich mit meiner Lektüre in den Wald oder an den See verzogen habe ...

Eben weil ich bislang das klassische gedruckte Buch bevorzuge, bin ich auch am käuflichen Erwerb von ebooks heute eigentlich überhaupt nicht interessiert. Das könnte sich vielleicht ändern - möglicherweise komme ich mit ebooks nach einer gewissen Zeit besser klar, als ich mir das heute so vorstelle. Aber dann kann man sich ja immer noch was dazu kaufen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es eh nicht.

Das tablet bietet zwar weitaus mehr Funktionen, als ein Reader, aber die interessieren mich eigentlich nicht. Dafür ist das tablet dann unhandlicher, schwerer, mechanisch empfindlicher, hat schlechtere Tageslicht-Lesbarkeit und braucht weitaus mehr Strom. Ein Reader dagegen kann, wenn der Akku denn unterwegs schwächelt, wohl schon mit einem kleinen powerpack um 5000 mAh zumindest soweit wieder fit gemacht werden, daß er bis zum Abend durchhält.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähnliche Themen - Kaufberatung für ebook-reader (untere Preisklasse) Antworten Datum
9
8
11